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IT, ESP 1970
Originaltitel:Ivanna
Alternativtitel:Altar of Blood
aka. Blood Castle
aka. Castello dalle porte di fuoco, Il
aka. Killers of the Castle of Blood
aka. Scream of the Demon Lover
Länge:93:34 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 16 Jahre
Regie:José Luis Merino
Buch:Enrico Colombo, María del Carmen Martínez Román, José Luis Merino
Kamera:Emanuele Di Cola
Musik:Luigi Malatesta
Darsteller:Erna Schürer, Carlos Quiney, Agostina Belli, Enzo Fisichella, Ezio Sancrotti, Cristiana Galloni, Antonio Jiménez Escribano, Christian Pathé, Mariano Vidal Molina
Vertrieb:Anolis / e-m-s
Norm:PAL
Regionalcode:2
DVD-Start:15.03.2007 (Kauf)



Inhalt
Anfang des 20. Jahrhunderts geschehen in einer kleinen Gemeinde mehrere grausame Morde. Die Dorfbewohner verdächtigen den verschrobenen Baron Janos Dalmar, da die Morde erst seit dem Tod seines Bruders Igor begannen. Dalmar selbst hat sich ein Labor in seinem Schloss eingerichtet und lädt die wunderschöne Chemikerin Ivanna Rakowsky ein, für ihn zu arbeiten. Schon bei ihrem Eintreffen vermittelt ihr die ablehnende Haltung der Dorfbewohner und der Angestellten des Barons ein ungutes Gefühl. Doch der Baron überredet die engagierte Chemikerin zu bleiben, indem er ihr von seinem Plan erzählt, seinen toten Bruder wieder zu reanimieren. Doch schon bald quälen Ivanna Alpträume von einer verbrannten Gestalt, die sie in einer Folterkammer quält. Der Fakt, dass es in dem Schloss einen Flügel gibt, den sie nicht betreten darf und die weiterandauernde Mordserie, lassen jedoch in Ivanna den Verdacht aufkommen, dass der Baron ihr das wahre Ziel seiner Experimente verheimlicht. Als sie selbst Nachforschungen anstellt, stößt sie auf das grausame Geheimnis des Schlosses ...

Bild
Format1.33:1 (Vollbild)
NormPAL
 Sehr erfrischend ist das Bild deswegen, weil nahezu kein einziger Kratzer das betagte Material plagt. So etwas sieht man selten. Auch die Farben geben sich stellenweise kräftig und angenehm in ihrer Gesamterscheinung, wenn diese auch je nach Helligkeit der Szene etwas mehr oder weniger ins Grünliche oder Rötliche verfällt. Nur bei der Schärfe mag sich das Bild überhaupt nicht festlegen. Sprunghafte Wechsel von halbwegs angenehmen Konturen mit etwas geringerem Detailgrad zu einem verwaschenen Aufbau sind leider keine Seltenheit. Etwas mehr in diesem Bereich wäre selbst für einen derartig alten Film gut gewesen. Aufschluss über das Bildformat bietet der Trailer, der im Widescreen-Format vorliegt. Ursprünglich wurde wohl die auf 35mm gefertigte Fassung fürs Kino gemattet, weswegen wir hier wieder das originale Vollbild bekommen. Dieses hat aber am linken und rechten Rand an Bildfläche verloren, was man während des Anschauens an etwas nah am Rand stehenden Personen bemerkt.


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Ton
FormateDolby Digital 2.0
SpracheDeutsch, Italienisch
UntertitelDeutsch
 Ein klein wenig Kratzigkeit und die etwas dumpfe Charakteristik des deutschen Tons ist durchaus tragbar. Vielleicht wäre eine stellenweise Restauration schön gewesen, um die Höhen hervorzubringen, damit der Klang sein spürbar eingemottetes Klanggewand ablegen kann. An Rauschen, Knistern, ploppenden oder störenden Geräuschspitzen wird man sich jedoch hierbei nicht stören, weil all dies entweder gar nicht oder nur sehr seicht eintritt. Lediglich ein voluminöses Hintergrundrauschen macht sich unterschwellig bemerkbar. Der italienische O-Ton hört sich schon mehr wie eine kratzige Radioaufnahme an, die die Hintergrundgeräusche stark ausgewaschen klingen lässt. Übrigens sind ein paar Sequenzen im Originalton gehalten und deutsch untertitelt worden. Selbstverständlich existieren auch deutsche Untertitel über die komplette Laufzeit des Films.
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Extras
Extras
  • Kapiteleinleger
  • Trailer (2:45 Min.)
  • Deutsche Titelsequenz (1:22 Min.)
  • Bildergalerie (27 Bilder)
  • Werberatschlag
VerpackungKeepCase
 Bei den Extras bleibt diese DVD etwas zurück, viel schien wohl nicht mehr parat zu sein. Der bereits angesprochene Trailer bietet ein etwas anderes Bildformat und die deutsche Titelsequenz ein wenig interessantes Stillleben mit Textaufschriften. Interessant wird es mit dem Aushangsatz, ein paar FSK-Prüfbögen und weiteren Coverartworks innerhalb der Bildergalerie. Der feste Rahmen um die Bilder, der auch das Menu schmückt, sieht zwar nicht schlecht aus, in solchen Fällen möchte der Fan aber gern eine möglichst großformatige Ansicht, bei der die Bilder unbedeckt bleiben. Zum Schluss lohnt noch ein Blick in den Werberatschlag, der selbst ablaufend von Element zu Element zoomt.
 +-----

Fazit
Der Titel dieser gotischen Schauergeschichte macht doch einen sehr konservativen Eindruck, bei dem es, wie eigentlich immer, in der Grafschaft, stilgerecht platziert im aristokratisch geführten Gemäuer, zu unerklärlichen Vorfällen kommt, die die Dorfbewohner und Dienerschaft in Angst und Schrecken versetzt und die Polizei vor ein Rätsel stellt. Dort, wo "Das Geheimnis von Schloß Monte Christo" nicht an die britische Vorlage der Hammer Studios anknüpfen kann, nämlich in Sachen Gewalt und Atmosphäre, gibt er sich recht unbedeckt, was seine Darstellerinnen angeht. Der schmierige Bote zu Beginn versucht sich gleich an einer Vergewaltigung der Protagonistin, scheitert aber, jene ist im späteren Verlauf des Öfteren "topless" unterwegs und auch die knusprige Dienstmagd verdeckt sich nur anfangs unter ihrer schweren Kluft. Ohne wirklich schmierige Grenzen zu überschreiten, sind dies meines Erachtens die Szenen, die den sonst eher konventionellen und auch ein wenig unspektakulären Hergang am Leben erhalten. Denn von den vergewaltigten, ermordeten und schließlich an die Hunde verfütterten Mädchen, über die das Dorf tuschelt, sieht man freilich wenig. Interessant gestaltet sich zumindest die Figurenkonstellation mit dem herrischen Baron, der seine neu angestellte Chemielaborantin Ivanna mit Zuckerbrot und Peitsche davon abhält, die Geheimnisse des Schlosses zu besuchen. Viel Geheimniskrämerei geht von statten, zwischenzeitlich glaubt man als Zuschauer sogar fest daran, der Baron selbst wäre für die Greueltaten verantwortlich. Hinderlich ist der Geschichte die zeitige Vorhersehbarkeit des Ausgangs - mit all seinen kleineren Ecken und Wendungen. Deswegen werd ich diese spanisch-italienische Koproduktion wohl am ehesten für sein gutes Darstellergespann und die doch ganz ordentliche Kameraarbeit in Erinnerung behalten, weniger aber als ernst zu nehmenden Schocker. Dafür sind Ivannas Träume und das Mysterium um das umherschleichende Monstrum doch etwas zu wenig aufregend und die Hassliebe zu ihrem Brötchengeber zu wenig nachvollziehbar. Andererseits: Eine sich nackt auf einem Tisch räkelnde, festgeschnallte Erna Schürer entschädigt doch für einiges, wenn auch sonst kein Trash/Sleaze angestrebt ist.



Bilder der DVD




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