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USA 2008
Originaltitel:You Don't Mess with the Zohan
Länge:116:53 Minuten (Unrated) / 112:47 Minuten (Kino Fassung) - beide ungekürzt
Freigabe:ab 12 Jahre
Regie:Dennis Dugan
Buch:Robert Smigel, Judd Apatow, Adam Sandler
Kamera:Michael Barrett
Musik:Rupert Gregson-Williams
SFX:Lindsay MacGowan
Darsteller:Adam Sandler, John Turturro, Emmanuelle Chriqui, Rob Schneider, Nick Swardson, Lainie Kazan, Ido Mosseri, Dave Matthews, Michael Buffer, Charlotte Rae, Sayed Badreya, Daoud Heidami, Kevin Nealon, Robert Smigel, Dina Doron, Shelley Berman, Chris Rock, John McEnroe, George Takei, Bruce Vilanch, John Paul DeJoria, Mariah Carey, Kevin James u.a.
Vertrieb:Sony Pictures
Norm:1080p / AVC MPEG-4
Medium:BD-50
Regionalcode:A, B, C
Bildformat:2,35:1
Tonformat:Dolby TrueHD 5.1 (dt., engl., port.), Dolby Digital 5.1 (span.)
Sprache:Deutsch, Englisch, Portugiesisch, Spanisch
Untertitel:Deutsch, Englisch, Portugiesisch, Spanisch, Türkisch
Verpackung:SeastoneCase
Blu-ray-Start:18.12.2008 (Verleih) / 15.01.2009 (Kauf)
Bonus:
  • 4seitiges Booklet
Disc 1: Blu-ray
  • Audiokommentar mit Adam Sandler, Robert Smigel, Rob Schneider und Nick Swardson
  • Audiokommentar mit Regisseur Dennis Dugan
  • Dokumentationen:
    • Cameoauftritte (9:16 Min., 1080i)
    • Dennis Dugan: Schauspieler & Regisseur (7:14 Min., 1080i)
    • Zohan-Stunts (10:11 Min., 1080i)
    • Dennis Dugan & Spanisch (4:46 Min., 1080i)
    • Zohan Vs. Phantom (4:15 Min., 1080i)
    • Hi-Def exklusiv: Zohans Doubles (7:06 Min., 1080i)
    • Dreharbeiten in Baja (6:52 Min., 1080i)
    • Ein gewöhnlicher amerikanischer Hinterwäldler (4:07 Min., 1080i)
    • Von den Waffen zur Schere (9:07 Min., 1080i)
    • Hi-Def exklusiv: 3 News: Vermisste Ziege (2:20 Min., 1080i)
    • Hi-Def exklusiv: 3 News: Wer ist Zohan (2:38 Min., 1080i)
    • Hi-Def exklusiv: 3 News: Es ist sehr gut (3:08 Min., 1080i)
    • Mr. Roboter (4:11 Min., 1080i)
    • Hi-Def exklusiv: Auf Tuchfühlung (4:59 Min., 1080i)
    • Lachen ist ansteckend (6:04 Min., 1080i)
  • Entfallene Szenen:
    • Entschleiert (0:47 Min., 1080i)
    • Zohans Beerdigng (0:48 Min., 1080i)
    • Gebrezelt (0:20 Min., 1080i)
    • Nur eine kleine Bombe (1:19 Min., 1080i)
    • Phantom Training (0:18 Min., 1080i)
    • Hector und die World Series (1:33 Min., 1080i)
    • McEnroe & Phantom (1) (0:53 Min., 1080i)
    • McEnroe & Phantom (2) (0:23 Min., 1080i)
    • Gebrezelter Phantom (0:33 Min., 1080i)
    • Discopause (0:44 Min., 1080i)
    • Wasserabweisend! Nicht Wasserdicht! (1:09 Min., 1080i)
    • Da ist Sony drin (1:00 Min., 1080i)
    • Ich kann die Musik hören (0:59 Min., 1080i)
    • Muchentuchen Restaurant (0:25 Min., 1080i)
    • Salim & Hamdi (1:15 Min., 1080i)
  • Trailer
    • Ananas Express (2:30 Min., 1080p)
    • House Bunny (2:31 Min., 1080p)
    • Hancock (0:32 Min., 1080p)
    • Casino Royale (1:34 Min., 1080p)
  • Hi-Def exklusiv: BD-Live (ab Profile 2.0)
Disc 2: DVD
  • Digital Copy des Filmes
Zohan Dvir ist der beste Top-Agent des israelischen Mossad und um ganzen Land als "Der Zohan" berühmt. Mit ihm sollte sich besser keiner anlegen, denn er ist einfach unschlagbar gut - sowohl um Nahkampf als auch bei Frauen. Hier ist jeder Widerstand zwecklos. Das muss vor allem sein langjähriger Gegenspieler, der palästinensische Terrorist Phantom, wiederholt leidvoll am eigene Leib erfahren. Dennoch täuscht Zohan eines Tages seinen eigenen Tod vor, um endlich das tun zu können, wovon er schon immer geträumt hat: nach New York ziehen und Hair-Stylist werden. Prompt geht auch seine Zweitkarriere durch die Decke und Zohan findet in seiner neuen Chefin, der schönen Salonbesitzerin Dalia, seine erste große Liebe. Wild entschlossen, sein altes Leben als Anti-Terror-Kämpfer entgültig hinter sich zu lassen, muss er aber bald feststellen, dass man seine Wurzeln nicht so leicht verleugnen kann. Dabei kommen all seine Widersacher am Ende immer wieder zum gleichen Schluss: Man legt sich besser nicht mit Zohan an ...
"Soon the whole world will be silky-smooth!"

Seitdem 1948 der Staat Israel ausgerufen wurde, besteht ein Konflikt zwischen den Israelis und den Palästinensern, die sich ihres Landes beraubt fühlten. Bis zum heutigen Tag herrscht der Nahostkonflikt und kostet immer wieder unschuldige Leben auf beiden Seiten. Nunmehr macht sich ein amerikanischer Comedian auf, den Konflikt zu beenden und beiden Völkern Frieden zu bescheren. Zugegeben, dies wäre zuviel des Lobes und vollkommen utopisch, aber man muss "You Don't Mess With The Zohan" doch eingestehen, dass seine Moral der Geschichte weitaus griffiger und tragfähiger ist, als es bei "I Now Pronounce You Chuck & Larry" der Fall gewesen ist. Vielleicht bin ich selbst zu alt geworden oder Adam Sandler lässt nur sehr nach. Mit Interner Link"Anger Management" lieferte der New Yorker Comedian zum letzten Mal eine wirklich gelungene Komödie ab, die an seine großen Erfolge "Big Daddy", "Billy Madison" oder "Happy Gilmore" erinnern konnte. Weder "The Longest Yard" noch Interner Link"Click" wussten vollends zu überzeugen, auch wenn nunmehr die Besetzung in Sandlers Filmen namhafter wurden. In gewissem Sinne war "Chuck & Larry" dann der Supergau, uninspiriert und ein einziges verklemmtes Schwulenklischee, dennoch oder vielleicht deswegen relativ erfolgreich. Man mochte es allerdings kaum glauben, dass damals wirklich Oscarpreisträger Alexander Payne für das Drehbuch verantwortlich war. Und wenn man in der Eröffnungssequenz von "Zohan" beim Drehbuch den Namen Judd Apatow liest, weckt dies fraglos gemischte Gefühle. Vor acht Jahren entstand der erste Entwurf zu "Zohan", an welchem Apatow gemeinsam mit Sandler und Robert Smigel schrieb. Das Projekt wurde nach den Terroranschlägen des 11. September wegen seiner terroristischen Thematik erst einmal auf Eis gelegt und Apatow war in den folgenden Jahren nicht mehr an der Entwicklung beteiligt. Was jetzt wirklich Apatow im Film ist und was nicht, lässt sich nicht sagen. Als Mann seines Vertrauens verpflichtete Sandler erneut Dennis Dugan, den Regisseur der für "Big Daddy" und "Happy Gilmore" verantwortlich war, aber auch für "Chuck & Larry".



Erzählt wird die Geschichte des erfolgreichsten Mossad-Agenten, Zohan Dvir (Adam Sandler), der des Tötens überdrüssig ist. Wo besteht der Sinn immer wieder den palästinischen Top-Terroristen, das Phantom (John Turturro), zu fangen, wenn die israelische Regierung hinterher einen Agententausch mit dem Feind eingeht? Dennoch lässt sich Zohan zu einer Mission breitschlagen, hat er doch inzwischen eine eigene Agenda. Er will nach New York auswandern und unter Hairstylist Paul Mitchell seine Liebe für Haare ausleben. Die Offenbarung seines Traumes führt bei seinen Eltern nur zu Lachkrämpfen, Zohan wird als "Schwuchtel" verunglimpft. Da wird es Zohan zu viel und er stellt kurzerhand seinen eigenen Tod. Doch in New York wird er auch bei Paul Mitchell nur ausgelacht, mit seiner extravaganten Art eckt der Israeli, der sich nun nach zwei Hunden im Flugzeug Scrappy Coco nennt, überall an. Während einem Disco-Abend wird er von dem jugendlichen Israeli Oori (Ido Mosseri) erkannt und daraufhin im israelischen Viertel eingeführt. In einem kleinen Frisörladen könnte sich Zohan künstlerisch ausleben - das Dumme daran: er liegt auf der palästinischen Seite des Viertels. Dieses teilen sich beide feindlichen Völker nämlich - allerdings auf friedliche Art. Die Inhaberin des Frisörladens, Dalia (Emmanuelle Chriqui), reagiert verhalten auf Zohans Frisörwunsch, doch dieser wartet nur auf seine Chance. Als diese kommt, nimmt er sie wahr und wird in kurzer Zeit zum angesagtesten Hairstylisten in New York. Lediglich der Taxifahrer Salim (Rob Schneider) droht sein Geheimnis aufzudecken, kennen sich Salim und Zohan doch noch aus alten Zeiten.



Wie insbesondere durch Sacha Baron Cohen bekannt sein dürfte, ist es im Grunde nur politisch korrekt über Juden Witze zu machen, wenn man selbst einer ist. Und Sandler macht in "Zohan" vor keiner der beiden Kulturen Halt, seine Witze auf Kosten der Israelis sitzen ebenso wie die gegenüber den Palästinensern. Allen voran ist hier der - durchaus gelungene - running gag bezüglich Hummus zu nennen. Bei dem Dip, der im nahen Ost - sowohl bei Israelis, als auch Palästinensern - sehr beliebt ist, gibt es für Sandler kein Halten. Der Kichererbsenbrei wird unentwegt zweckentfremdet und dient Zohan für ziemlich alles, vom Zahnputzmittel bis hin zum Haarverfestiger. Ähnlich amüsant sind Salims Versuche über die Terroristen-Hotline der Hisbollah eine Bombe zu bestellen. Aufgrund von Friedensgesprächen mit Israel ist diese kurzfristig außer Betrieb. Es sind jedoch nicht nur die kindischen Ideen (eine Katze dient einem Hacky Sack-Spiel), die zum Lachen anregen, sondern auch der eine oder andere politische Seitenhieb. Zohan reagiert entrüstet, als er erfährt, dass das Phantom für zwei Mossad-Agenten eingetauscht wurde. "Warum hab ich ihn dann überhaupt festgenommen?", fragt Zohan. Der Austausch von Agenten kommt im realen Nahostkonflikt durchaus vor. Die ernste Thematik einer Auseinandersetzung zwischen beiden Parteien über ihren Konflikt wird dabei zu Beginn ähnlich abgehandelt, wie bei Steven Spielberg in Interner Link"Munich" geschehen. Das Henne-und-Ei-Problem findet keine Lösung, es ist durchaus nicht alles Schwarz und Weiß, wie ein Terrorist Zohan erklären will, ehe dieser ihn verprügelt. Doch wie Spielberg umgeht der Film das Problem - zu diesem Zeitpunkt. Erst in New York beschäftigt sich Zohan dank der Palästinenserin Dalia eindringlicher mit dem Konflikt seines Landes. Sein Viertel beweist ihm dabei, dass beide Völker durchaus koexistieren können, nicht nur dank einem gemeinsamen sexuellen Interesse an Laura Bush oder dem Hacky Sack-Spiel. Die Loslösung von seiner Heimat initiiert neue Blickwinkel.



Jetzt ist es aber nicht so, als wollte "You Don't Mess With The Zohan" zum politischen Statement verkommen, vielmehr erzählt Sandler die Geschichte eines Mannes, der versucht seinem Traum zu folgen, trotz aller Widrigkeiten. Als brachialer Kampfkoloss, der schwimmt wie ein Delphin, Kugeln mit seinem Nasenloch stoppen kann und ohnehin keinen Schmerz spürt, macht Sandler ebenso Spaß, wie als überkandidelter Scrappy Coco, der ein ums andere Mal zu viel die Hüfte schwingt und sein übergroßes Genital in Position bringt. Ob Sandler sich bei Zohan von den beiden Kult-Figuren Borat und Brüno seines britischen Kollegen Sacha Baron Cohen inspirieren ließ, ist ungewiss.


Während Borat bereits 2000 in der Interner Link"Ali G Show" auftrat, war Brüno erst 2003 Bestandteil des Programmes. Aber Sandlers Zohan ist auch so eine individuelle Figur, die sich mit den beiden Cohenschen Charakteren nicht unbedingt vergleichen lässt. Sex- und triebgesteuert ist für Zohan alles eine sexuelle Anspielung, seinen Avancen erliegen dabei meist ältere und beleibtere Frauen und damit gänzlich ein anderes Klientel als zuvor seiner Figur Larry in "Chuck & Larry". Lediglich Dalia widersteht seinen Flirtversuchen, doch das Genre setzt voraus, dass sie ihm am Ende doch erliegt. Wieso und weshalb wird durch den Film nicht klar, da beide relativ wenig gemeinsame Zeit allein verbringen (und Zohan die gesamte Kundschaft vögelt). Aber es spielt auch keine Rolle, denn Zohan ist der Star und auch in fast allen Szenen enthalten. Die Ausnahme bilden die Momente mit seinen Antagonisten, Salim und Grant Walbridge. Letzterer wird gespielt von Boxansager Michael Buffer und wer Buffer vom Boxen nicht kennt, wird wenig Spaß an seinen Auftritten haben. Im gewissen Sinne ist "Zohan" eine Rückbesinnung, da Sandler auf einen hauptsächlich unbekannten Cast setzt. Die weibliche Hauptrolle wird weder von Kate Beckinsale noch von Jessica Biel gespielt, sondern von Emmanuelle Chriqui (Interner Link"Tortured"), die ihre Funktion als eye candy mehr als erfüllt.


Doch ein Adam Sandler-Film wäre kein Sandler-Film, wenn er nicht mit seinen Freunden aufwarten würde. Gastauftritte haben unter anderem George Takei, Mariah Carey, Kevin James, John McEnroe und Chris Rock. Bei letzterem ist der Humor in der Taxi-Szene jedoch mehr als derbe und fehl platziert. Des Weiteren darf natürlich Rob Schneider nicht fehlen, Allen Covert, Peter Dante und Jonathan Loughran sucht mag dagegen vergebens. Um es direkt zu sagen: "You Don't Mess With The Zohan" ist keine grandiose Komödie, aber sie ist ein Weg zur Besserung in Adam Sandlers Karriere. Natürlich ist die Story schwachsinnig und im Grunde nicht vorhanden, der Humor recht infantil und die Dialoge dümmlich - aber es ist auch eine Adam Sandler-Komödie. Es erschließt sich einem nach Filmen wie "Punch-Drunk Love" oder "Reign Over Me" nicht, warum Sandler so viele dümmliche Komödien dreht, aber mit ihnen bedient er wohl lediglich seine Fanbase. Da ich selbst zu dieser zähle, mag manch einem meine Bewertung zu positiv erscheinen, nach lahmeren Werken wie "Chuck & Larry oder "Longest Yard" ist "Zohan" aber eine Verbesserung. Inspiriert wurde der Film dabei von wahren Begebenheiten, traten doch die drei israelischen Arbib-Brüder Nezi, Shaoul und Shalom aus der Armee aus, um in Kalifornien einen Frisörladen zu eröffnen. Der Bonus auf dem Ganzen ist dann der Soundtrack, der neben einigen hebräischen Stücken vor allem durch Pop-Musik der Neunziger besticht. Wer nicht zuviel erwartet, wird wenig enttäuscht. Dugans Film verfügt über einige lustige Momente und den Hauch einer politischen Botschaft.



"Well, tonight's our night for the Community Nightwatch." - Michael
"The Communism tight crotch? What?" - Zohan

"Leg dich nicht mit Zoahn an" wird von Sony Pictures auf Blu-ray in zwei Fassungen veröffentlicht, welche vor dem Filmstart ausgewählt werden kann. So kann man sich die reguläre Kinofassung anschauen oder die Unrated-Version, welche 4 Minuten länger ausfällt und von der FSK eine Freigabe ab 12 erhalten hat, was u.a. an der Erweiterung der platten Sexspäßchen liegen dürfte. Gedreht wurde Dennis Dugans Action-Komödie mit High Definition-Kameras, was die ideale Voraussetzung für eine Blu-ray-Veröffentlichung darstellt. So wird uns auch ein sehr gutes Schärfeverhältnis geboten, die Detaildarstellung ist durchweg auf einem sehr hohem Niveau und das Bild ist frei von Rauschen und anderweitigen Störungen. Dies klingt alles super, aber aufgrund eines eher schlechten Kontrastwertes wirkt das Bild sehr flach, zu hell und milchig. Zwar ist diese starke Verfälschung gewünscht, raubt dem Bild aber Brillanz und Tiefe. Hinzu kommt ein Gelbfilter, was oftmals für ein sehr unnatürliches Aussehen sorgt. Trotz der farblich starken Verfremdungen bleibt die Farbgebung aber meist überraschend natürlich und kann zusammen mit der sehr guten Schärfe punkten. So sind es dann vor allem Aufnahmen im Friseursalon welche Hi-Def Feeling aufkommen lassen, wobei Außenaufnahmen etwas zu stark überstrahlen und einen leichten Detailverlust mit sich bringen.
Beim Dolby TrueHD 5.1-Mix bedient man wieder einmal typische Komödienattribute. Dialoge sind sehr gut zu verstehen, jedoch bleibt der Soundmix durchweg frontlastig. Nur selten werden die Rears für Umgebungsgeräusche oder richtige Surroundeffekten genutzt. Dafür werden die Songs sehr kräftig und satt auf sämtliche Kanäle gelegt und Dialoge überzeugen mit einer sehr guten Hochtonwiedergabe. Der englische Soundmix überzeugt mit einer wesentlich differenzierten Abmischung und wartet mit einer deutlich besseren Feinzeichnung auf. Nebengeräusche sind wesentlich präziser wahrzunehmen und gehen nicht im restlichen Klangbild unter, wie bei der deutschen Fassung. Dialoge sind ebenfalls sehr gut zu verstehen und insgesamt klingt der englische Mix viel kräftiger und dennoch präziser als die deutsche Fassung.


(Klickt auf die einzelnen Bilder um diese in der Originalgröße von 1920 x 1080 zu sehen.)

Sony Pictures veröffentlicht "Leg dich nicht mit Zohan an" mit einer Menge sehenswerten Extras und legt der Blu-ray noch eine weitere DVD bei, auf der sich eine 'Digital Copy' des Titels befindet. Über Sinn und Unsinn dieses Features lässt sich streiten, den die digitale Kopie lässt sich nicht auf herkömmlichen DVD-Player abspielen, sondern nur auf einem Computer bzw. Sonys hauseigener PSP. Somit möchte man den Käufern die Möglichkeit geben, den Film auch unterwegs schauen zu können. Allerdings ist die digitale Kopie zeitlich begrenzt und muss bis zum 15. Januar 2010 aktiviert werden.
Die eigentlichen Extras auf der Blu-ray liegen komplett in High Definition vor und wurden u.a. mit deutschen Untertiteln versehen. Den Anfang machen gleich zwei Audiokommentare. Der erste ist mit den den Darstellern Adam Sandler, Robert Smigel, Rob Schneider und Nick Swardson. Dass hier nur wenige wirklich brauchbare Infos rüberkommen, sollte jedem klar sein, dafür geht es wild her und es darf viel gelacht werden, da die Darsteller es nicht lassen können, auch außerhalb des Filmes herum zu albern und mit lustigen Anekdoten um sich zu werfen. Wer es etwas gehaltvoller will, sollte den zweiten Kommentar mit dem Regisseur Dennis Dugan nicht verpassen, der sehr ausführlich auf die Produktion des Filmes eingeht. Im eigentlichen Bonusmaterial gibt es 15 Dokumentationen mit einer Gesamtlaufzeit von stolzen 96 Minuten, in denen natürlich auch massiv herumgealbert wird, die aber auch einiges mehr zu bieten haben. Enthalten sind viele Interviews-Clips, Setaufnahmen und jedes der Features beschäftigt sich mit verschiedene Hauptthemen wie z.B. den vielen Cameoauftritten, den Stunts, den Doubles, Effekte etc. Das alles kann an einem Stück angeschaut werden oder ist einzeln anwählbar. Eine handvoll der Mini-Features sind exklusiv nur auf der Blu-ray zu finden. Zum Schluss dürfen wir uns noch über 15 entfallene Szenen freuen, welche in guter Qualität vorliegen und mit einer Gesamtlaufzeit von 13 Minuten auch nicht gerade kurz ausgefallen sind. Desweiteren lassen sich noch Trailer zu weiteren Titeln aus dem Hause Sony Pictures, sowie das obligatorische BD-Live Feature aufrufen. Hier heißt es aber mal wieder nur: Eigenwerbung. Somit nutzt Sony die interaktiven Möglichkeiten der Blu-ray nicht aus.


"And ... I want some of your wives." - Salim
"How many wives you want?" - The Phantom
"Twenty." - Salim
"No." - The Phantom
"I sleep with one wife." - Salim
"No." - The Phantom
"She give one pee-pee touch." - Salim
"Okay." - The Phantom

Auch wenn "Leg dich nicht mit Zohan" sicherlich nicht Sandlers bester Film ist, so macht das Geblödel viel Spaß, wenn man sich darauf einlassen kann. Die technische Seite der Blu-ray ist grundsolide bis gut und das Bild bei weitem nicht so schlecht, wie es gern gemacht wird. Zudem enthält die Disc die Kinofassung und die Unrated-Version, weshalb Sandler-Fans hier nicht lange zögern sollten.


Film++++--
Bild++++/-
Ton++++/-
Bonus++++/-


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