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USA 2009
Originaltitel:Twilight Saga: New Moon, The
Alternativtitel:New Moon
aka. Saga "Zmierzch": Księżyc w nowiu
aka. Twilight 2
aka. Twilight saga - Nea selini, The
aka. Twilight: New Moon
Länge:130:37 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 12 Jahre
Regie:Chris Weitz
Buch:Melissa Rosenberg
Kamera:Javier Aguirresarobe
Musik:Alexandre Desplat
SFX:Cam Waldbauer
Darsteller:Kristen Stewart, Robert Pattinson, Taylor Lautner, Ashley Greene, Peter Facinelli, Elizabeth Reaser, Kellan Lutz, Nikki Reed, Jackson Rathbone, Bronson Pelletier, Alex Meraz, Kiowa Gordon
Vertrieb:Concorde
Norm:1080p / VC-1
Medium:BD-50
Regionalcode:A,B,C
Bildformat:2,35:1
Tonformat:DTS HD-Master 5.1 Audio
Sprache:Deutsch, Englisch
Untertitel:Deutsch, Deutsch für Hörgeschädigte
Verpackung:SeastoneCase
Blu-ray-Start:15.04.2010 (Kauf)
Bonus:
  • Audiokommentar von Regisseur Chris Weitz und Cutter Peter Lambert
  • Hi-Def exklusiv: Making-of: Das Abenteuer geht weiter als Picture-in-Picture-Version
  • Making-of: Das Abenteuer geht weiter:
    • Das Leben nach Twillight (4:30 Min., 1080p)
    • Chris Weitz steigt ein (4:06 Min., 1080p)
    • Kleine Details (7:49 Min., 1080p)
    • Blick hinter die Kulissen (30:09 Min., 1080p)
    • Keine Zauberei (10:28 Min., 1080p)
    • Bereit für die Welt (8:18 Min., 1080p)
  • Trailer/Teaser:
    • Original Teaser (1:40 Min., 1080p)
    • Original Trailer (1:41 Min., 1080p)
    • deutscher Teaser (1:42 Min., 1080p)
    • deutscher Trailer (1:42 Min., 1080p)
    • Twilight - Bis(s) zum Morgengrauen (1:37 Min., 1080p)
    • Bandslam - Get ready to Rock (1:42 Min., 1080p)
    • Das Kabinett des Doktor Parnassus (1:41 Min., 1080p)
  • Vom ersten Entwurf bis zum Film (14:18 Min., 1080p)
  • 11 Entfernte Szenen:
    • Bellas Geburtstagskuchen (0:24 Min., 1080p)
    • Heimfahrt von der Party (1:04 Min., 1080p)
    • Das Erwachen im Wald (2:37 Min., 1080p)
    • Charlie bringt Bella zu Bett (1:19 Min., 1080p)
    • Bobs Motorräder (1:06 Min., 1080p)
    • Motorradunfall (1:10 Min., 1080p)
    • Bellas Alptraum (4:16 Min., 1080p)
    • Erinnerung an die Wiese (2:08 Min., 1080p)
    • Mike wird im Kino zurückgelassen (1:02 Min., 1080p)
    • Ich bin da, falls du reden willst (0:55 Min., 1080p)
    • Victoria fährt Auto (1:42 Min., 1080p)
  • 12 Erweiterte Szenen:
    • Der Schulkoridor (1:13 Min., 480p)
    • Englischunterricht (1:29 Min., 480p)
    • Carlisle verarztet Bella (2:55 Min., 480p)
    • Schrott (3:32 Min., 480p)
    • Im Kino (1:31 Min., 480p)
    • Begegnung mit Laurent (4:56 Min., 480p)
    • Jacob in Bellas Zimmer (5:02 Min., 480p)
    • Vor Emilys Haus (1:31 Min., 480p)
    • Jacob fährt Bella nach Hause (5:07 Min., 480p)
    • Auf dem Weg nach Italienischen (0:29 Min., 480p)
    • Edward und die Volturi (1:40 Min., 480p)
    • Du lebst (0:44 Min., 480p)
  • Das Fanphänomen (12:39 Min., 1080p)
  • Musikvideos:
    • Death Cab for Cutie “Meet Me in the Equinox” (3:48 Min., 480p)
    • Anya Marina “Satellite Heart” (3:47 Min., 480p)
    • Probe von Muse “I belong to You” (1:32 Min., 480p)
    • Mutemath “Spotlight” (3:42 Min., 480p)
  • Die Musik von New Moon (10:26 Min., 1080p)
  • Interview mit den Volturi (8:00 Min., 1080p)
  • Edward und Jacob:
    • Team Edward gegen Team Jacob (7:23 Min., 480p)
    • Zu Jacob werden (5:25 Min., 480p)
    • Jacobs Szenen (31:51 Min., 1080p)
    • Edwards Szenen (29:29 Min., 1080p
  • Das Wolfsrudel (8:59 Min., 480p)
  • Der Dreh in Italien 7:01 Min., 480p)
  • Vorschau auf Eclipse (2:02 Min., 1080p)
  • Menüdesign:
    • Team Jacob
    • Neutral
    • Team Edward
  • Hi-Def exklusivBD-Live (ab Profil 2.0):
    • Pressekonferenz in München (30:02 Min., 480p)
    • Fan-Event in München (12:57 Min., 480p)
    • Lieblingsschauspieler
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    • Menüdesignstatistik an/aus
  • 3seitige Booklet
  • Poster
Für immer mit Edward zusammen zu sein – Bellas Traum scheint wahr geworden! Kurz nach ihrem 18. Geburtstag findet er jedoch ein jähes Ende, als ein kleiner, aber blutiger Zwischenfall ihr fast zum Verhängnis wird. Edward hat keine andere Wahl: Er muss sie verlassen. Für immer. Bella zerbricht beinahe daran, einzig die Freundschaft zu Jacob gibt ihr die Kraft weiterzuleben. Da erfährt Bella, dass Edward in höchster Gefahr schwebt. Und sein Schicksal liegt in ihren Händen. Sie muss zu ihm, rechtzeitig, bis zur Mittagsstunde ...
03 >Vorgänger-Films - schließlich rund 50 Millionen Dollar in die Realisierung der hier nun vorliegenden sowie von unzähligen Fans der Franchise im Vorfeld sehnsüchtig erwarteten Kino-Adaption investierte. Im Grunde genommen mit der gesamten (inzwischen vertraut gewordenen) Besetzung wiederum mit von der Partie, zusätzlich ergänzt um einige interessante Erweiterungen des Figuren/Cast-Ensembles, sowie ein erneutes Mal auf einem Skript Melissa Rosenbergs basierend, ging das Projekt relativ zügig (ein knappes Jahr vor seiner letztendlichen Premiere) in Produktion - dieses Mal allerdings unter der Regie des "Cambridge Trinity College"-Absolventen Chris Weitz, welcher (unter nie umfassend zufriedenstellend kommunizierten Umständen) die Nachfolge Catherine Hardwickes übernahm sowie zuvor die beiden Bestseller "About a Boy" (2002) und Interner Link"The Golden Compass" (2007) für die große Leinwand in Szene gesetzt hatte.



Unabhängig aller auf sie einwirkenden (belastenden und unweigerlich diverse Gefahren mit sich bringenden) Umstände, welche in erster Linie aus seiner Natur als Vampir resultieren, sind Bella Swan (Kristen Stewart) und Edward Cullen (Robert Pattinson) am Anfang dieser Geschichte noch immer zwei einander wahnsinnig liebende "Star-Crossed-Lovers". Nicht nur in Anbetracht ihrer bevorstehenden Volljährigkeit macht sie sich jedoch zunehmend Gedanken über die generelle Vergänglichkeit der Menschen - schließlich könnte er im Prinzip endlos leben (er ist jetzt schon über 100) und würde dabei obendrein permanent den Körper eines Siebzehnjährigen beibehalten, während sie indessen mit jeder Sekunde kontinuierlich altert. Auf solchen Ängsten basierend, zum Beispiel wie genau sich das wohl mit der Zeit auf ihre Beziehung auswirken wird (mal ganz abgesehen von ihrem Traum, ewig mit ihm zusammenbleiben zu wollen), hegt sie nun den innigen Wunsch, von ihm ebenfalls in einen Vampir verwandelt zu werden - etwas, das er allerdings strikt ablehnt, da ihm die Schattenseiten seiner Existenzform durchaus gewahr sind ...



Auf der Feier zu Ehren ihres 18. Geburtstags (im Hause der Cullens) geschieht es dann jedoch, dass sie sich beim Öffnen eines Geschenks am umhüllenden Papier schneidet - und diese kleine (so entstandene) Wunde reicht bereits aus, um den Beute-Instinkt der Anwesenden abrupt anzuregen, worauf Jasper (Jackson Rathbone), der für diesen "Reiz" Empfindlichste aus ihren Reihen, nur mit beträchtlicher Mühe davon abgehalten werden kann, über sie herzufallen. Obgleich Bella den Vorfall sofort als Argument im Sinne ihres Begehrens verwendet, sieht Edward das weiterhin aus seiner abweichenden (grundlegenden) Position heraus und fasst daher kurzerhand den (schmerzhaften, wohl aber notwendigen) Entschluss, sich vollständig aus ihrem Leben zurückzuziehen, um sie auf diesem Wege vor größerem Schaden zu bewahren - und so verlassen er und seine Familie wenig später das kleine (in Washington gelegene) Städtchen Forks, um zugleich auch jenem Tag zuvorzukommen, an dem jemand ihr ausbleibendes Altern mal aktiv zu hinterfragen beginnt.


Augenblicklich stürzt Bella diese Entscheidung (seelisch) in ein tiefes, depressives Loch, aus dem sie weder ihre Freunde (u.a. Anna Kendrick) noch ihr fürsorglicher Dad (Billy Burke) mehrere Monate lang herausholen können. Ihr Verhalten geht sogar so weit, dass sie sich bewusst in Gefahrensituationen bringt, da Edward ihr in solchen (quasi als sie vor Unheil bewahrende "Stimme der Vernunft") erscheint - offenbar die einzige Möglichkeit, ihm irgendwie nahe zu sein. Erst die Freundschaft mit Jacob (Taylor Lautner), einem Bekannten aus Kindertagen, der einem in der Region ansässigen Stamm amerikanischer Ureinwohner angehört, verleiht ihr erneut einen gewissen Halt - doch auch diese Verbindung fördert schon bald verschiedene Probleme zutage, denn zum einen hat sich Jacob längst unsterblich in sie verliebt, während ihr Herz aber noch immer für Edward schlägt, zum anderen trägt er ebenso ein dunkles Geheimnis in sich, da es sich bei ihm und einigen seiner Stammesbrüder in Wahrheit um Werwölfe handelt, die seit jeher mit den Vampiren verfeindet sind ...


Wie Jacob ihr (eines Tages) berichtet, haben sich seine Vorfahren dem Schutz der Menschen verschrieben - eine seit Generationen gepflegte Aufgabe und Tradition, welche zugleich auch das Fundament des mit den Cullens vereinbarten Waffenstillstands markiert. Im Zuge seiner Ausführungen informiert er sie des Weiteren darüber, dass sich gegenwärtig zwei gefährliche Blutsauger in der Gegend aufhalten würden, welche sich (im Gegensatz zu der genannten Familie) auf "klassische Weise" ernähren und entsprechend für so manch einen Mord in jüngster Zeit verantwortlich seien: Laurent (Edi Gathegi) und Victoria (Rachelle Lefevre). Da letztere unerbittliche Rache für den Tod ihres Partners geschworen hat, an dem Edward und sie ja damals mit beteiligt waren, bemerkt Bella sofort, dass sie in akuter Gefahr schwebt - bloß hindert sie ihre aufgewühlte Gefühlswelt an einer optimalen Reaktion darauf. Stattdessen bemüht sie sich, ihre Emotionen irgendwie wieder zu ordnen, wobei sie und Jacob sich allmählich näher zu kommen anfangen - bis sie ausgerechnet dann die Nachricht erhält, dass Edward (durch eine Verkettung unglücklicher Umstände) dem Irrglauben verfallen sei, sie wäre ums Leben gekommen, weshalb er nun selbst darauf aus ist, seine Existenz zu beenden, was nur durch die (in Italien residierende) "Vampir-Obrigkeit" gewährt und ausgeführt werden kann. Ein Wettlauf gegen die Zeit entbrennt, der schon bald wesentlich weitere Kreise zieht und sich fortan (in einem nicht unerheblichen Maße) auf die Zukunft aller Involvierten auswirken soll.


Stephenie Meyer ist es mit ihrer "Twilight Saga" gelungen, sowohl den Zeitgeist als auch den Nerv einer sich genau nach Eskapismus dieser Art sehnenden (vornehmlich aus weiblichen Teenagern bestehenden) Zielgruppe zu treffen - und egal wie man nun selbst zu dem betreffenden Ausgangsmaterial, seiner inhaltlichen wie qualitativen Beschaffenheit sowie dem unweigerlich mit der Franchise verbundenen Fan- und Medien-Hype stehen mag, gebührt diesem ganzen Phänomen der heutigen Pop-Kultur (aus diversen Gründen) unzweifelhaft eine faire Menge Anerkennung und Respekt. In meiner Besprechung des ersten Teils verglich ich das Anlaufen jenes Films in den amerikanischen Lichtspielhäusern mit einem Tsunami, dessen Kraft durch die Erwartungen des Publikums im Vorfeld extrem aufgestaut bzw. gebündelt worden war: Allein in den USA wurden am Startwochenende knapp 70 Millionen Dollar in die Kino-Kassen gespült - weltweit spielte der Streifen insgesamt rund 385 Millionen ein. Und nun mal zum Vergleich: Für das Erreichen letzterer Summe benötigte "New Moon" nach seinem Anlaufen keine zwei Wochen - inklusive des Übertreffens aller als realistisch angesehenen Prognosen sowie des Aufstellens einiger Box-Office-Rekorde entlang des Weges! Tatsachen, vor denen ich meinen (imaginären) Hut ziehe. Es ist klar, dass Streifen wie diese (siehe z.B. auch Interner Link"Transformers" oder "High School Musical") nicht für die Kritiker, sondern primär für die Fans gemacht werden: Sie sind nicht darauf aus, Preise zu gewinnen (außer vielleicht jene, welche die Zuschauer selbst vergeben, wie etwa die "MTV Movie Awards"), und gelten demgemäß als "Critic-Proof" (sprich: negative Reviews üben nahezu keinerlei Einfluss auf die Ticket-Verkaufszahlen aus). Vor eben diesem Hintergrund, ebenso wie den beiden Gegebenheiten, dass ich (männlich, über 30 etc.) definitiv nicht der Zielgruppe angehöre sowie die Adaption des Vorgänger-Buches eher mäßig fand, war es mir nun also einigermaßen problemlos möglich, mich diesem Sequel hier relativ neutral anzunähern und mich dabei strikt auf das vorliegende Werk an sich zu konzentrieren ...


Von der allerersten Szene an, in welcher Bella in einem Traum auf sich selbst im Herbst ihres Lebens trifft, während Edward noch immer den Körper eines Siebzehnjährigen vorweisen kann, er ihr aber dennoch treu zur Seite steht, ist man sich Meyers Handschrift (erneut) auf Anhieb bewusst - nämlich zeitlose Themen, wie die Angst vorm Erwachsenwerden oder dem Verlust jugendlicher Schönheit, gepaart mit dem Hinweis, dass die inneren Werte viel wichtiger seien, in einer modernen und weitestgehend überstilisierten Form (im Gewand einer mit Fantasy-Elementen angereicherten Geschichte) zu präsentieren. In Bellas Alter, innerhalb des ersten Jahres ihrer bislang intensivsten Beziehung, ist sie fest davon überzeugt, ewig mit Edward zusammenbleiben zu wollen - im wahrsten Sinne des Wortes. Aus seiner Erfahrung heraus vertritt er jedoch die Überzeugung, dass die Schattenseiten eines solchen Entschlusses, welchen sie in seiner Gänze aktuell überhaupt noch nicht realistisch zu erfassen vermag, klar überwiegen würden, weshalb er sich dagegen sträubt und sie schließlich sogar verlässt - und zwar zu ihrem eigenen Schutz und Wohl, nicht etwa weil er plötzlich irgendwie weniger für sie empfindet. Dinge wie der Wunsch, möglichst jede Sekunde in der Nähe des Partners sein zu wollen, oder überzogen wirkende emotionale Reaktionen auf bestimmte Einwirkungen, sind untrennbar mit einer jungen Liebe verbunden - und genau das vermittelt der Film (getreu der zuvor beschriebenen Herangehensweise) überaus treffend. Was mir dabei sehr zusagte, war dass im Moment des Abschieds (schön stimmig im Wald angesiedelt, kurz nach dem Vorfall auf der Geburtstagsfeier) nicht offensiv auf die Tränendrüse gedrückt wurde - stattdessen verdeutlicht genau diese Auslegung jener Stelle den Schock-Zustand Bellas nach dem Erfahren seiner Entscheidung meiner Meinung nach perfekt. Erst als ihr alles (etwas später) umfassend bewusst wird, kehrt der Schmerz an die Oberfläche - ihre nächtlichen Schreie sind eindringlich, die Ohnmacht ihres Dads, seiner Tochter beim Lindern ihres Leids nicht behilflich sein zu können, zudem für jeden nachempfindbar.


Rund drei Monate lang zieht sich Bella daraufhin, inspiriert veranschaulicht durch eine nett anzusehende Kamerafahrt, von ihrer Umwelt und ihren Mitmenschen zurück - gibt sich ihren (sie peinigenden) Emotionen hin. Ihre Gefühlswelt wird dabei u.a. in Gestalt diverser E-Mails nach außen getragen, welche sie (einem Tagebucheintrag gleich) an Edwards Halbschwester Alice (Ashley Green) schreibt. Der Kummer brennt tief - bloß erreicht man ja irgendwann stets einen Punkt, an dem man versucht, wieder in den Alltag zurückzukehren: In dieser Phase angelangt, beginnt sie erneut den Kontakt zu ihren "alten" Schulfreunden zu suchen - bis sie eines Abends allerdings (per Zufall) feststellt, dass ihr Edward immer dann erscheint, wenn sie sich in Gefahr begibt. Seine vorgebrachten Warnungen sind ihr egal - fortan geht es ihr nur noch um das Gefühl seiner Nähe, weshalb sie prompt zu einer Art Adrenalin-Junkie avanciert: Klar mutet es eher belustigend an, wenn sie auf einmal mit einem Motorrad durchs Gelände braust, die Gesellschaft zwielichtiger Typen sucht oder gar von einer Klippe hinab in die tosende See springt, doch ist das unterm Strich ja nichts weiter als eine (dem konzeptionellen Rahmen entsprechende) Übersteigerung der allgemeinen Beobachtung, dass Personen in einer vergleichbaren Situation (Stichwort: Verlust der ersten großen Liebe) nur selten rational denken und handeln. Sie kann einfach nicht loslassen. Im Buch dagegen ist es wohl so, dass sie ausschließlich Edwards Stimme hört - seine visualisierte bzw. gezeigte geisterhafte Nähe muss demnach als ein Zugeständnis ans Publikum gewertet werden, was so aber absolut in Ordnung ist, da es ansonsten wesentlich schwieriger gewesen wäre, ihre epische Liebesgeschichte (in diesem Film hier, unabhängig der Gesamt-Reihe) fortzuführen, wenn einer der beiden für mehr als die Hälfte der Laufzeit überhaupt nicht auftaucht. Trotz allem funktioniert dieses Vorgehen nicht unbedingt optimal: Ich persönlich hätte es besser gefunden, wenn man (parallel dazu) einige seinen Alltag (u.a. sein Umgehen mit der Situation) aufzeigende Szenen mit eingebaut hätte - denn ohne einer echten Kenntnis des Ausprägungsgrads seiner Leiden wirkt seine Rückkehr ins Hauptgeschehen im finalen Akt (inklusive seines Todeswunschs) zu abrupt, schlichtweg weil man nicht dramatisch genug (auf eine sich steigernde Weise) an sie herangeführt wurde ...


Beim Verfassen von "New Moon" diente Meyer Shakespeares "Romeo & Juliet" als eine Quelle der Inspiration - etwas, um das übrigens keinerlei Geheimnis gemacht wird. Alle klassischen Zutaten sind vorhanden: Eine unglückliche Liebe, aus der irgendwann ein (als letzter Ausweg angesehener) Suizid-Gedanke erkeimt, ebenso wie zwei (eigentlich) seit jeher miteinander verfeindete Familien - nämlich die Cullens und der ortsansässige Indianerstamm, von denen einige Männer ein Gen in sich tragen, das es ihnen ermöglicht, sich ab einem gewissen Alter in rund zwei Meter große Wolfskreaturen zu verwandeln. Einer dieser ist Jake, den Bella ja schon aus Kindertagen kennt: In seiner Gegenwart löst sie sich zunehmend aus ihrer gewählten Isolation - wobei er sich indessen bemüht, ihr über die Trennung hinwegzuhelfen, sowie er zugleich seine eigene (anfänglich weitestgehend unerwiderten) Gefühle (ihr gegenüber) in den Griff zu bekommen versucht. Er ist nicht so kühl und reserviert wie die Vampire - höchstens wenn er mit seinen Artgenossen unterwegs ist. Er zeigt Bella bestimmte Alternativen auf, welche an sich (speziell nach dem Lüften seines Geheimnisses) gar nicht mal so unterschiedlich anmuten: Auch das "Wolf-Pack" bildet eine harmonische Einheit verschiedener Personen und nimmt sie in ihrer Mitte auf, als Jacob sich aktiv für sie einsetzt - aber (wie bei den Cullens) markiert ihre animalische Natur gleichermaßen eine Gefahr für Außenstehende (wie sie), u.a. da einer von ihnen selbst mal seine Freundin (Tinsel Korey) im Zuge eines Wutanfalls (ungewollt) im Gesicht durch einen Prankenhieb entstellt hat. Zudem sind sie es, welche die Menschen (bzw. in erster Linie Bella) nun fortan vor Laurent (Edi Gathegi) und Victoria (Rachelle Lefevre) beschützen, denen (seitens des Skripts) jedoch leider bloß eine Randposition eingeräumt wurde - weshalb sie immer nur kurz auftauchen und dann jeweils für ein wenig Action sorgen, ohne weiter gefordert zu werden. Insbesondere im Falle Rachelles ("Prom Wars") empfand ich das als ungeheuer schade, da sie über eine tolle Ausstrahlung verfügt und den Part makellos meistert - weswegen es mich umso gravierender ärgert, dass sich die Verantwortlichen bei Summit (aus wiederum recht diffusen Gründen) dazu entschlossen haben, die Figur im nächsten Sequel umzubesetzen, so sehr ich Bryce Dallas Howard ("The Village"), ihre Nachfolgerin, generell auch schätzen mag ...


Erneut wird das zentrale Dreier-Gespann (Edward/Jacob/Bella) von den Jung-Stars Robert Pattinson ("Remember Me"), Taylor Lautner ("Valentine's Day") und Kristen Stewart (Interner Link"The Messengers") verkörpert - und es ist erfreulich zu vermelden, dass ihre Chemie untereinander, unabhängig ihrer fern von Oscar-reifen Performances, nach wie vor stimmt. Taylor hat sich für seine (wesentlich mehr Screen-Time aufweisende) Rückkehr einen stattlichen Zuwachs an Muskelmasse antrainiert, zeigt seinen gestählten Oberkörper relativ häufig (ein solcher Moment nach einem Motorrad-Unfall stellt dabei übrigens eine der Speerspitzen der unfreiwilligen Komik dar) und trägt außerdem irgendwann endlich mal eine anständige Frisur zur Schau - bloß mangelt es ihm an Charisma, die Rolle (sowohl im Bereich des schwärmenden Kumpels als auch in dem des kämpferischen Beschützers) umfassend zu tragen. Kristen agiert achtbar - doch die reich an Klischees daherkommende Beschaffenheit ihres Parts macht ihr auf diesem Gebiet durchaus etwas (evident) zu schaffen. Zum Glück spielt sie die zehrenden Emotionen meist verinnerlicht, nicht nach außen getragen - was es dem Publikum erleichtert, eigene Gefühle besser auf sie projizieren (bzw. diese nachzuempfinden) zu können. Robert nimmt man die über 100 Jahre an gesammelten Erfahrungen Edwards zwar noch immer nicht ab - dennoch ist seine Darbietung insgesamt okay, selbst wenn es bei ihm kaum übers Posen hinausgeht. Er lächelt sogar mal, als er Bella am Ende (in der Toskana, bei den "Volturi") endlich wieder in die Arme schließen kann! Apropos Italien: Nach einer leichtsinnigen Aktion Bellas, bei der sie beinahe ertrinkt, worauf er sie (mit einem gewissen Zutun von Jacob) für tot hält, will er dort die Obrigkeit seiner Spezies aufsuchen, um von ihnen erlöst zu werden. Als ihr Anführer wurde der britische Charakter-Mime Michael Sheen ("Frost/Nixon") gecastet, der nach seinem Stelldichein als Anführer der Lykaner im dritten Interner Link"Underworld"-Streifen vorliegend nun also quasi übergelaufen ist: Gut aufgelegt, verschmitzt und bedrohlich zugleich, ist sein Auftritt einfach köstlich beizuwohnen. Als seine eiskalte Dienerin Jane steht ihm zudem die fast schon erwachsen gewordene sowie ihr Talent einmal mehr eindrucksvoll unter Beweis stellende Dakota Fanning ("Man on Fire") zur Seite. Es wäre toll gewesen, wenn man ihnen zusätzliche Zeit und Aufmerksamkeit innerhalb der Geschehnisse zugestanden hätte - denn mit ihnen gewinnt der Film merklich an Klasse.


Wie bereits Interner Link"Twilight" zuvor, so verfügt auch "New Moon" über eine ruhige, unüberhastete (keinesfalls unangenehme) Erwählweise, welche im Rahmen ihrer Entfaltung innerhalb des knapp 130 Minuten umspannenden Verlaufs aber gleichermaßen (im Hinblick auf die Gewichtung der einzelnen inhaltlichen Elemente) etwas unausgewogen anmutet: Im Grunde genommen gehört (erneut) mehr als die erste Hälfte allein den Beziehungsgeflechten unter den Haupt-Protagonisten - bis die drohenden Gefahren imminenter zum Vorschein treten und die ganze Angelegenheit im Zuge dessen spürbar an Fahrt gewinnt. Den Anfang markiert Laurents Rückkehr, welche im Übrigen mit der Einführung des "Wolf-Packs" einhergeht - doch es ist erst Victorias großer Auftritt, der das Werk (zu Beginn des finalen Drittels) auf ein neues Level hebt: In dieser perfekt arrangierten, hervorragend bebilderten sowie von dem Thom Yorke-Song "Hearing Damage" wunderbar stimmig untermalten Sequenz greift jene zuerst ein von Charlie (Burke) und dessen Kumpel Harry (Graham Greene) geführtes Suchkommando an, worauf sie von den Wölfen durch den Wald bis hin zum Meer gehetzt wird, während Bella zugleich nahebei (selbst) eine Klippe betritt, um sich von dieser zu stürzen - und dass sich beide kurz darauf gar für einen flüchtigen Augenblick unter Wasser begegnen, bevor Jacob sie in letzter Sekunde retten kann, krönt diesen Höhepunkt des Streifens schließlich vollends. Von dem Punkt an geht alles sehr schnell - bloß (wie schon in jener Phase des Vorgängers) leider ein Tick zu übereilt: Da Alice Bella in einer Vision hat sterben sehen, reist sie an und gerät prompt (leicht) mit Jacob aneinander, welcher dann wiederum Edwards "Todeswunsch" (durch einen (per Telefon) an ihn gerichteten Satz) auslöst - weshalb die zwei Frauen rasch einen Flieger nach Europa besteigen, um ihn genau davon abzuhalten. Die gesamten Szenen dort, inklusive des temporeichen Wettlaufs gegen die Zeit (u.a. durch die engen Gassen einer mit hunderten (in Rot gehüllten) Prozessions-Teilnehmern bevölkerten Altstadt) sowie der folgenschweren Begegnung mit den "Volturi", sind unterhaltsam und straff erzählt - aber (nicht bloß im Vergleich zu allem davor) einfach zu kurz geraten! Liebend gern hätte ich in diesem Akt noch zirka 10 zusätzliche Minuten mit Sheen, Fanning und der (ebenso reizenden wie eine lebhafte Energie aufweisenden) Ashley Greene ("Summer's Blood") verbracht.


Auch dieses Mal lag es an Drehbuch-Autorin Melissa Rosenberg (Interner Link"Dexter"), Meyers Roman einer Kino-Adaption angemessen aufzuarbeiten bzw. in Form zu bringen - mit einem ähnlich zweischneidigen Ergebnis: Ihr Skript repräsentiert das Buch ziemlich gut - was simultan allerdings bedeutet, dass weder die Dialog-Qualität sonderlich weit übers Triviale hinausreicht noch einem in Anbetracht der geballten melodramatischen Zusätze je in irgendeiner Weise der Begriff "Subtilität" in den Sinn kommt. Die aktuelle jugendliche Generation mag vielleicht nicht die cleverste sein, doch bin ich mir sicher, dass selbst ausgedehnte Teile jener Zielgruppe die zu vermittelnde Botschaft verstanden hätten, ohne dass man sie ihnen förmlich mit dem Holzhammer einprügelt, so wie das hier (offenkundig) der Fall ist. Das konsequente wie permanente Übersteigern der Emotionen (bis hin zum "Shakespeare-esken" Selbstaufopferungs-Drang) geht allerdings klar auf Meyers Kappe, ist also keineswegs Melissas Verschulden - ebenso wenig wie das konstante Hinauszögern bestimmter Dinge, also das kontinuierliche Hinhalten des lechzenden Lesers bzw. Zuschauers (und das nicht nur, weil es sich ja erst um die zweite Folge einer mehrteiligen Reihe handelt). Trotz der stürmischen Emotionen, Vampire und Werwölfe sucht man Sex und echten Horror (wie erwartet) vergebens - die Mormonin Meyer ist nunmal keine Anne Rice oder Laurell K. Hamilton. Die vereinzelten Humor-Beigaben sind okay und untermauern die Feststellung, dass sich der Streifen selbst nicht übertrieben ernst nimmt - nur hätte man Bellas (ebenfalls für sie schwärmenden) Klassenkameraden Mike (Michael Welch) dabei getrost nicht unbedingt ganz so viel Aufmerksamkeit widmen müssen. Manch einer interessanteren (und überwiegend gut gespielten) Nebenfigur wäre da definitiv mehr Raum zu wünschen gewesen, wie zum Beispiel (neben den zuvor schon herausgestellten) Bellas Vater Charlie (Billy Interner Link"Untraceable" Burke), Schulfreundin Jessica (Anna Kendrick) oder die Cullens Esme (Elizabeth Reaser), Carlisle (Peter Facinelli) und Rosalie (Nikki Reed). Einige Akteure gehen in dem umfangreichen Ensemble gar völlig unter - Cameron Bright (Interner Link"X-Men 3") etwa habe ich überhaupt nicht bewusst wahrgenommen. Schade, denn verschiedene Sub-Plots und Persönlichkeiten sind beileibe nicht ohne Reiz ...


Die Nachfolge von Regisseurin Catherine Hardwicke, welche dem ersten Film (dank ihrer "Indie-Herangehensweise") eine nicht unanregende persönliche Note versah, übernahm vorliegend nun also Chris Weitz: Eine nachvollziehbare Wahl - schließlich vermochte er zuvor bereits Erfahrungen im Realisieren eines dramatischen Stoffes ("About a Boy") sowie einer Big-Budget-Hollywood-Produktion (Interner Link"The Golden Compass") zu sammeln. Aus der technischen Perspektive heraus betrachtet, ist eine klare Qualitätsverbesserung zu verzeichnen: Die Bewegungen der Vampire wirken dieses Mal fließender, nicht so ungelenk, Javier Aguirresarobes Kamera-Arbeit ist exzellent, der Schwerpunkt der gewählten (optischen) Farb-Palette hat sich von einem kühlen Blau hin zu eher wärmeren Tönen gewandelt und der hochwertige Score Alexandre Desplats unterstreicht die Atmosphäre der Locations und Bilder überaus dienlich.
Zudem sehen die Vampire, jetzt mal abgesehen von Jaspers Frisur, nun erheblich ansehnlicher aus - speziell im Bereich des Make-ups und der verwendeten Kontaktlinsen. Während ich die "Spontan-Verwandlungen" der Menschen in die Wölfe gar nicht mal so übel fand, wirkt ihre CGI-Beschaffenheit doch relativ künstlich bzw. ihr präsentiertes Aussehen (einschließlich ihrer Bewegungen) angrenzend unnatürlich - zum Glück tauchen sie immer nur kurz im Geschehen auf, was diesen Kritikpunkt etwas abmildert. Über die Entscheidung, die Action-reicheren Momente stets in Zeitlupe darzubieten, lässt sich gewiss streiten - enttäuscht hat mich dagegen jedoch eindeutig die Art des Inszenesetzens der Außenaufnahmen in der italienischen Stadt (mitsamt der vielen in leuchtenden Gewändern gekleideten Gläubigen), was einfach nicht episch genug geschah (zu wenige Shots aus der Luft, stattdessen zu viele in irgendwelchen engen Gassen). Glitzernde Vampire im Sonnenlicht, unfreiwillige Komik so einiger Worte und Einstellungen, ein Hauch von Homoerotik (rein aus der männlichen Perspektive heraus betrachtet) sowie übertrieben starke Gefühlsschwankungen - offensichtlich allesamt feste (wenn auch von mir keineswegs gern gesehene) Bestandteile der "Twilight Saga", um welche Weitz ebenfalls nicht herumgekommen ist. Im Vergleich zu Hardwicke ist er insgesamt als der bessere Handwerker anzusehen - sie indes bewies ein ersprießlicheres Fingerspitzengefühl im Umgang mit den Charakteren. Meine Hoffnung lastet nun schwer auf David Slade (Interner Link"Hard Candy"), welcher bei "Eclipse: Bis(s) zum Abendrot" (dem nächsten Sequel) die Regie übernommen hat - also darauf, dass es ihm (nach Möglichkeit) gelingt, eine inspiriertere Balance aller Komponenten und Eigenschaften zu treffen sowie das volle Potential der Franchise endlich mal umfassend auszuschöpfen.


"New Moon" wird von Concorde als "Deluxe Fan Edition" und mit reichlich Zusatzmaterial veröffentlicht. Schade ist es lediglich, dass Concorde keine Doppel-Disc produziert hat, weil die Bildqualität der deutschen Blu-ray durch die Menge des Bonusmaterials und der zusätzlichen deutschen DTS-HD Master Audio 5.1-Spur im Vergleich zur US-Disc das Nachsehen hat. Das soll nicht heißen, dass die Qualität der deutschen Blu-ray schlecht sei, doch die Möglichkeit einer Referenzscheibe wird leider nicht genutzt und mit einer Bitrate von knapp 16 Mbps liegt man weit unter dem der US-Disc und vielen anderen Blu-ray-Titeln. Von daher wirkt der Transfer leider nicht so plastisch und brillant wie erwartet und kann nicht mal ganz an die Qualität der deutschen Interner Link"Twilight"-Blu-ray erreichen.
Die Schärfe ist auf einem guten Niveau angesiedelt, meist sieht das Bild aber eindeutig zu weich aus, weil die Detaildarstellung deutlich besser sein könnte. Dies fällt vor allem in dunkleren Szenen auf, wobei Tageslichtsequenzen schärfer und detaillierter werden. In diesen Momenten erfreut sich das Bild einer guten Tiefe und überzeugt mit satten und kräftigen Farben, die etwas ins Erdige tendieren. Referenzwerte werden aber auch hier nicht erreicht, für einen neuen Titel ist das Ergebnis sogar etwas ernüchternd. Insgesamt fällt das Bild etwas dunkel aus, wobei der Kontrast eine gute Balance zwischen hellen und dunklen Bildbereichen hält. Defekte zeigen sich nicht und die Kompression arbeitet tadellos, ein sehr feines Rauschen zeigt sich aber durchgehend. Alles in allem keine wirkliche Enttäuschung, aber auch nicht das, was man als Zuschauer von einer neuen Produktion auf Blu-ray erwartet.
Beim Ton verhält es sich etwas anders, denn der stellt nicht allein wegen den vielen Actionsequenzen eine deutliche Steigerung dar. Beide DTS-HD Master Tracks überzeugen mit einer satten und klaren Musikwiedergabe, welche perfekt auf alle Kanäle verteilt werden. Hinzu kommt eine sehr feine und präzise Wiedergabe von Umgebungsgeräuschen, welche für die nötige Atmosphäre sorgen. In den passenden Momenten erfreut sich der Mix einiger heftiger Dynamiksprünge und satter Basseinsätze. Hinzu kommen viele kleinere Effekte, welche sehr differenziert wiedergegeben werden. Dialoge sind hervorragend zu verstehen und die Hochtonwiedergabe überzeugt ebenfalls in allen Belangen. Lediglich der englische Mix bietet einen noch besseren Klang mit klareren Dialogen, satteren Bässen und wuchtigeren Dynamiksprüngen. Optional gibt es deutsche Untertitel.


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Alle Bilder sind Eigentum von Concorde

Das Bonusmaterial wurde komplett auf die Hauptfilm-Disc gepresst. Bevor der Film automatisch startet und man über die Pop-Up-Taste das Menü aufrufen kann, wird der Zuschauer gefragt, zu welchem Team er gehören möchte: "Team Jacob", "Team Edward" oder "Neutral". Je nachdem, was man wählt, verändert sich das Hauptmenü und zeigt entweder Jacob, Edward oder Bella. Ist man noch unschlüssig, kann man an einem kleinen Test teilnehmen. Ein nettes Gimmick für "Twilight"-Fans.
Der deutsch untertitelte Audiokommentar mit Regisseur Chris Weitz und Cutter Peter Lambert ist nett, mehr aber auch nicht. Beide unterhalten sich per Konferenzschaltung miteinander, haben aber nur bedingt etwas Wichtiges zu erzählen. Es wird zwar immer wieder über die Entstehung einzelner Szenen und Spezialeffekte gesprochen, doch es fehlt deutlich an Tiefe. Vorallem Vergleiche zwischen Buch und Film kommen zu kurz.
Interessanter ist das knapp 65minütige und in sechs Kapitel unterteilte Making of, welches einen tiefen Einblick in die Entstehung von "New Moon" gewährt. Neben "Hinter den Kulissen"-Aufnahmen bekommen wir Einblicke in die Effektarbeiten, wir erfahren, wie Chris Weitz zum Projekt stieß und dürfen mehr über die aufwendige Nachbearbeitung erfahren. Wie die meisten Extras liegt das Making of komplett in HD vor und kann sogar als exklusive Picture in Picture-Version während des Films angeschaut werden. Voraussetzung hierfür ist, dass euer Player das Profil 2.0 unterstützt.
"Vom ersten Entwurf bis zum Film" ist zieht bei einer Laufzeit von 14 Minuten einen direkten Vergleich zwischen den Storyboardzeichnungen und dem fertigen Film. Desweiteren gibt es elf entfernte Szenen, sowie zwölf erweiterte Szenen mit einer Gesamtlaufzeit von knapp 50 Minuten zu bewundern, was nicht nur für Fans äußerst interessant sein wird. Im Gegensatz zu den "geschnittenen Szenen" liegen die "erweiterten Sequenzen" allerdings nur in der normalen Auflösung vor. "Das Fanphänomen ist ein 12 Minuten langer Bericht über die große Fangemeinde der "Twillight"-Filme, in dem es u.a. darum geht, dass weder Produzenten noch Darsteller mit einem derart großen Erfolg gerechnet hätten. Zudem bekommen wir ein paar Eindrücke von der ComiCon vorgesetzt.
Weiter geht es mit vier Musikvideos, wobei es sehr schade ist, dass es der sehr erfolgreiche deutsche Song zum Film von Jennifer Rostock nicht auf die Blu-ray geschafft hat. Das nachfolgende "Die Musik von 'New Moon'" erzählt von der Auswahl der Bands, die für den Film genommen wurden. In Interviews und Filmausschnitten erfahren wir, dass die Bands ihre Songs teilweise so konzipieren mussten, dass sie emotional zur den jeweiligen Filmsequenzen passten. In "Interview mit den Volturi" darf man den Dreharbeiten in Italien beiwohnen und man lässt einige Volturi-Darsteller zu Wort kommen. Zudem erfährt man mehr über die Hintergründe der "Vampir Mafia".
"Edward und Jacob" ist leider das langweiligste Special auf der Disc und durchleuchtet erst einmal beide Charaktere. U.a. geht es darum, wie zwiegespalten die Fans sind, wenn es um die beiden geht. Zudem gibt es ein kleines Feature zu Jacob und für beide Darsteller jeweils knapp 30 Minuten an Ausschnitte direkt aus dem Film. Da ist das 8minütige "Wolfsrudel" deutlich interessanter, denn man bekommt einen kurzen Einblick in die Dreharbeiten und Entwicklung der Szenen. "Der Dreh in Italien" ist mit 7 Minuten ein kurzes Making of, aber nicht gänzlich uninteressant. Zum Schluss gibt es noch eine Menge Teaser und Trailer zu Interner Link"Twillight" und "New Moon", sowie eine Vorschau auf "Eclipse", den dritten Teil der "Twillight"-Saga, sowie eine Trailershow mit weiteren Titeln aus dem Hause Concorde.
Wem es noch immer nicht reicht, der kann per BD-Live-Funktion auf weitere Zusatzinhalte zugreifen. Neben einem Puzzlespiel und einem Voting seiner Lieblingsschauspieler gibt es einen 32minütigen Mitschnitt der Pressekonferenz und dem Fan-Event in München. Weitere Extras wie Downloads, Vampirtest und Vampirwetter sind angekündigt, derzeit aber noch nicht verfügbar. Für die Mitschnitte gibt es leider keine Untertitel. Der Disc liegt noch ein DIN A3-Poster und ein 3seitiges Booklet mit Cast & Crew-Infos bei.


"New Moon" ist sowohl reich an Licht (schön anzusehen, ansprechend besetzt etc.) als auch Schatten (u.a. nicht genügend ironische Brechungen aufweisend sowie etwas unausgewogen in der Gestaltung seiner inhaltlichen Entfaltung) - nichtsdestotrotz aber ein perfekt auf seine Zielgruppe zugeschnittenes, cineastisch solide umgesetztes "Pop-Kultur-Phänomen", das eine kleine Steigerung gegenüber seinem Vorgänger markiert und auch darüber hinaus (selbst Nicht-Fangirls, zumindest in Teilen) einigermaßen ordentlich zu unterhalten bzw. zu gefallen vermag…
Concorde hätte sich und den Fans ein Gefallen getan, "New Moon" als Doppel-Disc-Edition zu veröffentlichen, um die Bildqualität des Hauptfilms anzuheben. Zudem ist es ärgerlich, dass wieder auf eine FSK-Wendecover verzichtet wird. Ansonsten eine gute BD-Veröffentlichung mit kleinen Schwächen.


Film+++/--
Bild++++/-
Ton++++/-
Bonus+++++-


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Twilight - Biss zum Morgengrauen (Deluxe Fan Edition)
Breaking Dawn - Bis(s) zum Ende der Nacht - Teil 1 (Deluxe Fan Edition)
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