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USA 1941
Originaltitel:Wolf Man, The
Alternativtitel:Destiny
aka. Hombre lobo, El
aka. Wolfsmensch, Der
Länge:69:51 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:Not rated
Regie:George Waggner
Buch:Curt Siodmak
Kamera:Joseph A. Valentine (als Joseph Valentine)
Musik:Charles Previn, Frank Skinner, Hans J. Salter
SFX:John P. Fulton ....
Darsteller:Claude Rains, Warren William, Ralph Bellamy, Patric Knowles, Bela Lugosi, Maria Ouspenskaya, Evelyn Ankers, J.M. Kerrigan, Fay Helm, Lon Chaney Jr., Forrester Harvey
Vertrieb:Universal
Norm:NTSC
Regionalcode:1



Inhalt
Larry Talbot (Lon Chaney Jr.), der zum alten Schloss seines Vaters Sir John Talbot (Claude Rains) in Wales zurückkehrt, trifft im nahen Dorf die schöne Gwen (Evelyn Ankers) und ihre Freundin Jenny (Fay Helm) zu einem örtlichen Volksfest, auf dem sie einen geheimnisvollen Wahrsager treffen. Jennys Schicksal ist bald darauf offenbart: Sie wird von einem bösartigen Wolf angefallen. Talbot schlägt den Wolf mit dem silbernen Griff seines Spazierstocks tot. Doch nachdem er von ihm gebissen wurde, ist der Fluch des Wolfs auf ihn übergegangen...

Bild
Format1.33:1 (Vollbild)
NormNTSC
 Das Bild weist eine durchschnittlich gute Schärfe auf, mit der man soweit recht zufrieden sein kann. Bedenkt man auch das Alter des Filmmaterials ist die Schärfe als weitgehend gut zu betrachten. In manchen Szenen lässt die Detailschärfe in Hintergründen doch arg nach, aber in Nahaufnahmen oder normalem Sichtbereich bleibt das Ergebnis wie gesagt zufrieden stellend. Die Schwarzweißbilder zeigen einen guten und stabilen Kontrast auf, der nur in wenigen Momenten mal leicht wechselhaft. Stark wechselhaft ist dagegen das Ausmaß der Defekte, die über das Bild huschen, und schwankt zwischen kaum vorhanden bis störend. Da hätte man auf jeden Fall noch etwas besser dran arbeiten können. Auffällig ist auch das durchgehend vorhandene Bildrauschen, das aber keine störenden Ausmaße annimmt. Und dank der ordentlichen Kompression gibt es soweit keine anderweitig negativen Auswirkungen. Natürlich wurde auch hier mit Schärfefiltern gearbeitet, wie man hin und wieder an leichten Doppelkonturen erkennen kann.
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Ton
FormateDolby Digital 2.0 (Mono)
SpracheEnglisch
UntertitelEnglisch für Hörgeschädigte, Französisch, Spanisch
 Die Tonqualität der alten Monospur kann aufgrund der klaren Dialogverständlichkeit und dem kaum vorhandenen Hintergrundrauschen durchweg überzeugen. Störungen wie Aussetzen der Tonspur, Knistergeräusche oder Verzerrungen in tonalen Ebenen bleiben fast vollständig aus. Insgesamt ein sehr gutes Klangergebnis. Die Untertitelspuren sind optisch wie zweckgebunden identisch mit den beiden anderen Editionen der "Monster Legacy Collection".
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Extras
Extras
Disc 1:
  • Stephen Sommers on Universal's Classic Monster: The Wolf Man (5:58 Min.)
  • Audiokommentar mit Tom Weaver
Disc 2:
  • "Monster by Moonlight" Dokumentation (32:36 Min.)
 Leider ist das Filmbezogene Bonusmaterial nicht so umfangreich ausgefallen wie bei Interner Link"Frankenstein" oder Interner Link"Dracula". Lediglich ein informativer Audiokommentar mit dem Filmhistoriker Tom Weaver und die Dokumentation "Monster by Moonlight" befinden sich als Extra zum Wolfsmenschen. Letzteres beinhaltet eine filmhistorische Aufarbeitung um den Mythos des Werwolfs und der Entstehung des Horrorklassikers, in dem zahlreiche Filmemacher, Filmexperten und -historiker zu Wort kommen. Das sechsminütige Special von Stephen Sommers, der über die angeblichen Einflüsse des vorliegenden Klassikers auf seinen Sommerhit Interner Link"Van Helsing" spricht, hat wie bei seinen Beiträgen zu "Frankenstein" und "Dracula" lediglich Werbecharakter.
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Fazit
Obwohl sich die Universal Studios bereits 1935 mit Interner Link"Werewolf of London" der Thematik annahmen, sollte es erst George Waggner mit seinem vorliegenden "The Wolf Man" schaffen, einen berühmten und viel zitierten Filmklassiker aus der Taufe zu heben. Ein Verdienst, für den besonders Lon Chaney Jr., der Sohn der berühmten Stummfilmlegende Lon Chaney, sich verantwortlich zeigte. Seine emotionale und identifikationsfähige Darstellung seiner Leidensfigur Larry Talbot zeigt den Wolfsmenschen in erster Linie nicht als reißende Bestie, sondern als bemitleidenswerte Kreatur. Eine Variation, die gerade in den literarischen Gothic Novels ihre Wurzeln findet.

Die vorliegende DVD des Horrorklassikers bietet eine verhältnismäßig gute Bild- und Tonqualität als auch aufschlussreiche Extras, die zwar nicht zahlenmäßig unbedingt überzeugen können, aber trotzdem eine würdige Umsetzung zum Filmthema bereithalten. Die "Legacy Collection" ist zweifellos Pflichtprogramm für Liebhaber des klassischen Gruselfilms und präsentiert mit Interner Link"Frankenstein meets the Wolf Man", "Werewolf of London" und Interner Link"She-Wolf of London" obendrein gleich drei weitere Filme der klassischen Horror-Ära aus dem Hause Universal.



Bilder der DVD




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