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CAN 2013
Originaltitel:Cottage Country
Länge:91:20 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 16 Jahre
Regie:Peter Wellington
Buch:Jeremy Boxen
Kamera:Luc Montpellier
Musik:Asher Lenz, Stephen Skratt
SFX:Rudy Rivas
Darsteller:Malin Akerman, Lucy Punch, Tyler Labine, Benjamin Ayres, Sabrina Grdevich, Jim Annan, Daniel Petronijevic, Krystieanne Haufler
Vertrieb:Capelight
Regionalcode:B
Blu-ray-Start:29.11.2013 (Kauf)



Inhalt
In der familieneigenen Hütte mit Seeblick möchte Todd seiner Freundin Cammie den längst überfälligen Antrag machen. Alles scheint perfekt – würde nicht unvermittelt Todds unverschämter Bruder Sal mit seiner grenzdebilen Freundin Masha auftauchen. Der ultimative Heiratsantrag scheint in Gefahr und Cammie verlangt den sofortigen Rausschmiss der ungebetenen Gäste. Doch der Bruder-Konflikt eskaliert - und endet mit Sals Enthauptung. Wie viele Leichen auch ihren Weg pflastern: Cammie lässt sich den wichtigsten Moment ihres Lebens nicht versauen!

Bild
Format1,78:1
Norm1080p / MPEG-4 AVC
 Das HD-Bild liegt im Format von 1,78:1 vor und wurde in MPEG-4 kodiert. Die Bild- und Detailschärfe erweisen sich als gut, denn nur selten gibt es etwas weicher wirkende Einstellungen, die den eingesetzten Farbfiltern geschuldet und ein Resultat stilistischer Verfremdungen sind. Die Farben erweisen sich zwar als sehr kräftig und meist natürlich, jedoch zeigt das Bild oft einen leichten Gelbstich. Schwarz wird satt gezeichnet, und der leicht überhöhte Kontrast arbeitet, trotz einiger steil wirkender Bildbereiche, ausgewogen bzw. verschluckt in dunklen Szenen keine Details. Konturen werden ruhig und sauber wiedergegeben, allerdings könnte das Bild etwas mehr Tiefe und Plastizität vertragen. Die Kompression arbeitet bis auf einige Ausnahmen (homogene Flächen in dunkleren Bildbereichen) ruhig im Hintergrund, kommt aber zu Beginn bei den Unterwasseraufnahme etwas ins Schleudern. Auch ein paar Banding-Artefakte sind im Hintergrund wahrzunehmen. Filmkorn zeigt sich sehr gering im Hintergrund.





(Klickt auf die einzelnen Bilder, um diese in der Originalgröße von 1920 x 1080 zu sehen.)

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Ton
FormateDTS-HD Master Audio 7.1 (dt.), DTS-HD Master Audio 5.1 (engl.)
SpracheDeutsch, Englisch
UntertitelDeutsch
 Die deutsche Tonspur wurde auf einen 7.1-HD-Mehrkanalton aufgemotzt und nutzt Genre bedingt die Effektkanäle, jedoch nur temporär. Dialoge stehen zwar im Mittelpunkt des Geschehens, allerdings sind immer wieder kleinere direktionale Surround-Effekte wahrzunehmen, die für die nötige Räumlichkeit sorgen. Für ein Komödie klingt die Abmischung sehr hochwertig und bietet eine gute Sprachverständlichkeit mit einer klaren und präzises Klangwiedergabe. Der Dynamikbereich ist ordentlich, lediglich der Subwoofer arbeitet etwas verhalten, bietet in den wenigen actionlastigen Szenen aber genug Druck, um den HD-Ton basstechnisch gut zu unterstützen. Der Score wird kraftvoll und voluminös wiedergegeben, ohne die restlichen Klangelemente zu unterdrücken. Der englische HD-Mix klingt dem deutschen sehr ähnlich, bietet produktionsbedingt eine etwas natürlichere Mischung aus Dialogen und Nebengeräuschen. Optional lassen sich deutsche Untertitel hinzuschalten.
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Extras
MediumBD-50
Extras
  • Trailer bei Disc-Start:
    • Revenge for Jolly (2:10 Min., 1080p)
    • Violet & Daisy (1:57 Min., 1080p)
  • Behind the Scense (10:51 Min., 1080i)
  • Original-Trailer (2:15 Min., 1080p)
  • Trailershow:
    • Revenge for Jolly (2:10 Min., 1080p)
    • Violet & Daisy (1:57 Min., 1080p)
    • Fresh Meat (1:43 Min., 1080p)
    • Attack the Block (2:32 Min., 1080p)
VerpackungSeastoneCase mit Wendecover
 Neben einer Handvoll Trailer, weiteren Capelight-Titeln sowie dem Trailer zum Hauptfilm enthält die Disc lediglich ein 10minütiges Hinter den Kulissen-Feature. Dieses lässt zwar die Macher und Darsteller zu Wort kommen und zeigt ein paar Einblicke vom Set, wirklich informativ fällt der Beitrag allerdings nicht aus. Deutsche Untertitel sind vorhanden. Das Bonusmaterial liegt komplett in High Definition vor.
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Fazit
Es gibt eigentlich nichts Schöneres als mit seiner Liebsten (in diesem Fall Malin Akerman, Interner Link"Nach 7 Tagen ausgeflittert", Interner Link"Watchmen") an den See zu fahren und ihr dort den längst überfälligen Heiratsantrag zu machen. Wenn die ruhige Woche aber von dem verhassten und nervigen Bruder sowie dessen abgedrehter und grenzdebiler Freundin gestört wird, kann einem beim Holzhacken schon einmal die Axt ausrutschen. Der Unfall zwischen Todd und seinem Bruder Sal zieht einen ganzen Rattenschwanz von Vertuschungsmorden nach sich und stellt die Beziehung des "glücklichen" Paares auf eine harte Probe, wobei einer der beiden schnell sein wahres Gesicht zeigt.

Der Gewaltfaktor in "Cottage Country" ist nicht sonderlich hoch, steht aber auch nicht im Mittelpunkt dieser schwarzen Komödie mit dem sympathischen Dickerchen Tyler Labine ("Reaper"), der eine ähnliche Performance abliefert wie in Interner Link"Tucker & Dale vs. The Evil". Peter Welligtons Film zeigt sich zwar nicht ganz so böse und zynisch wie vermutet, erweist sich aber als brauchbare Killer-Komödie mit einigen spaßigen Wendungen, wobei der Humor teilweise etwas erzwungen wirkt. Die morbiden Einfälle zur Entsorgung von Zeugen, nur um den Heiratsantrag durchzuziehen, sind nett, aber zu vorhersehbar, vor allem im Bezug auf die Charakterentwicklung. Zudem sind die Halluzinationen von Todd, der seinen toten Bruder als Zombie sieht, etwas fehl am Platz und ziehen den Mittelteil unnötig in die Länge. Malin Akerman liefert die beste Darstellung ab und spielt das, was sie bereits in Interner Link"Nach 7 Tagen ausgeflittert" am besten konnte: die Rolle einer gestörten und unberechenbaren Frau. Im Fall von "Cottage Country" ist sie eine Frau, deren biologische Uhr langsam abläuft, und die für eine perfekte, wenngleich auch nur gespielte Ehe über Leichen gehen würde. Sie ist es dann auch, die den Film nach 40 Minuten trägt, während Labine mehr den stillen Part übernimmt und tollpatschig von einer Panikattacke zur nächsten hetzt. Das bleibt kurzweilig unterhaltsam, kann jedoch nicht lange nachwirken, und der Spaßfaktor lässt bei einer zweiten Sichtung enorm nach.

Für nebenbei ist "Cottage Country" auf jeden Fall einen Blick wert. Die Blu-ray aus dem Hause Capelight überzeugt fast auf ganzer Linie und wird mit einem FSK-Wendecover ausgeliefert.



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