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USA 1958
Originaltitel:Geisha Boy, The
Alternativtitel:Geisha Boy, Der
aka. Grosse Zauberer Wooley, Der
aka. Jerry außer Rand und Band
Länge:93:40 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 6 Jahre
Regie:Frank Tashlin
Buch:Rudy Makoul, Frank Tashlin
Kamera:Haskell B. Boggs
Musik:Walter Scharf
Darsteller:Jerry Lewis, Marie McDonald, Sessue Hayakawa, Barton MacLane, Suzanne Pleshette, Nobu McCarthy, Robert Hirano, Ryuzo Demura, Murray Alper, Walter Alston, Stanley Cha, Douglas Fowley
Vertrieb:Paramount
Norm:PAL
Regionalcode:2
DVD-Start:02.05.2007 (Kauf)



Inhalt
Abrakadabra! Der Große Wooley und Harry, sein Partner mit den Löffelohren, wollen ihr Publikum, die amerikanischen Truppen in Japan und Korea, mit magischen Kunststücken begeistern. Harry arbeitet für Karotten, doch der arme Wooley muss für Kleingeld arbeiten. Aber selbst dafür zeigt er seine Fingerfertigkeit zur Genüge und die Lacher kommen ebenfalls nicht zu kurz ...

Bild
Format1,78:1 (anamorph)
NormPAL
 Der anamorphe Transfer zeigt sich von seiner besten Seite und überzeugt durch frische und satte Farben und einen hervorragenden Kontrast. Man möchte gar nicht glauben, dass der Film aus dem Jahre 1958 stammt. Die Schärfe befindet sich auf einem hervorragenden Niveau, zeigt sehr saubere und plastische Konturen und selbst die Detailschärfe hinterlässt überzeugende Ergebnisse und lässt selbst Totalen sehr detailliert erscheinen. In Nahaufnahmen wirkt die Schärfe sogar noch um einiges besser, obgleich der gute Standard nicht durchweg gehalten werden kann und die Schärfe hin und wieder unter den eingesetzten Rauschfiltern zu leiden hat. Das dezente Bildrauschen trübt den Sehgenuss aber zu keinem Zeitpunkt und selbst die Kompressionen arbeiten sehr unauffällig und zeigen lediglich auf homogenen Fläche dezente Blockbildung. Defekte und Verschmutzungen sind altersbedingt vorhanden, halten sich aber in Grenzen. Hier vergebe ich gerne einen Altersbonus und sage 5 Punkte für den "Geisha-Boy".
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Ton
FormateDolby Digital 1.0 (Mono)
SpracheDeutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch
UntertitelDeutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch, Dänisch, Finnisch, Holländisch, Norwegisch, Schwedisch
 Der deutsche Monotrack bietet eine ausgewogene Sprachwiedergabe ohne störende Defekte oder Verzerrungen. Lediglich leichtes Rauschen ist im Hintergrund wahrzunehmen, ansonsten aber wirklich gut, obgleich das Klangbild altersbedingt etwas zu dumpf klingt. Der englische Monotrack klingt sehr frisch und klar, bietet eine überraschend saubere Klangkulisse und offenbart sehr viele Feinheiten, welche in der deutschen Fassung untergehen. Optional gibt es deutsche Untertitel.
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Extras
Extras-
VerpackungKeepCase
 Leider gibt es keine Extras.
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Fazit
"Geisha-Boy" gehört zu den Jerry Lewis-Filmen, die ich schon nach wenigen Minuten direkt in mein Herz geschlossen habe und in der der ewige Kindskopf wieder eine tolle Performance mit zum Brüllen komischen Slapstickeinlagen abliefert. Doch diesmal wird Lewis von einem Partner gnadenlos an die Wand gespielt. Aber da muss er sich keine Sorgen machen, oder etwa doch? Denn es ist ein Kaninchen, das hier wirklich für die meisten Lacher sorgt und den drittklassigen Zauberer Gilbert Wooley ordentlich ins Schwitzen bringt. Dieser soll mit einer Künstlergruppe zur Truppenbetreuung nach Japan, doch schon im Flugzeug sorgt Wooley, der versucht sein Kaninchen zu verstecken, für Chaos pur und das zieht sich durch den ganzen Film, denn sein Zauberhäschen will einfach nicht hören. Und so kuschelt es sich einfach an eine Schauspiel-Diva, während Wooley versucht des Nachts im Flugzeug sein Kaninchen wieder einzufangen. Prompt wird er auch von einem Offizier der US-Army erwischt, der sich aber kurzerhand später in den Armen der Frau wieder findet, welche hysterisch um Hilfe schreit, weil der Captain sie angeblich befummelt hätte. Tja, der alte Klopfer ist frech, büchst ständig aus und macht auch sonst nur was er will.
Doch im Grunde steht das Kaninchen gar nicht im Mittelpunkt, sondern Jerry Lewis, der als Pechvogel Gilbert nach kurzer Zeit in Japan einen echten Bewunderer trifft und zwar den kleinen Waisenjungen Mitsuo. Beide mögen sich auf Anhieb, nur verstehen sie sich gegenseitig nicht. Wie gut, dass Mitsuo bei seiner hübschen Tante lebt, welche zugleich auch noch Dolmetscherin ist.
Anders als anfänglich erwartet ist "Geisha-Boy" keiner der typischen amerikanischen Komödien, bei denen Japan schlecht weg kommt und den Protagonisten auch noch den obligatorischen Sprachfehler verpasst. Ganz im Gegenteil: Neben dem humoristischen Teil ist auch eine Menge fürs Herz dabei und man schlägt zunehmendst ernste Töne an, wobei diesen immer wieder eine witzige Pointe angehängt bekommmen. Somit bietet "Geisha-Boy" alles, was man sich von einem Jerry Lewis-Film erhofft und wartet ganz nebenbei mit einem durchgeknallten Hasen, tollen Schauspielern, viel Herz und 94 Minuten guter Unterhaltung auf. Die DVD überzeugt vor allem in puncto Bild, erzeugt einen sauberen Monotrack, bietet allerdings keinerlei Extras.



Bilder der DVD




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