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| Eine weltweite Seuche hat die Menschheit dahingerafft. Die Opfer der Epidemie sind von den Toten wieder auferstanden und treiben als Vampire ihr Unwesen. Nur Robert Morgan hat die Seuche als einziger überlebt und muss sich jetzt mit brutalen Mitteln gegen die Vampire zur Wehr setzen. Als er eines Tages auf einen weiteren Menschen stößt, ist die Freude zunächst groß. Doch kann er diesem wirklich trauen? Auf der Suche nach der Antwort erfährt er ein schreckliches Geheimnis ... |
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| Format | 2,35:1 (anamorph) |
| Norm | PAL |
| Das breitformatige Bild sieht sehr gut aufgearbeitet aus. Altersabnutzungen äußern sich lediglich in einem dezent unruhigen Bildstand und nur wenig Rauschen. Kratzer bekommt man dafür so gut wie nie zu sehen, was beachtlich ist für das Alter des Films. Das gilt auch für die hochwertige Schärfe, die zwar nicht messerscharf, aber angemessen ausfällt. Sprich: Sämtliche Feinheiten sind sehr gut herausgearbeitet, stechen allerdings nicht hervor. Der Kontrast des s/w-Materials macht ebenfalls einen sehr guten Eindruck. Auch hier wurde nicht so weit optimiert, dass ein sehr satter Schwarzwert entsteht, sondern man sieht dem Film sein Alter immer noch etwas an. Die DVD verschuldet allerdings ein wenig Blockrauschen auf einfarbigen Flächen bzw. auch dezente Artefakte um scharfe Konturen (siehe die Oberleitungen in der ersten Filmminute). | |
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| Formate | Dolby Digital 2.0 Mono |
| Sprache | Deutsch, Englisch |
| Untertitel | Deutsch |
| Beim Review der Einzel-DVD wurde bereits darauf hingewiesen, dass dieser Film erst kürzlich eingedeutscht wurde. Natürlich kommt das nicht an den Charme einer etwas älteren Synchro heran, es hätte allerdings auch schlechter ausfallen können. Es wurde versucht, den Klang an das Alter des Filmes anzupassen, was ganz gut gelingt. Da nimmt man die etwas dumpf abgemischten Dialoge gern in Kauf, denn so ergeben sich zumindest keine qualitativen Unterschiede zur Filmmusik. Die ist klanglich sehr in Ordnung, weil nicht zu schrill und trotzdem kraftvoll. Der deutsche Sprecher von Vincent Price ist allerdings schwer Geschmackssache - und mir gefällt es nicht. Auch kommt es mir so vor, als ob sich das deutsche Synchronstudio ein paar Freiheiten herausgenommen hat: Die Hintergrundgeräusche des Originaltons können nur dann genutzt werden, wenn nicht gesprochen wird. Deswegen klingen Dialogpassagen etwas steril und einige Umgebungsgeräuschen passen nicht. Beispielsweise hört man in einer Szene leise ein Boot und Straßenverkehr im Hintergrund, was etwas ungewöhnlich ist für eine Welt, auf der es nur noch einen Menschen gibt. Man kann damit leben. Da bleibe ich doch lieber beim englischen Originalton, der sich ebenfalls auf der DVD befindet. | |
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| Extras | - |
| Verpackung | KeepCase mit FSK-Wendecover |
| Zum Film selbst gibt es zwar kein Bonusmaterial, aber ein weiterer Film befindet sich auf der DVD, der zumindest thematisch ähnlich ist und in einem Extra-Review vorgestellt wird. | |
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Die erste Verfilmung des Romans "I Am Legend" wird als Vorläufer der modernen Zombie-Filme gehandelt. Vincent Price als vermutlich letzter Mensch auf der Erde, der als einziger die durch Luft übertragbare Seuche überlebt hat, wehrt sich hier zwar noch mit Maßnahmen, die eher einem Vampir- als Zombie-Film gleichen (Spiegel und Knoblauch), die Gemeinsamkeiten zu Untoten ist allerdings unverkennbar. Leichen müssen beispielsweise verbrannt werden, damit sie nicht aus ihren Gräbern zurückkehren, und sie sind ebenso unbeweglich wie die späteren Romero-Zombies. Romero scheint sich übrigens reichhaltig bei diesem Film bedient zu haben, denn die grusligen Angriffe der Untoten vor dem Haus wurden ebenso wie das Versagen von Wissenschaft und Militär später in "Night" verwendet, während der Überlebenskampf von Price' Charakter mit seiner täglichen Einkaufstour die Vorlage für "Dawn" bildete und die komplette Einleitung von "Day" schwer an die leergefegten Straßenzüge aus diesem Film erinnert.Abgesehen davon ist "The Last Man On Earth" allerdings kein Horror-Film im engeren Sinne, sondern ein vielseitiger, dramatischer SciFi-Streifen, der mit dem Gedanken spielt, wie sich ein Mensch verhält, der um seine aussichtslose Situation weiß. Lange Zeit beobachtet man Dr. Morgan nur, wie er sich täglich durchschlägt, wie er versucht, seine Erinnerungen zu bewahren, die ihn stets aufs Neue in den Wahnsinn zu treiben versuchen. Diese Dramatik ist allerdings nicht schwer und träge, sondern wunderschön düster inszeniert und mit einigen erschreckenden Momenten garniert, die den Menschen damals im Kino einen ordentlichen Schock verpasst haben müssen. Allerdings sollte man sich darauf einstellen, dass es ein völlig anderer Film ist als die 2007er Neuverfilmung mit Will Smith, die ein sichtlich höheres Budget besaß und dem es weniger gut gelingt, die bedrückende Atmosphäre des Themas mit all ihren Facetten zu vermitteln. Ob man nun die Schwarzweiß-Version oder lieber die Farbversion genießen sollte, muss jeder für sich selbst entscheiden. Bei diesem Film hat man es mit der nachträglichen Kolorierung nicht übertrieben, so dass der Bonbonfarbeneffekt ausbleibt. Zu dieser DVD gibt es eine etwas sonderbare Dokumentation über die Schrecken der Natur und der Menschheit, die nichts direkt mit dem Hauptfilm zu tun hat, die man aber gern dazu nimmt. |
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![]() | Druckbare Version |
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![]() | Last Man on Earth, The |
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