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| Nach einer verheerenden Niederlage in der Schlacht um ihren Stützpunkt auf dem Eisplaneten Hoth sind die Rebellen auf der Flucht vor den imperialen Truppen. Während sich Han Solo mit Prinzessin Leia in die Wolkenstadt Bespin rettet, reist Luke Skywalker zu den düsteren Sümpfen von Dagobah. Nur hier kann er von Jedi-Meister Yoda in die Geheimnisse der Macht eingeweiht werden. Lukes neu erlernte Fähigkeiten werden jedoch schnell auf eine harte Probe gestellt, denn Darth Vader setzt alles daran, ihn zur dunklen Seite der Macht zu ziehen. Ein Duell auf Leben und Tod bringt die Entscheidung ... und enthüllt die unglaubliche Wahrheit über Lukes Familie. |
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| Format | 2.35:1 (anamorph) |
| Norm | PAL |
Beim Bild haben wir eigentlich nur gehofft, dass der Kontrast eine Spur besser ausgefallen ist als bei Episode IV, dass aber das gesamte Bild noch besser rüber kommt, hätten wir nicht vermutet. Zum einen wurde die Schärfe noch mal verbessert und auch die Detailschärfe ist noch um ein ganzes Stück gestiegen. Es gibt diesmal weniger Szenen, die weich wirken und auch die Konturen sind nahezu perfekt. Die Farben erstrahlen wieder in einem noch nie da gewesenen Glanz und der Kontrast ist auch eine Spur besser als in "Episode IV", hat aber immer noch ein paar Szenen, in denen die Details in dunklen Szenen etwas verschluckt werden.Rauschen und Defekte wurden sauber entfernt und lediglich ein minimales Bildrauschen ist an einigen Szenen auszumachen, so z.B. in der ersten Sequenz in der Wolkenstadt. Dies fällt aber kaum auf und ist für einen 24 Jahre alten Film auch nicht der Rede wert. Die Kompressionen leisten wiederum eine saubere Arbeit und offenbaren keine Fehler. Man kann in einigen Szenen eine gewisse Bewegungsunschärfe ausmachen, aber auch dies ist nicht wirklich störend und trübt den Sehgenuss zu keinem Zeitpunkt. Schlussendlich gilt auch hier: Ganz knapp an der Referenz vorbei geschossen und das bei einem Film, der über zwei Jahrzehnte auf dem Buckel hat. | |
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| Formate | Dolby Digital 5.1 EX |
| Sprache | Deutsch, Englisch |
| Untertitel | Deutsch, Englisch, Türkisch, Deutsch für Hörgeschädigte |
| Wie auch Episode IV musste dieser Teil der Sternen-Saga im Rahmen der Special Edition 1997 extrahiert werden. Warum dies der Fall war, wurde bereits im vorherigen Review erläutert und muss von daher nicht noch einmal durchgekaut werden. Jedoch im Gegensatz zum ersten "Star Wars"-Teil durchlebt der vorliegende tonal eine drastische Wandlung. Schwankten die Dialoge in Episode IV zwischen laut und leise so kann man jetzt von einer fast immer gleich bleibenden Lautstärke sprechen. Auch das störende Lispeln ist kaum noch auszumachen. Dafür wirken die Dialoge immer noch recht dumpf. Zwar ist eine gute Sprachverständlichkeit gegeben, aber so richtig können sich die Dialoge nicht in das restliche Geschehen einfügen. Auch kommt es dank der Extrahierung zu zwei Fehlern bzw. wegfallenden Sätzen. Zum einen beim Angriff der Mynkos als Prinzessin Leia zu Han Solo geht, hört man sagen "... deine Meinung interessiert mich nicht C-3PO". Hier fehlt der Satz von C-3PO "Wenn Sie meine Meinung hören möchten...". In einer anderen Szene im gleichen Szenario sieht man eine Gestik von C-3PO, hört ihn aber nicht sprechen. Hier fehlt der Satz: "Da ist es! Hören sie nur!" Dafür ist die Surround-Abmischung wie auch bei Episode IV wirklich gut geworden und wurde sogar noch mal getoppt. Diesmal bekommen wir auch in ruhigen Szenen einiges an Umgebungsgeräuschen zu hören und das gesamte Klangbild wirkt viel dynamischer und frischer als bei seinem Vorgänger. In den Action-Sequenzen wird dann wieder richtig Gas gegeben und man offeriert uns einen Raumklang mit einer wirklich sehr guten Abmischung der Effekte. Hier kracht es teilweise gewaltig und auch der Bass bekommt ordentlich etwas zu tun. Zwar wirkt das Ganze nicht so wuchtig und weiträumig wie z.B. bei "Episode II", aber wenn man bedenkt, dass der Ton gute 24 Jahre alt ist und man die Umstände der Restaurierung in Betracht zieht, vergeben wir gerne 5 Punkte. Somit bietet "Episode V" wie auch schon 1997 eine hervorragende Tonabmischung. Der englische Track hingegen klingt in den Dialogen frischer und nicht mehr so dumpf wie in der deutschen Version. Auch wirkt das gesamte Klangbild etwas weiträumiger und dürfte daher für Sound-Fans die erste Wahl sein. Wie auch bei den anderen DVDs kann die Sprache leider nur über das Menü gewechselt werden. | |
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| Extras |
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| Auch hier gibt es neben einem DVD-ROM-Teil noch einen Kommentar mit George Lucas, Ben Burtt, Dennis Muren, Irvin Kershner und Carrie Fisher, welcher Deutsch untertitelt wurde und wie schon bei den anderen Kommentaren sehr viele Informationen Preis gibt. Leider wurden die Kommentare zusammengeschnitten, was die Natürlichkeit in dem Kommentar vermissen lässt. Das restliche Bonusmaterial befindet sich auf der Extra-DVD und wurde bereits zusammen mit "Episode IV" bewertet. | |
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Nachdem George Lucas bei den Dreharbeiten zu Episode IV einen Herzinfarkt erlitt, beschloss er den Regie-Thron zu räumen und sich lieber der Drehbuchüberwachung und den Spezialeffekten zu widmen, da er sich nicht noch einmal diesem immensen Stress aussetzten wollte. Irvin Kershner ("Der Mann, den sie Pferd nannten ... Teil 2", "Robocop 2") übernahm für "Das Imperium schlägt zurück" die Regie und hatte eigenartigerweise absolute künstlerische Freiheit, was unter anderem daran liegen könnte, dass George Lucas genug damit zu tun hatte die Effekte zu überwachen, als dem Regisseur auf die Finger zu gucken. So passierte es auch, dass Kershner einige Dialoge einfach umschrieb, was für Lucas fast wieder einen Infarkt bedeutete. So wurde z.B. der Dialog zwischen Prinzessin Leia und Han Solo geändert, in der Leia zu den in der Karbonit-Gefrierkammer stehenden Han sagt: "Ich liebe dich!". Han sagt ganz ruhig: "Ich weiß...", eigentlich sollte er sagen: "Ich dich auch!" Dies passte aber nicht zu dem Outlaw Han Solo und würde seinen kantigen Charakter nur unnötig verweichlichen und unglaubwürdig erscheinen lassen. Die Fans gaben Kershner recht und auch wenn Episode V leider nicht der gewünschte Boxoffice-Erfolg wurde, gilt "Das Imperium schlägt zurück" unter den Fans als bester Teil der klassischen Trilogie. Dies liegt unter anderem daran, dass uns im Gegensatz zu dem naiv-kindlichen Vorgänger eine düstere und bedrohlichere Version gezeigt wird. Hier wird der Zuschauer im Minutentakt geschockt und darf den verzweifelten Kampf der Rebellen gegen das Imperium beiwohnen. Hatte Episode IV noch ein positives Ende, in dem der Todesstern zerstört wurde, so gibt es hier kein Happy End und keine große Schlussschlacht. Vielmehr spürt man hier 2 Stunden lang die Bedrohung durch die Dunkle Seite der Macht. Sei es zu Beginn der Angriff des Imperiums auf den Eisplaneten Hoth, dessen Actionszenen zu diesem Zeitpunkt wieder einmal die Referenz schlechthin vorwies: Man denke da nur an den Kampf gegen die AT-ATs. Und auch wenn Luke im Alleingang einen dieser großen Kampfmaschinen zerstört, zerschlägt das Imperium den Widerstand und zwingt die Rebellion zur Flucht. Und es geht weiter! So scheint es nicht zu genügen, dass Han Solo von seinem Freund Lando Calrissian in der Wolkenstadt verraten und schlussendlich in Karboniet eingefroren wird, um von Boba-Fett an Jaba the Hutt ausgeliefert zu werden, so muss selbst Luke, der sich zuvor auf den Planeten Dagobah vom Jedi-Meister Yoda ein paar Unterrichtsstunden einholte, eine grausame Erkenntnis machen. Zu erst verleirt er im Zweikampf gegen Darth Vader seine Hand und muss dann auch noch erfahren, dass Vader sein Vater ist. Ein Story-Twist, der den Leuten damals im Kino die Schuhe ausgezogen hat. "Das Imperium schlägt zurück" bietet von vorne bis hinten einen immens spannenden Handlungsablauf, kaum Verschnaufpause und ein Drehbuch, welches die Charaktere viel glaubhafter wirken lässt. Mit Episode 5 hat man Mut bewiesen, Mut Hollywood einmal mehr umzukrempeln und gegen deren Regeln zu verstoßen. Leider ist das heute viel zu selten der Fall und auch in der "Star-Wars"-Reihe sollte "Das Imperium schlägt zurück" der Einzige bleiben, der weit weg vom typischen Popcorn-Kino funktioniert.Wurde auch hier im Rahmen der SE im Jahre 1997 einiges geändert und verbessert, hat man nun wieder zugeschlagen und diesmal wie wir finden recht wichtige Dinge abgeändert. Zuerst wurde Boba-Fett in der Originalsprache neu synchronisiert und hat nun die gleiche Stimme wie Jango Fett und die Klonsaldaten in Episode II und III. Eine im Grunde logische Änderung, zum Wahren der Kontinuität. Auch wurde nun endlich das Hologramm des Imperators mit neuen Aufnahmen von Ian McDiarmid ersetzt (Damals wurde der Imperator in Episode V von einer Faru verkörpert). McDiarmid spielte Palpatine bereits in Episode 6 und in allen drei Prequels. Hier wurden auch die Dialoge geändert und in der deutschen Version erhielt Darth Vader eine neue Synchronisation mit einem anderen Sprecher, da der damalige Sprecher nicht mehr zur Verfügung stand. Hier sollte man erwähnen, das man schon 1997 eine Stelle neu synchronisieren lies und Darth Vader nun mit drei verschiedenen Stimmen zu hören ist. ![]() Des weiteren wurden diverse Kleinigkeiten digital verändert. So z.B. Abzeichen der Förderation, die von der rechten Brust auf die Linke kopiert wurden oder einer der größten Goofs, in der Han Solo beim Gefriervorgang seine Weste anhatte, die er beim Auftauen in Episode 6 nicht mehr trug. Sämmtliche Änderungen, auf die wir nicht alle eingehenen können und die 1997 und 2004 vorgenommen wurden, sind unserer Meinung wirklich gut und sinnig und erhöhen den Sehgenuss dieses unglaublichen Erlebnisses. ![]() So wie die 5.Episode filmische die Beste der Reihe ist, so ist auch die Bildqualität am Besten und auch wenn der Kontrast immer noch etwas zu stark ausgefallen ist, haben wir es mit einem Referenz verdächtigen Bild zu tun. Auch der Ton hat sich nicht nur in Dialogbereich gesteigert und so kommen wir jetzt auch in den Genuss eines sehr guten EX-Tones mit einer Menge direktionaler Effekte. Man darf davon ausgehen, dass dieser Teil auf einer DVD nicht mehr zu toppen sein wird und dürfen uns jetzt schon auf eine HDTV-Auswertung in einigen Jahren freuen, für die das Material bereits vorgesehen ist. Aber bis dahin werden bestimmt noch 2 weitere Box-Editionen über die Ladentheke wandern. Zum Schluss noch einmal ein kleiner Hinweis zur FSK-Freigabe. Die Urfassung wurde damals von der Freiwilligen Filmwirtschaft der FSK mit einer Freigabe ab 6 Jahre versehen, dafür musste aber eine kurze Szene entfernt werden in der Han Solo länger von Darth Vader gefoltert wird (siehe Bild). In der 97er Version war diese Szene enthalten und man gab den Film dennoch ab 6 frei. Dieses Jahr wurde der Film erneut vorgelegt und enthielt eine Freigabe ab 12 Jahre. Was dieses Durcheinander soll, versteht wahrscheinlich nicht einmal die FSK. |
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