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D 2008
Originaltitel:Welle Die
Alternativtitel:Wave, The
Länge:106:43 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 12 Jahre
Regie:Dennis Gansel
Buch:Dennis Gansel, Peter Thorwarth
Kamera:Torsten Breuer
Musik:Heiko Maile
SFX:Ronny Klost
Darsteller:Jürgen Vogel, Max Riemelt, Christiane Paul, Jennifer Ulrich, Jacob Matschenz, Frederick Lau, Cristina do Rego, Teresa Harder, Amelie Kiefer, Odine Johne, Maximilian Vollmar, Elyas M'Barek
Vertrieb:Constantin / Highlight
Norm:1080p / AVC MPEG-4
Medium:BD-50
Regionalcode:B
Bildformat:2,35:1
Tonformat:DTS HD 5.1, PCM 5.1
Sprache:Deutsch
Untertitel:Deutsch für Hörgeschädigte
Verpackung:SeastoneCase
Blu-ray-Start:06.10.2008 (Kauf)
Bonus:
  • 4seitiges Booklet
  • Audiokommentar mit Darsteller und Crew
  • Pop-Up-Infos zum Film von Regisseur Dennis Gansel
  • Making of (22:17 Min., 1080i)
  • Videotagebuch von Regisseur Dennis Gansel (41:37 Min., 576p)
  • Deleted Scenes (16:05 Min., 576p)
  • Extended Scenes (7:19 Min., 576p)
  • Alternatives Ende (6:42 Min., 576p)
  • Outtakes (6:12 Min., 576p)
  • Interviews:
    • Ron Jones (1:42 Min., 1080i)
    • Jürgen Vogel (1:25 Min., 1080i)
    • Max Riemelt (0:37 Min., 1080i)
    • Jennifer Ulrich (1:05 Min., 1080i)
    • Christiane Paul (1:22 Min., 1080i)
    • Frederick Lau (1:03 Min., 1080i)
    • Dennis Gansel (1:43 Min., 1080i)
    • Christian Becker (1:36 Min., 1080i)
    • Peter Thorwarth (3:44 Min., 1080i)
    • Nina Maag (5:21 Min., 1080i)
  • Original Lehrer Ron Jones besucht Klasse (3:19 Min., 1080i)
  • Die Kerner-Sendung mit Live-Experiment (23:55 Min., 576p)
  • Verleihung Deutscher Filmpreis (9:46 Min., 576p)
  • Musikvideo: "Empty Trash" (3:55 Min, 576p)
  • Making of "Empty Trash" (4:55 Min, 576p)
  • Rede von Staatsminister Walter Steinmeier (6:01 Min, 1080i)
  • "Die Welle" Teaser (1:19 Min., 1080p)
  • "Die Welle" Trailer (2:22 Min., 1080p)
  • Merchandising-Seite (3:00 Min., 1080p)
    • Audio Beispiel des "Hörspiels" (13:33 Min., 1080p)
  • Der besondere Fimtipp: "Der Baader Meinhof Kompex (1:34 Min., 1080p)
  • Unsere DVD-Empfehlung: "Cassandras Traum (2:33 Min., 1080p)
  • Trailershow:
    • Napola (2:16 Min., 1080p)
    • Freche Mädchen (2:16 Min., 1080p)
    • Asterix bei den Olypischen Spielen (2:39 Min., 1080p)
    • Der Untergang (2:41 Min., 1080p)
    • Michael Clayton (2:06 Min., 1080p)
    • Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken (0:44Min., 1080p)
    • Lisi und der Wilde Kaiser (1:39 Min., 1080p)
    • Alexander (1:47 Min., 1080p)
    • Sleepy Hollow (2:05 Min., 1080p)
"Ihr seid also der Meinung, dass eine Diktatur bei uns nicht mehr möglich wäre?"

Deutschland. Heute. Der Gymnasiallehrer Rainer Wenger startet während einer Projektwoche zum Thema "Staatsformen" einen Versuch, um den Schülern die Entstehung einer Diktatur greifbar zu machen. Ein pädagogisches Experiment mit verheerenden Folgen. Was zunächst harmlos mit Begriffen wie Disziplin und Gemeinschaft beginnt, entwickelt sich binnen weniger Tage zu einer richtigen Bewegung. Der Name: "Die Welle". Bereits am dritten Tag beginnen Schüler, Andersdenkende auszuschließen und zu drangsalieren. Als die Situation bei einem Wasserballturnier schließlich eskaliert, beschließt der Lehrer, das Experiment abzubrechen. Zu spät. "Die Welle" ist längst außer Kontrolle geraten.
"Entweder du machst mit oder du gehst."

Deutsche Filme sind meistens Ware zweiter Klasse - Kamerastil und Bildmaterial wirkt wie aus einer Dokumentation und kann mit amerikanischen oder auch französischen Filmen selten mithalten, nicht zuletzt des Inhaltes wegen. Dass der deutsche Film einen so schweren Stand hat, wird auch dadurch markiert, dass die meisten Filme, wenn nicht gar alle, nicht nur einer sondern gleich verschiedener Filmförderungen bedürfen - eine wirklich unabhängige deutsche Filmindustrie gibt es also nicht, allerhöchstens wenn Herr Eichinger persönlich in die Schatullen greift um eine weitere armselige Videospieladaption zu verfilmen. Und wenn wir Deutschen mal annehmbare Filme drehen, sind das meist auch diejenigen, die von der amerikanischen Filmakademie für einen Fremdsprachen-Oscar vorgeschlagen werden. Zugleich sind es meistens jedoch auch die Filme, die sich mit dem Lieblingsthema der Deutschen auseinandersetzen, bzw. eigentlich dem einzigen Thema, dass sich unter der Marke "Deutsch" tatsächlich verkaufen lässt: der Nationalsozialismus. Sei es Caroline Links Oscargewinner "Nirgendwo in Afrika" oder Oliver Hirschbiegels Interner Link"Der Untergang", Marc Rothemunds Interner Link"Sophie Scholl" und all die anderen Filme, darunter auch Dennis Gansels "Napola", wirklich gut wird ein Film nur dann, wenn er sich mit dem Nationalsozialismus beschäftigt. Und wenn das nicht geht, dann eben das geteilte Deutschland, das zweitliebste Kind der deutschen, erst letztes Jahr mit "Das Leben der Anderen" mit einem Oscar bedacht.



Irgendeine Stadt in Deutschland, relativ sauber und sozial gesichert. Der junge und enthusiastische Politikwissenschaft- und Sportlehrer Rainer Wenger (Jürgen Vogel) würde gerne bei der Projektwoche seines Marie-Curie-Gymnasiums den Schülern und Schülerinnen Anarchismus näher bringen, wird jedoch von einem älteren Kollegen ausgebootet und mit Autokratie abgespeist. Seine Klasse stellt dabei einen Querschnitt durch die heutige Schülerschaft dar, die populärste und zugleich meistverachtete Schülerin Karo (Jennifer Ulrich), ihr Freund und Wasserballkapitän Marco (Max Riemelt), Karos beste Freundin Lisa (Cristina Do Rego), der Außenseiter Tim (Frederick Lau), der Snob Jens, sowie die Möchtegerne Kevin, Bomber und Sinan (Elyas M'Barek). Zudem einige Punks, Klassenclowns, Ökos und was das Herz begehrt, Gruppengleichheit sozusagen.
Mit Autokratie können sie jedoch recht wenig anfangen und die Herrschaft einer Minderheit über den Rest klingt in ihren Ohren wie Faschismus und der ist schließlich nicht mehr möglich. Gut, denkt sich Rainer, und präsentiert ihnen nach zehnminütiger Pause einen Crashkurs in liberaler Autokratie, was den Jugendlichen zu gefallen scheint. Am nächsten Tag reizt Rainer sein Experiment noch ein wenig aus, die Klasse bilde fortan eine Gemeinschaft, ein Zusammengehörigkeitsgefühl, eine Einheit. Doch nur Mitglieder haben Zugang zu der Einheit, deren Name demokratisch mit "Die Welle" bestimmt wird und wenige Stunden später bereits eine MySpace-Seite hat. In "Der Welle" sind alle gleich, egal ob Außenseiter, Deutsch-Türke oder zweite Geige - doch während bei den einen die neugefundene Konformität auf Gefallen stößt, wollen andere der Begeisterung nicht folgen.



Der Artikel von Jones war nicht nur Vorlage für die Novelle von Morton Rhue, sondern wurde 1981 mit Bruce Davison in der Hauptrolle für das amerikanische Fernsehen inszeniert. Die Rechte an dem Stoff hatte Ron Jones jahrelang den Amerikaner für einen Kinofilm verwehrt, diese jedoch an den deutschen Produzenten Christian Becker nach jahrelanger Anfrage verkauft, der den Stoff wiederum mit seiner eigenen kleinen Clique inszeniert hat. Zusammen mit Regisseur Dennis Gansel und Autor Peter Thorwarth, sowie Produzentin Nina Maag war Becker gemeinsam auf der Filmhochschule in München gewesen, sodass man mal sehen kann, wozu Vitamin B nicht alles führt. Jones selbst scheint dabei begeistert von Gansels Film zu sein und auch die Macher selbst werden nicht müde sich selbst für ihre Leistung auf die Schulter zu klopfen, enttäuschend dass hier ein gewisser natürlicher Sinn für Selbstkritik nicht gegeben scheint. Man habe die Crème de la Crème der Jungschauspieler bekommen, heißt es da, doch einen Tom Schilling, eine Karoline Herfurth oder einen Kostja Ullman hat man nicht bekommen (oder zählen die nicht zur selben Elite wie eine Jennifer Ulrich?). Auch die Lobpreisung für die authentische Darstellung einer Schule macht relativ wenig Sinn, wenn man den Film in einer authentischen Schule filmt - ebenso kritisch ist die neutrale Darstellung der Stadt, in der jeder finanziell etabliert lebt, die meisten sogar im gehobenen Mittelstand. Angesetzt wird die Thematik dann auch noch explizit auf einem Gymnasium, sodass man sich fragt, ob die in "Die Welle" dargestellte Problematik nicht vielleicht verallgemeinert wird bzw. eine neutrale Positionierung durch den freigestellten Ort gewissermaßen korrumpiert.



Von der Nationalsozialismus-Thematik bleibt in Gansels Film nicht mehr viel übrig, vielmehr beschäftigt sich der Film allein mit Faschismus, genauer gesagt mit der Möglichkeit des Ausbruches von faschistoiden Zügen. Rainers Schüler glauben nicht daran, dass Faschismus wieder massenhaft ausbreiten könnte und werden nach einer zehnminütigen Pause gleich eines besseren belehrt. Stramm stehen und reagieren, nicht zu viel nachdenken, sondern machen was einem gesagt wird. Als faschistisch durchschauen tut das keiner der Jugendlichen, obschon sie erst wenige Minuten zuvor darüber gesprochen haben. Und wirklich autokratisch bzw. diktatorisch ist das auch nicht, denn Rainer lässt die Schülerschaft ganz liberal und demokratisch über alle möglichen Dinge abstimmen, während sich diese und ihre Aktionen verselbstständigen. Gansels Rainer hat sehr viel weniger mit Jones selbst oder den von Rhue dargestellten Ben Ross gemeinsam, da letztere die Zügel des Spiels selber in der Hand hatten und auch den Sog, welches es entwickelte, am eigenen Leib spürten. Die Einbindung der Lehrerfigur in das ganze Geschehen wird daher im Film etwas unterschätzt bzw. nicht entsprechend dargestellt. Hier geht die Transformation, bzw. das Eintreten des Integrationsgefühls zu schnell vonstatten. Schade eigentlich auch, dass zwar Friedrich Dürrenmatts "Der Besuch der Alten Dame" im Film kurz angesprochen wird, da ihn die Theater AG inszeniert, auf die Parallelen der Handlungen geht Gansel dann jedoch bedauerlicherweise nicht mehr ein, obschon hier Potenzial lag.



Sicherlich gestaltete sich die Umsetzung des Stoffes in Deutschland etwas schwerer, weshalb man die Wendung vom Nationalsozialismus weg und zum faschistisch-autokratischen System hin nachvollziehen kann. Wirklich abkaufen tut man dies den Jugendlichen im Film jedoch nicht, denen es finanziell an nichts zu mangeln scheint. Auch die Rolle des Lehrers wird etwas fahrlässig dargestellt und lediglich der erste Teil des Finales weiß die Kraft zu entwickeln, die der Handlung innewohnte und vom Trailer angedeutet wurde.
Was sich Gansel und Thorwarth mit der Auflösung des Filmes versprochen haben, die gänzlich weg von der Grundlage der Geschichte - man erinnere sich, es ging darum dass die Jugendlichen eine Lektion lernen - abweicht und in das klischeebedingte Alltagsgeschehen abdriftet. Unterlegt wird der Film jugendgerecht mit all den kleinen Feinheiten - MySpace, Skype, Graffiti - die bei den heutigen Schülern und Schülerinnen aktuell sind, sodass aus der ehemaligen Schullektüre eine aktuelle Verfilmung stattfinden kann, was in Zeiten wo Kinder immer weniger bis gar nicht mehr lesen vielleicht auch nicht das Falsche ist. Die Darsteller wissen dabei in ihren Rollen zu überzeugen, auch wenn man sich einige Vertiefungen des Drehbuchs in die Geschichte gewünscht hätte. "Die Welle" ist nun irgendwie doch ein Film mit nationalsozialistischer Thematik und doch auch irgendwie nicht. Zumindest ist es eine ansehnliche Verfilmung, die sich von der üblichen deutschen Kinozote eines Til Schweiger positiv hervorhebt.


(Klickt auf die einzelnen Bilder um diese in der Originalgröße von 1920 x 1080 zu sehen.)

Constantin Film codierte "Die Welle" in MPEG-4 und grundsätzlich können wir uns über einen gelungenen Transfer freuen, der allerdings ein wenig mit den stilistischen Verfremdungen der Macher zu kämpfen hat. So befindet sich die Detailzeichnung auf einem sehr hohen Niveau, was aber durch die absichtlich sehr unruhige Kameraführung beeinträchtigt wird und durchaus als wechselhaft bezeichnet werden darf. Hinzu kommt der absichtlich steile Kontrast, der helle Flächen überstrahlen lässt, insgesamt aber gute Werte abliefert und zudem mit einem sehr satten Schwarzwert aufwartet. Aufgrund der Überstrahlung gehen in hellen Flächen aber eine Menge Details verloren und selbst dunklere Szenen lassen einiges an Details missen. Dafür sind die Farben sehr natürlich ausgefallen und bieten eine kräftige Sättigung. Der oftmals erhoffte Wow-Effekt bleibt hier zwar aus, aber dank einer guten Plastizität, sowie einer ordentlichen Tiefenwirkung können wir uns über ein gelungenen High-Definition-Transfer freuen, der ohne Bild- oder Kompressionsfehler auskommt.
Soundtechnisch präsentiert man uns einen DTS-HD 5.1 High Resolution Master-Track und einen PCM 5.1-Mix, welche sich nicht sonderlich voneinander unterscheiden, da beide mit einem sehr guten Klang an den Start gehen. So spielt sich ein Großteil zwar nur im Frontbereich ab, doch es ist überraschend, wie viele subtile und feine Effekte wahrzunehmen sind, die schlussendlich für eine angenehme Räumlichkeit sorgen. Zudem gibt es immer wieder Sequenzen, in denen die Surround-Aktivität angehoben wird und teilweise sehr druckvoll und dynamisch zugeht. Dies ist meist beim Einsatz von Musik der Fall, welche mit sehr viel Bass aufwarten kann, aber leider nicht immer ausreichen differenziert klingt. Die Balance zwischen Dialogen und Effekten stimmt aber und für einen Film wie "Die Welle" ist das Klangerlebnis wirklich sehr gut ausgefallen. Optional gibt es deutsche Untertitel für Hörgeschädigte.
Das Zusatzmaterial ist auf der Blu-ray sehr üppig ausgefallen. So dürfen wir uns über einen Audiokommentar mit dem Regisseur Dennis Gansel freuen, bei der Co-Drehbuchautor Peter Thorwarth, sowie der Produzent und Hauptdarsteller Jürgen Vogel zugegen sind. Geboten wird uns ein lockerer und durchaus hörenswerter Kommentar, wobei Regisseur Gansel immer wieder etwas abschweift und auf spaßige Weise von seinen Kollegen die Ohren langgezogen bekommt, da man weniger über die Produktion der Szenen, als über die Entwicklung der Charaktere spricht und was man sich dabei gedacht hat. Dennoch wird stets versucht, einen Mittelweg zwischen Produktions- und Darstellerinfos, Charakterentwicklung und Originalgeschichte zu finden. Nicht immer sehr leicht, manchmal nervt das Geschwafel über "unwichtigere" Sachen, was die Sprecher zum Glück ziemlich schnell selbst merken.
Wer noch mehr Infos zum Film haben will, kann sich das Feature "Pop-up-Info" hinzuschalten, mittels dem während des Films immer wieder kleine Fenster mit Hintergrundinfos des Regisseurs auf. Ebenfalls sehr schön ist das 42minütige "Videotagebuch". Während der gesamten Produktionsphase ließ Regisseur Gansel eine Kamera mitlaufen und so bekommen wir einen wirklich mehr als informativen Einblick in die Entstehung des Filmes. Angefangen vom Drehbuchschreiben über das Casting hin zu den eigentliche Dreharbeiten und der Premiere in den USA und Deutschland ist das Gezeigte einfach Klasse und wird noch vom Regisseur dokumentiert. Das 22minütige Making of kann einfach nicht mit den vorherigen Extras mithalten und könnte theoretisch einfach übersprungen werden. Zwar liegt es in 1080i vor, aber der Informationsgehalt ist sehr gering ausgefallen. So kommen Cast & Crew zu Wort, man hört das übliche Gelabere, was im Endeffekt nur der Werbung bzw. Ankündigung dienlich ist. Öde ...
Unterhaltsamer sind dann die nachfolgenden 15 "Deleted Scenes", sowie die 7 Minuten an "Extended Scenes". Desweiteren gibt es noch ein alternatives Ende und 6 Minuten an sehr witzigen Outtakes. Auf Wunsch können sämtliche Szenen mit einem Regiekommentar geschaut werden. Nun folgen 20 Minuten an Interviews mit den Filmemachern, dem Original-Lehrer Ron Jones und den Darstellern. Diese Clips sind wie immer nur sehr oberflächlicher Natur und bieten kaum nützliche Informationen. Nachfolgend gibt es noch ein kurzes Feature, in dem Ron Jones das Filmset besucht. Interessanter wird es bei einem 24minütigen Ausschnitt der Sendung "Die Kerner Sendung mit Live Experiment". Sie diente damals als Promotion zum Film und hat neben Jürgen Vogel noch weitere Darsteller, den Regisseur etc. zu Gast. Original-Lehrer Ron Jones führt dort mit den Zuschauern ein Live-Experiment durch, das man gesehen haben sollte.
Der Rest ist eigentlich nur noch mäßig interessant. So gibt es einen Mitschnitt der "Verleihung des deutschen Filmpreises", ein Musikvideo inkl. Making of und die Rede von Staatsminister Steinmeier anlässlich der Filmpremiere auf der Berlinale 2008 (nur als Audiofile). Trailer und Teaser dürfen schlussendlich genauso wenig fehlen wie die obligatorische Trailershow, eine kleine Merchandising-Seite mit Hörproben des Hörspieles zum Film, sowie ein 4seitiges Booklet mit Darstellerinfos.


Die vorliegene Blu-ray hinterlässt einen wirklich guten Eindruck und überzeugt im Bereich Bild und Ton genauso wie beim Bonusmaterial, welches einige nützliche Extras zu bieten hat. Filmisch ist "Die Welle" sicherlich kein Highlight geworden, sollte man aber zumindest einmal gesehen haben. Hierzu eignet sich die Blu-ray natürlich perfekt.


Film++++--
Bild+++++-
Ton+++++-
Bonus++++--


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