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UK, NZ 2006
Originaltitel:Night of the Hell Hamsters
Länge:15:43 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ungeprüft
Regie:Paul Campion
Buch:Paul Campion, Hadyn Green, Mike Roseingrave
Kamera:Ben Robinson, Jono Smith
Musik:Andrea Possee
SFX:Iona McConnell, Lara Lodato
Darsteller:Ailsa Baker, Beth Charlesworth, Paul Campion, Pete Connell, Ryan Lloyd, Paul O'Neill, Elisabeth Pinto, Stephanie Ratcliff
Vertrieb:HDMV
Norm:PAL
Regionalcode:0
DVD-Start:14.03.2011 (Kauf)



Inhalt
In einer Gewitternacht hütet Babysitterin Julie die Kinder ihrer Nachbarn, als ihr Freund Karl an der Tür klingelt. Das erwünschte Ouija-Board hat er zwar nicht dabei, doch mit einigen Tricks wird aus der Angelegenheit Gläserrücken, woraufhin ein Dämon heraufbeschworen wird und sich alle erdenklichen Hamster in kleine Fell-Zombies verwandeln ...

Bild
Format1,78:1 (anamorph)
NormPAL
 Zwar merkt man "Night of the Hell Hamsters" an, dass es sich um einen Independent-Film handelt, doch das anamorphe Bild ist durchaus überzeugend geraten. Einige Szenen mit Computereffekten fallen etwas zu weich aus, dafür überzeugen die restlichen Szenen mit einem durchweg guten Schärfeverhalten und vielen Details. Die Farbgebung wurde sehr warm gehalten, wohl auch um den gewünschten Comic-Look einiger Szenen zu unterstreichen. Auch der Kontrast sowie die Kompression geben sich gelungen. Etwas Rauschen ist vorhanden und je nach Ausleuchtung des Szenarios mehr oder weniger intensiv.
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Ton
FormateDolby Digital 2.0
SpracheEnglisch
UntertitelDeutsch
 Die englischsprachige Stereospur bietet einen gelungenen Klang mit einigen dynamischen Momenten. Man darf sich über eine hervorragende Dialogwiedergabe freuen, was im Independentbereich nicht selbstverständlich ist. Zudem fügen sich die Dialoge harmonisch in die Umgebungseffekte und den Soundtrack ein. Auf eine deutsche Synchronfassung wurde verzichtet, doch sind optional deutsche Untertitel vorhanden.
 +++/--

Extras
Extras-
VerpackungKeepCase
 Bonus zum Bonusmaterial gibt es keins.
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Fazit
Eine (manchmal nicht ganz zutreffende) Weisheit besagt: Man soll aufhören, wenn es am schönsten ist. Doch es gibt einige Kurzfilme, die das Publikum aufgrund ihrer ansprechenden Machart so richtig in Wallung bringen, um letztlich dadurch zu enttäuschen, dass sie urplötzlich zu Ende sind, manchmal vielleicht auch budgetbedingt. In diesem Fall ist das besonders schade, da "Night of the Hell Hamsters“ alle notwendigen Zutaten für Horrorfans, als auch für Trashfreunde unterhaltsam auf den Punkt bringt. Bei den Zutaten könnte man einerseits von geballten Klischees sprechen, inszenatorisch zeigen sie jedoch, wo der Hamster sein Laufrad hat. Zwar merkt man der kleinen Produktion ab den ersten Bildern seinen überaus niedrigen Etat an, doch aus diesem wurde ordentlich geschöpft. Die beiden Darsteller (die in dem Streifen, der im TV läuft, sind zu vernachlässigen) agieren glaubhaft. Handwerklich überzeugen vor allem Kamera, Schnitt und der feinsäuberlich abgestimmte Score und zudem weiß Regisseur und Autor Paul Campion, was der Horrorfilmfreund sehen möchte.
Viele Einstellungen erinnern klar an Carpenters Interner Link"Halloween" (auch die Exposition der Geschichte greift deutlich darauf zurück), dazu eine Gewitternacht, angsterfüllte Gesichter in Nahaufnahme und ein wenig Splatter, denn ohne gänzliches Blutvergießen soll die Chose schließlich auch nicht vonstatten gehen. Für die Trashfreunde wurden die killenden Hamster entsprechend notdürftig in Szene gesetzt, mit rotleuchtenden Klüsen und etwas Fell drumherum, doch aufgrund der hoch gepitchten Stimmchen und dem latenten Gegacker erinnern jene Erscheinungen wiederum an die bedrohlichen Fellknäuel in Interner Link"Gremlins".

"Zu kurz!" ist ergo eine Empfindung, die sich direkt nach der Sichtung, konkret auf die letzte Einstellung bezieht, welche deutlich Lust auf mehr macht.
Innerhalb weniger Sekunden nach Einstieg ist man inmitten des Geschehens, freut sich über die Leichtigkeit der Darbietung, welche durch einigen Dialogwitz aufgelockert wird und ist schließlich doch ein wenig enttäuscht, dass die Sache ganz am Ende nicht noch einmal so richtig ausholt. Einziges Manko ist dabei die nicht so zielsichere Pointe und die Tatsache, dass sich das Treiben fast ausschließlich in nur einer Wohnung abspielt. Doch wer diesen rund 15minütigen Kurzfilm für lau ergattern kann, sollte sich definitiv den Spaß gönnen.



Bilder der DVD




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