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USA 1983 (1997/2004)
Originaltitel:Return of the Jedi
Alternativtitel:Star Wars: Episode VI - Return of the Jedi
aka. Revenge of the Jedi
aka. Rückkehr der Jedi-Ritter
aka. Star Wars: Episode VI - Revenge of the Jedi
aka. Star Wars VI: Return of the Jedi
Länge:129:15 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 12 Jahre
Regie:Richard Marquand
Buch:George Lucas, Lawrence Kasdan, David Webb Peoples
Kamera:Alan Hume, Alec Mills
Musik:John Williams, Joseph Williams, Jerry Hey
SFX:Industrial Light & Magic
Darsteller:Harrison Ford, Mark Hamill, Carrie Fisher, Anthony Daniels, Kenny Baker, David Prowse, Alec Guiness, Peter Mayhew, Ian McDiarmid, Billy Dee Williams, Frank Oz, Sebastian Shaw, Hayden Christensen
Vertrieb:Fox
Norm:PAL
Regionalcode:2



Inhalt
Im spektakulären letzten Teil der "Star Wars"-Saga rüstet sich das Imperium zur alles entscheidenden Schlacht. Die Rebellen sollen mit Hilfe des neuen Todessterns für immer vernichtet werden. Obwohl sie sich größter Gefahr aussetzen, begeben sich Luke Skywalker und Prinzessin Leia zum Wüstenplaneten Tatooine. Hier gelingt es ihnen, Han Solo aus den Klauen des widerlichen Gangsters Jabba the Hutt zu befreien. Wieder vereint reisen sie zum Mond des Planeten Endor, um dort gemeinsam mit ihren Verbündeten, den Ewoks, der imperialen Übermacht entgegenzutreten. Das schwerste Gefecht von allen steht jedoch dem jungen Luke bevor: ein Zweikampf mit seinem Erzfeind und Vater Darth Vader, der das Schicksal der gesamten Galaxie für immer besiegeln könnte.

Bild
Format2.35:1 (anamorph)
NormPAL
 Von allen Teilen der klassischen Trilogie bietet "Die Rückkehr der Jedi-Ritter" die "schlechteste" Bildqualität, wenn man das überhaupt so sagen darf. Natürlich ist das Bild spitze geworden, keine Frage, aber im Gegensatz zu den anderen Teilen bekommen wir es hier mit einer recht wechselhaften Detailschärfe zu tun. Mal glasklar, dann wieder recht weich und matschig. Dies fällt vor allem auf dem Ewok-Planeten Endor auf. In den Szenen mit viel Grünfläche, welche ideal für einen Detailschärfetest wären, sind einige Szenen entweder unscharf und etwas verwaschen, oder aber sehr detailiert (Blätter oder Sträucher) und gestochen scharf zu erkennen. Die Konturen leisten wie auch schon in Epiosode V eine gute Arbeit und ein Edge Enhancement fällt kaum noch auf. Die Farbsättigung ist wie bei den anderen Teilen auch wirklich hervorragend ausgefallen und überzeugt durch kräftige und satte Farben. Auch der Kontrast ist gut, jedoch etwas schlechter als bei seinen Vorgängern und hätte durchaus etwas heller sein dürfen, da wie auch schon bei Episode IV, in einige Szenen Details verschluckt werden.
Die Kompressionen arbeiten unauffällig im Hintergrund und Defekte können ebenfalls keine ausgemacht werden. Bildrauschen und Körnigkeit wurden sauber elimeniert und nur in wenigen Sequenzen ist noch etwas Bildrauschen zu erkennen, dies muss man jedoch schon fast mit der Lupe suchen.
Dass wir bei Episode VI von der schlechtesten Bildqualität sprechen, sollte auf keinen Fall überbewertet werden, denn wir vergeben immer noch wohlwollend fünf Punkte, diese aber nur knapp. Bei einer weniger wechselnden Bildschärfe und einem besseren Kontrast wäre auch hier mehr drin gewesen.
 +++++-

Ton
FormateDolby Digital 5.1 EX
SpracheDeutsch, Englisch
UntertitelDeutsch, Englisch, Türkisch, Deutsch für Hörgeschädigte
 Dass sich durch das erneute Extrahieren der Tonspur nicht viel ändert, liegt auf der Hand. Leider fallen die Dialoge im Gegensatz zur vorherigen Episode wieder deutlich schlechter aus. Das Lispeln, welches bei Episode V kaum noch zu hören war, tritt hier vereinzelt wieder recht stark auf, dafür halten sich aber die Lautstärkeschwankungen in Grenzen, sodass man doch von einer recht ordentlichen Dialogwiedergabe sprechen kann. Die englische Dialogverständlichkeit ist wie bei seinen Vorgängern wieder die erste Wahl und klingt viel frischer und natürlicher als in der deutschen Version. Der deutschen Version muss man aber zu gute halten, dass die Dialoge diesmal nicht so dumpf klingen wie bei den vorherigen Teilen. Bei den Action-Sequenzen wird hier jedoch wieder einmal aus den Vollen geschöpft und man beglückt uns mit dem wohl besten Surroundsound der Trilogie. Hier passiert immer irgendwas und das gesamte Spektrum wirkt nicht mehr so frontlastig und auch die Effektlautsprecher werden diesmal sehr gut genutzt. Zum Beispiel kommt die Musik in Jabbas Palast nicht wie in der Bar-Szene aus Episode IV nur aus den Frontlautsprechern, sondern auch aus den Rearspeakern, was dem Ton noch mehr an Räumlichkeit gewinnen lässt. So geht es dann auch in gesamten Film lang weiter. Die Effektlautsprecher werden immer recht gut für die Umgebungsgeräusche genutzt und in den Action-Szenen toppt man die beiden vorherigen Tonspuren noch einmal um Längen; das Klangergebnis braucht sich nicht hinter aktuellen Kinoproduktionen zu verstecken. Allein die Verfolgungsjagd auf Endor mit den Bikes ist atemberaubend abgemischt worden oder ebenso die Sternenschlacht zum Ende des Films.
In Anbetracht des Alters bringt diese Abmischung jeden Zweifler zum Schweigen und wenn hier nicht die Probleme mit den Dialogen wären, hätte man den Ton volle sechs Punkte geben müssen und dies soll erst mal ein anderer, knapp 21 Jahre alter Film nachmachen. Respekt!
 +++++-

Extras
Extras
  • Zettelchen mit Kapitelübersicht
  • DVD-ROM Part
  • Audio-Kommentar von George Lucas, Ben Burtt, Dennis Muren und Carrie Fisher (deutsch untertitelt)
 Wie bei den anderen beiden DVDs auch gibt es hier nur ein DVD-ROM Part und einen informativen Audiokommentar mit deutschen Untertiteln. Auch hier wurden die einzelnen Kommentare jedoch zu einem zusammengeschnitten.
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Fazit
"Die Rückkehr der Jedi-Ritter" spaltete die Fangemeinde in zwei Lager. Hier gibt es die einen, die Lucas Einfallslosigkeit vorwerfen und die anderen, für die Episode VI das Highlight der klassischen Trilogie darstellt. Beide Parteien behalten fast Recht. Zum einen ist Episode VI wirklich recht simpel gestrickt und bietet zum anderen kaum Innovation (zumindest nicht in der Form wie Interner Link"Eine Neue Hoffnung"). Hier scheint man sich allzu oft zu wiederholen, was daran liegen könnte, dass Regisseur Richard Marquand mehr eine Marionette Lucas war und er im Gegensatz zu Irvin Kershner keinerlei künstlerische Freiheiten besaß. So steht zwar Richard Marquand als Regisseur in den Credits, aber man könnte den Namen auch einfach in George Lucas umändern.
Es gibt viele Elemente in Episode VI, die man als "einfallslos" bezeichnen könnte, es kommen aber auch umso mehr Dinge vor, die zwar die Filmemacher nicht mehr so prägten wie Episode IV sechs Jahre zuvor, sich dafür aber in die Hirne und die Herzen der Fans einbrannte. Man denke nur an das fantastische Intro bei Jaba the Hutt und den Kampf am Sandloch. Zwar warfen auch hier viele Kritiker George Lucas vor, eine reine Muppet Show inszeniert zu haben, da Han Solo, Luke, Lea und Lando die einzigen in den ersten 30 Minuten waren, die keine Maskierung trugen. Dennoch gehören die ersten 30 Minuten unweigerlich zu den Highlights im gesamten Film, vor allem da wir zum erstenmal einen Luke sahen, der mit der Macht umzugehen weiß. Auch die Schlacht auf und um Endor bietet wieder ein Highlight, aber auch genügend Angriffsfläche für Kritiker, die das Auftreten der Ewoks und die lange Schlacht auf dem Waldmond als reine Zeitschinderei bezeichnen und Lucas davon abzulenken versucht, dass seine "finale" Episode keine wirklich neuen Planeten bietet und man wie oben schon geschrieben Episode IV und V einfach nur wiederholt oder gar kopiert. Auch wenn vieles stimmen mag, möchte ich dies nicht an Ort und Stelle intensivieren, sondern zu einem gegebenen Zeitpunkt noch einmal im Rahmen eines möglichen Specials anschneiden.
Wo sich allerdings Fans und Kritiker einig sind, ist, dass die finale Konfrontation zwischen Luke, Darth Vader und dem Imperator zu dem mit Abstand besten gehört, was jemals auf die Leinwand zu sehen war. Nie werde ich die Szene vergessen, in der Darth Vader kurz vor seinem Tod seinen Sohn Luke bittet, ihm die Maske abzunehmen, da er ihn einmal mit seinen richtigen Augen sehen will. Allein bei dem Gedanke daran, bekomme ich wieder eine Gänsehaut ...

Aber erst einmal genug davon und zurück zur DVD-Edition. Wie auch die anderen Teile wurde Episode VI bereits 1997 einer Frischezellenkur unterzogen. Viele Szenen wurden aber erneut verbessert, so z.B. der Kampf gegen Rancor, einer der tricktechnisch wohl schlechtesten Szenen im ganzen Film. Man dachte Luke würde vor einer Leinwand daher laufen. Wie es im Bild unten zu sehen ist, wurden die störenden Ränder am Rancor entfernt, der Kontrast angeglichen und Teile neu animiert. So wirkt das Ganze schon deutlich besser. Im Übrigen wurde gerade der Kontrast in vielen Szenen angeglichen um störende Ränder etc. zu entfernen. Daher warscheinlich auch der insgesamt etwas zu dunkle Kontrast des Bildes.


Auch die Gesangseinlage im Jabbas Palast wurde bereits damals rundum erneuert und bietet ein richtiges Lied und witzig animierte Figuren, die aber etwas zu kitschig wirken. Die Szene in der man Anakins Gesicht zum allerersten Mal erblickt wurde, für diese Edition etwas verändert. Hier färbte man Sebastian Shaws Augen nicht nur Blau, sondern entfernte ihn zudem noch die Augenbrauen.


Weiterhin wurde am Ende noch der Planet Naboo gezeigt um eine Brücke von der klassischen zu der neuen Trilogie zu schlagen und auch der Senat und der Jedi-Tempel wurden eingefügt. In der Geisterszene wurde ebenfalls etwas geändert. So sieht Luke seinen Vater nun so, wie er aussah, als er in Episode III "gestorben" ist. Hier hat man dann Hayden Christensens Gesicht auf das von Sebastian Shaws kopiert. Eine Szene, die bei den Fans für die meiste Furore gesorgt hat, aber nach Episode 3 mit Sicherheit seine Berechtigung haben wird. Es gibt noch viele weitere "Kleinigkeiten", die bereits 97 verändert wurden und auch für die 2004er Version erneut eine Überarbeitung erfuhren. Diese aber alle aufzuzählen wurde den Rahmen sprengen und gehört nicht unbedingt hierher.


Insgesamt gesehen kann man mit dieser Version als Fan zufrieden sein und auch wenn man lieber die Urfassung auf DVD gehabt hätte, stellt dies Lucas Version der Dinge da und sollte von daher so akzeptiert werden. Viele Veränderungen tun dem Film ja auch wirklich gut, andere wiederum haben einen etwas bitteren Beigeschmack. So z.B. das Fehlen des kultigen Schlussliedes auf Endor, welches zu Gunsten der neuen Szenen durch ein "richtigen" Song ausgetauscht wurde. Dies ist zwar jammerschade, aber passt im Gesamtbild sehr gut zu der restlichen Erweiterung. Dennoch können wir nur hoffen, dass Lucas in einigen Jahren nicht wieder etwas verändern möchte.

Technisch gesehen ist auch die dritte DVD wie oben bereits erwähnt haarscharf an einer vollen Punktzahl vorbei gerasselt, aber trotz leichten Schwächen in der Schärfe und einem etwas zu dunkeln Kontrast, haben wir Episode VI noch nie in solch einer brillianten Bildqualität zu Gesicht bekommen. Man hat schon teilweise das Gefühl, dass gewisse Szenen erst dieses Jahr entstanden seien. Auch der Dolby Digital 5.1 EX-Ton ist trotz der zur Zeit nicht verbesserbaren Dialogspuren ein Referenzkandidat und muss sich nicht hinter Episode 2 verstecken. Dass man nicht mehr Bonusmaterial bereit stellte ist zwar schade, aber die Bonus-DVD versöhnt einen ja fürs Erste etwas, obgleich man aus 4 Stunden Extras mit Sicherheit 6 hätte machen können, wenn nicht noch mehr ...





Bilder der DVD




Druckbare Version
Rückkehr der Jedi-Ritter, Die
Star Wars: Episode III - Die Rache der Sith
Star Wars - Eine neue Hoffung (Episode IV)
Star Wars: Episode V - Das Imperium schlägt zurück
NewsVorverkauf zu "Star Wars in Concert" bereits gestartet
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