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| Die Schriftstellerin Marie Adams (Romy Windsor) wird von merkwürdigen Erscheinungen und Alpträumen gequält. Deshalb fährt sie mit Ehemann Richard (Michael T. Weiss) in ein einsames Landhaus zur Erholung. Doch wieder hat sie Visionen - diesmal sind es jaulende Werwölfe. Ihren Hund findet sie mit abgetrenntem Kopf. Aber das ist nur der Anfang einer Kette von seltsamen Vorgängen - auch Richard verhält sich plötzlich abweisend. Als Marie auf Janice (Susanne Severeid) trifft, die in das abseits gelegene Dorf kommt, um den mysteriösen Tod ihrer Schwester zu untersuchen, machen beide eine grauenvolle Entdeckung ... |
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| Format | 1.33:1 (Vollbild) |
| Norm | PAL |
| Die drei vergebenen Punkte sind wieder mal knapp errungen und wieder werden sich einige fragen: "Warum so schlecht? Sieht doch eigentlich ganz ok aus ... ". Die Farben sind zumindest kräftig, strahlen wunderschöne Töne aus, die manchmal etwas Natürlichkeit vermissen lassen, weil man deutlich sieht, dass das Bild nachträglich durch den Farbtopf gezogen wurde. Das Vollbild gehört zu den weniger gut Gemasterten, weil entweder die Vorlage schon technisch vermurkst war oder man die Kompression verschludert hat. Ohnehin zeigt sich nervöses, feines Rieseln, Bewegungen ziehen daher nicht nur nach, sondern franzen aus. In Szenen mit Feuer oder Nebel wird die Blockbildung penetrant stark. Die Details leiden deutlich darunter, wobei in diesem Bereich ohnehin nicht viel zu holen ist. Wenn man Videokassetten digitalisiert, mit Filtern belegt und dann noch die Kompression versiebt, kommt sowas raus. So ist das Bild ganzheitlich weich und an Konturen sogar etwas auslaufend. Mit größerer Entfernung zum Bildschirm bessert sich der Eindruck aber sehr schnell, weil feine Bereiche zumindest nicht ineinander verschwimmen. | |
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| Formate | Dolby Digital 2.0 (Dt., Engl.), Dolby Digital 5.1 (Dt.) |
| Sprache | Deutsch, Englisch |
| Untertitel | - |
| Den deutschen Ton hat man von einer unvorteilhaften Videokassette gezogen, ohne ihn nachzubearbeiten. Es wurde sogar der Fehler gemacht, die Lautstärke zu stark aufzudrehen, was das mechanische Rauschen in vielen Szenen durchdringen lässt. Vergleichsweise häufige Knackser und kaum zu überhörende, blitzschnelle Ausfälle (z.B. bei Szenenwechseln) sowie die sterile, alte Synchro gefallen mir gar nicht. Der Dolby Digital 5.1-Mix ist ein Lacher schlechthin, ein simples Aufmischen der Stereokanäle auf die hinteren Lautsprecher, das nur noch den Zweck hat, auf der DVD-Hülle dessen Vorhandensein anpreisen zu können. Marketing praktiziert das ziemlich oft und in den meisten Fällen wurde der Kunde damit verarscht und teils verärgert, weil das Gedröhne mit zusätzlicher, jegliche Feinakustik vermissende Bassspur nur nervt. Wenn die deutsche Spur stellenweise zu forsch wird, hört man nebenher einen zusätzlichen, schlagartig einsetzenden und wieder abfallenden Rauschpegel oder sogar Knackser durch Übersteuerung. Die englische Synchro, deutlich als solche rauszuhören, wird hier und da auch mal etwas raschelnd oder leicht dumpf, ist trotzdem und wegen des geringeren Rauschens aber angenehmer, leider aber ohne Untertitel. | |
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| Extras |
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| Verpackung | KeepCase |
| Für das Bonusmaterial gibt es einen Gnadenpunkt, weil die kurze Slideshow kaum der Rede wert ist und die Filmografien für die meisten kaum von Interesse sind, denn sie bestehen aus reinen Auflistungen. Warum keine echten Biografien? | |
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| Ist es zu hart, wenn man "Howling IV" als alten Videomist bezeichnet? Von seinem Untertitel "The Original Nightmare" bleibt während des vor sich hinplätschernden Films wohl nicht viel haften, vielleicht ist das Ganze auch nur eine Finte windiger Vermarktungsstrategien, die sich Nähe zu Cravens Slasher-Reihe wünschten. Fast 70 Minuten lang muss man sich mit schlechten Schauspielern in Standardsituationen herumplagen, die durch träges Agieren den Spaß vermiesen. Nach dem komödiantischen, überaus trashigen Vorgänger wechselt John Houghs Versuch nämlich zurück in den ernsthaften, unterbudgetierten B-Movie, der gerade noch gefallen kann, weil der später so oft aufgetragene TV-Look hier noch nicht anhaftet. In all den Szenen, in denen die kurz vorm Austicken stehende Super-Schriftstellerin das ländliche Umfeld ihres abgelegenen Sommerhauses erkundet, soll wohl Spannung für den Showdown aufgebaut werden. Konspirative Theorien, eine geheimnisvolle Geisternonne und die etwas seltsamen Dorfbewohner könnten für Unbehaglichkeit sorgen, es reicht aber nicht, um dem Zuschauer einen symbolischen Schauer über den Rücken zu jagen. Totalversagen würde man konstatieren, wäre nicht der glückliche Zufall eines gelungenen Endspurts, der noch mal mit heiß herbeiersehnten Effekten und ordentlicher Werwolf-Action aufwarten kann. Naturbursche Michael T. Weiss, heute bestens bekannt als der "Pretender", der bis dahin den Wahnsinn seiner Frau durch Unglauben nur weiter schürt und nebenher dem Temperament einer feurigen Dorfbewohnerin (wie alle dort: ein Wolf im Menschpelz), rotzt es in einer ausführlichen Schleim- und Glibber-Szene nach bester Melt-Manier weg, bevor er als garstiges Wolfsmonster Wiederauferstehung feiert. Im Nachhinein betrachtet ist zwar auch das schwach, wie ein einminütiges Sylvesterfeuerwerk, das man in jenem Moment dank nebliger Alkohol getränkter Gedanken für den Angriff auf die Normandie hält, aber hey, es ist schließlich nur eine Fortsetzung dritten Grades! |
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![]() | Druckbare Version |
![]() | Howling, The (2 Disc Set) Howling III Howling VI - The Freaks Howling VII - New Moon Rising |
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