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USA 2001
Originaltitel:Tara
Länge:82:44 Mnuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 16 Jahre
Regie:Leslie Small
Buch:Stan Foster
Kamera:Kirk Dozglas, Keith L. Smith
Musik:Adam Berry
SFX:Robert Vazquez
Darsteller:Isaiah Washington, Ice-T, A.J. Johnson, Tonea Stewart, Steve Warren, Tami Anderson, Jaqueline Fleming, Stacii Jae Johnson, Lawrence LeJohn, Thomas Merdis, Cedric Pendleton, Nickie Thomas
Vertrieb:Universal
Norm:PAL
Regionalcode:2
DVD-Start:22.05.2003 (Verleih) / 18.06.2003 (Kauf)



Inhalt
Im winterlichen Atlanta macht eine Rattenplage Behörden wie Hausbewohnern zu schaffen. Der gutmütige Müllsammler Max, der mit seinem behinderten Bruder Unterschlupf im Keller einer heruntergekommenen Mietskaserne fand, hat nichts gegen die quirligen Nager und rettet gar einigen von ihnen das Leben. Als ein skrupelloser Miethai seinen Bruder auf die Straße werfen lässt und dieser erfriert, nimmt Max mit Hilfe williger Rattenheere grausame Rache an dem Hausbesitzer und untätig gebliebenen Nachbarn.

Bild
Format1,85:1 (anamorph)
NormPAL
 Die satte und kräftige Farbgebung überzeugt ebenso wie der ordentliche Kontrast, der stets alles nötigen Details erkennen lässt und auch sonst kaum Schwächen aufzeigt. Lediglich die Schärfe hätte besser ausfallen dürfen. So wirkt der anamorphe Transfer etwas zu weich, und obgleich die Kantenschärfe sich auf einem angenehmen Niveau befindet, wirkt das Bild nie wirklich scharf. Das liegt unter anderem am leichten Bildrauschen, welches man im Hintergrund sehen kann, sowie den stehenden Rauschmustern, welche für eine leichte Bewegungsunschärfe sorgen. Lediglich in Nahaufnahmen wird die Schärfe besser, lässt aber immer noch deutlich an Tiefe missen. Die Kompressionen arbeiten derweilen recht ausgewogen und zeigen eigentlich nur auf homogenen Flächen leichte Blockbildung. Zudem ist der Transfer überraschend sauber ausgefallen. Defekte oder Verschmutzungen ließen sich nicht ausmachen.
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Ton
FormateDolby Digital 2.0 (Stereo)
SpracheDeutsch, Englisch
Untertitel-
 Der deutsche Stereomix bietet eine gute Sprachverständlichkeit, sowie eine saubere Musik- und Geräuschwiedergabe, ohne auffällige Schwächen oder gar Störungen. Der englische Track wirkt in den Stimme zwar natürlicher, klingt dafür aber auch etwas dumpfer, wodurch die Sprachverständlichkeit nicht immer optimal ist. Leider gibt es keinerlei Untertitel. Ingesamt unterscheiden sich beide Tonspuren nur minimal.
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Extras
Extras
  • Original-Trailer (1:00 Min.)
  • Trailershow:
    • Ali G in da House (1:00 Min.)
    • Roter Drache (2:29 Min.)
    • Hulk (0:56 Min.)
    • 8 Mile (1:44 Min.)
VerpackungKeepCase
 Bis auf eine Programmvorschau und dem Trailer zum Film finden wir keinerlei Extras auf der DVD.
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Fazit
Tier-Horrorfilme gibt es einige. Egal, ob es nun Spinnen oder Kakerlaken, Krokodile oder Vögel sind. Nahezu jede Tierart bildet idealen Stoff für viele mal ganz gute, meist aber ziemlich schlechte Horrorfilmchen. Die meisten Streifen dieser Art gibt es aber definitiv über das gefürchtete Nagetier aller Zeiten, der Ratte. Auch das Horrordrama "Hood Rat" befasst sich mit dem Tierchen, wobei der Film sich aber eher aus einem durchschnittlichen Hood-Drama und einem ganz miesen Horror-Streifen zusammensetzt.
"Hood Rat" wirft nach dem blutigen Start nämlich erst einmal einen Blick in die schwarzen Armenviertel von Amerika. Man bekommt viele arme Schlucker vor die Linse gesetzt, die in einem Haus leben, welches fernab all dem ist, was man als bewohnbar bezeichnen kann. 50 Minuten lang wird der kommende Horror-Part mit einem zugegeben relativ realistischem Bild dieser "Hoods" vorbereitet, und durch erstaunlich gute Darsteller auch einigermaßen glaubwürdig wieder gegeben. Trotzdem wirkt der Teil im Gesamtbild mehr als unpassend, da das Ganze schließlich als Horrorfilm verkauft wird und nicht als Drama! Somit ist diese etwas größere erste Hälfte zwar ok. aber eben vollkommen fehl am Platz!
Doch wenn nach diesen Minuten der echte Horror wirklich losgeht, möchte man nach wenigen Minuten schon entsetzt abschalten. Denn auf einmal verkommt der ganze Streifen zu einem Machwerk übelster Sorte. 30 Minuten lang muss man jetzt noch zusehen, wie die Nager einen nach dem anderen, meist vollkommen grundlos, töten. Jeder, egal ob nun gut oder böse, muss daran glauben. Dabei passiert vieles im Off, (schlechte) Gore-Effekte blitzen bloß ab und an mal durch. Erklärungen, wie und warum das Ganze überhaupt möglich ist, werden nicht geliefert, es ist eben einfach so. Durch die recht dilettantische Inszenierung und der dusseligen Mucke kommt zudem auch wirklich keinerlei Atmosphäre auf und man ist dem Ermüden mal wieder erstaunlich nahe. Dümmer und sinnloser geht es kaum!

"Hood Rat" ist eine unpassende Mischung aus Drama und Horror, der es vor allem in der zweiten Hälfte vollkommen an Innovationen und Können fehlt und bei der die einzelnen Parts ungefähr so kompatibel zueinander sind wie Feuer und Wasser. Einzeln gesehen kann man den ersten 50 Minuten zwar locker als solide Unterhaltung bezeichnen, der anschließenden Horrorpart ist aber zum Davonrennen und lediglich die einigermaßen überzeugenden Darsteller wissen zu punkten. Trotzdem wurde hier, selbst für einen Direct-to-Video Film, wirklich unglaublich viel verschenkt! Die DVD bietet keinerlei Extras, dafür aber ein solides Bild und einen guten Stereoton. Hardcore-Fans solcher Thematik sollten vielleicht einmal ein Blick riskieren. Für alle anderen gilt: Finger weg, es gibt bessere Alternativen ...



Bilder der DVD




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