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USA 1998
Originaltitel:I Still Know What You Did Last Summer
Länge:100:34 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 16 Jahre
Regie:Danny Cannon
Buch:Lois Duncan, Trey Callaway
Kamera:Vernon Layton
Musik:John Frizzell
SFX:Threshold Entertainment - Digital Research Lab
Darsteller:Jennifer Love Hewitt, Freddie Prinze Jr., Brandy Norwood, Mekhi Phifer, Muse Watson, Bill Cobbs, Matthew Settle, Jeffrey Combs, Jennifer Esposito, John Hawkes, Ellerine Harding, Benjamin Brown, Red West, Michael P. Byrne, Jack Black
Vertrieb:Sony Pictures
Regionalcode:A,B,C
Blu-ray-Start:07.08.2008 (Verleih) / 07.08.2008 (Kauf)



Inhalt
Ein neuer Sommer und Julie James (Jennifer Love Hewitt) ist auf dem besten Wege, ihr Leben neu zu organisieren. Sie ist wieder im College und bewohnt ein Zimmer zusammen mit ihrer neuen Freundin Karla (Brandy). Als Karla eine Reise für vier Personen auf die Bahamas gewinnt, beschließen die Mädchen mit ihren Freunden Tyrell (Mekhi Phifer) und Will (Matthew Settle) zu fahren. Es wird die Reise in einen grässlichen Alptraum. Denn auch auf dem paradiesischen Eiland wartet bereits der irre Killer mit dem Haken auf die Clique: Und er weiß immer noch um die Geschehnisse jenes verhängnisvollen Sommers ...

Bild
Format2.35:1
Norm1080p/AVC MPEG-4
 Der Widescreen-Transfer hinterlässt zwar einen insgesamt guten Eindruck, muss aber leider etwas hinter dem ersten Teil zurückstehen, vor allem wenn es um die Schärfe und Detailzeichnung geht. So erscheint der Transfer vor allem in Innenaufnahmen und dunkleren Szenen etwas weicher, was in Halbtotalen und Totalen deutlich wird. Hier wäre sicherlich mehr möglich gewesen. Auch wenn die Kantenschärfe gute Werte abliefert und für ein meist sehr plastisches Bild sorgt, so ist die Tiefenwirkung nicht immer optimal und lediglich in Tagesszenen erscheint der Transfer äußerst brillant und gut aufgelöst. Dennoch ist das Bild als noch gut zu bezeichnen, wartet mit einem ausgewogenen Kontrast auf, dessen Schwarzwert meist hervorragende Werte abliefert und weitgehend keine Details missen lässt.
Die Farbgebung ist ebenfalls ausgezeichnet und gibt sich sehr natürlich und satt, doch dafür macht die Kompression hin und wieder auf sich aufmerksam und zeigt leichte Banding-Artefakte auf homogenen Flächen. Störendes Bildrauschen ist ebenso wenig auszumachen wie Defekte und Schmutz und lediglich eine leichte Körnung gibt sich hin und wieder zu erkennen, scheint aber etwas abgemildert worden zu sein, was den weicheren Look des Transfers erklären würde. Der erste Teil der Reihe sah in puncto Schärfe doch deutlich besser aus und trotz einiger wirklich beeindruckenden Szenen bleibt der "Wow"-Effekt weitgehend aus.
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Ton
FormateDolby TrueHD 5.1
SpracheDeutsch, Englisch, Spanisch
UntertitelDeutsch, Englisch, Portugiesisch, Spanisch, Türkisch
 Alle drei vorhandenen Tonspuren liegen in Dolby TrueHD 5.1 vor. Auch wenn uns keine Referenzwerte geboten werden, dürfen wir uns über eine effektive und kraftvolle Abmischung der deutschen Tonspur freuen. Die Surroundkanäle sind nahezu ständig im Einsatz und sorgen für ein stimmiges Ambiente, bei dem neben gut platzierten Effekten auch feinere Umgebungsgeräusche wie z.B. Regen und Gewitter wiedergegeben werden. Und wenn die deutsche Tonspur eines nicht ist, dann frontlastig. Es wird eine gute Räumlichkeit erzeugt und das dank einer Vielzahl Surroundeffekte und einer weiträumigen Klangkulisse. Die Front gibt sich ebenfalls sehr sauber und fehlerfrei, wirkt in den Dialogen aber etwas dünn und die Abmischung hätte ruhig etwas mehr Dynamik vertragen können. Selbst der Subwoofer, der für gute Bässe sorgt, hätte kraftvoller in das Geschehen eingreifen dürfen. Der englische Track unterscheidet sich nicht sonderlich, wirkt lediglich eine Spur lauter, was den Frontbereich angeht, bietet dafür aber eine Dialogabmischung, welche zwar natürlicher, aber leider nicht immer wirklich gut verständlich und stellenweise sogar etwas dumpf wirkt. Optional lassen sich diverse Untertitel hinzuschalten.
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Extras
MediumBD-50
Extras
  • 4seitiges Booklet
  • Making of (5:40 Min., 480p)
  • Musicvideo: Jennifer Love Hewitt "How Do I Deal" (3:30 Min., 480p)
  • Originaltrailer (2:06 Min., 480p)
  • Hi-Def exklusiv: BD LIVE Feature (ab Profil 2.0)
  • Trailershow:
    • Demnächst auf Blu-ray (0:32 Min., 1080p)
    • Unheimliche Begegnung der dritten Art - 30th Anniversary Ultimate Edition (1:34 Min., 1080p)
    • Könige der Wellen (2:32 Min., 1080p)
VerpackungSeastoneCase
 Das Bonusmaterial ist sehr enttäuschend ausgefallen. Ein 6minütiges, sehr werbelastiges "Making of" muss für eine handvoll Hintergrundinformationen reichen. Das ist ärgerlich und so gibt es neben einer Trailershow, den Originaltrailer zum Film und ein BD-Live Featurette, welches nicht mehr als Trailer zu bieten hat, nur noch ein Musikvideo von Hauptdarstellerin Jennifer Love Hewitt. Das ist wenig und macht nicht wirklichen Spaß.
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Fazit
Nach dem der unterdurchschnittliche Slasher und Interner Link"Scream"-Klon Interner Link"Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast" kommerziell einen beachtlicher Erfolg war, entschloss man sich nach der altbekannten hollywoodschen Dollar-Regel möglichst schnell eine Fortsetzung mit den Überlebenden aus Teil 1 zu produzieren. Der Snapshot geriet zwar recht platt, kann aber weitestgehend solide Unterhaltung bieten. Schade nur, dass man sich dabei über das mit der heißen Nadel gestrickte Drehbuch aufregen muss, das den Zuschauer mit etwas Allgemeinwissen schon nach wenigen Minuten verrät, was auf ihn zukommt und selbst weitere Figuren im Film nicht wissen, dass die Hauptstadt von Brasilien nicht Rio ist. Trotz dieses Fehlers gewinnt Plapperschnauze Brandy (Extra-Special-Nervfaktor), eine Reise auf die Bahamas, die sie mit ihrem Freund (Extraderbgeilfaktor), ihrer besten Freundin Julie James (Jennifer Love Hewitt) und einem netten, aber schüchternen Mitstudenten Will Benson (Matthew Settle) verbringen möchte. Letzter soll dabei mit Julie verkuppelt werden, da Fischers Fritze Ray Bronson (Freddie Prinze Jr.) derweil lieber bei sich im Dorf die Fische hütet und seine Freundin so gar nicht verstehen kann, warum die im Ort des Grauens kein Urlaub machen möchte.
Während Ray nun eine erste Hakenbegegnung hat, die er heldenhaft überlebt, fliegt unser Quartett auf die Bahamas ins wunderschöne Hotel, wo der Zauber schon bald beginnen kann und allerlei komische Figuren wie ein Voodopriester als Gepäckträger, eine geile Barschlampe mit Namen Jennifer Esposito, ein undurchsichtiger Hotelchef und der kiffende Witzbold vom Dienst mir Rastazöpfen (Nein, diesmal ein Weißer und kein Schwarzer) auf die Jungs und Mädels warten. Nach verdächtigen Anzeichen, ein paar plumpen Annäherungsversuchen Wills und schönen Bildern der Insel zieht der Tropensturm auf und der Budenzauber beginnt: Der Mann mit dem Regencape geht um und wer sich umdreht oder lacht, dem wird der Haken in Schädel, Körper, Hand oder was weiß ich gezimmert. Das ist dann zugegeben ganz ansprechend in Szene gesetzt, denn die Atmosphäre stimmt dank Gewitter, Blitz, Donner, was dazu führt, dass die Mädels (Hewitt allen vorran) mit durchnässten Klamotten durch die Walachai stampfen. Neue, spektakuläre Tötungsmethoden oder sehr überraschende Schockmomente gibt es nicht, wenn man von der finalen Auflöung absieht. Den Bodycount hebt ma per Hotelpersonal an, das sich oft zur falschen Zeit am falschen Ort befindet und damit die falschen Dinge sieht (Iiii, blutige Wäsche. Hatte da wer die Regel?) oder einfach nur nervt und deswegen aus dem Film ausgeklinkt wird. Beim nervigen Kiffer bin ich übrigens dankbar. Ordentlich blutig ist es übrigens auch geraten, so dass im Vergleich zu Teil 1 eine Freigabe ab 16 doch verwundert. Als dem Killer dann langsam die Opfer ausgehen, taucht auch Ray endlich wieder auf und rettet seine Geliebte. Friede, Freude, Eierkuchen. Ach ja, da kommt zur Auflösung noch ein vermeintlicher Megaafterburner, der die Zuschauer so richtig vom Sitz reißen soll, doch dem aufmerksamen Zuschauer nur ein Gähnen (... wissen wir doch schon lange ...) herauslockt.

Dümmliche Fortsetzung eines schon nicht gelungenen Vorgängers, der aber eine hübsche Jennifer Love Hewitt bietet. Den Rest der Crew sollte man aber als unterdurchschnittlich, bisweilen überflüssig abtun. Der Film besitzt viele Plotholes und nervende Charaktere, doch die Killerhatz selbst ist recht ansprechend in Szene gesetzt, so dass man den sinnfreien Film immer noch für einen Videoabend gebrauchen kann. Die deutsche Blu-ray ist ländercodefrei, technisch absolut in Ordnung, bietet aber keine wirklich nennenswerten Extras.



Screenshots




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Ich weiß noch immer, was du letzten Sommer getan hast
Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast
Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast
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