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USA 1985
Originaltitel:Re-Animator
Alternativtitel:H.P. Lovecraft's Re-Animator
aka. Re-Animator, The
Länge:86:05 Minuten (Unrated-Fassung) / 104:55 Minuten (Integral-Fassung)
Freigabe:ab 18 Jahre
Regie:Stuart Gordon
Buch:Dennis Paoli, William Norris, Stuart Gordon, H.P. Lovecraft (Kurzgeschichte)
Kamera:Mac Ahlberg, Robert Ebinger
Musik:Richard Band
SFX:Richard N. McGuire, Bret Culpepper
Darsteller:Jeffrey Combs, Bruce Abbott, Barbara Crampton, David Gale, Robert Sampson, Gerry Black, Carolyn Purdy-Gordon, Peter Kent, Barbara Pieters, Ian Patrick Williams, Bunny Summers, Al Berry
Vertrieb:Capelight / Al!ve AG
Norm:1080p / MPEG-4 AVC
Medium:BD-50 / BD-50 / DVD-9
Regionalcode:A,B,C
Bildformat:1,78:1
Tonformat:DTS-HD Master Audio 7.1 (dt., Unrated-Version), DTS-HD Master Audio 5.1 (dt., Integral-Fassung), DTS HD-Master Audio 5.1 (engl.), PCM Stereo (dt., engl.), DTS 5.1 (Score)
Sprache:Deutsch, Englisch, Isolierter Score
Untertitel:Deutsch, Englisch
Verpackung:Mediabook
Blu-ray-Start:27.09.2013 (Kauf)
Bonus:
  • 24-seitiges Booklet
Disc 1: Unrated-Version (Blu-ray)
  • Trailer bei Disc-Start:
    • Girls Against Boys (1:49 Min., 1080p)
    • Chained (1:28 Min., 1080i)
    • Fresh Meat (1:42 Min., 1080p)
  • Isolierte 5.1 DTS-Tonspur mit Filmmusik
  • Audiokommentar von Regisseur Stuart Gordon
  • Audiokommentar von Produzent Brian Yuzna und den Schauspielern Jeffrey Combs, Robert Sampson, Barbara Crampton und Bruce Abbott
  • Dokumentation "Re-Animator Resurrectus" (65:49 Min., 576i)
  • Interview mit Regisseur Stuart Gordon und Produzent Brian Yuzna (46:47 Min., 576i)
  • Interview mit Autor Dennis Paoli (10:14 Min., 576i)
  • Interview mit Komponist Richard Band (14:06 Min., 576i)
  • Interview mit FANGORIA-Redakteur Tony Timpone (4:22 Min., 576i)
  • 16 erweiterte Szenen:
    • Empfehlungsschreiben (0:45 Min., 1080p)
    • Liebeserklärung (0:41 Min., 1080p)
    • Abendessen (3:27 Min., 1080p)
    • Gereizt (1:23 Min., 1080p)
    • Im Kühlschrank (0:43 Min., 1080p)
    • Reanimation (0:42 Min., 1080p)
    • Dunkle Vergangenheit (0:47 Min., 1080p)
    • Kleines Gespräch (0:23 Min., 1080p)
    • Entscheidungen (2:31 Min., 1080p)
    • Pläne Schmieden (2:38 Min., 1080p)
    • Megan und Dr. Hill [Reela] (0:58 Min., 1080p)
    • Schockiernede Erkenntnis (1:11 Min., 1080p)
    • Tu was ich dir sage [Reela] (1:53 Min., 1080p)
    • Prüfung (0:54 Min., 1080p)
    • ... und jetzt? (0:19 Min., 1080p)
    • Warten (0:34 Min., 1080p)
  • Entfallene Szene: "Traum-Sequenz" (2:41 Min., 1080p)
  • Musikanalyse mit Komponist Richard Band (15:47 Min., 576i)
  • 5 TV-Spots (2:32 Min., 576i)
  • Multi-Angle Storyboards:
    • Storyboard-Vergleich 1 (0:48 Min., 576i)
    • Storyboard-Vergleich 2 (2:51 Min., 576i)
    • Storyboard-Vergleich 3 (1:20 Min., 576i)
  • Original-Kinotrailer (2:06 Min., 1080p)
  • Trailershow:
    • Girls Against Boys (1:49 Min., 1080p)
    • Chained (1:28 Min., 1080i)
    • The Woman (1:14 Min., 1080p)
    • Comedown (1:37 Min., 1080p)
    • Society (2:17 Min., 1080p)
Disc 2: Integral-Version (Blu-ray)
  • Trailer bei Disc-Start:
    • 22 Ways to Die (1:14 Min., 1080p)
    • Der blutige Pfad Gottes (2:09 Min., 1080p)
  • Trailershow:
    • Rubber (1:13 Min., 1080p)
    • Schloss des Schreckens (2:39 Min., 576i)
    • 22 Ways to Die (1:14 Min., 1080p)
    • Der blutige Pfad Gottes (2:09 Min., 1080p)
  • Hidden Feature: "Re-Animator" [engl. TV-Version] (93:04 Min., 480i)
Disc 3: Unrated-Version (DVD)
  • Hauptfilm:
    • Laufzeit: 82:34 Min.
    • Sprache: Deutsch, Englisch
    • Tonformate: Dolby Digital 5.1, Dolby Digital 2.0 Stereo
    • Untertitel: Deutsch, Englisch
  • Trailer bei Disc-Start:
    • Girls Against Boys (1:45 Min.)
    • Chained (1:29 Min.)
    • Fresh Meat (1:38 Min.)
  • Isolierte 5.1 DTS-Tonspur mit Filmmusik
  • Audiokommentar von Regisseur Stuart Gordon
  • Audiokommentar von Produzent Brian Yuzna und den Schauspielern Jeffrey Combs, Robert Sampson, Barbara Crampton und Bruce Abbott
  • Dokumentation "Re-Animator Resurrectus" (65:50 Min.)
  • 16 erweiterte Szenen:
    • Empfehlungsschreiben (0:43 Min., 1080p)
    • Liebeserklärung (0:40 Min., 1080p)
    • Abendessen (3:19 Min., 1080p)
    • Gereizt (1:20 Min., 1080p)
    • Im Kühlschrank (0:41 Min., 1080p)
    • Reanimation (0:41 Min., 1080p)
    • Dunkle Vergangenheit (0:46 Min., 1080p)
    • Kleines Gespräch (0:22 Min., 1080p)
    • Entscheidungen (2:25 Min., 1080p)
    • Pläne Schmieden (2:32 Min., 1080p)
    • Megan und Dr. Hill [Reela] (0:56 Min., 1080p)
    • Schockiernede Erkenntnis (1:09 Min., 1080p)
    • Tu was ich dir sage [Reela] (1:48 Min., 1080p)
    • Prüfung (0:52 Min., 1080p)
    • ... und jetzt? (0:19 Min., 1080p)
    • Warten (0:33 Min., 1080p)
  • Entfallene Szene: "Traum-Sequenz" (2:35 Min.)
  • Original-Kinotrailer (2:01 Min.)
  • Trailershow:
    • Girls Against Boys (1:45 Min.)
    • Chained (1:29 Min.)
    • The Woman (1:11 Min.)
    • Comedown (1:33 Min.)
    • Society (2:11 Min.)
Dr. Herbert West hat ein Serum entwickelt, mit dem er die Toten zurück ins Leben holen kann. Wegen seiner dunklen Vergangenheit versteckt er sich als Untermieter bei dem Medizinstudenten Dan und beschließt, ihn und seine Freundin Megan in seine makabren Experimente einzubeziehen. Megan bemerkt schnell, dass man sich vor dem genialen, aber gefährlichen Mediziner in Acht nehmen muss. Doch Dan wird in den Strudel der blutigen Ereignisse mitgerissen und zum Komplizen und Mittäter des höllischen Treibens.
"You killed him!" - Ärztin
"No, I did not. I gave him life!" - Dr. West

Anfang der 80er Jahre stagnierte das Horrorgenre. In den 70ern wurden unzählige Klassiker geschaffen und so ziemlich jede denkbare Facette in diesem Bereich abgedeckt. Danach machte sich eine gewisse Einfallslosigkeit breit, was man im Bereich der Slasher-Filme recht gut sehen kann. Um dem entgegenzusteuern, nahm Humor einen immer größeren Stellenwert in neuen Filmen ein, bis hin zu kompletten Persiflagen. Die Horrorfilme wirkten dadurch nicht mehr wirklich schreckhaft. Teilweise ging es sogar bis zum reinen Slapstick. Nur sehr wenige Filme schafften es, Horror und Humor in einer ausgewogenen Mischung zu vereinen. Stuart Gordon gelang es in seinem Erstlingswerk "Re-Animator", die nahezu perfekte Balance zwischen auf Lovecraft basierendem Grusel, blutigem Splatter und derbem schwarzen Humor zu finden.



Dies liegt vor allem an dem guten Drehbuch und an den klasse Schauspielern. Der Film basiert auf einer Geschichte von H. P. Lovecraft ("Herbert West, Re-Animator") und ist zu keiner Minute langweilig, hat keinen Durchhänger oder hält sich mit überflüssigen Nebenhandlungen auf. Zwar gab es im ursprünglichen Skript und in der ersten Fassung des Films noch einen weiteren Handlungsstrang, in dem Dr. Hill enorme hypnotische Fähigkeiten entwickelt und so andere Menschen kontrolliert, aber das wurde zugunsten einer strafferen Erzählung in der Unrated-Fassung fallengelassen. Ein paar Überbleibsel davon sind im Film noch zu entdecken. Zum Beispiel als Dr. Hill Megan seinen persönlichen Schutz anbietet oder als er später bei Herbert West im Keller auftaucht.

Wer bislang mit derbem Splatter nicht sehr viel anzufangen wusste, kommt entweder mit diesem Film auch nicht klar - oder gerade sehr gut. Man hat nie das Gefühl, dass die Effekte nur ihrer selbst Willen verwendet wurden; sie sind ein integraler Bestandteil der Storys. Mag der Prolog noch auf einen derben und ernsthaften Film hindeuten, so wird dieser Eindruck mit jeder fortlaufenden Minute abgeschwächt. Der Verlauf der Story wird von Minute zu Minute abgedrehter, was allerdings auch den Spaß beim Anschauen erhöht. Dieser Film ist kein gewaltverherrlichender Brutalo-Streifen, sondern ein enorm unterhaltsamer Horrorspaß, den man kaum ernst nehmen kann. Der Film nimmt sich selber nicht mal richtig ernst. Man merkt den Schauspielern einfach an, dass sie sehr viel Spaß während der Dreharbeiten hatten und diese Stimmung überträgt sich auch auf den Zuschauer.



Als Zuschauer erlebt man den Film aus der Perspektive des völlig normalen Studenten Dan Caine. Er ist ein hoffnungsvoller, angehender Arzt, sein Studium läuft gut und seine Beziehung zu Megan ist voller Harmonie. Aber ausgerechnet er findet sich plötzlich in einem wahnwitzigen Strudel von Todesfällen und wiederbelebten Leichen wieder, aus dem er es nicht schafft, auszubrechen. Im Gegenteil, es zieht ihn immer tiefer. Er wird eher widerwillig in Herberts Arbeit reingezogen und schlittert vom Regen in die Traufe, als die Situation außer Kontrolle gerät. Davon werden auch Megan und ihr Vater nicht verschont, und Dr. Hill kommt ein ganz spezielles Schicksal zuteil. In einer schon grotesk anmutenden Szene zeigt Hill dann, dass man selbst als wiederbelebte Leiche noch durchaus sexuelle Wünsche verspüren kann ...

"Don't expect it to tango. It has a broken back." - Dr. West

Dass der Film, dessen Rohschnitt übrigens an die zweieinhalb Stunden lang war, seine unlogischen Stellen hat, sei ihm mal aufgrund der eh schon absurden Thematik verziehen. Ein harscher Kritiker könnte bemängeln, wie ein abgetrennter Kopf ohne Lungen sprechen kann oder warum sich Dan und Herbert in der Mitte des Films umständlich in die Pathologie schleichen, aber später im Finale einfach durch eine Hintertür eintreten. Ein netter Patzer hat sich außerdem auch noch eingeschlichen: Wenn man darauf achtet, sieht man, dass das Glas in der Tür von Dr. Hills Büro kaputt ist, als Dan und Megan dort einbrechen. Als Dr. Hill einige Stunden später in der gleichen Nacht dorthin flüchtet, ist das Glas wieder heile. Mit dem "Werdegang" Dr. Hills wurde dann auch noch nebenbei "The Brain that wouldn't die" überdeutlich zitiert.



Zum größten Teil wird der Film aber von Jeffrey Combs und David Gale getragen. Combs ist einfach grandios in der Rolle des Genies Herbert West, dem kein Opfer zu groß ist, um sein Ziel zu erreichen. Durch seine Mimik und Gesten verschafft er seinem Charakter viele Seiten und liefert unzählige zitierwürdige Dialoge. Mal ist er der durchsetzungsfähige, selbstbewusste Mann, dann kann ihm auch schon mal etwas verlegen sein ("You haven't done this on people?") und manchmal wachsen ihm die Auswüchse seiner Experimente unkontrollierbar über den Kopf. Andere Sachen außer seiner Arbeit interessieren ihn nicht und er wünscht es auch nicht, dass sich jemand in seine Angelegenheiten einmischt. David Gales Schauspiel als Gehirnchirurg Dr. Hill ist ebenso markant. Er ist der angesehene Doktor, der aber trotzdem noch nach Höherem strebt und West seine Ergebnisse klauen will, um sie als sein Werk verkaufen zu können.

"I had to kill him." - Dr. West
"What? He is dead?" - Dan
"Not anymore..." - Dr. West

Obwohl es sich bei dem Film um ein Low-Budget-Produkt handelt, wirkt er nicht so. Die Sets wurden gut ausgestattet, auch wenn manchmal ein leichtes "Theater-Feeling" auftritt. Außer einer Einstellung, in dem die Universitätsklinik gezeigt wird, gibt es keine einzige Außenaufnahme im ganzen Film. Alles spielt sich in geschlossenen Räumen ab. Die Kameraarbeit von Mac Ahlberg ist recht abwechslungsreich. Neben statischen Aufnahmen gibt es auch längere Einstellungen, in denen die Kamera permanent in Bewegung ist, wie z. B. während der Jagd nach der Katze im Keller. Mac Ahlberg löste nach ca. 1 Woche Robert Ebinger ab, da die Produzenten nach Sichtung der ersten Aufnahmen mit seiner Arbeit nicht zufrieden waren. Der Soundtrack ist ein wahrer Ohrwurm, auch wenn er unter Soundtrackfreunden für Diskussionen und Aufruhr sorgte. Komponist Richard Band sah den Film von Anfang an als eine grotesk anmutende Komödie und weniger als einen reinrassigen Horrorfilm. Gordon und Yuzna waren zwar erst anderer Meinung, akzeptierten dann aber seine Ansicht, und Band verarbeitete in seiner Musik markante Themen aus dem Interner Link"Psycho"-Soundtrack zu einem eigenwilligen Stil, teils Parodie, teils Hommage. Eigentlich wollte er in den End-Credits eine Danksagung an Bernhard Hermann, den Komponisten der Interner Link"Psycho"-Musik, unterbringen, aber das wurde leider vergessen.



Gordon und Yuzna waren zuversichtlich, dass der Film ungekürzt mit einem R-Rating davonkommen würden. Leider spielte die Zensurbehörde da nicht mit und wollte den Film nur mit heftigen Kürzungen mit einem R-Rating versehen. Aufgrund dessen gingen sie das Risiko ein, den Film ungeprüft in die Kinos zu bringen, was sich zu ihrem Glück rentierte. Ursprünglich war der Film eigentlich noch länger, aber einige Szenen wurden aus Laufzeitgründen entfernt. Dazu gehörte eine Albtraumsequenz, die vor Dans Erwachen wegen der schreienden Katze im Keller platziert war. Außerdem war die Vorlesung Dr. Hills über das menschliche Gehirn für die Studenten auch einige Minuten länger. Zu lang, wie Gordon fand, denn sie verlangsamte den Film deutlich. Für eine Videoveröffentlichung wurde vom Verleih eine R-Rated-Fassung erstellt, mit heftigen Kürzungen, aber dafür mit Szenen, die vorher entfernt und nun wieder eingesetzt wurden, um die Laufzeit etwas auszugleichen. Dass die Version nicht sonderlich gut ankam, versteht sich wohl von selbst. Seine Premiere erlebte der Film auf dem renommierten Filmfestival in Cannes, wo er sehr erfolgreich angenommen wurde.

Stuart Gordon drehte den Film eigentlich nur, weil einer der Produzenten, Bob Greenburg, Horrorfilme als sehr rentabel beschrieb und sie schnell Geld einspielten. Ein oft gehörter Grund von Debüts unbekannter Regisseure. Also suchte Gordon nach dem passenden Stoff und fand die Geschichte Lovecrafts, die jener in 6 Teilen für ein Magazin geschrieben hat. Problematisch erwies sich die Suche nach einer passenden Schauspielerin für die Rolle der Megan. Die ursprünglich gecastete Dame sprang 3 Wochen vor Drehbeginn ab, weil ihre Mutter nach Sichtung des Skriptes dagegen war, dass ihre Tochter die Rolle annimmt! Viele der Statisten im Film sind übrigens normale Arbeiter des Drehteams, die spontan in kleinste Rollen schlüpfen mussten.



Alle am Film Beteiligten waren vorher nahezu unbekannt. Stuart Gordon kam vom Theater und wurde mit diesem Film auf einen Schlag unter Horrorfans berühmt. Danach folgte der ebenfalls empfehlenswerte Interner Link"From Beyond" und ein paar eher durchschnittliche Filme wie Interner Link"Fortress" oder das Interner Link"The Pit and the Pendulum"-Remake. In Interner Link"Castle Freak" ließ er ein Monster durch eine Burg toben und mit Interner Link"Space Truckers" schuf er eine amüsante Science-Fiction-Komödie. Im Jahre 2001 kehrte er zu den Stoffen H.P. Lovecrafts mit Interner Link"Dagon" zurück. Produziert wurde "Re-Animator" von Brian Yuzna, der seinerseits auch schon des öfteren als Regisseur gearbeitet hat. Auf sein Konto gehen unter anderem Interner Link"Society" und der direkte "Re-Animator"-Nachfolger Interner Link"The Bride of Re-Animator". Ende der 90er Jahre zog es ihn dann nach Spanien, um dort in der neu gegründeten Firma Fantastic Factory Filme nach seinen Vorstellungen drehen zu können.

"Who's going to believe a talking head? Get a job in a sideshow!" - Dr. West zu Hills Kopf

Jeffrey Combs wurde mit der Rolle des Herbert West auch auf einen Schlage berühmt und entwickelte sich zu einem immer wieder gerne gesehen Schauspieler, der meistens für etwas schräge Charaktere gecastet wurde. Unvergesslich ist sein Auftreten als völlig durchgeknallter FBI-Agent in Interner Link"The Frighteners". Wer sich ganz aufmerksam der "Star Trek"-Serie Interner Link"Deep Space Nine" gewidmet hat, wird ihn vielleicht unter den Masken entweder als Ferengi-Vollstrecker Brunt oder als Botschafter des Dominions Weyoun entdecken. Als Herbert West war er natürlich auch in Interner Link"The Bride of Re-Animator" dabei sowie im dritten Teil, Interner Link"Beyond Re-Animator", der in Spanien entstand. Bruce Abbott nahm noch am Nachfolger Interner Link"The Bride of Re-Animator" teil, verschwand dann aber allmählich in der Versenkung von B-Movies und TV-Filmen. Barbara Crampton erging es ähnlich. Sie war immerhin noch in weiteren Stuart Gordon-Filmen wie Interner Link"From Beyond", Interner Link"Castle Freak" und Interner Link"Space Truckers", dabei ...


Wenn ein Label sich die Mühe macht, trotz unzähliger Auflagen im In- und Ausland einen Nischenfilm aufwendig restaurieren zu lassen, anstelle auf ein mittelmäßiges HD-Master zurückzugreifen, gebührt dies größten Respekt. Dabei war der Aufwand, den Capelight zusammen mit der Restaurationsfirma TLEFilms auf sich nahm, nicht gerade gering. Doch all die Mühe hat sich letztlich gelohnt ...

Capelight veröffentlicht in dem uns vorliegenden, limitierten 3-Disc-Mediabook gleich zwei Fassungen von Stuart Gordons "Re-Animator": Da wäre zu allererst die von Brian Yuzna und Gordon bevorzugte Unrated-Version, die zwar etwas kürzer ist, dafür aber alle Gore-Szenen beinhaltet und auch Nacktszenen unzensiert zeigt. Das damals zur Verfügung gestellte Master entsprach nicht den Ansprüchen der Restaurationsfirma, die sich dafür einsetzte, dass man das Feld von hinten aufrollen sollte und nochmals bei Null anfängt. So ließ man die besten noch verfügbaren 35mm-Elemente in Form eines Intermediate Positive und Original Camera Negative nach Deutschland einfliegen, um sich an die langwierige Bearbeitung zu machen. "Re-Animator" wurde in der Unrated-Fassung in 4K abgetastet und aufwendig von Hand restauriert, ohne dabei auf automatischen Clean-up oder DeNoising- bzw. DeGraining-Spielzeug zurückzugreifen.



(Klickt auf die einzelnen Bilder der Integral-Fassung, um diese in der Originalgröße von 1920 x 1080 zu sehen.)


Das vorliegende Ergebnis ist eine Augenweide für Kenner des Films, schließlich sah man "Re-Animator" noch nie in dieser Pracht. Ungeachtet dessen, dass es immer noch leichte Bildunruhen sowie kleiner Laufstreifen im Bild gibt, ist das von 4K auf High Definition konvertierte Bild in Anbetracht der Produktion und der noch vorhandenen Materialien hervorragend. Dass es trotz Restaurierung noch Laufschrammen gibt, liegt einfach daran, dass man Artefaktebildung vermeiden wollte und diese Laufschrammen so gut wie nur möglich minimiert hat.

Man darf es TLEFilms somit hoch anrechnen, dass sie die Aufgabe der Bildsäuberung nicht einem Programm übergeben haben, denn was dabei heraus kommt, konnte man zuletzt bei der Interner Link"Die Unendliche Geschichte"-Blu-ray von Constantin Film sehen. "Re-Animator" bietet nun wunderbare, kräftige Farben und einen ausgewogenen Kontrastumfang, der helle und dunkle Flächen sehr gut herausarbeitet. Zudem wurde das Bild nicht nachgeschärft, wodurch die Konturen sehr natürlich und sauber erscheinen, ohne dem Bild eine übermäßige und dem Material nicht angebrachte Dreidimensionalität zu verleihen. Die Schärfe ist für einen 1980er Independent-Film sehr gut und offenbart in Nahaufnahmen viele feine Details, die man damals nicht einmal hätte erahnen können. Die wenigen weicheren und unscharfen Einstellungen sind zu verschmerzen und weitgehend auf eine schlechtere Fokussierung des Kameramanns zurückzuführen bzw. auf Spezialeffekteinstellungen, die überwiegend auf Video gedreht und ins Bild hineinkopiert wurden (Lasereffekte). Der Schwarzwert fällt ebenfalls sehr gut aus und wirkt weder hart noch dominant. Bleibt nur noch zu erwähnen, dass das Filmkorn unangetastet blieb und dadurch stets im Film präsent ist. Dies hat zur Folge, dass aufgrund einer mal stärkeren, mal schwächeren Körnung ein paar Details auf den ersten Blick verloren gehen, doch es wurde nicht, wie mittlerweile von vielen Labels üblich, einfach digital entfernt. Dadurch sieht "Re-Animator" aus, wie er aussehen soll: wie eine 35mm-Produktion. Da sagen wir doch glatt: Danke schön!



(Klickt auf die einzelnen Bilder der Unrated-Fassung, um diese in der Originalgröße von 1920 x 1080 zu sehen.)


Auf der zweiten Blu-ray befindet sich die sogenannte "Integral-Fassung", eine nicht autorisierte, alternative Schnittversion von "Re-Animator", die damals in Europa erstellt wurde und fast alle Gore-Szenen der Unrated-Fassung enthielt. Solch alternative Schnittfassungen sind dem Film nicht fremd, schließlich erschien damals, wie bereits erwähnt, die R-Rated-Version und kurze Zeit später auch eine TV-Version des Films, die eins gemeinsam hatten: Nahezu jede Gore-Szene wurde stark gekürzt und der Film mit alternativen Szenen und Einstellungen verlängert bzw. ergänzt. Das alles geschah ohne die Zustimmung des Produzenten Brian Yuzna oder des Regisseurs Stuart Gordon. Bis auf einen Schnittfehler (Szene mit der Katze auf dem Tisch fehlte) war die Integral-Fassung eine interessante Mischung aus Unrated-, TV- und R-Rated-Version und zeigte eine andere "Sicht der Dinge". Dies ist die einzige Fassung, die trotz alternativer Einstellungen und teilweise anderer Dialoge, die Unrated-Fassung komplett enthält, dramaturgisch besser funktioniert und damit viele Handlungsstränge deutlich besser erklärt und auflöst. Da müssen sich selbst Verfechter der Originalfassung leider eingestehen, dass diese alternative Schnittfassung den Film einfach aufwertet und zu einem runderen Film macht. Die Integral-Fassung steht der Unrated-Fassung im Übrigen qualitativ in nichts nach und hat dieselbe aufwendige Bearbeitung erfahren wie die ursprüngliche Fassung. In beiden Versionen sind keine unschönen Kompressionsartefakte oder sonstige Bildfehler zu sehen.



(Klickt auf die einzelnen Bilder der Unrated-Fassung, um diese in der Originalgröße von 1920 x 1080 zu sehen.)


Das Problem der deutschen Tonspur dürfte bekannt sein. Nicht nur, dass die Synchronfassung mehr als "stiefmütterlich" behandelt wurde, es existierte nicht einmal eine durchgängige Eindeutschung des Films für die Unrated-Fassung, weshalb man damals einige Stellen mit anderen Sprechern nachsynchronisieren musste. Bei TLEFilms ließ man für diese Edition alle noch verfügbaren Tonquellen prüfen und kam zu einem ernüchternden Ergebnis: Alle waren bereits stark nachbearbeitete Kopien der Originalabmischung, was die Tontechniker bei TLEFilms vor teilweise unlösbare Probleme stellte. Deswegen wurde im letzten Moment ein fertig bearbeiteter Monotrack und eine alternativer Multikanalton verworfen.
Stattdessen wurde der native Stereo-Track genutzt, der deutlich besser klang. Man merkt, dass versucht wurde, das Bestmögliche aus dem vorhandenen Material herauszuholen, schließlich strotzt die deutsche Sprachfassung nur so vor Misch- und Schnittfehlern, die aufgrund der nicht mehr vorhandenen Originalquellen nie mehr zu beheben sind. Doch im direkten Vergleich mit der bisherigen DVD-Versionen sind beiden deutschen Tonspuren der Unrated-Fassung eine wahre Offenbarung. Der LCPM-Stereoton bietet eine solide, aber eingeschränkte Front. Aufgrund der extremen Wechselhaftigkeit klingen die Stimmen mal relativ natürlich, dann wiederum dumpf und kratzig. Nebengeräusche und Musik werden kräftig wiedergegeben, können das Geschehen aber schon einmal etwas dominieren. Im Hintergrund ist Rauschen wahrzunehmen, und zudem gibt es immer wieder leichtes Knacksen und Knistern.
Der HD-Mehrkanalton in 7.1 klingt hingegen etwas offener, zeigt aber ebenfalls starke Probleme im Dialogbereich. Auch wenn der Mix etwas breiter klingt und die Rears sehr gut mit dem Score von Richard Band gefüllt werden, bleibt der Grundtenor enthalten: Dumpfe, teilweise kratzige Dialoge und verschluckte Details - alles klingt bis auf den Score sehr muffig und betagt. Doch wo nicht mehr herauszuholen ist, kann man auch nichts mehr verbessern, lediglich verschlimmbessern, und darauf hat TLEFilms zum Glück verzichtet.

Bei der Integral-Fassung wurde aufgrund der materialtechnischen Einschränkungen lediglich ein 5.1 HD-Ton erstellt, der ähnliche Attribute bietet wie bereits der Ton der Unrated-Fassung. Allerdings schwankt die Abmischung hier etwas mehr, was man extrem bei den Dialogen hört, die sehr dumpf und hallig klingen. Zudem wechselt der Ton aufgrund der "erweiterten Szenen" hin und wieder zwischen deutsch und englisch, wodurch man nochmal deutlicher den Unterschied zwischen der deutschen und englischen Sprachfassung heraushört. Die Stereospur fällt etwas angenehmer aus und offenbart die Schwächen der deutschen Synchronisation nicht so stark wie der Mehrkanal-Upmix. Dialoge klingen natürlicher und weder das leichte Rauschen noch gelegentliches Knistern trüben den Hörgenuss.



Konkurrenzfähig ist die deutsche Version gegenüber der englischen Version, die um einiges klarer klingt und ohne Schwankungen auskommt, also nicht. Dieser sollte man auch den Vortritt geben, denn es macht einfach mehr Spaß, den Film in durchgängiger Qualität und ggf. mit deutschen Untertiteln genießen zu können, anstatt auf die deutsche Synchro zurückgreifen zu müssen (die mit Originalsprechern aber sehr gut ist). Der 5.1-Mehrkanal HD-Mix bietet eine gut verständliche Front, wobei auch hier die Dialoge etwas spitz und stellenweise dumpf klingen. Die Natürlichkeit ist dennoch weitaus mehr gegeben als beim deutschen Pendant, und Nebengeräusche und der Score werden deutlich differenzierter wiedergegeben. Die Front dominiert aber auch hierbei, und lediglich der Score verteilt sich sauber auf die Rears und darf sich etwas breiter zeigen. Surroundeffekte sind in allen Mehrkanalspuren selbstverständlich Fehlanzeige, dafür verirren sich aber auch kein einziges Mal Dialoge in die Rears. Der englische Stereo-Mix, der nur der Unrated-Fassung beiliegt, klingt sogar etwas natürlicher, kommt aber auch nicht ohne ein wenig Hintergrundrauschen und Knistern aus. Optional gibt es deutsche und englische Untertitel.


Der Unrated-Fassung liegen zwei tolle Audiokommentare bei, die leider nicht deutsch untertitelt wurden. Der allein eingesprochenen Kommentar von Regisseur Stuart Gordon ist manchmal etwas trocken geratenen, aber hoch informativ, weil er dem Zuhörer einiges über die Dreharbeiten und die Vorbereitungen zum Film verrät. Dabei kommen auch Aspekte zutage, wie die erste reanimierte Leiche in der Pathologie, welche ursprünglich ein Arnold Schwarzeneggers-Body Double war und so Arnie auf "Re-Animator" und somit Stuart Gordon aufmerksam machte. Dies verhalf Gordon später auf den Regiestuhl von Interner Link"Fortress", ein Job den er durch Schwarzenegger vermittelt bekam. Im zweiten Audiokommentar hocken Brian Yuzna, Jeffrey Combs, Bruce Abbott, Barbara Crampton und Robert Sampson beieinander und haben hörbar Spaß bei der Aufnahme. Leider verliert sich so manches im wilden Durcheinander und der Informationsgehalt ist nicht ganz so hoch wie bei Gordons Kommentar. Dafür macht es mehr Spaß, den Leuten zuzuhören.


Ein weiteres Highlight ist die 61minütige Dokumentation "Re-Animator Resurrectus", welche bereits vor einigen Jahren von Anchor Bay produziert wurde. In dieser kommen die Schauspieler, der Regisseur, Produzent Yuzna und vor allem der 2012 leider verstorbene Kameramann Mac Ahlberg zu Wort. Der Zuschauer erhält Einblicke in Entwicklung und Entstehung des Filmes. Jeder der Beteiligten erinnert sich gerne an die Dreharbeiten, und Ahlberg bezeichnet seinen Freund Stuart Gordon immer wieder als Sturkopf, weil dieser ungern auf seinen Kameramann gehört hat, weshalb man von vielen Szenen zwei Einstellungen drehte. Letztlich gefielen dem Regisseur die Ideen von Ahlberg aber immer deutlich besser. Neben vielen Filmausschnitten beinhaltet die Doku auch seltene "Hinter den Kulissen"-Fotos, und man spricht u. a. über die Effekte, Lovecrafts Vorlage, die Dreharbeiten und den Erfolg, den "Re-Animator" feiern durfte.


Beim 46minütigen Beitrag mit Regisseur Stuart Gordon und Produzent Brian Yuzna handelt sich es nicht um ein Interview im ursprünglichem Sinne, sondern mehr um eine lockere Gesprächsrunde zwischen den beiden Filmemachern. Sie sprechen darüber, wie sie sich damals kennenlernten und wie es zur Produktion von "Re-Animator" kam. Wenn die beiden anfangen zu erzählen, entsteht ein wahrer Fundus an Erinnerungen, Hintergrundinformationen und witzigen Anekdoten rund um das Thema "Re-Animator". Dabei gehen sie auf die Kinovorstellungen und die überwiegend positiven Kritiken ein, die der Film bekam. Gordon erwähnt zudem, dass er "Re-Animator" ursprünglich erst als TV-Serie sah, während Yuzna kurz über Interner Link"Beyond Re-Animator" spricht, der sich zum Zeitpunkt des Interviews gerade in Produktion befand und dem Regisseur und Produzenten reichlich Schwierigkeiten bereitete.
In einem weiteren Interview kommt Autor Dennis Paoli zu Wort, der über die Entwicklung des Drehbuchs und seine Zusammenarbeit mit Gordon und Yuzna redet. Die nächsten 15 Minuten gehören Komponist Richard Band, der den Score etwas "alberner" zu gestalten versuchte, da seiner Meinung nach bei einem übertriebenen Film wie "Re-Animator" ein ernster Grundton dafür gesorgt hätte, dass das Publikum nach 5 Minuten das Kino verlassen hätte. Es dauerte Monate bis Yuzna und Gordon einsahen, dass Band durchaus kontroverser Score, der auf Bernhard Hermanns Interner Link"Psycho"-Score basiert, die beste Wahl für ihren Film war. Das letzte Interview mit dem Fangoria-Chef-Redakteur Tony Timpone ist das am wenigsten interessante und auch kürzeste. Hier geht er nur darauf ein, dass "Re-Animator" das erste Screening war, das er für Fangoria besuchen durfte und dass sie später einen Wettbewerb ausriefen, in dem Fans ihren eigenen Dr. Hill-Kopf entwerfen sollten.
Auf den Soundtrack wird in "Musikanalyse" genauer eingegangen. Hier erklärt Richard Band am Beispiel von vier Szenen, was er sich bei dem jeweiligen Stück gedacht und dementsprechend komponiert hat. Zuerst gibt es die Erklärung, danach folgt die entsprechende Szene, allerdings nur mit dem Soundtrack, ohne Dialoge. Über die Multi-Angle-Funktion kann man bei drei Szenen die Storyboards mit dem fertigen Film vergleichen.


Aufgrund diverser Schnittfassungen gibt es unterschiedliche Szenen und Umschnittversionen von "Re-Animator", die teilweise unter einer Sekunde lang sind. Anhand von 16 erweiterten Szenen kann man in den Genuss von einem Großteil der zusätzlichen Szenen kommen, die mit demselben enormen Aufwand wie die Unrated-Fassung restauriert wurden. Dabei sind einige Szenen ohne Ton. Auch die "Traum-Sequenz", die schon immer im fertigen Film fehlte, wurde restauriert und liegt in einer kompletten 4K-Abtastung vor. Von einer 2K-Abtastung profitiert zudem der Trailer zum Hauptfilm und der Trailer zu Interner Link"Society". Des Weiteren enthält die Disc diverse TV-Spots, den isolierten Filmscore von Richard Band als separate DTS 5.1-Tonspur sowie ein paar Trailer mit weiteren Highlight aus dem Hause Capelight.


(Klickt auf die einzelnen Bilder der "Traum-Sequenz", um diese in der Originalgröße von 1920 x 1080 zu sehen.)


Auf der zweiten Disc befindet sich neben der Integral-Fassung und diversen Capelight-Trailern kein filmspezifisches Bonusmaterial, dafür aber die US-TV-Fassung in englischer Sprache und in Standard Definition, gut versteckt als Hidden Feature. Die dritte Disc ist eine DVD und enthält die Unrated-Fassung von "Re-Animator" in Standard Definition. Die englische und deutsche Tonspur liegen jeweils in Dolby Digital 5.1 und Stereo vor. Die Disc enthält die beiden Audiokommentare, den isolierten Filmscore, die "Traum-Sequenz", die 16 erweiterten Szenen, die "Re-Animator Resurrectus"-Dokumentation sowie den Original-Kinotrailer und eine Capelight-Trailershow.



Jahrzehnte lang fristete Stuart Gordons Kultfilm "Re-Animator" nur ein Schattendasein auf diversen Filmbörsen in mäßiger bis schlechter Qualität. Dank der aufwendigen Arbeit von TLEFilms und Capelight darf der Fan jetzt in den Genuss eines rehabilitierten, da nicht mehr indizierten und bild- und tontechnisch restaurierten "Re-Animator" kommen. Im 24seitigen Booklet, welches u. a. einen Text zum Film enthält und schön bebildert wurde, schreibt Torsten Kaiser von TLEFilms sehr ausführlich über die aufwendige Arbeit an diesem Titel. Man merkt, dass mit viel Ehrgeiz an die Bearbeitung herangegangen wurde.

Das Mediabook ist chic designt und sehr hochwertig verarbeitet. Das FSK-Logo, die Angaben zum Inhalt etc. befinden sich auf einem Flyer auf der Frontseite und können mühelos entfernt werden. Capelight ist mit der 3-Disc Limited Collector's Edition eine nahezu perfekte Veröffentlichung gelungen, die in keiner Sammlung mehr fehlen darf. Ihr dürft getrost all eure deutschen und ausländischen Fassungen entsorgen, denn dieser brandneue 4K-Transfer von TLEFilms stellt alles bisher Dagewesene in den Schatten. Da dürfen wir uns schon auf Interner Link"Bride of Re-Animator" freuen, der ebenfalls von TLEFilms restauriert und von Capelight Anfang 2014 veröffentlicht wird.


Film+++++/
Bild+++++-
Ton+++---
Bonus+++++/


Druckbare Version
Re-Animator
Beyond Re-Animator
Bride of Re-Animator (3-Disc Limited Collector's Edition)
NewsCMV bringt "Re-Animator"-Neuauflage
Die Freunde des schrägen Films - Frühjahrsprogramm
"Re-Animator" nicht mehr indiziert und bald auf Blu-ray
"Re-Animator" ab September von Capelight
Re-Animator
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Re-Animator
Re-Animator
Re-Animator
Re-Animator (3-Disc Limited Collector's Edition)
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