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USA 2012
Originaltitel:Bloody Homecoming
Länge:84:29 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 18 Jahre
Regie:Brian C. Weed
Buch:Jake Helgren
Kamera:Yuki Noguchi
Musik:Tom Jemmott
SFX:Josh Russell
Darsteller:Jim Tavaré, Rae Latt, Lexi Giovagnoli, Alex Dobrenko, Randi Lamey, Branden Lee Roth, Taryn Cervarich, Elizabeth Bigger, Shaleen Cholera, Grainne McDermott, Jesse Ferraro, Steve Earnest
Vertrieb:MiG / EuroVideo
Regionalcode:B
Blu-ray-Start:05.11.2014 (Kauf)



Inhalt
Der Star des Football-Teams ist genervt. Seine Freundin Annie (Grainne McDermott) will nicht mehr mit ihm ins Bett. Als er sie fast vergewaltigt hört Annies Freundin Loren (Lexi Giovagnoli) ihre Schreie. Sie kommt ihr zu Hilfe und sperrt den jungen Mann in ein Zimmer ein. Als er versucht zu entkommen fällt eine Kerze um und er verbrennt bei lebendigem Leib … Drei Jahre später steht ein Klassentreffen vor der Tür, der "Homecoming Dance". Alle Ehemaligen sind nach Hause gekommen, um zu feiern. Während die Vorbereitungen auf vollen Touren laufen merkt niemand, dass sich ein Irrer im Feuerwehr-Anzug um die Häuser schleicht und auf blutige Rache sinnt. Nach und nach fallen die ehemaligen Schüler, die damals nichts unternommen haben um zu helfen, dem Killer in die Hände und es gibt kein Entkommen. Sein Ziel sind vor allem Annie und Loren!

Bild
Format1,78:1
Norm1080p / MPEG-4 AVC
 Die Bildqualität ist leider, genauso auch wie die übrige Ausstattung des Films, nur auf B-Movie-Niveau. Das in MPEG-4 AVC-codierte Bild erweckt zu jeder Zeit den Eindruck einer billigen TV-Produktion und wirkt oftmals, wie mit einer privaten Kamera gefilmt. Zudem schwanken die Schärfe und der Detailgrad sehr stark und oftmals gehen in den unzähligen dunklen Bildeinstellungen einfach zu viele Details unter. Schuld daran hat das Kontrastverhältnis, das nicht gut eingestellt ist, wodurch vor allem in den dunklen Szenen fast alle Details im Schwarz untergehen und letztlich auch die Farben leiden. Sicher, bei „Bloody Homecoming“ handelt es sich um einen Horrorfilm, bei dem die meisten Szenen logischerweise auch im Dunkeln stattfinden, es wäre aber zumindest schön gewesen, wenn man vom Ableben der, teilweise überaus ansehnlichen Darstellerinnen, etwas mehr mitbekommen hätte. Das alles erweckt irgendwie den Eindruck, dass absichtlich am Schwarzwert gedreht wurde, um einige Details oder vor allem die Effekte etwas kaschieren zu können. Die Kompression arbeitet leider ebenfalls sehr unsauber, wie man an unseren Screenshots unschwer erkennen kann. Vor allem auch wieder gerade in den dunklen Bildbereichen, wo einige Details oftmals sogar matschig sind. Aber auch manche hellen Szenen haben darunter zu leiden, wie beispielsweise der zweite Ausflug der Gruppe zu Annies Elternhaus deutlich macht. Ein guter HD-Transfer sieht jedenfalls anders aus.

Bloody Homecoming
Bloody Homecoming
Bloody Homecoming
Bloody Homecoming

(Klickt auf die einzelnen Bilder, um diese in der Originalgröße von 1920 x 1080 zu sehen.)

 +++/--

Ton
FormateDTS-HD Master Audio 5.1 (dt., engl.), Dolby Digital 2.0 Stereo (dt.)
SpracheDeutsch, Englisch
Untertitel-
 Die deutsche Tonspur, die hier als DTS-HD Master Audio 5.1-Sound vorliegt, kann leider nur als Witz bezeichnet werden. Schuld daran hat größtenteils die wirklich grottenschlechte deutsche Synchronisation, die nicht nur schlecht gewählt Dialoge enthält, sondern zudem auch noch mit völlig unpassenden Stimmen der Darsteller aufwartet. Auch hier macht sich bereits bei Filmbeginn bemerkbar, dass man es mit einer günstig produzierten Filmproduktion zu hat, bei der anscheinend kein Geld mehr für eine ansprechende Vertonung übrig geblieben ist. Überhaupt macht der 5.1-Ton den Eindruck, lediglich ein Upmix zu sein. Dies wird klar, wenn man zur deutschen 2.0-Tonspur wechselt, die deutlich klarer und auch voluminöser ist. Selbiges gilt im Übrigen auch für den englischen Originalton, der ebenfalls in Dolby Digital 2.0 enthalten ist und einfach homogener klingt. Bei diesem sind auch die Stimmen der Darsteller deutlich ohrenfreundlicher, allerdings muss hier bemängelt werden, dass sich beim englischen Ton keine deutschen Untertitel zuschalten lassen. Die Angabe auf dem Backcover ist demnach ein Fehler, denn deutsche Untertitel bietet die Disc keine, noch nicht einmal beim englischen Trailer.
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Extras
MediumBD-50
Extras
  • Original-Trailer (1:11 Min., 1080p)
VerpackungSeastoneCase mit FSK-Wendecover
 Bonusmaterial ist, bis auf einen englischsprachigen Trailer zum Film, leider keines enthalten.
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Fazit
Zugegeben, der Trailer zum Film, der wirklich sehr gelungen ist, macht wahrlich Lust auf mehr und weckt Hoffnungen, das einen hier eine ähnlich tolle Produktion wie beispielsweise Interner Link"Ich weiß, was Du letzten Sommer getan hast" erwartet. Doch weit gefehlt: Bei "Bloody Homecoming", der die erste Regiearbeit von Brian C. Weed darstellt, handelt es sich um einen waschechten B-Movie-Slasher, der bis auf einige wenige hübsche Darstellerinnen, nicht wirklich viel zu bieten hat. Das Produktionsbudget von gerade einmal 3 Millionen US-Dollar wird vermutlich für die Miete der Highschool und die, zumindest recht ansehnlichen, Kostüme und das Set-Design draufgegangen sein. Die meisten der blutjungen Darsteller – Schauspieler wäre hier definitiv die falsche Bezeichnung – werden für ihre unprofessionelle Arbeit vermutlich keinen Cent gesehen haben. Lediglich die Rollen von Loren (Lexi Giovagnoli) und Jaclyn (Randi Lamey) scheinen hier einigermaßen gut besetzt, die anderen, sei es nun das erste Opfer Annie Morgan (Grainne McDermott), der lüsterne Robby (Shaleen Cholera) oder der schmierige Rektor Patterson (Steve Earnest) wirken einfach nur deplatziert. Unglaubwürdig präsentiert sich auch die etwas leere Schulfeier, die nicht mehr als eine Bowle, ein paar Chips, Popcorn sowie einige Jugendliche beim Tanzen zu bieten hat. Zum Brüllen komisch ist auch Hausmeister Fred, der selbst, nachdem er tödlich verwundet wurde, nur ans Putzen denkt. Das einzig echte Highlight im Film ist, das man wirklich bis zum Ende keine Ahnung, wer denn nun der Mörder ist.

Wer von "Bloody Homecoming" erwartet, dass er gut unterhalten wird, der wird hier schnell auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Die Story ist schwach, die Darsteller, die in ihrem pubertierenden Alter nur ans Saufen und Vögeln denken, ebenfalls und auch die deutsche Synchronisation ist zum Davonlaufen. Das Einzige, das den Film womöglich hätte retten können, sind die zahlreichen Sterbeszenen, aber selbst diese begeistern nur wenig und falls doch, ist das Bild zu dunkel geraten. Das alles hat man jedenfalls schon in anderen Horrorfilmen gesehen, nur eben besser. Insgesamt betrachtet leider nur eine mäßige HD-Umsetzung, die noch nicht einmal nennenswerte Extras zu bieten hat. Zumindest erscheint der Film ungekürzt und mit einem Wendecover ohne störendes FSK-Logo.



Screenshots




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