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JP 1974
Originaltitel:Sûpâ robot Maha Baron
Länge:81:40 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 16 Jahre
Regie:Koichi Takano
Vertrieb:CMV-Laservision
Norm:PAL
Regionalcode:0
DVD-Start:22.09.2006 (Verleih) / 20.10.2006 (Kauf)



Inhalt
Im Bermuda-Dreieck gibt es immer wieder unerklärliche Angriffe. Gigantische, außerirdische Kampfmaschinen attackieren Schiffe und bedrohen die Menschheit. Eine unheimliche Macht aus dem Weltall versucht die Herrschaft über die Erde zu erlangen. In seiner Kindheit verliert ein junger Mann seine Eltern, als die Außerirdischen während einer Kreuzfahrt das Schiff versenken. Er schwört Rache und nimmt mit Hilfe modernster Technik den Kampf gegen die übermächtigen Feinde auf ...

Bild
Format1.33:1 (Vollbild)
NormPAL
 Von einem so alten und seltenen Film erwartet man keine großartige Bildqualität. Demnach ist die Schärfe mehr als in Ordnung und die Farben schön knallig. Auch der Kontrast zaubert ein gutes, wenn auch stellenweise zu dunkles Bild, welches feines Rauschen auf dem gesamten Bild zeigt. Gefürchtete Ausgrauungen, Blässe oder Ghosting kommen nicht vor und selbst die Kompression produziert trotz geringem Spielraum nur dezente Fehler im Detail. Lediglich einige Inserts sehen etwas schlechter aus, erscheinen manchmal sogar richtig matschig. Einer dringenden Bearbeitung bedarf jedoch der hohe Verschmutzungsgrad. Nicht nur größere "Fettflecke" und kleine Krümel sind zu sehen, mitunter scheint es richtig heftig Kratzer zu regnen. Dass es damit und den Inserts noch 3 Punkte geworden sind, dafür sind die restlichen, sehr zufriedenstellenden Szenen verantwortlich.
 +++---

Ton
FormateDolby Digital 2.0
SpracheDeutsch
UntertitelDeutsch, Englisch
 Der Ton ist gut verständlich, kratzt nur etwas während der Dialoge, entpuppt sich aber klar als Videomitschnitt. Das nachhaltig mechanische Brummen der Stimmen lässt sich nur in Action-Sequenzen verstecken. Dort darf man keinen sonderlich klaren Klang erwarten, etwas poltrig klingt es auch und einige Ploppgeräusche stoßen durch. Trotzdem, man kann es sich anhören ohne genervt zu sein. Zusätzlich gibt es deutsche und englische Untertitel.
 ++----

Extras
Extras
limitiert auf 399 Stück
  • Auf Spurensuche (25 Seiten)
  • Videofassung (83:04 Min.)
  • Original Kinotrailer (2:59 Min.)
  • Bildergalerie (4:25 Min.)
  • Hidden Features
VerpackungKleine Hartbox
 Das Bonusmaterial ist diesmal durchaus sehenswert. Als Fassungsspezialist schaut man sich evtl. die gekürzte Videoversion noch an, die in relativ guter Verfassung vorliegt. Etwas interessanter für die Allgemeinheit ist der Text zum Film aus der Pranke, der die wirre Entstehungsgeschichte des Filmes zu rekonstruieren versucht und anhand von Szenenfotos Parallelen der Vorgänger-Serie und dem Film zieht. Hier haben sich übrigens noch drei Galerien versteckt - schwer zu finden sind sie sicherlich nicht. Weiterhin gibt es eine längere Galerie mit Material aus aller Welt und den deutschen Kinotrailer.
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Fazit
- "Das waren bestimmt wieder die Wurzelzieher vom großen Koordinator." (Inspector)
- "Oh man ... Specky! Der ist ja ganz allein!" (Kay)
- "Jetzt machen wir aber die Söckchen warm ..." (Inspector)

"Roboter der Sterne" zu schauen ist echt befreiend, denn er ist die konzentrierte Beklopptheit auf Zelluloid, die sich irgendwann in den 70ern nur die Asiaten mit ihren zappligen Godzilla-Anleihen ausdenken konnten und noch heute so manches Rezipientenhirn auf Durchluft schaltet. Der Film muss ungefähr null Komma nix gekostet haben, ist aber an jeder Ecke ideenreich ausgestattet und fantastisch in Szene gesetzt. Da die Erde wieder mal von Außerirdischen (sehen verdammt menschlich aus) aus dem Bermudadreieck bedroht wird und der große Koordinator - ja, der mit der Schwerkraft strotzenden, bunten Tolle - zur totalen Vernichtung aufruft, muss eine geheime Organisation mit ihrem Superrobi ausrücken, um den Invasoren mal zu zeigen, wo der Hammer hängt. Niedliche Plastikminiaturen, ein paar funkelnde Inneneinrichtungen (die Einsatzzentralen) und sonst eine Menge Außenaufnahmen der Stahlrösser, die sich ziemlich lahm, aber unterhaltsam die Legierung plätten, machen den Hauptteil des Filmes aus und lassen pure Freude beim geneigten Betrachter aufkommen. Außerdem stellen die lustigen Handwerkskünste (u.a. Jets an sichtbaren Fäden) millionenschwere Spezialeffekte deftig in Frage. So richtig Laune macht der "Roboter der Sterne" aber, wenn man sich minutenlang auf freiem Feld jagt, Gadgets eingesetzt werden, die schon schwer den Gedanken an Parodie aufkommen lassen, und das ganze mit einer fetzigen Synchro versehen wird, die den Film mit der Kalauerehre adelt ("Macht sie feddisch!" - "Gemacht!"). Dabei dient die Story nur dazu, um noch mehr spaßige Konfliktsituationen aufzubauen, die zwar jeder 5jährige lösen könnte, die aber jeweils so bunt und überdreht aufgestellt werden, dass kein Frage zurückbleiben sollte: Dieser Film ist definitiv unterhaltsam und möchte keinen Ansprüchen an gehaltvolles Kino genügen.
Für Kinder sicherlich lustig anzuschauen (ja, die Power Rangers haben Vorfahren), für Erwachsene mit Hang zum Extrem-Trash aber ebenso interessant. Irgendwann wird hoffentlich jemand kommen und sich dieser Art von Filme mit einer Hommage annehmen - dann ist hoffentlich auch der knackige 70er Jahre-Soundtrack mit dabei.



Bilder der DVD




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Roboter der Sterne
NewsCMV-Neuheiten im August / September '06
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