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USA 2006
Originaltitel:666: The Child
Länge:76:30 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ungeprüft
Regie:Jake Jackson
Buch:Jake Jackson, Benjamin Henry, Austin Laurel
Kamera:Lucia Diaz Sas
Musik:Mel Lewis
SFX:Andrew Baier
Darsteller:Adam Vincent, Boo Boo Stewart, Sarah Lieving, Rodney Bowman, Nora Jesse, Lucy Doty, Bob McEwen, Kim Little, Katie Winslow, Robert Pike Daniel, D.C. Douglas, Maegan Stewart, Claudia Blair, Allen Duncan
Vertrieb:MIB
Norm:PAL
Regionalcode:0
DVD-Start:04.01.2007 (Verleih) / 04.02.2007 (Kauf)



Inhalt
Ein Flugzeug schlägt wie ein Komet auf die Erde. Ein Überlebender steigt aus dem brennenden Frack ... ein kleiner Junge.
Das kinderlose Ehepaar adoptiert den hilflosen Jungen. Aber was sie nicht wissen - das Kind ist alles andere als harmlos. Es ist die Ausgeburt der Hölle. Die Todesfälle in der nahen Familie scheinen sich zu häufen. Niemand scheint das Grauen in Kindergestalt aufhalten zu können ...

Bild
Format1,78:1 (anamorph)
NormPAL
 Das Bild dieser Low Budget-Produktion geht für einen auf HD gedrehten Film in Ordnung. Lediglich mit besserem Equipment wäre mehr herauszuholen gewesen. Die Farben wirken zum großen Teil natürlich, haben aber einen kleinen Hang ins Rötliche. Auffallend ist das Bildrauschen und der etwas schlechte Schwarzwert, der in einigen Szenen ins Gräuliche tendiert. Dem Bild hätte allgemein etwas mehr Schärfe gut getan, da es gerade der Hintergrund deutlich unter Konturenarmut zu leiden hat. Vieles sieht einfach viel zu weich aus.
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Ton
FormateDolby Digital 2.0
SpracheDeutsch, Englisch
Untertitel-
 Anders als auf dem Cover angegeben befindet sich der Ton beider Sprachfassungen nur in Dolby Digital 2.0 auf der DVD. Trotz der etwas gewöhnungsbedürftigen Synchronisation einiger Protagonisten geht die tonale Ebene durchaus in Ordnung. Es wurde eine druckvolle Abmischung getätigt, so dass der Subwoofer stellenweise einiges zu tun bekommt. Das komplette Geschehen kommt aus dem vorderen Boxenbereich und es entsteht zu keiner Zeit ein räumlichen Klangvolumen. Beide Tonspuren ähneln sich, dennoch ist die Deutsche mit etwas mehr Druck unterlegt. Ein leichtes Rauschen ist in beiden Variationen zu bemerken.
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Extras
Extras
  • Making Of Featurette (12:03 Min.)
  • Slideshow (0:30 Min.)
  • Trailer (1:02 Min.)
VerpackungKeepCase
 Neben dem Originaltrailer und einer mit Musik untermalten Slideshow mit Bildern aus dem Film wurde eine Making Of Featurette im O-Ton als Bonus auf die DVD gepackt. Der kleine Einblick in die Produktion zeigt neben Interviews mit Cast und Crew noch einen Blick in die Spezialeffekte. Die laut Cover angekündigten Deleted Scenes befinden sich nicht auf der DVD.
 +-----

Fazit
The Asylum ist wieder da und präsentiert zum Remake von Interner Link"Das Omen" ihre Low Budget-Produktion "666 - The Child" mit selbigem Thema. Dies hat auch nur den Grund, Kapital daraus zu schlagen, wenn man sich an erfolgreiche Filme hängt. Wirklich böse kann man den Bossen von Asylum aber nicht sein, da meist immer eine nette trashige Geschichte erstellt wird, die mit ordentlichem Blut und nackten Tatsachen gewürzt ist. Da das "Das Omen"-Remake zudem nicht sonderlich erfolgreich war und eigentlich auch überflüssig ist, kann man vergnügliche und kurzweilige 70 Minuten mit "666 - The Child" verbringen. Die Geschichte fängt mit einem Flugzeugabsturz an, bei dem ein 9 Jahre alter Junge überlebt. Rein zufällig ist dieses Kind mit Namen Donald auch noch Waise und wird prompt adoptiert. Vater und Mutter arbeiten beim örtlichen Fernsehsender und wollten schon immer ein Kind adoptieren. Nur gut, dass Donald jetzt da ist und die nähere Umgebung anfängt, den lebenserhaltenden, roten Saft zu verspritzen. Dies fängt im Krankenhaus an, als sich die Nachtschwester mit dem Oberarzt vergnügen will. Dann wird Opa vom Ventilator geköpft und der Zahnarzt darf sich selbst bebohren. Es fällt kein Verdacht auf Donald, da jeder Mitleid mit ihm hat und gar nicht verstehen kann, warum so unglaublich brutale Dinge vor seinen Augen passieren. Hier ist es schier unglaublich, wie dumm doch die Charaktere im Drehbuch ausgearbeitet wurden und ihre Handlungen sind stellenweise überhaupt nicht nachzuvollziehen. Zudem strotzt das Werk vor Logik- und Handlungslöchern. Eigentlich sollte man dem Drehbuchautor ein potentielles Schreibverbot erteilen, doch sind es gerade diese Situationen, die dem Film gut tun und durch die Unprofessionalität der Darsteller richtig zur Geltung kommen. Vergleicht man den Antichristen Donald mit Damien Thorn (Interner Link"Das Omen") wirkt erstgenannter wie eine halbgare Kartoffel. Sein Blick ist eher lächerlich als böse und auch sonst kann Boo Boo Steward in der Rolle des Antichristen nicht überzeugen und man wünscht ihm viel Glück bei der Aufnahmeprüfung für die kommende Theater AG der Teufelsgrundschule. Das böse Kindermädchen darf auch nicht fehlen und so sorgt die gut aussehende Nora Jesse für ein wenig Abwechslung indem sie ihre entblößten Brüste in die Kamera halten darf. Dies lenkt dann auch von den Effekten des Films ab, die zumeist aus Blutspritzern gegen die Wand bestehen. Dass am Ende wieder eine Tür für eine mögliche Vorsetzung offen gehalten wird, kann ruhig erwähnt werden, schließlich kündigt es der Regisseur im Making Of bereits an, wobei mir die Version "Abbot & Costello treffen das Teufelskind" noch am besten gefällt. Sicherlich ist "666 - The Child" ein Film, den man nicht gebraucht hätte, aber wo er schon mal da ist, kann die Billigversion von "Das Omen" als gut gemeinte Trashversion kurzweilig unterhalten.

Qualitativ bekommt man eine durchschnittliche DVD von MIB geboten bei der die Synchronisation etwas zu wünschen übrig lässt. Zudem ist "666 - The Child" einer der Filme, die es nur in Österreich oder der Schweiz in ihrer ungeschnittenen Form gibt. In der deutschen Ausgabe fehlen knapp 20 Sekunden.



Bilder der DVD




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Omen des Bösen, Das
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