Wicked-Vision-Index

Login 18er Bereich

Registrieren

Startseite und Neuigkeiten Reviews
• Filmberichte
• DVD/HD-Reviews
• Bildvergleiche
• Literatur
• Hörspiele Weitere, medienbezogene Informationen
• Hidden Features
• Schnittvergleiche
• Videocover
UK 1995
Originaltitel:Howling: New Moon Rising
Alternativtitel:Tier 7, Das
aka. Howling VII: Mystery Woman
aka. Nuits De Pleine Lune
Länge:89:52 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 16 Jahre
Regie:Clive Turner
Buch:Clive Turner, Gary Brandner
Kamera:Andreas Kossak
Musik:Guy Moon
Darsteller:Clive Turner, John Ramsden, Ernest Kester, Jack Huff, Elizabeth Shé, Jaqueline Armitage, Jim Lozano, Robert Morwell, Jim Brock, Cheryl Allen, Sally Harkham, Claude 'Pappy' Allen, Harriet Allen, Bonnie Lagassa, Jack Holder, Leslee Anderson
Vertrieb:Marketing
Norm:PAL
Regionalcode:0



Inhalt
Ein Fremder kommt auf seinem Motorrad in ein kleines Dorf namens Pioneer Town. Kurz nach seiner Ankunft geschehen in dem Ort mysteriöse Morde und das Vieh der Bauern wird tot aufgefunden - gerissen und zerfetzt - wie von einem Monster. Die abergläubischen Dorfbewohner vermuten in dem Fremden einen Werwolf. Er macht sich auf die Suche nach dem wahren Bösen. Denn er muss seine Unschuld beweisen, um der Lynchjustiz der Dorfbewohner zu entgehen.

Bild
Format1.33:1 (Vollbild)
NormPAL
 Zwar ist das Bild wieder ein wenig besser geworden, gut ist es damit trotzdem noch lange nicht. Die Farben sind nun strahlender, das Bild heller, also endlich auf einem ordentlichen Niveau, aber die Farbwahl ist wohl wieder Marketing zuzuschreiben. Denn je geringer die Farben von der Vorlage ausfallen (z.B. nachts), umso schneller wechseln sie zurück ins Grau- und Grünstichige. Das allein wäre weniger tragisch, aber auch sonst ist einiges daneben gegangen. Die Kompression neigt deutlich zur Blockbildung und sogar zu Nachzieheffekten, wobei diese teilweise vom Ghosting (rucklige Bewegungen) aufgefressen werden. Bei der Schärfe hat man ein zufrieden stellendes Ergebnis erreicht und kommt ohne größere Abweichungen aus. Das hätten vier Punkte werden können, bei ordentlicher Normwandlung, weniger Rauschfilterung, die manchmal deftig ihre Spuren zeigt, und vielleicht noch einem kräftigeren Schwarzwert.
 +++---

Ton
FormateDolby Digital 2.0 (Deu, En), Dolby Digital 5.1 (Deu)
SpracheDeutsch, Englisch
Untertitel-
 Wer dachte, es wäre nun langsam Zeit, den Dolby Digital 5.1-Modus mal als solchen zu nutzen, liegt leider immer noch falsch, obwohl "Howling 7" doch einer Zeit entspringt, in der diskreter Raumton keine Hexerei mehr war und spätestens in der Postproduction gerichtet werden kann. Man hat im Deutschen versucht, einiges herauszuholen, indem Musikpassagen, ein häufiges Stilmittel des Films, auf alle Kanäle verteilt werden. Stellenweise vergaß man nur, im Anschluss daran die Dialoge auch auf den Frontlautsprechern zu belassen, so dass unangenehme Hall-Effekte auftreten können. Der Klang ist insgesamt wieder nichts hervorragendes, aber angenehm sauber und mit zusätzlichem Bass sogar wohlklingend. Ein wenig Rauschen ist vor allem in leisen Szenen präsent. Auch hier eine knappe Entscheidung für nur 3 Punkte.
 +++---

Extras
Extras
  • Trailer (1:43 Min.)
  • Bildergalerie (16 Bilder)
  • Artwork-Galerie (5 Bilder)
  • Filmografien:
    • Clive Turner (4 Seiten)
    • Romy Windsor (6 Seiten)
    • Jack Huff (1 Seite)
    • Elisabeth Shé (1 Seite)
  • Trailer:
    • Die unwiderlegbare Wahrheit über Dämonen (1:15 Min.)
    • Naufragos - Gestrandet (2:34 Min.)
    • Tödliche Absichten - The Uninvited Guest (1:40 Min.)
    • Guerreros (1:08 Min.)
    • The Third Society (1:46 Min.)
VerpackungKeepCase
 Wieder ereilt uns das Bonusmaterial mit wenig Interessantem. Neben zwei kurzen Bildergalerien und dem Trailer sind noch 4 Filmografien mit an Bord, die mir überhaupt nichts geben. Weiterhin präsentiert Marketing verschiedenste Trailer ihres Programms.
 +-----

Fazit
Hier muss man wirklich weit ausholen, um das Unbeschreibliche in Worte zu fassen! Der siebte und letzte Teil der Interner Link"Howling"-Serie wird als Schlechtester verschrien. Stimmt nicht - er ist der Katastrophalste, Unfertigste, Unglaublichste. Clive Turner, Regisseur, Produzent, Drehbuchautor, Cutter und gleichzeitig Hauptdarsteller dieses Teils, sowie Produzent und Drehbuchautor der Teile 4 und 5, muss Narrenfreiheit gehabt haben, als man ihn mit dem Abschluss Reihe (aus finanziellen statt aus inhaltlichen Gründen) beauftragte. Zuerst einmal bedient er sich ausgiebig mit Ausschnitten aus Teil 4 und 5, die man fast gänzlich im Film zusammengefasst vorfindet und an die dieser hier anknüpft - mit der Holzhammer-Methode, versteht sich! Aber auch die eigenen Elemente sind dermaßen unausgegoren, dass es doch nicht ernst gemeint sein kann. Auf der einen Seite erzählt ein Priester einem Ermittler die ganze Geschichte um Werwolf-Vorkommen und ein verwunschenes Schloss (Interner Link"Howling V: The Rebirth"), auf der anderen lebt sich unser Protagonist, ein alter Haudegen und absoluter Country-Fan gerade in seinem neuen Zuhause, einer ebenso Western- und Country-begeisterten kleinen Gemeinde ein. Anhand der harten, sinnfreien Sprünge und der Tatsache, dass die Geschehnisse des erzählenden Nebenstrangs eigentlich nie mit der Hauptgeschichte in Verbindung kommen, kann man erahnen, dass hier eilig abgeändert, neu geschnitten und nachgedreht wurde. Der Hauptteil pendelt zwischen lascher Komödie mit durchaus sympathischen Charakteren, Mystery um ein paar unaufgeklärte, grausige Mordfälle und einer Art Dokumentation, denn ein Großteil davon spielt sich innerhalb einer Bar ab, wo verschiedene Musikgruppen live auftreten, was der Film ausführlich mitnimmt. Die Witzeleien dazwischen, unzählige davon als alte Gassenhauer bekannt oder zum holprigen Running Gag erhoben, hat man so eigentlich noch nie in einem Horrorfilm gesehen, erinnern zeitweise an die amerikanische Variante von Interner Link"Sunshine Reggae auf Ibizia" mit klapprigem Elferrat. Wer hier mittendrin mal für 10 Minuten dazukommt, wird nie und nimmer glauben, es gehe hauptsächlich um Werwölfe. Erst nach 70 Minuten, also kurz vor Schluss, wird das garstige Tier das erste Mal gezeigt, sogleich aber abserviert und der Deckel für immer über der Reihe geschlossen. Zuvor wird man noch Zeuge, wie Romy Windsor aus Interner Link"Howling IV: The Original Nightmare" ihren Gastauftritt absolviert und ihre Geschichte in Rückblenden auftischt. Es ist teilweise schon richtig derber Trash, für viele von euch aber nur abschreckend im negativen Sinne. Um das unbeschadet zu überstehen, sollte man sich ein Beispiel an den Darstellern nehmen: Die sitzen meist in geselliger Runde in der Kneipe, hauen sich doofe Dialoge an den Kopp und machen sich die Rübe mit Schnaps und Bier breiig. Na dann Prost!



Bilder der DVD




Druckbare Version
Howling, The (2 Disc Set)
Howling III
Howling IV - The Original Nightmare
Howling VI - The Freaks
IMDb.com OFDb.de



Alle Bilder und Texte sind Eigentum des jeweiligen Rechteinhabers

Copyright by Wicked-Vision 2000-2013/Designed by Daniel Pereé 2000-2013.