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USA 1988
Originaltitel:Dead Pool, The
Alternativtitel:Dirty Harry 5
aka. Dirty Harry 5 - Das Todesspiel
aka. Dirty Harry V - Das Todesspiel
aka. Lista Negra, La
Länge:91:13 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 16 Jahre
Regie:Buddy Van Horn
Buch:Steve Sharon
Kamera:Jack N. Green
Musik:Lalo Schifrin
SFX:Joe Day
Darsteller:Clint Eastwood, Patricia Clarkson, Liam Neeson, Evan C. Kim, Jim Carrey, David Hunt, Michael Currie, Michael Goodwin, Darwin Gillett, Anthony Charnota, Christopher P. Beale, John Allen Vick, Jeff Richmond
Vertrieb:Warner
Regionalcode:A,B,C
Blu-ray-Start:04.07.2008 (Kauf)



Inhalt
Einer ominösen Mordserie sind nacheinander ein Rockstar, eine Filmkritikerin und ein Talkmaster zum Opfer gefallen. Ihre Namen befanden sich auf einer Todesliste, die der exzentrische Regisseur Peter Swan, angeblich nur zum Spaß, erstellt hat. Als Calahan diese Todesliste in die Hände fällt, muss er feststellen, dass sie mit einem ihm wohlbekannten Namen endet: seinem eigenen! Zum ersten mal in seiner Laufbahn wird Harry Calahan selbst zum Gejagten.

Bild
Format1,85:1
Norm1080p / VC-1
 Auch der letzte Teil der "Dirty Harry"-Reihe bietet uns eine sehr gute Bildqualität, zeigt im Vergleich zu den anderen Teilen aber keine großen Überraschungen mehr. Auch wenn Kontrast, Farben und Schärfe auf einem guten bis sehr guten Niveau sind, will sich der Wow-Effekt nicht ganz so einstellen wie bei den vorherigen Teilen. Dabei werden uns eine Vielzahl an Details geboten und sobald das Bild doch einmal unscharf erscheint, ist dies leider die Schuld des Kameramanns, dessen Arbeit hier leider deutlich hinter der seiner Kollegen der anderen Teile zurücksteckt. Man merkt das Jack N. Green zu damaligen Zeit noch sehr unerfahren war. Der Schwarzwert ist sehr hoch ausgefallen, ohne dabei nötige Details zu verschlucken und in den passenden Szenen werden wir mit einer hervorragenden Tiefenschärfe verwöhnt.
Bildrauschen ist hierbei kaum und wenn nur auf homogenen Flächen auszumachen und die Kompression arbeitet wie immer tadellos. Desweiteren ist das Bild frei von Defekten und Schmutz und selbst in schnellen Bewegungen offenbaren sich keine Schwächen. Alles in allem gut restauriert, aufgrund teilweise schlampiger Kameraarbeit geht aber eine Menge an Potenzial verloren.
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Ton
FormateDolby TrueHD 5.1 (Engl.), Dolby Digital 5.1 (Engl.) Dolby Digital 1.0 Mono (Dt., Engl., Kast., Port., Frz., Spa.)
SpracheDeutsch, Englisch, Kastilisch, Portugiesisch, Französisch, Spanisch
UntertitelDeutsch, Englisch, Deutsch für Hörgeschädigte, Englisch für Hörgeschädigte, Dänisch, Finnisch, Französisch, Italienisch, Niederländisch, Norwegisch, Portugiesisch, Schwedisch, Spanisch, Kastilisch, Brasilianisch, Italienisch für Hörgeschädigte
 Der deutsche Mix klingt wieder ausgesprochen sauber und stets gut verständlich und liegt sogar in Dolby Surround vor. Neben einer sauberen und gut abgemischten Front, der es etwas an Druck und Dynamik mangelt, darf dann auch der Effektbereich dezent zum Einsatz kommen. Auch wenn dies eher verhalten passiert, so darf zumindest der Score überraschend klar und gut abgemischt für etwas Räumlichkeit sorgen. Der englische 5.1-Mix und der TrueHD-Track bieten da schon deutlich mehr Räumlichkeit und so spendiert man uns z.B. in der 5. Minute eine sehr räumliche Schießerei mit einer Menge direktionaler Einspielungen und einem guten Bass, sowie einem sauberen und differenzierten Musikeinsatz. Weder Nebengeräusche, Effekte noch der Score kommen sich hierbei in die Quere und erscheinen gut ausbalanciert. Lediglich die Dialoge klingen ein Spur zu gedrungen und dumpf, was beim deutschen Mix nicht der Fall ist. Optional lassen sich deutsche Untertitel hinzuschalten.
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Extras
MediumBD-25
Extras
  • Audiokommentar von Jack N. Green und David Valdes
  • Die Kunst von Dirty Harry (21:39 Min., 480p)
  • Dirty Harry Trailershow:
    • Dirty Harry (3:28 Min., 480p)
    • Calahan (2:21 Min., 480p)
    • Der Unerbittliche (2:17 Min., 480p)
    • Dirty Harry kommt zurück (1:29 Min., 480p)
    • Dirty Harry 5 - Das Todesspiel (1:29 Min., 480p)
VerpackungSeastoneCase
 Das Bonusmaterial ist von zufriedenstellender Qualität und enthält einen netten Audiokommentar mit Produzent David Valdes und Kameramann Jack N. Green, der durchweg unterhaltsamer Natur ist, aber nicht deutsch untertitelt wurde. Die 20minütige Dokumentation "Die Kunst von Dirty Harry" lässt die Reihe nochmals Revue passieren und wie immer kommen die üblichen Verdächtigen wie diverse Autoren, Produzenten, Regisseure und Kritiker zu Wort. Sehenswert, hat aber nichts Neues zu bieten. Zum Schluss gibt es noch die obligatorische Trailershow.
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Fazit
Der fünfte und letzte Teil der "Dirty-Harry"-Saga lässt die Frage offen, warum er eigentlich produziert wurde, denn es handelt sich lediglich um einen gewöhnlichen Cop-Krimi, in dem Eastwood noch einmal in seine legendäre Figur schlüpft, ohne noch etwas Zwiespältiges aus der Rolle rauszuholen, nicht mal zum Thema Selbstjustiz. Allein das Sujet eines halbgaren Wettspiels, welche Prominenten in einem Jahr noch sterben werden, ist als Grundlage schon strafbar, denn Funktion, Kontrolle und Ablauf bleiben komplett ungeklärt. Calahan ist demnach dann auch mehr damit beschäftigt ein paar andere brenzlige Situationen durchzustehen, die mit der Rache eines Mafiabosses zusammenhängen oder mit seiner aufkeimenden Beziehung zu einer lernfähigen Topreporterin.
Diese Ereignisse sind weder besonders gut entwickelt noch unterhaltsam, lenken aber erfolgreich von der öden Grundstory ab. Die ist nur erinnerungswert, weil Liam Neeson in einer frühen großen Nebenrolle einen Filmregisseur so betont klischeehaft anlegen muss, dass man sich an eine Columbo-Folge erinnert fühlt, und weil das allererste Opfer Jim Carrey in Person ist, ein Jahr vor seinem großen "Ace Ventura"-Durchbruch, der hier einen drogenabhängigen Rockstar mimt, dem (unglaublich, aber wahr), Guns'n Roses "Welcome to the Jungle" in den Mund gelegt wird. Lediglich Eastwoods eisgraue Präsenz rettet ein wenig das Niveau, wenn auch vor seiner Magnum wieder mal eins, zwei, drei alle kapitulieren und niedergestreckt werden. Und zum Schluss reicht auch das Kaliber nicht mehr.
Der Mörder erweist sich später sogar als gänzlich Unbekannter mit kaum erklärbarem Motiv, was aber auch kein Wunder ist, weil der Kreis der Verdächtigen nie erweitert wird. Somit kommt höchstens mittelprächtige Spannung auf, die in einem Dirty-Harry-Film weit unter Standard ist. Der fünfte Teil: nur noch etwas für anspruchslose Komplettisten.



Screenshots




Druckbare Version
Unerbittliche, Der (Dirty Harry Collection)
Callahan (Dirty Harry Collection)
Dirty Harry (Dirty Harry Collection)
Dirty Harry kommt zurück (Dirty Harry Collection)
Dirty Harry V - Das Todesspiel
IMDb.com OFDb.de



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