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USA 2009
Originaltitel:Watchmen
Länge:162:05 Minunten (ungekürzt)
Freigabe:ab 16 Jahre
Regie:Zack Snyder
Buch:David Hayter, Alex Tse, Dave Gibbons, Alan Moore
Kamera:Larry Fong
Musik:Tyler Bates
SFX:Quantum Creation FX, Global Effects, CIS Hollywood, Moving Picture Company, Sony Pictures Imageworks u.a.
Darsteller:Malin Akerman, Billy Crudup, Matthew Goode, Jackie Earle Haley, Jeffrey Dean Morgan, Patrick Wilson, Carla Gugino, Matt Frewer, Stephen McHattie, Laura Mennell, Rob LaBelle, Gary Houston, James M. Connor, Mary Ann Burger, John Shaw, Robert Wisden
Vertrieb:Paramount
Norm:1080p / AVC MPEG-4
Medium:BD-50
Regionalcode:A, B, C
Bildformat:2,40:1
Tonformat:Dolby Digital 5.1 (dt., span., franz., ital.), Dolby TrueHD 5.1 (engl.)
Sprache:Deutsch, Englisch, Spanisch, Spanisch, Französisch, Italienisch
Untertitel:Deutsch, Englisch, Englisch für Hörgeschädigte, Dänisch, Finnisch, Französisch, Italienisch, Niederländisch, Norwegisch, Portugiesisch, Schwedisch, Spanisch
Verpackung:SeastoneCase
Blu-ray-Start:06.08.2009 (Verleih) / 20.08.2009 (Kauf)
Bonus:
  • Mechanik: Technologien einer fantastischen Welt (16:49 Min., 1080p)
  • Das Phänomenen: Der Comic, der die Comics änderte (28:48 Min., 1080p)
  • Wahre Superhelden, echte Wächter (26:19 Min., 1080p)
  • "Desolation Row" Musikvideo von My Chemical Romance (3:17 Min., 1080p)
  • Videojournale:
    • Die Minutemen (3:35 Min., 1080p)
    • Sets & Sensibilität (3:57 Min., 1080p)
    • Dressing for Success (3:05 Min., 1080p)
    • Das Schiff hat Augen (4:22 Min., 1080p)
    • Dave Gibbons (3:23 Min., 1080p)
    • Burn Baby Burn (4:14 Min., 1080p)
    • Shot to Thrill (3:16 Min., 1080p)
    • Blue Monday (3:01 Min., 1080p)
    • Liebe zum Detail (2:55 Min., 1080p)
    • Girls Kick Ass (3:06 Min., 1080p)
    • Rohrschachs Maske (3:47 Min., 1080p)
  • Virales Video: "NBS Nightly News" (3:03 Min., 480p)
Jemand tötet unsere Superhelden. Es ist das Jahr 1985 und die Watchmen schließen sich zusammen, um den Mord an einem der ihren aufzuklären. Schon bald decken sie einen teuflischen Plan auf, der die gesamte Menschheit in tödliche Gefahr bringt. Während die Superhelden darum kämpfen, das drohende Unheil zu stoppen, entdecken sie, dass sie selbst das Ziel der Vernichtung sind.

Doch wenn die Superhelden tot sind, wer wird uns retten?
"Justice is coming to all of us. No matter what we do."

Man muss sich schon fragen, ob Alan Moore nicht mit der Aussage Recht gehabt hat, dass seine visionäre und richtungsweisende Graphic Novel "Watchmen" unverfilmbar ist. Denn unverfilmbar ist dieser Comic ohne Zweifel dann, wenn man es allen recht machen will. Dass dies ein Ding der Unmöglichkeit ist, sieht man nun an den kontroversen Besprechungen zu diesem neuesten Opus Magnus der Comic-Verfilmungen. Die Einen kreuzigen Regisseur Snyder für sein angebliches Versagen die Vorlage adäquat zu verfilmen, für seinen Verrat an der Vision Moores. Die Anderen hingegen bemängeln gerade den Kreuzgang Snyders, der sich zu sklavisch an der Vorlage festgehalten hätte, Panel für Panel abgefilmt hätte, und eine eigene Interpretation der Watchmen sträflich vermissen lassen würde. Um es kurz zu machen, der arme Synder hat es nicht leicht: Nicht nur, dass er den Liebesentzug von Moore erdulden muss, der mit dieser Verfilmung nichts zu tun haben will, nein, er muss sich dazu auch noch einem Spannungsfeld divergierender Interessen ausgesetzt sehen, die er wohl oder übel nicht alle befriedigen kann. Und schließlich gibt es ja auch noch jenen Teil des Publikums, der mit der Vorlage nicht vertraut ist und behutsam in die Geschichte eingeführt werden muss. Die Causa "Watchmen" zeigt also einmal mehr welch delikates Unterfangen es darstellt, eine solche Vorlage auf Zelluloid zu bannen. Und natürlich, es gibt in der Rezeption kein "richtig" und kein "falsch", sondern es ist die Wahl der Perspektive, die die Richtung vorgibt: Wer Snyders "Watchmen" einem strikten Vergleich mit der Graphic Novel unterzieht und diese auf intentionale und formale Übereinstimmung prüft, wird zu anderen Ergebnissen kommen als jemand, der den Film in Unkenntnis von Moores Vorlage konsumiert.




"I am used to going out at 3am and doing something stupid."

Man durfte wirklich gespannt sein, ob Zack Snyder der richtige Mann für diesen Film ist. Zwar hatte sich Snyder in der Verfilmung von Frank Millers Comic Interner Link"300" ausgezeichnet darauf verstanden, das Thermopylen-Gemetzel in optisch beeindruckender Brillanz zu inszenieren, die ordentlich Laune machte, inhaltlich aber eine einzige große Leerstelle darstellte. Nun also "Watchmen", ein mehrbändiges Ungetüm von einer Graphic-Novel, welche sich in ihrer inhaltlichen Dichte ohne jeden Zweifel nur mit Kürzungen und Auslassungen in einen Film umsetzten lassen würde. Ein schwieriges Unterfangen, mit dem sich Snyder da konfrontiert sah und das er für meine Begriffe gut, aber nicht überragend gelöst hat. "Watchmen" ist weder - um das Fazit schon mal anzudeuten - das Debakel, das von einigen Kritikern befürchtet worden war, noch das erhoffte Meisterwerk. Aber ob nun Debakel oder Meisterwerk, ganz ohne jeden Zweifel ist dieser Film eine der interessantesten Comic-Verfilmungen der letzten Jahre, was natürlich zuvorderst an Alan Moores und Dave Gibbons Vorlage liegt, die nicht nur eine beeindruckende und tiefgründige Dystopie mit moralischen Grundfragen geschaffen haben, sondern auch eine Dekonstruktion der Superhelden der Comicgeschichte. Und diesen beiden inhaltlichen Eckpfeilern der Vorlage wird der Film, wenn auch im unterschiedlichem Maße, durchaus gerecht.




"We were supposed to make the world a better place."

"Watchmen" entwirft das Szenario einer fiktiven USA im Jahre 1985: Der kalte Krieg ist kurz davor heiß zu werden. Die symbolische Doomsdayclock steht auf fünf vor Zwölf. Die nukleare Selbstzerstörung der Menschheit, ausgelöst durch einen Waffengang zwischen den USA und der Sowjetunion, steht unmittelbar bevor. In dieser Welt, in der die USA den Vietnamkrieg gewonnen haben, die Friedensbewegung beseitigt, und Präsident Nixon seine fünfte Amtszeit angetreten hat, stehen die USA auch vor einer gesellschaftlichen Zerreißprobe. Die Watchmen, eine Riege von "Superhelden", die seit Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts auf den Straßen für Recht und Ordnung sorgten und in der Folge auch von der Regierung für deren Zwecke eingespannt worden sind (nur so konnten die USA Vietnam gewinnen), sind mittlerweile verboten. Der Keene-Act besiegelte damit das Ende der Watchmen, die sich in der Vergangenheit in der Gesellschaft zusehends durch ihre Selbstjustiz unbeliebt gemacht hatten. Einzig Dr. Manhattan (Billy Crudup), als einziger Held nach einem Strahlenunfall tatsächlich mit Superkräften ausgestattet, befindet sich noch im Dienst der Regierung und arbeitet mit Adrian Veidt alias Ozymandias (Matthew Goode) an einer neuen Möglichkeit zur unerschöpflichen Energiegewinnung, welche die Probleme der Menschheit, und damit letztlich auch den Weltuntergang verhindern könnte. Die angespannte Situation wird in der Folge noch verschärft, als der misanthropische Comedian Jeffrey Dean Morgan, einer der Watchmen, ermordet wird. Der in den Untergrund abgetauchte Sozioptah Rorschach (Jackie Earle Haley) wittert eine Verschwörung gegen die Watchmen und warnt seine ehemaligen Kollegen, neben Dr. Manhattan und Ozymandias, sind dies noch Daniel Dreiberg alias Nite Owl II (Patrick Wilson) und Laurie Jupiter Silk Spectre II (Malin Akerman). Währenddessen rückt der Zeiger auf vier vor Zwölf.




"A world at peace. There had to be sacrifice."

Wenn in den ersten Minuten des Films Bob Dylans "The Times, They Are A-Changin'" ertönt und zu diesen Klängen die Geschichte der Watchmen, das Entstehen und Wirken der ersten Generation und die historische Entwicklung der USA in all ihrer dystopischen Düsterkeit nachgezeichnet werden, dann ist dies ein exorbitant starker Beginn für den Film, der die Richtung in der Hinsicht vorgibt, dass Snyder im Verlauf von "Watchmen" immer wieder große Momente aufblitzen lässt, dieses Niveau jedoch nicht durchgängig halten kann. Man kann Synder mit Sicherheit nicht vorwerfen, dass er keinen Sinn für die interpretatorische Idee hat. Der Film hat somit seine Momente, gerade auch dann, wenn er mit Zitaten der Musik- und Filmgeschichte arbeitet. Nenas "99 Luftballons" ist als Metapher für den drohenden Weltuntergang durch militaristische Verblendung ebenso großartig, wie etwa die gekonnten Zitate auf den Walküren-Ritt bei Coppolas Interner Link"Apocalypse Now", oder auch Kubricks War-Room in "Dr. Strangelove". Doch die Dichte des Films, nicht nur was die Codierungen angeht, sondern vor allem auch die inhaltliche Ebene, ist für den Film Segen und Fluch zugleich. Im Reigen der zahlreichen Rückblenden und Erklärungen geht der narrative Fluss des Films zuweilen ein wenig verloren. Es muss schwer fallen, dem Epos zu folgen, wenn man mit der Geschichte nicht vertraut ist. Die dichte Staffelung inhaltlicher Themen in "Watchmen" führt zu einer überhasteten Erzählfolge, die dem Film nicht gut zu Gesicht steht. Und doch ist es positiv zu erwähnen, dass Synder seine Protagonisten viel miteinander sprechen lässt und die Action nur punktuell in den Vordergrund rückt.




"We're society's only protection."

Dass diese von Snyder in der gewohnten optischen Gefälligkeit inszeniert ist, und zuweilen an Interner Link"300" erinnert, vermag nicht weiter zu überraschen. Dass der Gewalt-Faktor in diesem Film dann noch überaus hoch ist, passt in die düstere und dreckige Umgebung, in der der Film spielt. Aber all diesen visuellen Spielereien, die Effekte, die optischen Aha-Momente, können in diesem Fall nur der Rahmen für die eigentliche Geschichte darstellen. "Watchmen" ist eine subversive, politische, düstere aber auch philosophische Vorlage, und dieser Grundtenor wird auch im Film, natürlich vor allem durch Rorschach (The world will look up and shout "Save us!"... And I'll whisper "No".) verdeutlicht. Dass dann ausgerechnet das Ende des Films, die Auflösung oder gewissermaßen der Big Bang zu brav und zu sauber gehalten ist, muss ausdrücklich bedauert werden. Zu schnell geht der Film hier über den eigentlichen Kern der Geschichte weg, über diese gewaltige Leerstelle der Moral, die bis ins Mark erschüttern würde (gerade in ihrer historischen Anlehnung), würde man sie gebührlich in den Vordergrund rücken. Besser gelingt Snyder da die Beschäftigung mit den Charakteren seiner Superhelden, die in "Watchmen" als Helden dekonstruiert werden: Nicht besser als "normale" Menschen, gehen sie doch aus der Gesellschaft hervor, unterliegen sie den selben Schwächen und Bedürfnissen, wie der Rest auch. Was hier gezeigt wird, ist die Zerstörung eines gängigen Idealtypus Superheld, der in Snyders Film zu einer interessanten Reflexion des Genres wird.




"The existence of life is a highly overrated phenomenon."

Dass es nicht zum großen Klassiker reichen wird, das verhindern jedoch die angesprochenen Schwächen. Zumindest vorerst. Leider nur in den USA ist ein Director's Cut erschienen, der den ohnehin für eine Comic-Verfilmung überaus langen Film noch mal deutlich verlängern wird. Es ist nicht ausgeschlossen, dass in dieser Vision Leerstellen geschlossen werden, die im Moment noch bestehen. In der Summe ist "Watchmen" eine gute, aber eben nicht sehr gute, Comic-Verfilmung, die nicht nur durch ihre optische Brillanz und guten Leistungen der Schauspieler (Über allen thront Rorschach), sondern auch durch die ungeheuer komplexe und tiefgründige Geschichte rund um Dystopie und Zerschlagung des Superhelden-Mythos punkten kann.



"Who watches the Watchmen?"

Paramount veröffentlicht "Watchmen - Die Wächter" als Special Edition auf Blu-ray, verzichtet dabei aber auf die Veröffentlichung des Director's Cut. Dieser wird leider nur im Ausland auf DVD und Blu-ray erscheinen. Desweiteren fehlt einiges an Bonusmaterial u.a. ein Bild-in-Bild-Kommentar, der für den Director's Cut aufgenommen wurde. Abgesehen davon wird aber eine mehr als gelungene Blu-ray mit einem ausgezeichneten High Definition-Bild auf Referenzniveau präsentiert. Die Schärfe ist herausragend und das Bild durchweg gestochen scharf mit einer traumhaften Detailzeichung und sehr guten Tiefenwirkung. Selbst feinste Details lassen sich erkennen, die man sonst nur erahnen kann. Lediglich in einigen Effekt-Shots zeigt sich minimales Banding. Dies dürfte aber nur geschulte Augen wirklich auffallen und trübt den Gesamteindruck in keiner Weise. Der Kontrast zeigt sich ausgewogen und bietet einen satten Schwarzwert, ohne dabei auch nur ein einziges mal Details zu verschlucken. Die Farben überzeugen ebenfalls auf ganzer Linie und sind sehr kräftig. Auch wenn die Farben stilbedingt hin und wieder untersättigt erscheinen, bleibt die Natürlichkeit stets bestehen. Tadellos, anders lässt sich dieser Transfer nicht bezeichnen, da stört nicht einmal die leichte Kornstruktur, ganz im Gegenteil. Lange nicht mehr solch ein Bild gesehen.
Beim Sound verhält es sich ähnlich und das trotz einer "nur" Dolby Digital 5.1-Spur. Der Soundmix überzeugt von der ersten Minute an und bietet einen sehr offenen Raumklang mit einem hervorragenden Tiefenbass und einer ausgezeichneten Dynamik. Vor allem in den Actionsequenzen geht "Watchmen" in die Vollen und bietet teilwesie brachiale Effektschübe, mittels derer man förmlich in das Geschehen katapuliert wird. Es ist äußerst selten, dass ein "einfacher" 5.1-Mix dermaßen detailliert und weiträumig, noch dazu kräftig und agressiv klingt, ohne die Natürlickeit zu verlieren. Selbst die Musikeinlagen inkl. der 80er Jahre Pop-Songs reißen den Zuschauer mit, klingen kräftig und so fein und detailliert wie es nur möglich ist. Dabei gehen die Dialoge niemals im Effektgewitter unter und klingen ausgewogen und verständlich. Lediglich in ein paar wenigen Szenen bleibt der Ton eine Spur zu frontlastig, was den Gesamteindruck jedoch nicht trübt. Schade ist nur, dass mal wieder nur der englische Originalton einen TrueHD-Mix spendiert bekommt, der mit einer deutlich höheren Bitrate ausgestattet wurde uns insgesamt noch etwas präziser, jedoch nicht unbedingt voluminöser klingt.

Wie erwähnt fehlt einiges an Bonusmaterial der US-Disc und dennoch ist das hier Gezeigte nicht nur informativ, sondern auch sehr unterhaltsam. Zudem liegen bis auf ein Clips sämtliche Extras in High Definition vor. Paramount packte das Bonusmaterial auf eine Bonus-Disc und startet mit drei Dokumentationen, welche sich mit der Entstehung des Films und natürlich auch der Comicvorlage beschäftigt. Dabei ist das erste, knapp 16minütige Featurette mit dem Titel "Mechanik: Technologie einer fantastischen Welt" sehr interessant ausgefallen. Hier sprechen Ingenieure und Berater über die Umsetzung der äußerst komplexen Technologie im Film und erläutern die Konzepte im Rahmen der derzeitigen wissenschaftlichen Möglichkeiten. In "Das Phänomen: Der Comic, der die Comics änderte" erfahren wir in rund 30 Minuten, wie das subversive und thematisch komplexe, preisgekrönte Comic die Literatur veränderte und die Herzen der Fans im Sturm eroberte. Hier kommen neben Darsteller, Regisseur und Produzenten, natürlich auch Comicexperten und Journalisten zu Wort. Ausgeschmückt wird die Doku mit Filmausschnitten und Fotos von diversen Comics. Im 26minütigen "Wahre Superhelden, echte Wächter" werden echte "Wächter" vorgestellt und gezeigt, wie dünn der Grat zwischen Superheld und Verbrecher ist. Neben den Machern des Films sprechen Kritiker und eben jene Bürgerinitiative wie z.B. die "Guardian Angels" über ihren gefährlichen Job als "Helden", in welchem es darum geht, die Straßen sauber zu halten und Sozialarbeit zu leisten. Man darf ein sehr interessantes Special erwarten, weil der psychologische Aspekt nicht zu kurz kommt: Die "Wächter" fühlen sich in Uniformen aktiver und stärker als in normaler Straßenkleidung und demonstrieren den Anwohner gleichzeitig durch ihr Auftreten, dass sich jemand um sie kümmert.
Nach den drei Dokus geht es weiter mit dem 36minütigen, in 11 Segmente unterteilten "Videojournal", in welchem einzig die Entstehung von "Watchmen" im Vordergrund steht. In den Clips wird sehr ausführlich auf diverse Aspekte der Produktion eingegangen (z.B. Stunts, Effekte, Kulissen und Kostüme). Dabei kommen immer wieder die Macher zu Wort. Leider lassen sich die Clips nur einzeln anwählen. Zum Schluss gibt es noch ein Musikvideo der Gruppe My Chemical Romance ("Desolation Row") sowie das Fake-Video "NBS Nightly News". Der 3minütigen und lediglich in Standard Definition vorliegenden Clip stellt eine fiktive News-Sendung dar, die für die Werbung von "Watchmen" genutzt wurde. Sämtliche Extras wurde deutsch untertitelt.


(Klickt auf die einzelnen Bilder um diese in der Originalgröße von 1920 x 1080 zu sehen.)
Alle Bilder sind Eigentum von Paramount


Technisch einwandfreie Umsetzung, bei der es lediglich schade ist, dass Paramount nicht gleich den Director's Cut veröffentlichte. Zudem erscheint die Blu-ray ohne Wendecover und muss deswegen mit dem hässlichen FSK-Logo auf der Front auskommen. Zusätzlich zur normalen Edition erscheint noch eine streng limitierte "Rorschach Edition" im Kopfdesign. Für Fans sicherlich interessant, alle anderen bleiben bei der normalen Edition oder greifen direkt zum US-Director's Cut.


Film++++/-
Bild++++++
Ton+++++/
Bonus+++---


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Watchmen - Die Wächter
Watchmen - Die Wächter
Watchmen: Tales of the Black Freighter
Suchspiel "Watchmen"
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