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USA 2014
Originaltitel:Pact II, The
Länge:96:11 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 16 Jahre
Regie:Dallas Richard Hallam, Patrick Horvath
Buch:Dallas Richard Hallam, Patrick Horvath
Kamera:Carmen Cabana
Musik:Carl Sondrol
SFX:Eric Schrecongost
Darsteller:Caity Lotz, Camilla Luddington, Scott Michael Foster, Patrick Fischler, Haley Hudson, Amy Pietz, Brad Grunberg, Nicki Micheaux, Mark Steger, Suziey Block, Trent Haaga
Vertrieb:Ascot Elite
Regionalcode:B
Blu-ray-Start:02.01.2015 (Kauf)



Inhalt
Als Annie Barlow den berüchtigten Judas-Killer vernichtet hat, sollte der Alptraum eigentlich zu Ende sein. Doch wieder geschieht ein Mord mit der Handschrift des Irren. Das FBI fürchtet, dass ein Nachahmungstäter umgeht und sich Opfer sucht, die mit dem ursprünglichen Fall zu tun haben. June Abbott versteht zunächst nicht, warum sie in Gefahr sein soll, bis sie erfährt, dass ihre richtige Mutter Jenny Glick war. Die erste Frau, die der Judas-Killer enthauptet hat. Verstört von blutigen Alpträumen und Visionen beginnt June, nach ihrer eigenen Geschichte zu suchen. Was sie findet, lehrt sie bald das Fürchten. Der Judas-Killer könnte ihr Vater sein - und sie spürt immer öfter, dass etwas im Haus ist ...

Können Morde aus dem Jenseits begangen werden oder hat der irre Killer jetzt einen gehorsamen Vollstrecker? Denn eines ist klar: Das Grauen geht weiter!

Bild
Format1,78:1
Norm1080p / MPEG-4 AVC
 Die HD-Präsentation leidet erheblich unter den eingesetzten Stilmitteln und lässt z. B. die Schärfe des Bildes äußerst wechselhaft erscheinen. In Totalen wirkt das Gezeigte deutlich zu weich, wobei Nahaufnahmen schon wieder eine künstliche Überschärfung bieten. Hinzu kommt ein mäßiger Kontrast, der zu hell und stellenweise sogar richtig milchig ausfällt. Auch die Farbgebung wurde stark verfremdet, so dass es an Natürlichkeit mangelt. Auch wenn ein monotones Gesamtbild mit einer tristen Farbpalette vom Regisseur beabsichtigt war, geht dies zu Lasten der Bildqualität. Defekte und Verschmutzungen sind bei diesem digital gedrehten Film nicht auszumachen, dafür könnte die Kompression stellenweise etwas ruhiger arbeiten.

The Pact 2
The Pact 2
The Pact 2
The Pact 2

(Klickt auf die einzelnen Bilder, um diese in der Originalgröße von 1920 x 1080 zu sehen.)

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Ton
FormateDTS-HD Master Audio 5.1
SpracheDeutsch, Englisch
UntertitelDeutsch
 Soundtechnisch wird dem Zuschauer ebenfalls nicht viel geboten. Beide Tonspuren klingen ähnlich zurückhaltend. Die Effektkanäle werden überwiegend für den Score genutzt, und die selten eingesetzten Surround-Effekte bieten zwar eine solide Atmosphäre, doch eine richtige Gruselstimmung möchte nicht aufkommen. Auch der Subwoofer arbeitet zurückhaltend, dafür sind in beiden Sprachfassungen die Dialoge sehr gut zu verstehen. Die deutsche Synchronisation klingt allerdings etwas zu steril, weshalb man auf den Originalton zurückgreifen sollte. Optional gibt es deutsche Untertitel.
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Extras
MediumBD-50
Extras
  • Trailer bei Disc-Start:
    • Northmen - A Viking Saga (2:09 Min., 1080p)
    • Am Sonntag bist du tot (2:08 Min., 1080p)
    • My Old Lady (1:49 Min., 1080p)
  • Die Schauspielerinnen Caity & Camilla (2:03 Min., 1080p)
  • Die Regisseure Dallas & Patrick (2:10 Min., 1080p)
  • Entstehung einer Fortsetzung (2:08 Min., 1080p)
  • Making of (17:11 Min., 1080p)
  • Originaltrailer (1:49 Min., 1080p)
  • Deutscher Trailer (1:51 Min., 1080p)
  • Trailershow:
    • Northmen - A Viking Saga (2:09 Min., 1080p)
    • Am Sonntag bist du tot (2:08 Min., 1080p)
    • My Old Lady (1:49 Min., 1080p)
    • Wer (2:11 Min., 1080p)
    • The Quiet Ones (2:06 Min., 1080p)
    • Mauern der Gewalt (1:45 Min.,1080p)
    • Die Höhle (1:50 Min., 1080p)
    • Snowpiercer (1:50 Min., 1080i)
    • Proxy (2:05 Min., 1080p)
VerpackungSeastoneCase mit FSK-Wendecover und geprägtem Schuber
 Das Zusatzmaterial bleibt überschaubar: Neben diversen Trailern zum Hauptfilm und dem umfangreichen Programm des Labels enthält die Disc ein 2-minütiges Feature über die Hauptdarstellerinnen und eins über die Regisseure. Die sind genauso profan wie die nächsten 2 Minuten über die "Entstehung einer Fortsetzung". Das 17 Minuten lange Making-Of ist schon etwas informativer und bietet einen kleinen Einblick in die Entstehung des Films, kommt aber nicht über den Statuts eines PR-Clips hinweg. Das Bonusmaterial wurde deutsch untertitelt und liegt komplett in HD vor.
 +/----

Fazit
Fortsetzungen sind bekanntermaßen so eine Sache, denn entweder der Regisseur des Originals spinnt seine Geschichte weiter und verheddert sich oftmals darin, oder, wie im vorliegenden Fall, versuchen zwei eher unerfahrene Autoren und Regisseure auf den Zug aufzuspringen und eine lasche Kopie abzuliefern. Das Regie-Duo Hallam/Horvath knüpft storytechnisch in etwa dort an, wo das Interner LinkOriginal endete, obgleich Annie erst recht spät in die Geschichte eingebunden wird. Immerhin erscheint June als halbwegs sympathische Figur, welche ab und an Probleme mit ihrem Freund Daniel, einem jungen Officer hat, welcher wiederum mit einem Profiler vom FBI aneinander gerät. Das Figurengefüge bleibt überschaubar, die Spukeffekte bleiben es allerdings auch.

Denn bis auf eine Handvoll unheimlicher Erscheinungen im Spiegel und von selbst zuschlagende Türen ist da lange Zeit nicht viel auszumachen, obgleich Mark Steger als Killer noch einmal mitmischt. Junes Visionen sind diesbezüglich etwas effektiver abgestimmt, und auch das Ratespiel, wer oder was im Hintergrund die Strippen zieht, gerät einigermaßen unterhaltsam.
Der Showdown liefert erwartungsgemäß einen Twist, welcher ein paar Minuten später von einem zweiten abgelöst wird, und spätestens ab da gerät die Chose reichlich unglaubwürdig. Die minimalen Gewalteinlagen in Form von Messerstichen und Platzwunden durch Baseballschläger kaschieren nicht, wie unwahrscheinlich einige Gegebenheiten sind. Und auch wenn sich ganz zuletzt eine weitere Fortsetzung ankündigt, - vielleicht sollte man es bei diesen beiden Streifen belassen oder allenfalls ein Prequel entwerfen.
Den Darstellern ist bei alledem nichts anzukreiden, und auch inszenatorisch gibt sich das eher unerfahrene Regie-Duo keine Blöße und setzt auf eine unauffällige Kamera, einen eher leisen Score und eine Ausstattung, die zumindest zweckdienlich erscheint. Viel mitnehmen kann man von dieser Fortsetzung jedoch nicht, Spannungsmomente halten sich in Grenzen, und auch atmosphärisch sind nur minimale Highlights auszumachen. Wer die ruhige, unaufgeregte Art des Interner LinkOriginals mochte, könnte einen Blick riskieren, Genrefans erhalten allerdings nichts wirklich Innovatives.

Eine technisch solide Veröffentlichung, die mit einer hübschen Sonderverpackung für die Erstauflage ausgestattet wurde. Diese wird mit einem O-Card-Schuber ausgeliefert, bei dem Schrift und Gesichter geprägt sind. Das normale Cover des BD-Case ist ein FSK-Wendecover.



Screenshots




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Pact, The
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