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USA 1935
Originaltitel:Werewolf of London
Alternativtitel:Unholy Hour
aka. Werwolf von London, Der
Länge:74:55 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:Not rated
Regie:Stuart Walker
Buch:John Cotton
Kamera:Charles J. Stumar
Musik:Karl Hajos
Darsteller:Henry Hull, Warner Oland, Valerie Hobson, Lester Matthews, Lawrence Grant, Spring Byington, Clark Williams, J.M. Kerrigan, Charlotte Granville, Ethel Griffies, Zeffie Tilbury, Jeanne Bartlett
Vertrieb:Universal
Norm:NTSC
Regionalcode:1



Inhalt
Der Botaniker Dr. Wilfred Glendon (Henry Hull) reist trotz aller eindringlichen Warnungen nach Tibet, um nach einer bestimmten Pflanze zu suchen, der "Marifasa Lupina", die nur unter dem Einfluss des Mondlichtes blüht. Während seiner Expedition wird er von einem unheimlichen Wesen überfallen, aber Glendon überlebt. Als er nach geraumer Zeit in wieder in London eintrifft, begegnet er einem gewissen Dr. Yogami (Warner Oland), der ihm von zwei furchtbaren Morden erzählt, die von einem Werwolf verübt sein sollen und verweist darauf, dass Glendon selbst dieses Monster ist. Nur mit Hilfe der Marifasa-Blüte könnte er den Drang, seine geliebte Frau zu töten, beseitigen. Glendon verhöhnt Yogami, doch die nächste Vollmondnacht ist nahe ...

Bild
Format1.33:1 (Vollbild)
NormNTSC
 Die Bildqualität von "Werewolf of London" ist insgesamt sehr wechselhaft. Zum einen arbeitet ein Rauschfilter recht gut, aber oft kommt es bei dunklen Aufnahmen zu einer starken Grobkörnigkeit des Bildes. Und Bildrauschen gibt es trotzdem über die gesamte Laufzeit, mal mehr mal weniger. Aber aufgrund des Alters des Filmmaterials kann man darüber hinwegsehen. Leider arbeitet die Schärfe auf eher durchschnittlichem Niveau und lässt besonders im Hintergrund Details etwas undeutlich erscheinen. Zudem gibt es fast durchgehend Defekte in Form von kleinen weißen Punkten, die aber nur gering, wenn überhaupt den Sehgenuss trüben.
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Ton
FormateDolby Digital 2.0 (Mono)
SpracheEnglisch
UntertitelEnglisch für Hörgeschädigte, Französisch, Spanisch
 Auch dem englischen Mono-Ton merkt man das Alter von fast 70 Jahren an. Das zeigt sich in dem fast durchgehend vorhandenen Hintergrundrauschen, das aber nicht unbedingt stört. Etwas auffälliger dagegen sind häufige Knistergeräusche und der teilweise leichte Brummton nach Szenewechseln. Trotzdem sind die Dialoge sehr gut verständlich und die restliche Soundkulisse schön hörbar. Bei den Untertiteln verhält es sich so wie bei allen anderen DVDs der "Monster Legacy"-Reihe auch.
 ++----

Extras
Extras
  • Kinotrailer (1:24 Min.)
 Bis auf den Trailer gibt es leider keine speziellen Extras zu "Werewolf of London".
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Fazit
Mit "Werewolf of London" präsentierten die Universal Studios im Jahre 1935 den ersten Werwolf-Tonfilm und zugleich den zweiten Werwolf-Film der Filmgeschichte überhaupt - zumindest nach meinen Recherchen (Anm. des Verf.) Inhaltlich ist die Geschichte weit entfernt von dem Mythos, den wir heutzutage kennen. Nicht Silber, sondern die Blüten einer Pflanze dienen zur Heilung der Lykanthropie. Hauptdarsteller Henry Hull spielt das Tier im Manne noch recht menschlich und streicht in Umhang und Mütze durch das nächtliche London. Tricktechnisch schon ganz ansehnlich, erreicht der Film jedoch nicht die Qualitäten seines späteren Nachfolgers mit Lon Chaney Jr., aber filmhistorisch ist Stuart Walkers Klassiker zweifellos wichtig und findet auf dieser qualitativ guten DVD-Umsetzung seine berechtigte Würdigung.



Bilder der DVD




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