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| Abbott und Costello hat es ins ferne Afrika verschlagen. In Ägypten ist nämlich zur Zeit die Hölle los. Die ganze Welt sucht dort nach einem sagenumwobenen Pharaonenschatz. Niemand hat ihn jemals zuvor gesehen und damit das auch so bleibt, fungiert eine zum Leben erwachte Mumie als sein Wächter. Aber trotz alledem versuchen Wissenschaftler und eine fanatische Sekte hinter das Geheimnis des Standortes zu gelangen ... |
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| Format | 1,37:1 (Vollbild) / sw |
| Norm | PAL |
| Der vierte und jüngste Film in der Reihe legt in puncto Schärfe noch eins drauf und gibt kaum einen Grund zum Meckern. Kontrast, Helligkeit und Schärfe sind auf einem hohen Niveau. Die Kompression zeigt sich nur selten von ihrer negativen Seite und Bildrauschen oder Unruhen treten ebenfalls nur sehr selten störend auf. Defekte und Schmutz huschen immer mal wieder durchs Bild, aber "Abbott und Costello als Mumienräuber" ist bereits über 50 Jahre alt und deswegen ist das zu verschmerzen. | |
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| Formate | Dolby Digital 2.0 Mono |
| Sprache | Deutsch, Englisch |
| Untertitel | Deutsch |
| Beide Tonspuren liegen in Mono vor und warten mit einer guten Sprachwiedergabe auf, verfügen über ein sehr dezentes Rauschmaß und nur wenige hörbare Defekte. Altersbedingte Schwächen wie blechern und dumpf klingende Stimmen sind ganz normal und störend nicht weiter. Große Unterschiede zwischen der deutschen und englischen Sprachfassung gibt es nicht und lediglich die Dialoge klingen im englischsprachigen Original etwas sauberer. Optional gibt es deutsche Untertitel. | |
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| Extras |
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| Verpackung | Digipack |
| Als Bonus gibt es den englischsprachigen Trailer, eine schöne Bildergalerie und die Hintergrundinformationen zum Film von Uwe Huber als Liner Notes auf der Cover-Innenseite. | |
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| Mit "Abbott & Costello als Mumienjäger" erleben wir in verschiedener Hinsicht einen Bruch und das Ende einer ganzen Ära. Nachdem Universal alle wichtigen Monster durch hatte, war es nur eine Frage der Zeit, bis das Gespann auch auf die Mumie stieß, die hier aus welchen Gründen auch immer "Klaris" hieß. Wurde die Mumie 1932 noch von Boris Karloff verkörpert, während Lon Chaney jr. sie in den vier Sequels spielte, schlüpft diesmal, 11 Jahre später, Eddie Parker in den Mullbindensuite. Dieser sieht auch äußerst billig aus, denn Universal ließ in vielerlei Hinsicht die nötige Sorgfalt und Detailverliebtheit der Vergangenheit missen. Das Ende war bereits zu erahnen. Hinter den Kulissen kriselte es gewaltig und die missglückten Gagenverhandlungen sorgten dafür, dass dies die 35. und letzten Produktion der Universal Studios mit Abbott und Costello war. Danach sollte das Duo nur noch einen Film gemeinsam spielen, bis sich ihre Wege endgültig trennten. Die Mumie ist über weitere Strecken des Films nicht zu sehen. Dafür überzeugt die stimmige Optik und die Kulissen, sowie die routinierten Slapstickeinlagen der beiden Chaoten, die hier Pete und Freddie heißen, sich im Film aber immer wieder Bud und Lou nennen. Hier schien wohl weder Stammregisseur Charles Lamont, noch das Komiker-Duo wirklich "ernsthaft" bei der Sache zu sein, wobei diese Wort bei einem "Abbott und Costello"-Film schon sehr grotesk klingt. Nichtsdestotrotz ist "Abbott & Costello als Mumienjäger" ein netter Abschluss der Universal-Ära und auch die Besetzung in Form von Michael Ansara, Marie Windsor und Mel Welles ist topp. Vielleicht bietet der Film etwas zuviel Musik und Tanzeinlagen und die Mumienoptik ist für das Studio mehr als beschämend, dennoch kann "Abbott & Costello als Mumienjäger" durchweg unterhalten, was nicht zuletzt den beiden Hauptdarstellern zu verdanken ist, die noch reichlich gute Jokes zum Besten geben. Da bleibt passenderweise nur noch zu sagen: Rest in peace! |
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![]() | Druckbare Version |
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