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| Professor Harry Beckmyer (Barry Otto) ist der Erste, der von Berichten über Werwölfe in Australien Kenntnis erhält. Er bekommt den Auftrag, der möglichen Gefahr nachzuspüren. In Sydney wird inzwischen die hübsche Jerboa (Imogen Annesley) für einen Horrorfilm entdeckt. Während einer Party der Filmcrew wird sie bewusstlos. Als im Krankenhaus untersucht wird, sind die Ärzte entsetzt - sie hat keinen menschlichen Organismus. In der Aufregung kann Jerboa flüchten und hinterlässt eine Spur von Leichen. Die Armee greift ein. Jerboas Heimatdorf soll von allen Lebewesen "gesäubert" werden, um die drohende Gefahr zu vernichten. Doch schaltet sich unerwartet eine Macht unbekannter Größe ein ... |
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| Format | 1.85:1 (anamorph) |
| Norm | PAL |
| Der Farbregler wird bei Marketing-DVDs gern etwas zu weit aufgedreht und so hat man auch hier ein mitunter kunterbuntes Erlebnis zu erwarten, was streckenweise nicht wirklich passt. Denn irgendwie scheint ein dezent gammliger Look dem Bild anzuheften. Das mag daran liegen, dass Szenen stets mit leichtem Grünstich auskommen, was laut Quellen aus dem Internet bei der alten Best-DVD wesentlich schlimmere Ausmaße angenommen haben soll, und Gesichter leicht in überrötete Gefilde abdriften. Sowas tritt beispielsweise auf, wenn das Ausgangsmaterial zu blass war. Hätte man die Nachbearbeitung doch besser an anderer Stelle angewandt. Der Rauschfilter wurde zu kräftig angesetzt, beseitigt die Partikelbewegung zwar fast gänzlich, hinterlässt aber auch stehendes Rauschen und ein unscharfes Bild, das zu leichtem Ghosting in Bewegungen neigt. Zwar ist der Detailgrad nie wirklich schlimm, einige Szenen fallen aber noch zu matschig aus, um dem Alter des Materials wirklich gerecht zu werden. Bildfehler kann man kaum verzeichnen, die Kompression aber versiebt neben ständiger Blockbildung in anspruchsvollen Szenen wieder so einiges. Insgesamt besser als Video, aber nicht sonderlich toll und bei weitem nicht mehr als 3 Punkte wert. | |
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| Formate | Dolby Digital 5.1 (Deu), Dolby Digital 2.0 (Deu, En) |
| Sprache | Deutsch, Englisch |
| Untertitel | - |
| Im Vorspann wird wieder großspurig mit dem Dolby Digital-Trailer geprotzt, während der deutsche Ton davon nicht viel halten kann. Wenn man vom deutschen Dolby Digital 5.1-Ton schon von Leistung spricht, dann nur, weil hier die hinteren Lautsprecher dauerhaft und auch störend mit Stereosignalen vollgepumpt werden und so ständig aktiv sind. Beim O-Ton klappt die Aufteilung trotz fehlendem diskreten Surround wesentlich besser, aber auch hier kann man noch nicht von einem Effektfilm sprechen. Die Umschaltung auf den Stereoton verbessert die Akustik der deutschen Synchro sogar ein wenig, weil der zuvor wenig differenzierende Subwoofer hier außen vor bleibt und den Klang nicht mehr verwässert. Ein Überbringer ist die Synchro eh nicht, denn ein seichtes Rauschen begleitet ihn als auch den O-Ton. Der ist aber in allen Bereichen noch ein wenig besser: Die Musik scheint klarer und besser als Stereosignal zu orten, die Stimmen klingen feiner und der gesamte Klang ist lebendiger. Insgesamt sind beide Sprachvarianten akzeptabel, aber ohne herausstechende Qualitäten - im negativen wie im positiven Sinne. Untertitel hat man leider komplett vergessen. | |
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| Extras |
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| Verpackung | KeepCase |
| Das umfangreichste Extra ist der leider nicht untertitelte Audiokommentar (aufzufinden im Ton-Menu) mit Regisseur Philippe Mora, der sein Werk gleich zu Beginn als "one of the greatest films ever made in 1986" bezeichnet, später aber zugeben muss, dass einige Stellen verbesserungswürdig sind. Auf jeden Fall sollte man nicht die Stelle verpassen, in der er auf den T-Shirt-Schriftzug "Shapeshifters Part 8" eingeht. Der anwählbare Promo-Trailer wartet mit viel Geschrei und Getöse auf, vermittelt letztlich aber vom Film ein viel ernsthafteres und Grauen erregenderes Bild als es der Film halten kann. Die umfangreiche Slideshow enthält ausschließlich Behind The Scenes-Material und einige Szenen, die es möglicherweise nicht in den Film geschafft haben, ist von daher als sehr interessant. Der Rest sind kurze Filmografien zu 4 Darstellern und dem Regisseur, wobei man hier nicht gerade von Aufwand bei der Erstellung der selbst ablaufenden Auflistungen sprechen kann. Und würde Marketing es endlich mal schaffen, auch ihre Audiokommentare zu untertiteln, wäre mehr als nur 1 Punkt drin. | |
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| Die Qualitäten der ersten Fortsetzung zu Joe Dantes ambitioniertem Werwolf-Horror sind mir bisher verborgen geblieben, die sich mit diesem Teil anbahnende Endlos-Reihe hat hier aber einen fröhlich trashigen Vertreter zu bieten. Wahrscheinlich stand nicht viel Geld zur Verfügung, um die vorhandene Geschichte auszubreiten, die natürlich unter den Tücken der schludrigen Umsetzung zu leiden hat. Den Trash-Fan freut schon mal die in einigen Nebenrollen herrlich überdrehte deutsche Synchro, die sich den teils verrückten, klischeehaften Charakteren anpasst. Dann sind da noch die Effektszenen unterster Kajüte, die als Bonus die lustigsten Werwolf-Verwandlungen und -Masken zu bieten haben, die das Genre je gesehen hat. Highlight dürfte die knuffige Geburt sein, bei der der lykantrophe Fötus wohl aus der Puppenkiste gezaubert wurde und auch die Film-im-Film-Handlung zaubert unglaublich lächerliche Märchenheuler auf dem Bildschirm, die schon weit in das Gebiet der Parodie vordringen. Nicht nur hier verliert die hübsch anzusehende Protagonistin durch matschig-haarige Tatsachen gehörig an Sex-Appeal, auch sonst kann man kaum von einem offenherzigen, atmosphärischen Horrorfilm mehr reden. Die wenigen Actionszenen haben nur geringen Blutgehalt, selten aber Schockwert oder verbriefte Gruselstimmung. Dieses Umstands bewusst werden einige kurze Schockmomente von vornherein zu Lachnummer abgewandelt, zu dessen besseren Vertretern auf jeden Fall die drei Nonnen und der dickliche Regisseur gehören. Sowieso ist "Howling 3" kein Film, der sehr viel Wert auf das Genre an sich legen würde. Selbst das Vorhaben, den Überlebenskampf der haarigen Spezies gegenüber dem Menschen darzustellen und der Aufruf um Gleichberechtigung, geht schnell unter im typischen "Wissenschaft gegen Militär"-Interessenkonflikt. Gegen Ende hin versucht sich das Skript sogar ein wenig an Dramatik und streut noch ein paar kurzweilige Begebenheiten ein, bevor man mit Siebenmeilen-Stiefeln über das Happy End hinweg zur "coming out"-Szene der mittlerweile in die Gesellschaft integrierten Wolfsmenschen schreitet. Geschickt ist das sicherlich nicht, viel mehr erscheint mir Moras Regiearbeit (sorgte auch für den Vorgänger) basierend auf dem gleichnamigen Buch als übereilte Auftragsarbeit, die ihre Rettung in der mitunter extrovertierten Stimmung der End-Achtziger findet. Für Fans ernsthafter Unterhaltung also nichts, wer aber ein wenig übrig hat für die etwas andere Werwolf-Geschichte findet hier vielleicht Gefallen. |
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![]() | Druckbare Version |
![]() | Howling, The (2 Disc Set) Howling IV - The Original Nightmare Howling VI - The Freaks Howling VII - New Moon Rising |
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