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SE 2004
Originaltitel:Strandvaskaren
Alternativtitel:Drowning Ghost
aka. Fluch von Hellestad, Der
Länge:99:25 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 16 Jahre
Regie:Mikael Håfström
Buch:Vasa, Mikael Håfström
Kamera:Peter Mokrosinski
Musik:Anders Ehlin
SFX:Johan Harnesk
Darsteller:Rebecka Hemse, Jesper Salén, Jenny Ulving, Peter Eggers, Daniel Larsson, Rebecca Ferguson, Kjell Bergqvist, Anders Ekborg
Vertrieb:e-m-s
Norm:PAL
Regionalcode:2
DVD-Start:04.12.2006 (Verleih) / 01.02.2007 (Kauf)



Inhalt
Ein ortsansässiger Bauer tötete vor 100 Jahren drei Schüler einer Lehranstalt im schwedischen Hellestadt und ertränkte sich nach der Tat in einem See. Seine Leiche wurde nie gefunden. Nun soll die kluge Schülerin Sara einen Aufsatz über den "ertrinkenden Geist" verfassen, der der Legende nach alljährlich die Schulmauern unsicher machen würde.

Bild
Format1,85:1 (anamorph)
NormPAL
 Die natürliche Farbgebung überzeugt ebenso wie der sehr ausgewogene Kontrast, welcher nur in wenigen, meist dunklen Szenen wirkliche Schwächen zeigt. Somit hinterlässt auch die Schärfe einen guten Eindruck und zeigt uns sehr saubere und fehlerfreie Konturen. Lediglich die Detailschärfe hätte besser ausfallen können. Der Detailbereich wird hierbei von den stehenden Rauschmustern beinträchtigt, das TV-Bild ist dafür aber rauschfrei, was auf Filter schließen lässt. Die Kompressionen zeigen zwar leichtes Blockauschen und hin und wieder auftauchende Kompressionsartefakte, arbeiten überwiegend aber rech ruhig. Defekte und Verschmutzungen sind keine auszumachen.
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Ton
FormateDolby Digital 5.1, DTS 5.1 (nur dt.)
SpracheDeutsch, Schwedisch
UntertitelDeutsch
 Vom deutschen Ton bin ich etwas entäuscht. Anstelle auf eine atmosphärische Abmischung zu setzen, wirkt das gesamte Geschehen sehr frontlastig und die Rears werden dezent bis gar nicht eingesetzt. Ein wenig Score hier, ein wenig Umgebungsgeräusche dort, aber eine Räumlichkeit entsteht dadurch noch lange nicht. Hin und wieder gibt es dann mal einen Effekt, der sich zwar gut anhört, das Gesamtbild aber nicht verbessert. Ingesamt ein viel zu leise abgemischter Track, bei dem der Ton leider lauter als die Stimmen sind, wodurch sehr viel Dynamik und Natürlichkeit verloren geht. Der deutsche DTS-Track klingt kaum anders und wäre von daher unnötig gewesen. Ebenso verhält es sich auch beim schwedischen Track, der aber zumindest in der Stimmwiedergabe natürlicher klingt und in einem etwas besseren Verhältnis zwischen Sprache und Ton steht, wobei uns direktional auch hier kaum etwas geboten wird und somit die Unterschiede nie wirklich ins Gewicht fallen. Der Subwoofer kommt in allen Tonspuren nur minimal zum Einsatz.
Ärgerlich ist es, dass wir während des Films weder die Tonspuren wechseln können, noch die Untertitel hinzuschalten dürfen. Eine Sache, die wir von e-m-s nicht gewohnt sind und hoffentlich auch nicht wieder vorkommen.
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Extras
Extras
  • Originaltrailer (1:33 Min.)
  • Behind the Scenes (2:3 Min.)
  • Storyboard:
    • Intro (0:53 Min.)
    • Die Legende vor 100 Jahren (1:04 Min.)
  • Weitere Trailer:
    • Born to Fight (1:46 Min.)
    • Revenge of the Warrior (2:54 Min.)
    • The Nun (2:16 Min.)
    • Undisputed 2 (2:07 Min.)
    • Cry_Wolf (2:16 Min.)
    • Evil (2:14 Min.)
    • The Call (1:13 Min.)
    • Flight 93 (1:33 Min.)
    • Desolation (1:53 Min.)
VerpackungKeepCase
 Nun ja, neben einer e-m-s-Trailershow gibt's hier lediglich den schwedischen Originaltrailer, zwei Storyboardclips, sowie ein fürs Fernsehehen prdouziertes 3minütiges Behind the Scenes-Featurette. Das ist nicht sonderlich viel.
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Fazit
"Drowning Ghost" gehört sicherlich zu den besseren (und das soll was heißen) Genrefilmen, die mir in den letzten Wochen untergekommen sind und auch wenn das ganze nichts anderes als eine zugegeben sehr unblutige 08/15-Teenie-Slasher-Variante aus Schweden ist, so schafft es Regisseur und Co-Autor Mikael Håfström (Interner Link"Evil") sein Publikum solide zu unterhalten und ab und an sogar eine gewisse Spannung aufzubauen. Manchmal ist sich auch der pfiffigste Genrekenner nicht ganz sicher, ob er wirklich richtig liegt, wenn es um die "Wer ist der Mörder?"-Frage geht, wodurch "Drowning Ghost" zumindest durchweg interessant bleibt. Und obgleich Håfströms Geschichte sehr stark seinen amerikanischen Vorbildern wie z.B.Interner Link"Ich weiß was du letzten Sommer getan hast" oder aber Interner Link"Scream" ähnelt, lässt der Regisseur sehr schöne und atmosphärische Bilder der ländlichen Umgebung durch seinen Kameramann Peter Mokrosinski einfangen, so dass der Film zumindest einiges fürs Auge zu bieten hat, wodurch wir gerne über einige Ungereimtheiten in der Geschichte hinwegsehen wollen. Doch Plotholes gehören einfach zum Slashergenre dazu und so dürfen wir auch hier nicht immer nach Logik fragen. Zudem fällt die Auflösung viel zu unspektakulär aus und darf als großes Manko im Film gewertet werden. Dennoch überzeugt "Drowning Ghost" durch seine stimmige Atmosphäre, dem schönen Setting und einer ausreichenden Spannung, wodurch einmal Anschauen niemand umbringen sollte (bis auf Opfer IM Film - Anmk. von Paule). Hier hebt man sich zwar nicht vom üblichen Slasher-Film ab und auch die Darsteller agieren nicht immer ganz talentvoll, doch für eine Genreproduktion, von der ich deutlich weniger erwartet hätte, reicht es allemal. Ein Kännchen mehr Blut wäre aber schon nicht verkehrt gewesen.

Die DVD hätte vor allem in puncto Ton eine bessere Produktion verdient und auch die Extras sind reichlich mager ausgefallen. Zudem nervt es ungemein, dass man hier nicht durch die Tonspuren wechseln kann. Das Bild ist dafür okay, aber ingesamt viel zu detailarm. Da sind wir von e-m-s aber deutlich besseres gewohnt.



Bilder der DVD




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