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JP 2005
Originaltitel:Saishû heiki kanojo
Alternativtitel:Saikano: The Ultimate Weapon
Länge:120:46 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 16 Jahre
Regie:Taikan Suga
Buch:Yukako Shimizu, Shin Takahashi
Kamera:Junichi Fujisawa
Musik:Minoru Anzai
SFX:Keith Leung
Darsteller:Aki Maeda, Shunsuke Kubozuka, Shihori Kanjiya, Ryo Kimura, Masatô Ibu, Takuji Kawakubo, Satoshi Nikaido, Miki Sakai, Kiyohiko Shibukawa, Kanji Tsuda
Vertrieb:I-On New Media
Norm:PAL
Regionalcode:0
DVD-Start:19.12.2006 (Verleih) / 26.01.2007 (Kauf)



Inhalt
Das unauffällige und introvertierte Girlie Chise ist unsterblich verliebt in Shuji, der dieselbe Schule besucht. Nachdem sie ihm ihre Gefühle geschildert hat, entwickelt sich eine wunderschöne und innige Beziehung zwischen den beiden. Doch das vermeintlich ewige Glück hält nicht lange, denn nach einigen grausamen Anschlägen, die komplette Stadtteile und Landstriche vom Erdboden verschwinden lassen, scheint ein unerbittlicher Krieg in Japan unvermeidbar. Schon bald kann Chise ihr dunkles und grausames Geheimnis auch vor Shuji nicht mehr verbergen. Als Versuchskaninchen wurde ihr kompletter Körper vom Geheimdienst zum Cyborg transformiert und mit einem Arsenal an tödlichen Beigaben ausgestattet. Nun ist sie die ultimative Waffe der Zerstörung und kann nur im Alleingang als rekrutierter Todesengel der Regierung die Erde vor der völligen Vernichtung beschützen. Doch mit jedem weiteren Kampf gegen das Böse scheint ihre Menschlichkeit und damit auch ihre Liebe zu Shuji immer mehr zu schwinden ...

Bild
Format1.85:1 (anamorph)
NormPAL
 Typischerweise trägt "Saikano" jenen leicht gelblichen Farbstich, der sämtliche Szenen für europäische Verhältnisse etwas seltsam erscheinen lässt, nach kurzer Eingewöhnungszeit aber nicht mehr sonderlich stören sollte. Nicht so toll ist hingegen der Kontrast, der gern etwas härter sein dürfte, damit der Himmel nicht so dunstig aussieht und der Schwarzwert satter ist. Dadurch sind einige Nachtszenen nicht ganz so klar, wie sie sein müssten. Die Schärfe gibt sich leider sehr durchschnittlich. Besonders wenn Chise und Shuji über dem Panorama der Stadt sitzen, fällt auf, dass die anamorphe Abtastung nur wenig Detailschärfe besitzt und selbst die Konturen nur mäßig aussehen. Auch ein wenig Rauschen begleitet das weiche Bild. Warum das grad bei einer noch nicht mal 5 Jahre alten Produktion auftritt, ist unerklärlich. Auch Ghosting und damit ruckelnde Bewegungen trüben den guten Eindruck. Insgesamt wird auch Szenen weise nur ein TV-Look wiedergegeben.
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Ton
FormateDolby Digital 5.1 (Deu, Jap), DTS 5.1 (Deu)
SpracheDeutsch, Japanisch
UntertitelDeutsch
 Sehr wuchtig und Surround lastig geht es nur in den Gefechten zu, die besonders im DTS-Modus einen sehr guten Eindruck hinterlassen. Eben so, mit vielen durch die Rears zischenden Effekten und merklicher Bassunterstützung während der Detonationen, stellt man sich das vor. Natürlich möchten die vielen Stellen dazwischen, die den größten Teil der Spielzeit einnehmen, auch soundtechnisch gefüllt werden. Zumeist geschieht das mittels Musik, die überaus klar erklingt und eine angenehme Grunddynamik besitzt. Darüber hinaus werden leise Umgebungsgeräusche eingestreut. Das kann zwar nicht an die Action-Szenen anknüpfen, lässt aber nicht vergessen, dass man im gut ausgestatteten Heimkino sitzt. Ein etwa gleichwertiger O-Ton und deutsche Untertitel gibt es dazu.
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Extras
Extras
  • Trailer (1:13 Min.)
  • TV-Spot (0:52 Min.)
  • Trailershow:
    • Calvaire (1:49 Min.)
    • Deepwater (1:53 Min.)
    • Moon Over Tao (1:13 Min.)
    • Necromancer (2:38 Min.)
    • Red Shoes (2:08 Min.)
    • Sakuya - The Demon Slayer (2:56 Min.)
    • Shinobi (2:02 Min.)
    • Survive Style (1:33 Min.)
    • The Heirloom (1:35 Min.)
    • Tokyo Zombie (2:00 Min.)
  • Info
VerpackungSteelbook
 Sehr wuchtig und Surround lastig geht es nur in den Gefechten zu, die besonders im DTS-Modus einen sehr guten Eindruck hinterlassen. Eben so, mit vielen durch die Rears zischenden Effekten und merklicher Bassunterstützung während der Detonationen, stellt man sich das vor. Natürlich möchten die vielen Stellen dazwischen, die den größten Teil der Spielzeit einnehmen, auch soundtechnisch gefüllt werden. Zumeist geschieht das mittels Musik, die überaus klar erklingt und eine angenehme Grunddynamik besitzt. Darüber hinaus werden leise Umgebungsgeräusche eingestreut. Das kann zwar nicht an die Action-Szenen anknüpfen, lässt aber nicht vergessen, dass man im gut ausgestatteten Heimkino sitzt. Ein etwa gleichwertiger O-Ton und deutsche Untertitel gibt es dazu.
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Fazit
"Saikano", der wie so viele futuristische Stoffe auf einem erfolgreichen japanischen Manga basiert, ist schon eine seltsame Mischung. Die Geschichte um einen Superhelden, hier ein schüchternes Mädchen, auf dessen Schultern das Schicksal der Welt liegt, hat bereits in Interner Link"Devilman" und Interner Link"Casshern" sehr interessante Unterhaltung hervorgebracht, wieso also mischt man dies nicht mit ein wenig mehr Liebesgeschichte? Und genau da liegt der Haken von "Saikano", denn in meinen Augen ist er kein fehlgeleiteter, aber ungemein schmalziger und damit auch langweiliger Liebesfilm, der das futuristische Kriegsszenario nur selten anschneidet und sonst auf der Gefühlswelt des jungen Glücks, welches sich erst entwickeln muss und unter schwerem Stern steht, darzustellen. Während das in anderen Werken nur genutzt wird, um die Charaktere zu vertiefen und irgendwann ordentlich auf die Tube zu drücken, schert sich die Regie um nichts als das Pärchen. Sie ist ein missbrauchtes Versuchsobjekt des Militärs, die ultimative Waffe, die Tod bringend jeden Kampf für sich entscheidet und dabei immer mehr im Konflikt mit sich selbst den Rückzug zur Menschlichkeit sucht. Er darf die stützende Hilfe sein und seiner Liebsten unglücklich hinterherjammern. Für Action-Fans werden kurze Schlachten angerissen, bei denen in nicht gerade schönen CGIs (sorry, aber grad aus Japan ist man da weniger synthetisches Rendering gewohnt) ganze Städte in Schutt und Asche gelegt werden. Der Krieg an sich bietet genauso wie die beflügelte, engelsgleiche Kampfrüstung der Protagonistin, die sie als kybernetischer Prototyp in sich trägt, einige Ansätze für Philosophisches. Daher liegt es wohl auch nah, die Feindsituation als auch den Grund des Konflikts weitestgehend unerwähnt zu lassen, der Zuschauer soll wohl nicht zu sehr von den wesentlichen Figuren abgelenkt werden. Dass man dann aber den Rest auf fast zwei Stunden auswälzen muss, scheint schon etwas übertrieben. Braucht man das alles, um die Tragik der zarten Partnerschaft zu verstehen? Ich denke, der Beweis, dass Kriegstreiben höchster Unsinn ist, hat man in anderen Filmen mit weniger Kitsch besser hinbekommen.
Ob "Saikano" nun toll oder weniger gelungen ist, darüber mag ich mir kein Urteil bilden, denn für meinen Geschmack ist er schlichtweg nicht existent, auch wenn einige Teile durchaus reizvoll und optisch interessant ausfallen. Mag an der falschen Erwartungshaltung gelegen haben ...



Bilder der DVD




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