Wicked-Vision-Index

Login 18er Bereich

Registrieren

Startseite und Neuigkeiten Reviews
• Filmberichte
• DVD/HD-Reviews
• Bildvergleiche
• Literatur
• Hörspiele Weitere, medienbezogene Informationen
• Hidden Features
• Schnittvergleiche
• Videocover
USA 2007
Originaltitel:Zodiac
Länge:162:36 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 16 Jahre
Regie:David Fincher
Buch:James Vanderbilt, Robert Graysmith
Kamera:Harris Savides
Musik:David Shire
SFX:Douglas Calli
Darsteller:Jake Gyllenhaal, Robert Downey Jr., Mark Ruffalo, Anthony Edwards, Jules Bruff, Geoff Callan, Brian Cox, Clea DuVall, John Ennis, Mitchell Fink, Charles Fleischer, John Getz
Vertrieb:Warner
Norm:1080p / VC-1
Medium:BD-50
Regionalcode:A, B, C
Bildformat:2,40:1
Tonformat:Dolby Digital 5.1
Sprache:Deutsch, Englisch, Spanisch, Französisch, Italienisch
Untertitel:Deutsch, Englisch, Spanisch, Dänisch, Holländisch, Finnisch, Französisch, Italienisch, Norwegisch, Portugiesisch, Schwedisch
Verpackung:SeastoneCase
Blu-ray-Start:22.08.2008 (Kauf)
Bonus:
  • Audiokommentar von Regisseur David Fincher
  • Audiokommentar von Jake Gyllenhaal, Robert Downey Jr., Brad Fischer, James Vanderbilt und James Ellroy
  • Making of: "Die Entschlüsselung von Zodiac" (54:16 Min., 480p)
    • Blue Rock Springs
    • San Franisco Chronicle
    • Hall of Justice
    • Presido Heigts
    • Lake Berryessa
    • Die Besessenheit
  • Die visuellen Effekte in Zodiac (15:20 Min., 1080i)
  • Prävisualisierungen:
    • Blue Rock Springs (1:09 Min., 480p)
    • Lake Berryessa (4:24 Min., 480p)
    • San Francisco (1:04 Min., 480p)
  • Dokumentation: "Hier spricht der Zodiac" (102:17 Min., 1080i)
    • Lake Herman Road
    • Lake Berryessa
    • Blue Rock Springs
    • San Francisco
  • Dokumentation: "Der Hauptverdächtige: Sein Name war Arhur Leigh Allen" (42:36 Min., 1080i)
  • USA-Kinotrailer (2:27 Min., 480p)
Der Amoklauf eines Irren, der nie geschnappt wurde; der unfassbare Chiffre-Killer, der das ganze Land in Angst und Schrecken versetzte - Amerikas Gegenstück zu Jack the Ripper. Wie viele Morde der wohl legendärste Serienmörder der USA wirklich beging, wird vermutlich nie ans Licht kommen. Vier Männer sind von der Jagd auf den Jäger besessen. Diese Besessenheit verändert sie völlig und macht sie zu Gespenstern ihrer selbst: Die endlosen Hinweise, die der Killer hinterlässt, dominieren ihr Leben und zerstören es.
Fucking library.

Ende der Siebziger Jahre versetzte in San Francisco ein unbekannter Täter eine ganze Region in Angst und Schrecken. Zwischen Dezember 1968 und Oktober 1969 brachte ein Mann, der sich selbst "Zodiac" nannte, fünf Menschen um und verletzte zwei weitere schwer. Seine ersten Opfer waren am 20. Dezember 1968 die erst 16jährige Betty Lou Jensen und ihr 17jähriger Freund David Faraday, welche in Vallejo von dem Killer ermordet wurden. Am Unabhängigkeitstag im folgenden Jahr wurde die Kellnerin Darlene Ferrin auf der Lover's Lane, einem Treffpunkt für Pärchen, erschossen, während ihr Begleiter Michael Mageau überleben konnte. Am 27. September attackierte er in einem Park ein weiteres Pärchen, Cecilia Shepherd und Bryan Hartnell, auch hier konnte der Mann schwer verletzt überleben. Sein letztes Opfer fand der Zodiac offiziell in dem Taxifahrer Paul Stine, welchen er am 11. Oktober 1969 erschoss. Was anschließend begann, war eine briefliche Konferenz zwischen Täter und Polizei, die sogar einen Ausflug ins Fernsehen fand. Schließlich hörte der Zodiac auf zu morden und die Ermittlungen gerieten ins Schleppen. Zwei Jahre später glaubte man in Arthur Leigh Allen einen Verdächtigen gefunden zu haben, doch konnte dieser nie mit den Morden in Verbindung gebracht werden. Der Zodiac verschwand und so allmählich auch die Erinnerung an ihn.


Bereits 1971 fand der Zodiac ein Forum in der medialen Welt. Don Siegel inszenierte seinen Interner Link"Dirty Harry"-Film, in welchem Clint Eastwood einen Serienkiller mit dem Decknamen "Scorpio" jagte. In David Finchers Verfilmung von Robert Graysmiths Büchern "Zodiac" und "Zodiac Unmasked" ist eine Kinovorführung von Siegels Film für die Polizei von San Francisco zu sehen.
Fincher, der selbst noch mit dem Zodiac aufgewachsen war, findet in diesem ungelösten medialen Thrillerstoff eine großartige Plattform für einen Film. Anderthalb Jahre recherchierte Fincher Material für seinen Film, während das Drehbuch von James Vanderbilt gemeinsam mit Robert Graysmith entstand. Fincher bildete dabei Paramounts erste Wahl für den Stoff, hauptsächlich wegen seiner Arbeit an dem Kultthriller Interner Link"Se7en". Zur selben Zeit war Fincher für eine Verfilmung des James Ellroy Klassiker "The Black Dahlia" vorgesehen, konnte sich jedoch mit den Produzenten auf keinen gemeinsamen Nenner einigen. Für seine Verfilmung des Zodiac-Stoffes verwendete Fincher zum ersten Mal in der Filmgeschichte ausschließlich eine digitale Kamera, mit welcher er sich die Jahre zuvor durch Werbungen für Nike oder Heineken vertraut gemacht hatte.


Die Handlung von "Zodiac" setzt beim Mord von Darlene Ferrin ein, beginnt also ein halbes Jahr, nachdem der Zodiac zum ersten Mal gemordet hat. Die Redaktion des San Francisco Chronicle erhält daraufhin einen Brief des Täters, dessen Veröffentlichung er verlangt. Dem Brief anbei liegt ein chiffriertes Rätsel, welches die Identität des Killers offenbaren soll. Redakteur Paul Avery (Robert Downey Jr., Interner Link"Iron Man") beginnt seine Recherchen für den Fall und kollidiert dabei mit den Interessen der San Franciscoer Ermittler David Toschi (Mark Ruffalo) und William Armstrong (Anthony Edwards). Stattdessen beginnt sich der Karikaturist Robert Graysmith (Jake Gyllenhaal, Interner Link"Donnie Darko") für den Fall, insbesondere das Rätsel zu interessieren. Nachdem die Ermittlungen gegen den Zodiac jedoch im Sande verlaufen, widmet sich Toschi anderen Fällen, auch wenn er den Ermittlungen gegenüber offen bleibt. Während sich Armstrong versetzen lässt und Avery am Scheitern des Falles zugrunde geht, ist es Graysmith, der nach mehreren Jahren erneut den Fall aufzurollen versucht. Doch Toschi will von seinen privaten Erkenntnissen nichts wissen und auch Graysmiths Ehe mit seiner Frau Melanie (Chloë Sevigny) ist im Begriff an seiner Zodiac-Manie zu scheitern.


Seine Produktionskosten von 65 Millionen Dollar konnte der Film weltweit mit einem kleinen Gewinn wieder einspielen, wieso er jedoch gerade in den USA mit lediglich dreißig Millionen Dollar so gefloppt ist, erscheint unverständlich. Schließlich ist der Zodiac ein amerikanischer Serientäter, zudem einer, der nie überführt wurde. In einem Land, das seine Mörder so sehr verehrt wie Amerika, sollte eigentlich eine größere Begeisterung für das Thema existieren. Dass es sich bei "Zodiac" um keinen zweiten Interner Link"Se7en" handelt, dürfte den meisten Zuschauern klar gewesen sein. Da kann es schon eher an der Laufzeit von zweieinhalb Stunden gelegen haben, dass manch Amerikaner dem Film fernblieb. Wie so oft spiegeln die Kritiker ein anderes Bild wieder als das tatsächliche Einspielergebnis, mit 89% bei Rotten Tomatoes erreicht der Film seine besten Werte. Dabei liefert Fincher keinen klassischen Thriller mit Spannungselementen, sondern offeriert seinen Zuschauern eine minutiöse Abhandlung der Ermittlungen von Avery, Graysmith und Toschi.


Der Film ist durchzogen von Zeitsprüngen, meist werden mehrere Wochen übersprungen, teilweise auch Jahre, Tage oder Stunden. Dabei würde es schon mal interessieren, ob 1 ½ Wochen nun eigentlich 10 Tage sind oder 11, da mit der Angabe ½ sehr oft gespielt wird. Auch was zwischen diesen teilweise sehr langen Sprüngen passiert, bleibt dem Zuschauer verschlossen. Fincher erzählt hier keine stringente Geschichte einer einzelnen oder mehrerer Figuren, sondern er springt von Entwicklung zu Entwicklung. Was die Charaktere denken, fühlen oder tun, zwischen dem einen Brief und dem nächsten, zwischen diesem Ereignis und einem darauf folgenden, bleibt im Unklaren und macht es schwer ein wirkliches Interesse aufzubringen. Insbesondere Graysmiths Leben ist dabei kritisch zu betrachten, denn wenn er auch zu Beginn gleich auftaucht, spielt er schließlich erst im letzten Drittel eine entscheidende Rolle. Seine plötzliche Begeisterung und Manie für den Fall, über vier Jahre nach dem letzten Mord wird nicht wirklich verständlich. Auch sein Verrennen in die Mordfälle, sodass sein Familienleben scheitert, wirkt nicht sonderlich glaubwürdig oder für den Zuschauer ergreifend. Dazu wurde sein Familienverhältnis einfach zu wenig gezeigt.


Inwiefern der Fall das Leben der anderen vier Protagonisten beeinflusst, bleibt ebenso im Unklaren. Auf einmal ist Avery ein seelisches Wrack, wie genau es dazu kam wird nicht ausreichend oder genügend geschildert. Ebenso verhält es sich bei Armstrong und mitunter auch Toschi, von denen allein einzelne Reaktionen gezeigt werden, die ohne den dazugehörigen Kontext verblassen. Fincher stellt die Figuren eindeutig hinter die Geschichte, vernachlässigt ihre Entwicklungen und zeigt nur den Verlauf des Zodiac-Falles. Dass er auch hierbei keine wirkliche Handlung erzählt, sondern Fakten, Daten und Verbindungen diskutiert, macht es schwer sein Interesse am Film aufrecht zu halten. "Zodiac" ist zu dokumentarisch, um wirklich zu unterhalten und er ist zu unterhaltsam, als dass er wirklich als Dokumentation durchgehen könnte. Die klischeehafte Charakterisierung des Pausenclowns durch Avery, dessen laxe Faxen nicht so recht zum Rest des Gezeigten passen wollen, wirken so deplatziert, wie Jake Gyllenhaal als nerdhafter Cartoonist mit Begeisterung für Rätsel. Die Figuren bleiben blass, ebenso wie eigentlich der ganze restliche Film über weite Strecken ebenso - kein Wunder also, dass er bisher ohne Auszeichnungen blieb.


Positiv zu vermerken ist, dass sich Fincher nicht irgendwelchen eigenen Spekulationen hingibt, sondern an den wahren Tatsachen und Mutmaßungen orientiert, z.B. dem einzigen Tatverdacht gegenüber Arthur Leigh Allen (auch wenn dieser im Film de facto als Täter dargestellt wird). Ebenso positiv ist Finchers Ansatz, einen unkonventionellen Thriller der Gegenwart zu drehen, der sich nicht der Gore-lastigkeit eines Eli Roth hingibt und somit die perversen Phantasien einer "gewaltgeilen" Generation bedient. Vielleicht liegt hierin der Grund, dass der Film beim Publikum gescheitert ist, vielleicht haben ihm nur ausgeschnittene Augen und abgetrennte Schädel gefehlt. Wenn Fincher jedoch den Zodiac seine Opfer angreifen lässt, erschreckt dies nicht wegen dem Tathergang an sich, sondern aufgrund seiner Umstände. Wer würde schon damit rechnen am hellichten Tag an einem See mehrfach abgestochen zu werden? Technisch ist der Film also makellos inszeniert, es bleibt lediglich fraglich, ob eine 1:1-Verfilmung eines Tatsachenberichtes wirklich als Unterhaltungsfilm funktioniert, da der Film weder vollends zu unterhalten noch zu informieren weiß.

"There's more than one way to lose your life to a killer"

Wie bereits erwähnt wurde "Zodiac" komplett mit High Definition-Kamera gedreht und das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen. Nahezu jede Einstellung ist absolut scharf und offenbart eine Vielzahl an Details, wirkt aber nicht immer durchweg sehr plastisch. Dabei darf die Tiefenwirkung als ausgezeichnet betitelt werden und obgleich die Farben einer starken Verfremdung unterliegen, wirken sie niemals im negativen Sinne unnatürlich. Fincher wählte einen sehr düsteren und schmutzigen Look für "Zodiac" und schon beim Intro, welches künstlich gealtert wurde, sieht man, dass Fincher die Optik der Zeitepoche anpassen wollte, was aber nicht bedeutet, dass wir nun ein Bild wie bei Interner Link"Death Proof" zu Gesicht bekommen. Ganz im Gegenteil.
"Zodiac" ist absolut frei von Defekten, Schmutz und Rauschen. Die Farben wurden jedoch in einen starken orange-grünen Ton getränkt und so wirkt die Farbgebung durchweg sehr warm und erdig, wenn nötig aber auch sehr kühl, aber niemals wirklich neutral. Die DVD ging an diesen Stilmitteln zu Grunde, die Bildqualität war grausam und der gesamte Transfer stellte eine Zumutung dar. Doch dieser HD-Transfer zeigt einmal mehr, warum wir High Definition so lieben. Man kommt aus den Staunen kaum noch raus, trotz Verfälschungen wird uns eine herausragende Schärfe geboten, der Kontrast wirkt ausgewogen, vielleicht absichtlich etwas steil, wodurch helle Flächen etwas überstrahlen, und der Schwarzwert liefert exzellente Werte ab. Es gibt fast nichts zu bemängeln, selbst in Kameraschwenks gibt es weder Nachziehen noch Unschärfen. Lediglich ein leichtes Bildpumpen macht sich in wenigen Szenen bemerkbar. Eine Erklärung haben wir dafür nicht. Die Kompression arbeitet derweilen nahezu perfekt, wer aber genau hinschaut kann in einigen Aufnahmen leichtes Banding erkennen.
Soundtechnisch bietet uns "Zodiac" nicht viel, was nicht weiter schlimm ist, schließlich beinhaltet der Film keine einzige Actionszene. Andere Filme holen die fehlenden Surroundeffekte durch einen weiträumigen, die Stimmung des Films untermauerden Score wieder heraus. So aber nicht Regisseur David Fincher, denn dieser verzichtet nahezu komplett auf eine kraftvolle-musikalische Unterlegung seines Films, was nicht heißt, dass es keine Musik im Film gibt. Ganz im Gegenteil, jedoch bleibt der Score hier im Hintergrund, dominiert das Geschehen in keiner Sekunden, kommt stets im richtigen Moment aus sich heraus und präsentiert sich dann als subtil, aber effektiv. Bis auf ein paar gut platzierte Umgebungsgeräusche, welche dezent erklingen, aber gut ortbar sind, bleibt die gesamte Abmischung jedoch sehr frontlastig. Hier werden uns saubere und stets gut verständliche Dialoge geboten, welche hervorragend in das restliche Klangbild integriert wurden und trotz verhaltender Surroundaktivitäten ist der deutsche Mix eine runde Sache. Der englische 5.1-Mix unterscheidet sich kaum vom deutschsprachigen Pendant, klingt in den Dialogen aber eine Spur zu dumpf mit einer trotzdem guten Sprachwiedergabe.

Das Bonusmaterial ist ebenfalls gut gewählt und so befinden sich zwei sehr informative Audiokommentare auf dieser Blu-ray. Einmal darf David Fincher allein das Wort ergreifen. Er geht wie gewohnt sehr ausführlich auf das Geschehen im Film ein und lässt uns eine Menge über Hintergründe, Dreharbeiten etc. erfahren. Wer noch einmal Lust auf einen Kommentar hat, darf sich über eine illustre Runde mit Hauptdarsteller Jake Gyllenhaal, sowie Robert Downey Jr. freuen, welche den Kommentar zusammen mit den Produzenten James Vanderbit und Brad Fischer, sowie dem Autor James Ellroy einsprechen. Ebenfalls unheimlich informativ, gehen sie nicht nur auf das Geschehen auf dem Bildschirm ein, sondern auch auf die Umsetzung vom Roman zum Drehbuch. Leider liegen den Kommentaren keine deutsche Untertitel bei. Sehr schade.


Unter "Specials" befindet sich dann aber noch reichlich weiteres Bonusmaterial, so auch die 54minütige Dokumentation "Die Entschlüsselung von Zodiac". In sieben Kapitel unterteilt, werden diverse Aspekte der Produktion durchleuchtet und vom Produzenten James Vanderbit moderiert. Wir erfahren, dass sehr viel Wert auf Authentizität gelegt wurden und man u.a. an Originalschauplätzen drehte, welche sich in den Jahrzehnten natürlich stark veränderten, wodurch das Produktionsteam vor diversen Schwierigkeiten stand. Wirklich sehr gelungen und mit vielen Set-Aufnahmen angereichert. Zudem kommen Darsteller, Produzenten, Autoren und der echte Robert Graysmith zu Wort. Nur David Fincher gibt in dieser knappen Stunde keine Interviews oder Statements ab. In dem 15minütigen "Die visuellen Effekte in Zodiac" geht man näher auf die zum Einsatz kommenden CGI-Effekte im Film ein, von denen es einige gibt, welcher aber nur sehr dezent und nahezu unauffällig eingesetzt werden. Diese Feature liegt im Gegensatz zum vorherigen in High Definition vor, ruckelt in Bewegungen aber leider etwas.
Weiter geht es mit drei "Prävisualisierungs"-Szenen. Auf gut deutsch: Wir bekommen sechs Minuten an Test-Animationen zu sehen, welche im Vergleich zur fertigen Szene im Split-Screen gezeigt werden. Nun geht es an die Fakten. Unter "Hier spricht Zodiac" befindet sich eine 102 Minuten lange Dokumentation, welche in vier Kapitel unterteilt wurde, sich ausschließlich um wahre Geschichte der Zodiac-Morde dreht und dabei wirklich keine Details auslässt. Es kommen Augenzeugen, ehemalige Polizisten und beteiligte polizeilichen Untersuchungen zu Wort. Zudem gibt es Archivaufnahmen von TV-Aufzeichnung, sowie Fotos der Opfer und Tatorte. Absolut Topp, darf nicht verpasst werden und liegt sogar in High Definition vor. "Der Hauptverdächtige: Sein Name war Arthur Leigh Allen" ist ein weiteres, ebenfalls neu produziertes und in High Definition vorliegendes Feature, bei dem man sich gänzlich dem damals Hauptverdächtigen widmet. Ebenfalls Klasse, doch niemand sollte erwarten, dass diese Doku die Lösung auf die Frage anbietet, wer der wirkliche Zodiac-Killers war. Bis heute ist der Fall ungeklärt, auch wenn die meisten sich sicher sind, dass Arthur Leigh Allen der Killer war.
Als krönender Abschluss beinhaltet die Blu-ray noch den Kinotrailer zum Film, der ebenfalls in High Definition vorliegt. Bis auf den Trailer und die Kommentare sind sämtliche Extras deutsch untertitelt. Das Pop-Up-Menü ist Warner typisch sehr schlicht, aber effektiv gehalten.


Eine durch und durch sehr gute Umsetzung des Director's Cut von "Zodiac" auf Blu-ray. Dieser ist im Übrigen an 10 Stellen länger als die Kinofassung, was knapp 5 Minuten an Handlung ausmacht, den Film aber weder auf-, noch abwertet.
Aufgrund der Tatsache, dass die DVD mit der Kinofassung ein wirklich miserables Bild hat und der DC, der ebenfalls auf DVD erhältlich ist, ebenfalls nicht sonderlich gut sein soll, sollte man auf jedenfall zur Blu-ray greifen. Man wird es nicht bereuen.


Film++++/-
Bild+++++/
Ton++++/-
Bonus+++++-


Druckbare Version
NewsDavid Finchers "Zodiac" erscheint im Oktober
"Zodiac" Director's Cut als 2-Disc Special Edition
"Zodiac" als 2-Disc Director's Cut im DigiPack
IMDb.com OFDb.de



Alle Bilder und Texte sind Eigentum des jeweiligen Rechteinhabers

Copyright by Wicked-Vision 2000-2013/Designed by Daniel Pereé 2000-2013.