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USA 2013
Originaltitel:Scary MoVie
Alternativtitel:Scary Movie 5
Länge:88:23 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 12 Jahre
Regie:Malcolm D. Lee
Buch:David Zucker, Pat Proft
Kamera:Steven Douglas Smith
Musik:James L. Venable
SFX:Roland Blancaflor, Elizabeth Ralston, Jake Valdez
Darsteller:Ashley Tisdale, Simon Rex, Erica Ash, Katrina Bowden, Terry Crews, Heather Locklear, J.P. Manoux, Mac Miller, Jerry O'Connell, Molly Shannon, Snoop Dogg, Kate Walsh
Vertrieb:Constantin Film
Norm:1080p / MPEG-4 AVC
Medium:BD-50
Regionalcode:B
Bildformat:1,78:1
Tonformat:DTS-HD High Resolution 5.1, Dolby Digital 2.0 Stereo (nur dt.)
Sprache:Deutsch, Englisch
Untertitel:Deutsch für Hörgeschädigte
Verpackung:SeastoneCase mit FSK-Wendecover
Blu-ray-Start:02.10.2013 (Kauf)
Bonus:
  • Trailer bei Disc-Start: "Movie 43" (2:33 Min., 1080p)
  • Interviews:
    • Charlie Sheen (2:32 Min., 1080p)
    • Ashley Tisdale (7:43 Min., 1080p)
    • Simon Rex (4:30 Min., 1080p)
    • Ben Cornish | Dom Kolb (3:20 Min., 1080p)
  • Deleted Scenes (10:04 Min., 1080p)
  • Blick hinter die Kulissen (13:47 Min., 1080p)
  • Deutscher Trailer (2:10 Min., 1080p)
  • Englischer Trailer (2:08 Min., 1080p)
  • DVD / BD-Empfehlung: "Parker" (2:07 Min., 1080p)
  • Trailershow:
    • Justin - Völlig verrittert (1:43 Min., 1080p)
    • Bula Quo (1:39 Min., 1080p)
    • Fünf Freunde 2 (1:45 Min., 1080p)
Jody und Dan sind ein glücklich verheiratetes Paar. Als sie mit den Kindern von Dans verstorbenen Bruder, die drei Jahre lang alleine in der Wildnis lebten, nach Hause kommen, geschehen auf einmal bizarre Dinge. Schon bald greift das Chaos auch auf die Jobs der beiden über und breitet sich in Jodys Ballettgruppe und Dans Affenforschungszentrum aus. Dies kann nur bedeuten, dass der böse Geist der Mama der Kinder ihre neue Familie stalked. Mithilfe von Experten für Paranormales und einer Vielzahl von Kameras im Haus begeben sie sich auf Spurensuche, um dem Unheil ein Ende zu machen.
Nach sieben Jahren traut sich David Zucker erneut, - diesmal als Produzent und Drehbuchautor - die versammelten Horrorfilme der jüngeren Vergangenheit zu persiflieren, nachdem er bei den letzten zwei "Scary Movie"-Filmen auf dem Regiestuhl gesessen hat. Abgesehen vom 2000 erschienenen Interner LinkErstling, an dem Zucker nicht beteiligt war, erfuhren die Fortsetzungen größtenteils negative Reaktionen, weshalb die Hartnäckigkeit erstaunt, mit der Zucker hier versucht, das ausgelutschte Format wieder zu beleben. Wahrscheinlich hat er sich seit Interner Link"Kentucky Fried Movie" (1977) daran gewöhnt, dass seine spezielle Form des Humors polarisieren muss, weshalb er auch in "Scary Movie 5" seine gewohnte Mischung aus Geschmacklosigkeiten und ironischen Gags auf den Betrachter loslässt.

Scary Movie 5Scary Movie 5Scary Movie 5

Erstmals nicht an Bord ist Anna Faris, die als "Pseudo-Scream-Queen" diesmal von Ashley Tisdale abgelöst wurde, welche als singende und tanzende Zicke in der "Highschool Musical"-Trilogie bekannt wurde. Sie bahnt sich ihren Weg durch eine Story, der es gelingt, so unterschiedliche Filme wie Interner Link"Mama", "Black Swan", "Inception", Interner Link"The Cabin in the Woods" und "Planet der Affen: Prevolution" unter ein Hausdach zu quetschen, in dem die Kameras aus "Paranormal Activity" installiert wurden. Diese Mischung lässt deutlich werden, dass Zucker die Ideen zu seinem Film schon längere Zeit im Kopf gehabt haben muss, worauf auch die erste Szene mit Lindsay Lohan und Charlie Sheen hinweist, die sich hier selbst spielen. Lohans Vergangenheit als betrunkene Autofahrerin, gepaart mit einem kurzen Knastaufenthalt sowie Sheens Bekanntheit als Sex-Maniac, sind nicht mehr ganz tagesaktuell, dennoch überzeugt die erste Szene gerade dadurch, dass sich die Darsteller hier selbst auf die Schippe nehmen.

Scary Movie 5Scary Movie 5Scary Movie 5

Der Zusammenhang zur weiteren Story, deren Rahmenhandlung von Interner Link"Mama" bestimmt wird - dem aktuellsten der hier verballhornten Filme -, wirkt entsprechend bemüht, ist aber kein Makel angesichts einer zusammen geschusterten Story, die sich von einer Szene zur nächsten hangelt, deren Gag-Qualität kaum unterschiedlicher sein könnte. Dahinter verbirgt sich die eigentliche Problematik eines Films, der auf negative Resonanz treffen muss, angesichts von Witzen über furzende, fette Frauen und Penisse, in die Duschseife gelaufen ist. Zucker kann es nicht lassen, erneut alle Verklemmtheiten der US-amerikanischen Zivilisation (von denen die europäische auch nicht frei ist) mit größtmöglicher Geschmacklosigkeit zu konfrontieren. Dabei nerven weniger die Themen selbst als das manchmal quälend lange Verharren auf einem Witz, der schon nach wenigen Sekunden totgeritten ist.
Anstatt einen kurzen Blick auf Heather Locklear zu werfen, wenn sie hochschwanger als Primaballerina auftritt, wird daraus eine peinliche, eklige Szene, weil Zucker den Schwachsinn bis zum Exzess auswalzen muss. Auch die Party-Szene mit den Swimmingpool-Reinigern, die auf "Paranormal Activity" anspielt, ist schlicht zu lang und findet kein Ende. Inklusive der Sexszene mit dem mexikanischen Hausmädchen (Lidia Porto), die für jeden politisch inkorrekten Blödsinn herhalten muss, auch für eine ewig andauernde Prügelei mit Dan (Simon Rex), dem männlichen Naivling des Films. Damit wird manche im Grundgedanken witzige Pointe verschenkt zugunsten einer krampfhaft auf knapp 90 Minuten gestreckten Laufzeit - allein der Abspann, indem einige schlechte Gags nochmals variiert werden, bringt dafür notwendige 10 Minuten.

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Trotzdem verfügt "Scary MoVie" neben der Faszination über Zuckers ungehemmtes Ausleben des schlechten Geschmacks, auch über richtig komische Momente, vorausgesetzt der Betrachter kennt die hier persiflierten Filme und hat eine Vorliebe für das Horror- und Thriller-Genre. "Scary Movie 5" ist immer dann am besten, wenn er auf Klischees in den Originalfilmen anspielt, etwa als Jody (Ashley Tisdale) hofft, nicht schwanger zu sein oder wenn ihr Dan die schwarze Perücke und die Tattoos entfernt, die aus ihr eine Punk-Rock-Musikerin machen sollten - wie in Interner Link"Mama", wo ihre Wandlung zur liebevollen Mutter auch etwas bemüht wirkt. Oder die Tuba, auf der die verwahrloste Lilly die signifikante Melodie aus "Inception" nachahmt, die in Christopher Nolans Film das Geschehen penetrant begleitet. In solchen selten aufblitzenden Augenblicken wird noch die Grundidee von "Scary Movie" deutlich - die liebevolle Ironisierung bekannter Genre-Filme. In Kenntnis der zugrunde liegenden Filme und bereit, sich auf ein Wirrwarr aus vielen albernen, anspruchslosen, schlechten und wenigen guten Gags einzulassen, kann "Scary MoVie" ordentlich unterhalten - alles eine Frage der inneren Einstellung.

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Constantin Film veröffentlicht "Scary Movie 5" in der knapp 2 Minuten längeren "erweiterten" Fassung im Bildformat von 1,78:1. Das Bild zeigt sich sehr scharf und detailliert, was u. a. an der genutzten Digitaltechnik liegt, mit der man "Scary Movie 5" aufnahm. Konturen werden klar und sauber dargestellt, während Feinheiten ohne Überschärfung herausgearbeitet werden. Der Kontrast wird gut ausbalanciert wiedergegeben und offenbart einen satten und kräftigen Schwarzwert, ohne dass in dunklen Sequenzen Details verloren gehen oder helle Flächen überstrahlen. Das dezente digitale Rauschen wird meist nur in dunklen Sequenzen sichtbar, und die Kompression arbeitet ruhig und unauffällig im Hintergrund. Lediglich macht sich ein leichtes Banding auf homogenen Flächen bemerkbar.

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(Klickt auf die einzelnen Bilder, um diese in der Originalgröße von 1920 x 1080 zu sehen.)

Beide Tonspuren liegen in DTS-HD High Resolution 5.1 vor, unterscheiden sich allerdings kaum voneinander. Die ebenfalls vorhandene Stereo-Spur berücksichtigen wir an der Stelle nicht weiter, ist sie doch nur unnützes Beiwerk. Wie von einer Komödie nicht anders zu erwarten, gibt es nur wenige Surround-Effekte und Nebengeräusche, dafür aber einen sehr aktiven und breiten Musikeinsatz. Die Front wird klar und verständlich wiedergegeben und offenbart schöne Rechts-Links-Aktivitäten mit gut aufgelösten Höhen und breiten Mitten. Der Subwoofer kommt nur geringfügig in Schwung, wodurch auch die Dynamik etwas zu leiden hat. Ansonsten gibt es in beiden Fassungen nichts zu bemängeln. Wer den vollen Wortwitz haben will, schaut sich "Scary Movie 5" am besten in der Originalfassung an. Optional gibt es deutsche Untertitel für den Hauptfilm und das Bonusmaterial. Dieses enthält neben einer Trailershow den Trailer zum Hauptfilm sowie vier langweilige Interviews mit den Hauptdarstellern. Da sind die zehn Minuten an geschnittenen Szenen schon sehenswerter und enthalten ein paar nette Gags. Die 14 Minuten an B-Roll-Aufnahmen sind überwiegend unkommentiert und zeigen Einblicke hinter die Kulissen. Die Extras liegen in HD vor.

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Nette, nicht immer zündende Gags lassen den fünften Teil der "Scary Movie"-Endlosreihe zumindest kurzweilig gut unterhalten. Besser als viele seiner Genre-Kollegen ist das Gezeigte allemal. Technisch eine ordentliche HD-Umsetzung mit FSK-Wendecover.


Film+++---
Bild+++++-
Ton++++--
Bonus+++---


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