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USA 2012
Originaltitel:Walking Dead, The
Länge:688 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:Rated TV-14
Regie:Ernest R. Dickerson, Guy Ferland, Greg Nicotero, Bill Gierhart, David Boyd, Daniel Sackheim
Buch:Charlie Adlard, Frank Darabont, Robert Kirkman, Tony Moore, Glen Mazzara, Scott M. Gimple, Evan T. Reilly, Angela Kang, Nichole Beattie, David Johnson
Kamera:Rohn Schmidt, David Boyd
Musik:Bear McCreary
SFX:KNB EFX Group
Darsteller:Andrew Lincoln, Sarah Wayne Callies, Laurie Holden, Norman Reedus, Steven Yeun, Lauren Cohan, Chandler Riggs, Danai Gurira, Melissa McBride, IronE Singleton, Emily Kinney, Lew Temple, Scott Wilson, Theodus Crane, Nick Gomez, Markice Moore, Vincent M. Ward, Danai Gurira, Michael Rooker, Donzaleigh Abernathy, Chad L. Coleman, Lennie James
Vertrieb:Starz / Anchor Bay / AMC
Norm:1080p / MPEG-4 AVC
Medium:BD-50
Regionalcode:A
Bildformat:1,78:1
Tonformat:Dolby TrueHD 7.1 (engl.), Dolby Surround 2.0 (franz.)
Sprache:Englisch, Französisch
Untertitel:Englisch für Hörgeschädigte, Spanisch
Verpackung:DigiPack mit Aquarium-Box
Blu-ray-Start:27.08.2013 (Kauf)
Bonus:
  • "Limited Edition exklusiv: Beleuchtetes Aquarium mit Zombie-Köpfe
  • "Limited Edition exklusiv: 20seitiges Booklet
  • "Limited Edition exklusiv: DigiPack mit Prägung
Disc 1:
  • Episode 4: "Killer Within"
    • Audiokommentar mit Regisseur Guy Ferland und Darsteller IronE Singleton
Disc 2:
  • Episode 5: "Say The Word"
    • Audiokommentar mit Regisseur / Co-Executive Producer / Special Effects Make-Up Artist Greg Nicotero und Actor Danai Gurira
  • Episode 5: "Made To Suffer"
    • Audiokommentar mit Executive Producer / Autor Robert Kirkman, Executive Producers David Alpert und Gale Anne Hurd sowie Darstellerin Danai Gurira
Disc 3:
  • Episode 5: "The Suicide King"
    • Audiokommentar mit Executive Producer Gale Anne Hurd und Darstellerin Danai Gurira
Disc 4:
  • Episode 5: "This Sorrowful Life"
    • Audiokommentar mit Regisseur / Co-Executive Producer / Special Effects Make-Up Artist Greg Nicotero und Darsteller Michael Rooker
Disc 5:
  • Rising Son (6:47 Min., 1080i)
  • Evil Eye (7:54 Min., 1080i)
  • Gone, But Not Forgotten (8:14 Min., 1080i)
  • Heart of a Warrior (8:25 Min., 1080i)
  • Michonne vs. The Governor (5:13 Min., 1080i)
  • Safety Behind Bars (9:44 Min., 1080i)
  • Making the Dead (8:06 Min., 1080i)
  • Guts and Glory (7:42 Min., 1080i)
  • Deleted Scenes:
    • Walk With Me (1:34 Min., 1080p)
    • Say The Word (2:40 Min., 1080p)
    • Hounded (2:53 Min., 1080p)
    • Home (2:04 Min., 1080p)
    • I Ain´t No Judas (1:40 Min., 1080p)
    • Clear (2:26 Min., 1080p)

Rick und seine Gruppe suchen weiter nach Schutz in einer völlig verwüsteten, post-apokalyptischen Welt. Sie müssen jedoch schnell erkennen, dass ihnen noch weitaus größere Gefahren drohen als die gefürchteten Beißer. Der Überlebenskampf war noch nie so gefährlich!

Disc 1:

01. Die Saat (Seed)
Die Gruppe um Sheriff Rick Grimes steht vor einem Umbruch: Nachdem er seinen einstmals besten Freund und späteren erbittertsten Konkurrenten Shane ermordet hat, ist Rick zwar wieder der unumstrittene Anführer der Überlebenden. Doch wie soll er ihr Vertrauen zurückgewinnen, das er mit diesem Gewaltakt verspielt hat? (Text: Fox Channel)


02. Rosskur (Sick)
Ricks Gruppe geht ein Bündnis mit den Gefängnisinsassen ein: Rick und seine Leute beseitigen die schwer gepanzerten Zombies in einem Zellblock, um den Gefangenen endlich eine sichere Rückzugsmöglichkeit in dem zombie-verseuchten Gemäuer zu verschaffen. Im Gegenzug dürfen sich die Neuankömmlinge an den in der Haftanstalt reichlich vorhandenen Vorräten bedienen. Doch der Anführer der Gefangenen, Tomas, erweist sich als weniger vertrauenswürdig als erhofft … (Text: Fox Channel)

03. Zeit der Ernte (Walk With Me)
Andrea und Michonne finden eine sichere Zuflucht: Die kleine Gemeinde Woodbury zählt 73 Köpfe. In der postapokalyptischen Welt so viele hungrige Mäuler durchzufüttern, ist eine erstaunliche Leistung. Sie geht auf das Konto des Anführers der Gruppe, der sich ausschließlich als „Governor“ ansprechen lässt. Während Michonne der honorigen Fassade ihres Gastgebers misstraut, sieht Andrea vor allem die Vorteile, die ihnen der Aufenthalt in Woodbury bringt – schließlich scheinen sie hier vor Zombies und marodierenden Horden äußerst sicher zu sein … (Text: Fox Channel)


04. Leben und Tod (Killer Within)
Michonne misstraut dem Governor zusehends und beschließt, Woodbury zu verlassen. Währenddessen werden Rick und die anderen im Gefängnishof von angreifenden Zombies überrascht. Jemand scheint das Tor geöffnet zu haben. Durch die plötzlich einsetzende Gefängnissirene werden weitere Untote angelockt. Bei dem Versuch die Sirene auszuschalten, wird T-Dog von einem Zombie gebissen. Und dann setzen bei Lori die Wehen ein (Text: Sky)

Disc 2:

05. Anruf (Say The Word)
Nachdem sie im Haus des Governors eine schreckliche Entdeckung gemacht hat, verlässt Michonne allein die Stadt. Indes zweifelt Andrea noch am selben Abend, ob ihre Entscheidung, in Woodbury zu bleiben, wirklich so gut war – eine makabere Veranstaltung der Bewohner lässt ihr das Blut in den Adern gefrieren. Im Gefängnis erholt sich die Gruppe von dem Kampf gegen die Zombies – und Rick trauert um Lori. Blind vor Wut, stürmt er noch mal allein in den von Zombies überlaufenen Gefängnistrakt, bewaffnet mit einer Axt. Da klingelt ein Telefon (Text: Sky)


06. Auf der Jagd (Hounded)
Auf ihrer Flucht aus Woodbury wird Michonne von Merle und seinen Männern gejagt. Ihr gelingt es, zwei ihrer Verfolger zu überwältigen, sie wird dabei aber schwer verletzt. Kurz darauf beobachtet sie, wie Maggie und Glenn auf Merle treffen. Sie sind auf der Suche nach Nahrung für Ricks Baby- und werden von Merle gefangen genommen und nach Woodbury gebracht. Inzwischen hat die Gruppe im Gefängnis entgegen aller Befürchtungen Carol lebend gefunden. (Text: Sky)

07. Tod vor der Tür (When The Dead Come Knocking)
Michonne erzählt der Gruppe im Gefängnis von Woodbury und dass Maggie und Glenn gefangen genommen wurden. Rick, Daryl, Oscar und Michonne machen sich auf den gefährlichen Weg in die Stadt, um die beiden zu befreien. In Woodbury werden Maggie und Glenn gefoltert. Der Governor will wissen, wo sich ihre Gruppe befindet – um sie angreifen zu können. (Text: Sky)


08. Siehe, Dein Bruder (Made To Suffer)
Rick und seine Freunde haben die Mauern Woodburys erreicht. Michonne findet einen Weg in die Stadt, und die Gruppe versucht, Maggie und Glenn zu finden. Als sie entdeckt werden, entbrennt ein verzweifelter Kampf ums Überleben. Michonne hat sich von der Gruppe abgesondert – und trifft auf den Governor. Inzwischen erreicht ein anderer Trupp Überlebender das Gefängnis. Ein Gruppenmitglied wurde bereits gebissen. (Text: Sky)

Disc 3:

09. Kriegsrecht (The Suicide King)
Nach dem Überfall von Ricks Gruppe auf Woodbury befindet sich Daryl in der Gewalt des Governors. Und Rick muss über das weitere Schicksal der neuen Gruppe befinden. Außerdem müssen sich die Überlebenden auf einen harten Kampf vorbereiten – denn der Governor weiß, wo sie sich aufhalten und ist fest entschlossen, das Gefängnis anzugreifen. (Text: Sky)


10. Zuflucht (Home)
Die Gruppe diskutiert darüber, welche Schritte als nächste zu tun sind und wie sie sich für den bevorstehenden Angriff des Governors wappnen können. Währenddessen macht sich Rick auf die Suche nach einem verlorenen Freund. Und die beiden Brüder Merle und Daryl beginnen, ihre bisherigen Entscheidungen zu hinterfragen. (Text: Sky)

11. Judas (I Ain't A Judas)
Der Governor beginnt, eine Armee aufzustellen, um das Gefängnis anzugreifen. Daraufhin beschließt Andrea, Woodbury zu verlassen. Sie will ins Gefängnis, um Rick und die anderen dort davon zu überzeugen, sich mit dem Governor zu einigen. Dieser erfährt von Andreas Plänen, hält sie aber nicht auf. Währenddessen gibt es im Gefängnis Streit um Ricks Führungsqualitäten – selbst Carl fordert Rick auf, seinen Posten als Anführer zur Verfügung zu stellen. Da erreicht Andrea das Gefängnis. Ihre Bitte, mit dem Governor Frieden zu schließen, wird von der Gruppe abgelehnt, denn niemand vertraut ihr. (Text: Sky)


12. Gesichter der Toten (Clear)
Rick fährt mit Carol und Michonne in seine alte Heimatstadt King County, in der er einmal Sheriff war. Hier wollen sie Waffen für den bevorstehenden Kampf gegen den Governor besorgen. In der Stadt werden sie allerdings von einem Unbekannten unter Beschuss genommen. Rick gelingt es, den Schützen aus seinem Versteck zu locken und ihn festzunehmen. Es handelt sich um Morgan Jones, der Rick einst gerettet hat. Er scheint inzwischen den Verstand verloren zu haben und weigert sich beharrlich, die Stadt zu verlassen. (Text: Sky)

Disc 4:

13. Das Ultimatum (Arrow On The Doorpost)
Andrea arrangiert ein Treffen zwischen Rick und dem Governor an einem neutralen Ort. Es stellt sich jedoch bald heraus, dass der Governor kein echtes Interesse an einem Friedensabkommen hat. Er verspricht Rick allerdings, das Gefängnis nicht anzugreifen, wenn man ihm Michonne ausliefert. Während die beiden in dem Gebäude verhandeln, werden ihre Begleiter draußen von Zombies angegriffen. Die beiden Gruppen kämpfen zusammen gegen die Beißer – und merken dabei, dass sie sehr viel mehr gemeinsam haben, als sie bislang zugeben wollten. (Text: Sky)


14. Der Fang (Prey)
Die Episode beginnt mit einem Rückblick, als Michonne und Andrea noch alleine unterwegs waren. Andrea fragt über die beiden Beißer. In Woodbury rüstet Martinez Fahrzeuge mit Waffen aus, während der Governor eine Folterkammer für Michonne ausrüstet. Dabei wird er von Milton beobachtet, der ihn zur Rede stellt. Milton erkennt, was passieren wird und warnt Andrea, zeigt ihr die Folterkammer. Als der Governor auftaucht, will Andrea ihn aus dem Hinterhalt erschießen, wird aber von Milton gehindert. Er rät ihr, ins Gefängnis zu gehen. Als Andrea gehen will, wird sie, wie alle anderen von Martinez entwaffnet. (Text: Fox Channel)

15. Der Strick des Jägers (This Sorrowful Life)
Anscheinend hat Rick über Michonnes Schicksal endgültig entschieden. Er bittet Merle, ihm zu helfen, sie nach Woodbury zu entführen. Doch auf dem Weg zu dem Treffen mit dem Governor kann Michonne Merle überzeugen, sie wieder freizulassen. Merle beschließt daraufhin, stattdessen seinen Auftraggeber zu töten. Mit einer Horde Zombies gelangt er tatsächlich unbemerkt zu dem Gebäude, in dem sich der Governor aufhält. Er kann sogar einige von dessen Männern erschießen, doch das Attentat misslingt, und Merle wird gefangen genommen. Im Gefängnis macht währenddessen Glen Maggie einen Heiratsantrag. (Text: Sky)


16. Stirb und töte (Welcome To The Tombs)
Rick leidet an Halluzinationen und Visionen – er sieht überall seine verstorbene Frau Lori. Besonders nachdem er sich von der Gefängnisgruppe abgesetzt hat, wird seine Lage immer unsicherer. Die wieder vereinten Dixon-Brüder bleiben indes ein Unsicherheitsfaktor und der Governor hat wieder einmal gezeigt, dass ihm nicht zu trauen ist. Obwohl er Andrea das Gegenteil versprochen hatte, rächt er sich für den Angriff auf Woodbury ganz fürchterlich an der Gefängnisgruppe. Woodburys Entwicklung zu einem Polizeistaat löst in Andrea zunehmend Unbehagen aus. Weil nun die Sicherheit von Rick und seinen Leuten akut gefährdet ist, müssen sie sc (Text: Sky)
"The Walking Dead" zählt zu einer der erfolgreichsten Formate im US-Pay-TV und trotz der verhaltenen Kritiken sowie diverser Unkenrufe, dass die 12 Episoden der zweiten Staffel zu langatmig und ereignislos seien, ließ man sich bei bei AMC nicht beirren und gab 16 weitere Episoden in Auftrag. Mit der dritten Staffel lieferte man den Fans eine deutliche Steigerung zur vorherigen, ohne dabei auf die Charakterentwicklung und die zwischenmenschlichen Aspekten zu verzichten. Wenn es nach mir ginge, könnte die Serie pro Staffel noch viel mehr Episoden enthalten. Auch die zweite Staffel fand ich inhaltlich stark und gar nicht so ereignislos und schwach, wie immer behauptet wird. Eins sollte aber jedem klar sein: Staffel 3 weicht deutlich von der Comicvorlage ab und entwickelt eine positive Eigenständigkeit, und das, obwohl es hinter den Produktionskulissen deutlich zu krachen scheint. Schließlich wurde nicht nur Ideengeber Frank Darabont unliebsam aus der Serie entfernt, sondern auch die Produktionsleiter werden ständig gewechselt. Bisher hatte das Chaos hinter den Kulissen keine negativen Auswirkung auf die Serie, könnte aber irgendwann zu einem vorzeitigen Ableben führen.



Am Ende der zweiten Staffel zeichnet sich der weitere Verlauf der Serie bereits deutlich ab. Während das Leben auf der Farm einen Hoffnungsschimmer aufkommen lässt, der von den wandelnden Toten überschattet wird, soll die dritte Staffel deutlich düsterer werden. Schließlich wird die Gruppe von einer Horde "Beißern" überrannt und muss die Farm fluchtartig verlassen. Dabei erleidet sie starke Verluste und Andrea wird von ihrer Gruppe getrennt und muss mitten in der Nacht allein in die von Zombies bevölkerte Welt hinaus. Der Konflikt zwischen Shane und Rick spitzt sich zuvor zu und endet damit, dass Rick seinen ehemals besten Freund aus Notwehr tötet. Als Shane als Zombie wiederkehrt, schießt Carl ihm kurzerhand in den Kopf.



Monate lang streift die Gruppe ohne festen Lebensraum umher, das Essen wird knapp und nicht nur innerhalb der Gruppe gibt es Anspannungen, aufgrund Ricks Führungsposition. Auch zwischen seiner schwangeren Frau Lori (Sarah Wayne Callies) spürt man eine immer deutlich werdende Anspannung und während sich auch ihr Sohn Carl immer weiter von ihr entfernt, wird die Dringlichkeit nach einem Unterschlupf immer größer, schließlich steht Lori kurz vor der Entbindung ihres Kindes. Die Rettung scheint man in einem Gefängnis gefunden zu haben, welches bereits in der letzten Einstellung der zweiten Staffel gezeigt wird. Neben Scharen von "Beißern" um und in dem Gefängniskomplex, stößt man noch auf eine handvoll Häftlinge, was für einen weiteren Konflikt sorgt und in einem Blutbad endet, bei dem Rick bis an seine Grenzen geht, um sich und seine Leute zu beschützen ...



Mit der Einführung des Governors bekommt die Serie einen heiß erwarteten Widersacher für die Gruppe, und mit David Morrissey, (Interner Link"Red Riding", Interner Link"Centurion") einen charismatischen Darsteller, der die Rolle des psychopathisch veranlagten Gouverneurs, der unweit vom Gefängnis die Gemeinde "Woodbury" führt und überzeugend und einprägsam spielt. Dieser regiert mit harter Hand und schreckt auch nicht vor Gewalt zurück, um die angeblich "heile" Welt, die er seinen Bewohnern vorgaukelt, aufrecht zu erhalten. Das Gefängnis und dessen neue Bewohner sind ihm ein Dorn im Auge, doch bevor es zu der ersten Auseinandersetzung zwischen beiden Gruppen kommt, hat Ricks Gruppe einige große Verluste zu beklagen, wodurch der überforderte Sheriff einen Nervenzusammenbruch bekommt und fortan Geister sieht. Er kapselt sich in dem Moment von seinen Freunden ab, und zwar genau dann, als man ihn als Anführer am ehesten braucht und verweigert auch jeden Kontakt zum neugeborenen Kind.
Auch um Hershel steht es schlecht. Der Tierarzt und Farmer hält seit der zweiten Staffel die Gruppe zusammen und steht Rick immer wieder mit Rat und Tat zur Seite. Als ihm einer der Untoten ins Bein beißt, schlägt ihm Rick kurzerhand ein Bein ab, in der Hoffnung, dass sich der Virus nicht ausbreitet und Hershel nicht ins Koma fällt und als "Beißer" zurückkehrt. Es scheint alles in sich zusammenzubrechen und das Gefängnis doch nicht so sicher, wie man erst glaubte ...


Andrea trifft in der Zwischenzeit auf eine Frau mit Samurai-Schwert, die ihr das Leben rettet und die kranke Blondine versorgt. Danai Guriras Charakter der Michonne wirkt am ehesten noch sehr comichaft und gibt sich wortkarg und mysteriös. Zudem hat sie zwei Untote im Gepäck, denen sie den Kiefer und die Arme entfernt hat, um die beiden aufgrund ihres Geruches als eine Art Schutz vor den anderen "Beißern" zu nutzen und hält sie wie Haustiere. Möchte man anfänglich denken, dass die farbige Kämpferin noch zu einem Problem wird, stellt sie sich schnell als wichtige Figur und wahren Gewinn von Ricks Gruppe heraus. Zuvor kommen beide aber nach Woodbury. Während Andrea sich in den vordergründig gerechten und fürsorglichen Gouverneur verliebt, blickt Michonne hinter die Fassade des des manipulativen Psychopathen und lüftet dessen dunkles Geheimnis. Sie verlässt Woodbury ohne Andrea, die dem Gouverneur unlängst verfallen ist, und trifft auf die Gefängnisgruppe, die noch nichts davon ahnt, dass ihre totgeglaubte Freundin Andrea ganz in ihrer Nähe ein scheinbar sicheres und sorgloses Leben führt ...



Die dritte Staffel findet einen perfekten Mix aus blutiger Zombieaction und tiefsinniger Charakterstudie. Man wechselt gekonnt zwischen den Orten hin und her und schreckt nicht davor zurück, auch in einigen Episode den Fokus nur auf Woodbury und den Gouverneur zu lenken. Auch wenn der Blutgehalt sehr hoch ist und das KNB-Team eine ganze Handvoll Arbeit hat, sind es mal wieder nicht die hervorragenden Zombieeffekte, die "Walking Dead" so aus der Masse anderer TV-Serien und Zombiefilme herausstechen lässt. Vielmehr ist es die zunehmende Entmenschlichung der Protagonisten, der ewige Kampf ums Überleben und das Aufrechterhalten von Anstand und Moral, was die AMC-Serie ausmacht. Es ist nicht leicht, die Waage zwischen kruder Gewalt, dem Befriedigen von Gorehounds sowie einer durchdachten Geschichte und stetiger Charakterentwicklung zu halten. Im Grunde sind selbst 16 Episoden noch zu wenig, zumal das Staffelfinale etwas hektisch ausfällt und sogar als Serienfinale funktionieren könnte. Nicht schlecht, aber auf jeden Fall ein großer Schwachpunkt in der ansonsten grandiosen dritten Staffel.


Inszenatorisch ist die Staffel topp, und die Darsteller wirken mittlerweile perfekt aufeinander eingespielt. Sie bringen die Auswirkungen der Apokalypse authentisch und überzeugend rüber und lassen die Zuschauer stets mitfiebern. Zudem weiß man nie, wen es als nächstes trifft, denn wie Schöpfer Kirkman in einem Interview sagte, kann es jeden treffen, selbst Rick.. Am meisten darf man sich wohl auf Michael Rookers (Interner Link"Slither") Rückkehr freuen, der Daryls (Norman Reedus, Interner Link"Der blutige Pfad Gottes") totgeglaubten Bruder Merle spielt und im Dienste des Gouveneurs steht. Hier braucht nicht erwähnt werden, dass Daryl in einem Interessenkonflikt gerät, der seine Loyalität zur Gruppe auf eine harte Probe stellt. "The Walking Dead" ist auch in diesem Jahr wieder ein TV-Erlebnis. Man darf sich auf die vierte Staffel freuen, die laut Aussagen der Produzenten für noch mehr Überraschungen und Wendungen sorgen wird. An der Comicvorlage kann man sich nicht mehr orientieren, um zu vermuten, wie es weiter geht. Und gerade das macht die Serie auf für Fans der Graphic-Novels so spannend ...


Während die vierte Staffel bereits in den Startlöchern steht und im Oktober in den USA bei FOX laufen wird, kann der US-Kunde sich die Wartezeit solange mit der dritten Staffel auf DVD und Blu-ray vertreiben. Das 5-Disc-BD-Set erscheint in verschiedenen Editionen, wobei die spektakulärste mit Abstand die limitierte "Aquarium-Head"-Box sein dürfte, die wir euch anhand dieses Reviews vorstellen. Die Box ist eine Art 30 cm hoher "Schrank", die zwei mit Wasser befüllbare Tanks enthält. In diesen befinden sich fünf abgetrennte und verweste Zombieköpfe. Per Knopfdruck werden die in Wasser schwimmenden Köpfe durch kleine LEDs beleuchtet. Das DigiPack mit den 5 Blu-rays fällt sehr hochwertig und stabil aus und enthält ein Prägecover. Ihr könnt das DigiPack hinten in den dafür vorgesehenen Schacht schieben, solltet aber vorsichtig sein, da die Box sich nur sehr schwer wieder herausnehmen lässt und ihr Gefahr lauft, das DigiPack kaputt zu machen. Zudem liegt der Edition ein mehrseitiges Booklet bei, welches nur "Walking Dead"- und AMC-Produktwerbung beinhaltet.


"Walking Dead" wird auf 16 mm gedreht, um einen filmischen Look zu erzeugen und um die apokalyptische Atmosphäre der Serie zu unterstreichen. Das gelingt den Machern perfekt, sorgt jedoch für ein wechselhaftes Sehvergnügen. Bildtechnisch den beiden vorherigen Staffeln sehr ähnlich, erreicht der MPEG-4 kodierte HD-Transfer lediglich eine solide Schärfe mit einem stark wechselhaften Detailgrad. Das durchweg sehr körnige, teilweise sogar verrauschte Bild kann selbst in Nahaufnahmen von Gesichtern keine großen Sprünge machen und zeigt oftmals von Szene zu Szene eine unterschiedlich hohe Detailschärfe und wirkt nicht selten etwas schwammig und leicht unscharf, wobei Tageslichtaufnahmen oftmals eine positive Ausnahme machen. Vereinzelt erzielt der Transfer zwar solide Werte in puncto Plastizität und Tiefenwirkung, könnte insgesamt aber knackiger ausfallen. Das liegt unter anderem am wechselhaften Kontrast, dessen Durchzeichnung etwas inkonsistent ausfällt.
Die monotone Farbpalette passt zwar zur Optik der Serie, raubt dem Bild aber etwas Brillanz. Auch der Schwarzlevel ist deutlich zu hell ausgefallen, so dass in dunklen Szenen immer wieder Details absaufen und das Bild einen leicht flachen Eindruck hinterlässt. Das klingt erst einmal nicht überwältigend, passt jedoch zum Stil der Serie. "Walking Dead" wirkt zur keiner Zeit digital oder wie eine TV-Produktion. Konturen werden nicht überschärft, und auf Bildfilterungen wurde verzichtet. Bei solch einem authentischen Bild nimmt man stilmittel- und budgetbedingte Einschränkungen gerne in Kauf.


(Klickt auf die einzelnen Bilder, um diese in der Originalgröße von 1920 x 1080 zu sehen.)

Die Audioqualität hingegen ist über jeden Zweifel erhaben. Der englischsprachige HD-Mehrkanalton in Dolby TrueHD 7.1 verfügt über eine lebhafte und präzises Abmischung und trumpft mit einer sehr guten Räumlichkeit und einem natürlichen Score auf, der sich über sämtliche Kanäle verteilt und durch einen satten, aber natürlichen Bass unterstützt wird. Auf der Front wird eine breite Bühne an Rechts-Links-Aktivitäten angeboten, welche jederzeit klar ortbar erscheinen und für manch akustische Überraschung sorgen. Selten waren Nebengeräusche im Frontbereich so klar definiert und klangen so authentisch wie in diesem 7.1-Mix. Dialoge passen sich hervorragend dem restlichen Soundmix an, klingen natürlich und jederzeit perfekt verständlich. Statt auf überzogene Effekte zu setzten, bleibt die Räumlichkeit stets auf einem homogenen Level. Die Effektkanäle werden gut ortbar für Nebengeräusche genutzt, wobei die Front gerade in ruhigen Sequenzen dominiert. In Actionszenen kommen aber alle Kanäle ordentlich ins Schwitzen, und besonders wenn eine Horde Zombies den Bildschirm stürmt, erfüllt das den Zuschauer mit Unbehagen, und man wird sich öfter umschauen, ob die Untoten nicht wirklich neben einem stehen. Natürlich darf man eine TV-Serie nicht mit einem Blockbuster-Film vergleichen.
Dass der Mix an seine Grenzen stößt, merkt man mindestens in der Episode "Walk with me", als zu Beginn der Hubschrauber abstürzt. Trotz einer hervorragenden Räumlichkeit und gut differenzierter Effekte, klingt der finale Absturz gerade im Tieftonbereich etwas schwach auf der Brust und lässt an Druck und Aggressivität missen. Die beiden Back-Surround-Kanäle kommen zudem wenig zum Einsatz, was den mehr als positiven Gesamteindruck nicht trübt. Für eine Serie ein hervorragender HD-Mix, der die volle Punktzahl verdient. Optional gibt es englische Untertitel für Hörgeschädigte. Der französische Stereo-Mix wird in diesem Review nicht berücksichtigt.


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Auch das Zusatzmaterial fällt recht gut aus. In fünf von sechzehn Episoden lassen sich Audiokommentare hinzuschalten, bei denen wir eine Einsicht in die Entstehung der jeweiligen Episode bekommen und die Macher uns einen tieferen Einblick in die Ideen, Charaktere, Darsteller, Effekte und Entwicklungen hinter "Walking Dead" gewähren. In den fünf Kommentaren treffen unterschiedliche Konstellationen zusammen u. a. Greg Nicotero, Guy Ferland, Schöpfer Robert Kirkman und Darsteller Michael Rooker. Langweilig wird es niemals, und man merkt, wie viel Spaß alle Beteiligten bei der Umsetzung der Serie hatten, erfahren aber auch, dass die Dreharbeiten kein Zuckerschlecken waren und man zudem mit einem engen Zeitplan zu kämpfen hatte.


Das restliche Bonusmaterial liegt komplett in HD vor und wurde auf eine separate Bonus-Disc gepresst. Angefangen mit "Rising Sun", einem 7minütigen Featurette über Chandler Riggs und seinem Film-Charakter Carl Grimes. Man spricht über Carls Entwicklung in der dritten Staffel und der Serie im allgemeinen. Die 8minütige Dokumentation "Evil Eye" fällt ebenfalls sehenswert aus und setzt sich mit David Morrisseys herausragender Performance als Gouverneur auseinander. Dabei beschäftigt man sich auch mit der inneren Zerrissenheit des Charakters, der zwischen fürsorglichen "Woodbury"-Gründer und psychopathischen Völkermörder hin und her wechselt. Wie in der Doku zuvor kommen dabei die Macher der Serie sowie die Darsteller ausführlich zu Wort, und neben Ausschnitten aus der Serie, gewährt man kleinere Einblicke in die Dreharbeiten.
In "Gone, But Not Forgotten" geht es um das Ableben eines Charakters, den wir aus Spoiler-Gründen nicht nennen wollen. Neben Setaufnahmen und Veranschaulichungen der Effektarbeit der Todesszene, kommt die Figur zu Wort und spricht über die Emotionen während der Szene und darüber, wie es sich anfühlt, kein Teil der Serie mehr zu sein. Das knapp 8 Minuten lange "Heart of a Warrior" widmet man der Figur Michonne sowie Danai Guriras Darstellung, der mysteriösen Fremden. Zudem geht man auf ihren Konflikt mit Merle (Michael Rooker) näher ein, bevor man in "Michonne vs. The Governor" einen Einblick in die Entstehung der zentralen Konfliktszene zwischen dem Gouverneur und Michonne bekommt.



"Safety Behind Bars" handelt in rund 10 Minuten das Gefängnis ab und lässt die Macher und die Darsteller zu Wort kommen. Man bekommt einen Eindruck über das aufwendige Setdesign und die Entstehung eines Ortes, der einen zentraler Punkt in der dritten Staffel der Serie darstellt. "Making the Dead" steht ganz im Zeichen der Zombies und zeigt dem Zuschauer einen interessanten Einblick in die Effektarbeit von "Walking Dead". Der Unterschied zwischen den "Practical Effects" und "Digital Effects" wird sehr schön erklärt und deren Notwendigkeit erläutert. Special Effects-Guru Greg Nicotero und sein Team zeigen zudem, wie oft eine Mischung aus Make-Up Effects, Practical Effects und VSFX nötig war, um den perfekten Splatter-Effekt zu bekommen. Gerade die Szenen, in denen Michonne sich mit ihrem Schwert durch die Zombie-Horde kämpft, stellte sich als äußerst schwierig heraus, da alles sehr realistisch wirken musste. "Guts and Glory" widmet sich weiteren Charakteren die in der dritten Staffel sterben und lässt diese in 8 Minuten zu Wort kommen. Abschließend befinden sich noch sechs "Deleted Scenes" mit einer Gesamtlaufzeit von 13 Minuten auf der Disc. Diese Szenen wurde aus Straffungsgründen entfernt und fallen nicht sonderlich interessant aus.


Technisch ist die US-Disc ausgesprochen gut, liegt aber nur in Code A vor und kann von daher in Deutschland nur auf Ländercode freigeschalteten Playern abgespielt werden. Das Bonusmaterial ist informativ, das Bild, wie gehabt, angenehm und der Ton auf Referenzniveau, zumindest für eine TV-Serie. Die "Aquarium-Head"-Edition ist in jedem Fall ein Blickfang in der Vitrine, wobei sich der Aufbau als etwas chaotisch erwies. Das liegt an dem Batteriefach, welches fest zugeschraubt ist und zwar so fest, dass man Gefahr läuft, die Schraube blank zu drehen. Wenn dies geschieht hat man ein großes Problem und muss zu etwas drastischeren Maßnahmen greifen, wie ihr in diesem Video-Review von uns live miterleben könnt. Zum Glück scheint das kein Standardproblem zu sein, doch ist unser Exemplar nicht das einzige, welches mit einer Zange und einer Metallsäge bearbeitet werden musste. Beide Hilfsmittel, wie auch die Batterien sind nicht im Lieferumfang enthalten ...


Film+++++-
Bild++++/-
Ton++++++
Bonus++++--


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