USA 1995
Originaltitel:Desperado
Länge:100 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 18 Jahre
Regie:Robert Rodriguez
Buch:Robert Rodriguez
Kamera:Guillermo Navarro
Musik:Los Lobos
Darsteller:Antonio Banderas, Joaquim De Almeida, Salma Hayek, Steve Buscemi, Cheech Marin, Quentin Tarantino, Johnny Trejo
Vertrieb:Columbia
Norm:PAL
Regionalcode:2
Bildformat:1,85:1 (anamorph)
Tonformat:Dolby Digital 5.1
Sprache:Deutsch, Englisch, Lateinamerikanisches Spanisch
Specials:Trailer, Regie-Kommentar, Fimografien: Cast & Crew, Musikvideos: Los Lobos mit Antonio Banderas, Tito & Tarantula, Dokumentation "Anatomie einer "Schießerei"
Ein mysteriöser Fremder ohne Namen in Gestalt eines schwarzgekleideten Mariachi-Sängers kommt in ein mexikanisches Grenzstädtchen um den Tod seiner Geliebten zu sühnen, die einst von den Gangstern des Drogenbarons Bucho erschossen wurde. Er selbst wurde dabei verkrüppelt und tauschte auf ewig die Gitarre in seinem Koffer gegen ein riesiges Arsenal großkalibriger Waffen.
Mit Hilfe seines besten Freundes und der schönen Buchhändlerin Carolina kämpft er sich allmählich zu seinem Erzfeind vor. Doch als er endlich sein Ziel im Visier hat kommt für ihn eine mehr als böse Überraschung...
Phantastisches Remake von Rodriguez Klassiker "El Mariachi", der noch mehr Action und noch mehr Blut bietet. Über die zweifelhafte Botschaft wollen wir hier jetzt mal nicht reden, denn das können unsere Moralapostel machen.
"Desperado" lässt es einfach nur krachen und präsentiert uns einen Antonio Banderas in Hochform.
"Desperado" kann eigentlich als eine parodistische Hommage auf den Italo-Western gesehen werden, der mit Gastrollen von Quentin Tarantino, Steve Buscemi und Cheech Marin aufwartet.
Im Gegensatz zu "El Mariachi" ist "Desperado" wirklich sehr gut in punkto Bildqualität geworden und bietet uns einen hohen Kontrastumfang und tolle Farben. Das einzigste Manko ist das leichte Rauschen, was aber nicht weiter ins Gewicht fällt.
Der Ton wurde sehr räumlich und dynamisch abgemischt und lässt es bei Schießereien mal so richtig Krachen. Das Bonusmaterial ist etwas besser geworden und enthält neben Trailer, Filmografien, Musikvideos und Regiekommentar eine 10 Minuten lange Dokumentation, die sich "Anatomie einer Schießerei" nennt.