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| Ein illegales Straßenrennen findet für zwei Frauen ein tödliches Ende, die mit ihrem Wagen durch die Absperrung einer Brücke preschen und in den Fluss stürzen. Nur die junge Mary überlebt den Unfall wie durch ein Wunder. Die selbstbewusste Frau wagt kurz darauf einen Neuanfang in der Fremde, wo sie ihren Unterhalt in einer Kirche als Organistin verdingt. Dort häufen sich allerdings seltsame Vorkomnisse: Mary sieht immer wieder einen bleichen, alten Mann, der sie mit beängstigendem Grinsen verfolgt, sie verliert ihr Gehör und wird von ihrer Umwelt nicht mehr wahrgenommen, und sie hat Schwierigkeiten, mit Menschen in Kontakt zu kommen. Es scheint, als ob die Lösung draußen in der Wüste beim verlassenen Erlebnispark zu finden ist, der sie magisch anzieht. |
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| Format | 1,33:1 (Vollbild, s/w) |
| Norm | PAL |
| Die s/w-Fassung verkörpert den Geist des Filmes wesentlich besser als es die später nachkolorierte Version zu leisten vermag. Deswegen hat diese DVD hier durchaus ihre Berechtigung. Allerdings verschenkt sie durch die schwache Kompression so einiges. Die tritt kaum durch grobe Blockbildung in Erscheinung, dafür aber mit Blockrauschen auf beinahe jedem einfarbigen Hintergrund. Außerdem lässt sich erahnen, dass das Flimmern des Bildes durch die Kompression genauso verstärkt wird wie die moderate Detailschärfe sich gleichfalls verschlechtert. Die Vorlage macht nämlich den Anschein, als ob der Film relativ gut in Schuss ist, weil er mit nur stellenweise mit Verschmutzungen zu kämpfen hat und der Kontrast bis auf einen etwas schwachen Schwarzwert funktioniert. Durch die schlechte Kompression bedingte Farbeinflüsse sind selten, aber beispielsweise in der Kirche mischen sie sich unters Bild. | |
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| Formate | Dolby Digital 2.0 |
| Sprache | Deutsch |
| Untertitel | - |
| Gleich zu Filmbeginn hab ich den Lautstärkeregler um die Hälfte zurückgedreht, denn sonst werden die Ohren übermäßig mit stark verzerrenden Musiken und Nebengeräuschen belastet. Das liegt vor allem daran, dass die deutsche Synchro, die 30 Jahre älter klingt, als sie ist, sehr laut auf die DVD gebracht wurde, was sämtliche Fehler sehr viel mehr hervorhebt als es sein müsste. Das größte Problem ist wie bereits angemerkt die stark übersteuernde Musik, aber auch Hintergrundrauschen hört man oft. Einzig die Dialoge klingen sehr klar, da sie erst in den 1990ern entstanden. Glücklicherweise ist die Art der Synchro sehr gelungen und nicht zu modern. Trotzdem fehlt hier mehr denn je der Originalton und auch deutsche Untertitel. | |
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| Extras | - |
| Verpackung | Steelbook |
| Keine Extras zu diesem Titel. | |
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Mit nur etwas mehr als 30000 US-Dollar (heute wären das etwas 250000 US-$) wurde "Carnival Of Souls" in den 1960ern als B-Movie konzipiert. Damals wurde er nur wenig erfolgreich bzw bekannt und er gilt in Deutschland im Horror-Bereich immer noch als Geheimtipp. Das ist etwas unverständlich, denn dem Film wohnt eine magische Anziehungskraft inne, die mich auch bei "Die Nacht der lebenden Toten" faszinierte: Er zeigt, dass Horror keine Sache von Effekten, sondern lediglich von Psychologie ist.Candace Hilligoss ist als hübsche, emanzipierte Frau der Mittelpunkt dieser "psychologischen Kriegsführung". Sie wird nach einem Autounfall, den sie seltsamerweise überlebt, von Ängsten geplagt. Immer wieder erscheint ihr das fahle Gesicht eines Mannes, der sie zu bedrohen scheint. Nur sie hat diese Visionen, die Menschen um sie herum halten sie stattdessen für eine hysterische Frau. Der Zuschauer entdeckt unterdessen, dass mit Mary etwas nicht stimmt, dass die gleichzeitig zerbrechlich wie auch starke junge Frau ein Geheimnis birgt, desssen sie sich selbst nicht wirklich bewusst ist. Regisseur Herk Harvey, der zwar hunderte Lehrfilme und Dokumentationen drehte, aber nur diesen einen Langfilm, macht dem Zuschauer von der ersten Minute an Angst, ohne ihn wirklich dem Schrecken durch Geister auszusetzen. Er isoliert seine Protagonistin, indem er sie in eine von ihrer Umwelt nicht mehr wahrgenommenen Scheinwelt versetzt, und entmenschlicht sie langsam, bis man als Zuschauer begreift, dass diese Veränderung für sie die Schwelle zum Wahnsinn bedeutet. Mit schallenden Orgelklängen (Mary ist Organistin) und eindringlichen Aufnahmen von entsetzten Gesichtern gelingt es dem Film, eine eiskalte Atmosphäre zu verbreiten, die in einem bis dato einzigartigen Finale, dem schaurigen Totentanz, gipfelt. Die Schreckgespenter, die dann auftauchen, haben etwas hervorragend Bizarres an sich und erinnern ein wenig an Untote, die wenig später in Romeros Klassiker zum Rundumschlag ansetzten.Beeindruckender, wegweisender Horror-Film mit einem nahezu perfekten Spannungsbogen, der als Klassiker bezeichnet werden darf. Man bedenke nur, wieviele Filme sich Jahrzehnte später noch bei der Auflösung von "Carnival Of Souls" bedienten. Schade nur, dass diese DVD ihn als Ramsch vermarktet. |
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![]() | Druckbare Version |
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![]() | Carnival of Souls |
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