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USA 1999
Originaltitel:American Pie
Alternativtitel:American Pie - Wie ein heißer Apfelkuchen...
Länge:95:36 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 12 Jahre
Regie:Paul Weitz, Chris Weitz
Buch:Adam Herz
Kamera:Richard Crudo
Musik:David Lawrence
SFX:Brandon Trost
Darsteller:Jason Biggs, Chris Klein, Thomas Ian Nicholas, Alyson Hannigan, Shannon Elizabeth, Tara Reid, Eddie Kaye Thomas, Seann William Scott, Eugene Levy, Natasha Lyonne, Mena Suvari, Jennifer Coolidge
Vertrieb:Constantin Film / Highlight
Regionalcode:B
Blu-ray-Start:08.09.2008 (Verleih) / 08.09.2008 (Kauf)



Inhalt
Jim, Kevin, Oz und der Sonderling Finch haben es satt, an ihrer Highschool ständig als sexuelle Loser verspottet zu werden. Als dann auch noch der hässliche Idiot Sherman begeistert von seinem ersten Mal erzählt, ist es echt zu viel! Die vier männlichen Jungfrauen schließen einen Pakt, demzufolge sie alle bis spätestens zum bald stattfindenden Abschlussball ihre Unschuld verloren haben müssen. Doch schon nach kurzer Zeit stellt das illustre Quartett fest, dass dieses Ziel alles andere als einfach zu erreichen ist. Jetzt muss jeder seine eigene Taktik entwickeln, um das passende Mädchen für sein Vorhaben zu gewinnen ...

Bild
Format1,78
Norm1080p / AVC MPEG-4
 Constantin Film veröffentlichte den ersten Teil der kultigen Teen-Reihe jüngst auf Blu-ray. Auch wenn viele andere Magazine die Qualität des Transfers bemängeln, so ist das Gezeigte zwar nicht perfekt, aber auch nicht so schlecht wie es gerne gemacht wird. Eine Steigerung zur DVD ist deutlich zu sehen. Sicherlich, der Transfer ist sehr dunkel, wartet dafür aber mit einer guten Durchzeichnung auf und bietet eine solide, obgleich nicht überragende Tiefenwirkung. Der Kontrast erscheint nur selten etwas steil, feinere Details können in dunkleren Bildteilen durchaus etwas absaufen. Auffällig sind aber auf jedenfall die leichten Doppelkonturen in einigen Szenen, was auf Nachschärfung schließen lässt. Die Schärfe selbst ist auf einem soliden Niveau. Nahaufnahmen zeigen sich detailliert und scharf, in Totalen sieht dies etwas anders aus und das Bild erscheint sehr wechselhaft. Mal scharf, dann wieder deutlich zu weich, doch dank einer meist plastischen Darstellung niemals matschig oder unscharf. Hinzu kommen leichte Unruhen auf homogenen Flächen, sowie eine sichtbare Körnung.
Was uns hier spendiert wird, ist eine deutliche Steigerung gegenüber der DVD, aber insgesamt hätten wir uns eine brilliantere bzw. weniger wechselhafte Qualität gewünscht.
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Ton
FormateDTS HD-Master 5.1
SpracheDeutsch, Englisch
UntertitelDeutsch
 Es wird uns ein sehr frontlastiger Mix geboten, der sich kaum aus den vorderen Kanälen entfernt. Selbst der Score wird weitgehend über die vorderen Lautsprecher wiedergegeben und nur selten löst sie sich von dort, um die ansonsten eher kraftlose, aber gut verständliche Abmischung zu beleben. Für einen DTS-Mix hätte die deutsche Fassung nicht nur deutlich lauter, sonder auch kraftvoller und dynamischer klingen müssen. Es gibt viele Szenen, in denen sogar direktional einiges gegangen wäre. So klingt der Mix aber deutlich zu leise, wodurch selbst die wenigen Umgebungsgeräusche in den Rears zur Geltung kommen. Unterschiede zum englischen High-Resolution-Mix sind nicht wirklich auszumachen und auch hier erscheint die Abmischung deutlich zu leise und kraftlos, in den Stimmen sogar etwas dumpfer, aber dennoch durchaus natürlich. Optional lassen sich deutsche Untertitel hinzuschalten.
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Extras
MediumBD-50 + BD-25
Extras
  • 6seitiges Booklet
  • Audiokommentar der Regisseure
  • Making of (21:23 Min., 576p)
  • Interviews:
    • Jason Biggs (0:52 Min., 576p)
    • Chris Klein (1:00 Min., 576p)
    • Natasha Lyonne (0:55 Min., 576p)
    • Thomas Ian Nicholas (0:30 Min., 576p)
    • Tara Reid (1:28 Min., 576p)
    • Mena Suvari (1:22 Min., 576p)
    • Sean W.Scott (1:08 Min., 576p)
    • Eddie Kaye Thomas (0:26 Min., 576p)
    • Alyson Hannigan (1:02 Min., 576p)
    • Paul Weitz und Chris Weitz (1:29 Min., 576p)
  • Blick hinter die Kulissen (6:06 Min., 576p)
  • Outtakes (2:09 Min., 576p)
  • Die Band "Tonic" (10:53 Min., 576p)
  • Deleted Scenes (5:53 Min., 576p)
  • Spotlight Location (10:23 Min., 576p)
  • Darstellerinfos: (Textafeln in 1080p)
    • Jason Biggs
    • Chris Klein
    • Natasha Lyonne
    • Thomas Ian Nicholas
    • Tara Reid
    • Mena Suvari
    • Sean W.Scott
    • Eddie Kaye Thomas
    • Alyson Hannigan
    • Shannon Elizabeth
  • Unsere DVD-Empfehlung: "Michael Clayton" (2:15 Min., 1080p)
  • Trailershow:
    • Step Up 2 (2:08 Min., 1080p)
    • Siegfried (0:57 Min., 1080p)
    • Alexander (1:47 Min., 1080p)
    • Scary Movie (2:24 Min., 1080p)
    • Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken (0:44 Min., 1080p)
    • Lissi und der wilde Kaiser (1:39 Min., 1080p)
    • Asterix bei den Olypmischen Spielen (2:39 Min., 1080p)
  • Trailer bei Disc-Start: "Freche Mächen" (2:16 Min., 1080p)
VerpackungSeastoneCase
 Die Extras sind leider mäßig und liegen allesamt in Standard Definition vor. Lediglich das Interview mit den beiden Weitz-Brüdern ist wirklich lohnenswert, denn sie gewähren uns einen schönen Einblick in die Produktion und warten mit einer Vielzahl nützlicher Infos, sowie Anekdoten zum Dreh auf. Das 22minütige "Making of", welches damals für ProSieben produziert wurde, liegt komplett in Deutsch vor und ist als reiner Promo-Clip zu werten, ohne auch nur eine Sekunden wirklich informativ zu erscheinen.
Auch die zehn Interviews mit den Regisseuren und den Darstellern sind uninteressant und absolut nichtssagend. Da ist der 6minütige "Blick hinter die Kulissen" schon deutlich besser, aber immer noch nicht wirklich sehenswert. Dann schon lieber 2 Minuten an "Outtakes" und 5 Minuten an "Deleted Scenes". Desweiteren darf man ein kleines Featurette über die Band "Tonic" anschauen und unter "Spotlight Location" trifft man auf ein weiteres werbelastiges "Making of" ohne wirklichen Nährwert.
Zum Schluss gibt es noch massig Trailer (ohne Trailer zum Hauptfilm selbst) und Darstellerinfos in Textform. Der Blu-ray liegt zudem noch ein 6seitiges Booklet mit weiteren Infos und Kapitelindex bei.
 ++/---

Fazit
Alle paar Jahre wieder braucht eine Teenagergeneration eine Komödie um den ersten Sex und wenn die Macher sich geschickt anstellen, landen sie einen Bombenhit, so wie bei "American Pie". Die Plots variieren dabei meist nur marginal, es geht mehr darum, wie witzig oder wie nackt das Gezeigte wirklich ist - oder wie neu und revolutionär, bzw. wie geschmacklos.
"American Pie" zündete am Box Office gewaltig und trat gemeinsam mit ein paar anderen Filmen eine ganze Welle von Gross-Out-Komik-Filmen los, die bis heute noch nicht wieder abgeebbt ist. Grossout in Verbindung mit diversen wiederholbaren Sprüchen und einigen Killerszenen, die bis in alle Ewigkeiten wirken werden, das musste Kasse machen. Was aber bei "American Pie" wirklich beeindruckt, ist die zwar vollkommen simple, aber doch ungemein charmant erzählte Geschichte zwischen den denkwürdigen Szenen. Die Nerds von früher, die sich nie gegen die Strahlemänner behaupten konnten, das ist hier eine Mixtur der verschiedensten Teenager-Klassen, aufgekocht zu einem harmonischen Ganzen.
Der Film widmet sich gleich vier männlichen Jungfrauen, die sich dummerweise eine Frist bis Schuljahrs- und High-School-Ende zur Entjungferung setzen und deckt die Klassen praktischerweise gut ab. Da gibt es den tollpatschigen Pechvogel (Biggs), den noch ungeschickten Sportler-Schönling (Klein), den glücklich Liierten (Nicholas) und den totalen Außenseiter (Thomas). Natürlich stehen deren ehrenhafte bzw. -lose Versuche im Vordergrund, doch der Film nimmt sich zusätzlich Zeit für die Seite der Mädchen (die natürlich durch die Bank weg realistischer gezeichnet). Allerdings werden hier auch alle Klischees abgedeckt, vom scharfen Au-Pair-Girl, über die besorgte Freundin, das raffinierte Biest und DEN Nerd überhaupt. Der Cast ist ein reiner Glücksfall für die Geschichte der Teenagercomedy, ein Ensemble, welches ineinanderzufließen scheint, obwohl die Story eine episodenhafte Montage von gefühlvollen und geschmacklosen Szenen ist. Immerhin ist der Film dabei recht freizügig, behandelt Oralsex, genauso Selbstbefriedigung, lässt den Hauptdarsteller den titelgebenden Kuchen vögeln (eine von zwei Evergreens, der andere ist Alyson Hannigans berühmtes Flötenzitat) und eine Ladung Sperma im Bier wird auch nicht aus- bzw. stehengelassen. Dabei gestalten die Weitz-Brüder das ebenso freizügig wie gefühlvoll, ohne in provokant exhibitionistische Details zu verfallen.
"American Pie" hat seine halbe Besetzung berühmt gemacht und ihr so viele Rollen zugetragen, dass zwei Jahre später so ziemlich alle wieder zur Fortsetzung antraten, die beinahe ebenso unterhaltsam ist, was übrigen auch für den dritten Teil der Reihe gilt. Zu bewundern ist hier jedenfalls die märchenhaft-charmante Art, mit der das alles dargeboten wird, angereichert mit fetziger Musik und dem richtigen Drive, um die dürre Idee durch irre schnelle 90 Minuten zu tragen. Was sind da Werke wie "Porkys"? Schlachthäuser!



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American Pie
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