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D, FR, ESP 2008
Originaltitel:Astérix aux Jeux Olympiques
Alternativtitel:Asterix at the Olympic Games
Länge:117:15 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 6 Jahre
Regie:Frédéric Forestier, Thomas Langmann
Buch:Thomas Langmann, Olivier Dazat, Alexandre Charlot, Franck Magnier
Kamera:Thierry Arbogast
Musik:Frédéric Talgorn
SFX:Michail Krasnoborov Redwood, Herve Anceau
Darsteller:Clovis Cornillac, Gérard Depardieu, Alain Delon, Franck Dubosc, Benoît Poelvoorde, José Garcia, Jérôme Le Banner, Stéphane Rousseau, Nathan Jones, David Beckham, Elsa Pataky, Claudia Cardinale, Michael Bully Herbig, Zinédine Zidane, Michael Schumacher, Amélie Mauresmo
Vertrieb:Constantin / Highlight
Regionalcode:B
Blu-ray-Start:21.08.2008 (Verleih) / 21.08.2008 (Kauf)



Inhalt
Die Abenteuer des blitzschnellen Asterix und seines zaubertrankgestärkten Gefährten Obelix führen diesmal ins ferne Griechenland. Dort wollen sie dem jungen und wagemutigen Gallier Alafolix helfen, die Olympischen Spiele und gleichzeitig das Herz der wunderschönen griechischen Prinzessin Irina zu gewinnen. Wäre da nur nicht der tückische Brutus, der alles daran setzt, die Olympiade zu beherrschen und außerdem seinen Vater Julius Caesar aus dem Weg zu räumen.

Bild
Format2,35:1
Norm1080p / AVC MPEG-4
 Der Widescreen-Transfer wurde in MPEG 4 kodiert und bietet teilweise gestochen scharfe Bilder und eine hervorragende Detailwiedergabe. Hinzu kommen bunte, meist knackige Farben, welche aber einen sehr erdigen und warmen Touch unterliegen und meist sehr gelbstichig erscheinen. Der Kontrast überzeugt mit einem satten Schwarzwert, wurde aber stilbedingt etwas überhöht. Die hat zur Folge, dass helle Flächen überstrahlen und etwas steil erscheinen. Schmutz gibt es bei dieser aktuellen Produktion natürlich nicht und die Kompression arbeitet tadellos. So bleibt eigentlich nur zu sagen, dass wir es mit einem wirklich hervorragenden Transfer zu tun haben, der selbst trotz der vielen extremen Farbverfremdungen keine wirklichen Mängel aufzeigt.



Klickt auf die Bilder um zur Originalgröße zu wechseln.

 +++++/

Ton
FormateDTS HD 5.1 High Resolution
SpracheDeutsch, Französisch
UntertitelDeutsch für Hörgeschädigte
 Der Sound darf als solide und dem Genre typisch bezeichnet werden. Ein Großteil spielt sich ohnehin im Frontbereich ab und wartet mit einer sehr guten Dialogwiedergabe auf. Im passenden Moment werden aber auch die Rears gut eingesetzt und so wird bei den Olympischen Spielen z.B. das Jubeln des Publikum sauber auf die Rears gelegt und sorgt für die nötige Räumlichkeit. Hin und wieder gibt es überzeugende direktionale Effekte und auch der Subwoofer darf ab und an ordentlich in die Vollen greifen. So ist das Wagenrennen soundtechnisch sicherlich die beste Szene im Film und sorgt für sehr viel Räumlichkeit, reichlich direktionale Effekte und wartet zudem mit einem satten Basseinsatz auf. Für eine Komödie wirklich sehr gut und es gibt weder am Hochton noch an der Dynamik etwas zu kritisieren. Selbst der Score darf sich sehr kräftig über sämtliche Kanäle verteilen.
Der französische Original-Mix liegt ebenfalls in DTS HD High Resolution 5.1 vor und steht der deutschen Tonspur in nichts nach. Perfekte Sprachwiedergabe, gute Räumlichkeit mit einem satten Basseinsatz und gut platzierte Effekte machen ihn aus. Optional gibt es deutsche Untertitel.
 ++++/-

Extras
MediumBD-50
Extras
  • Asterix Special - Ein Film entsteht (93:09 Min., 576p)
  • Making of (20:53 Min., 576p)
  • Die Kostüme (1:54 Min., 576p)
  • Making of: Michael Schumacher und Zinedine Zidane (3:58 Min., 576p)
  • Interviews:
    • Gerard Depardieu (3:37 Min., 576p)
    • Clovis Cornillac (2:15 Min., 576p)
    • Vanessa Hessler (2:24 Min., 576p)
    • Alain Delon (2:02 Min., 576p)
    • Tomas Langmann & Frederic Forestier (2:34 Min., 576p)
    • Albert Uderzo (2:02 Min., 576p)
  • Premiere in München (5:05 Min., 576p)
  • Pressekonferenz München (8:04 Min., 576p)
  • Darstellerinfos: (1080p)
    • Gerard Depardieu
    • Clovis Cornillac
    • Alain Delon
    • Michael Bully Herbig
  • Unsere DVD-Empfehlung "Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken" (0:55 Min., 1080p)
  • Der besondere Filmtipp "Freche Mädchen" (2:32 Min., 1080p)
  • Trailer bei BD-Start:
    • Lissi und der wilde Kaiser (2:00 Min., 1080p)
  • Trailershow:
    • Step Up 2 (2:08 Min., 1080p)
    • Urmel voll in Fahrt (2:13 Min., 1080p)
    • Beste Zeit (2:13 Min., 1080p)
    • Siegfried (0:57 Min., 1080p)
    • Die wilden Hühner und die Liebe (2:28 Min., 1080p)
    • Die Welle (1:11 Min., 1080p)
    • Hui Buh, das Schlossgespenst (2:27 Min., 1080p)
VerpackungSeastoneCase
 Das Bonusmaterial liegt leider komplett in Standard Definition vor und lediglich die Trailer wurden in Hi Def aufgespielt. Den Anfang macht das 93minütige Special "Ein Film entsteht", welches sich auch als bestes und umfangreichstes Feature auf der Disc herausstellt. Hier werden uns die wichtigsten Aspekte der Produktion erläutert und man gewährt uns einen sehr intensiven und umfangreichen Einblick hinter die Kulissen. Man sieht z.B. dem deutschen Comedy-Export Bully zu, wie er mit sprachlichen Problemen zu kämpfen hat, gewährt uns einen Einblick in das Casting, in die Vorproduktion, sowie der Nachproduktion. Zudem geht man auf das Set-Design, die Effekte und die Entstehung des Skripts ein. Dabei kommen sowohl die Darsteller als auch die Macher zu Wort. Das nachfolgende, 20minütige "Making of" wurde für das deutsche Fernsehen produziert. Es ist sehr werbelastig ausgefallen und zeigt lediglich übliche Standards. Das 2minütige Special über "Die Kostüme" ist viel zu kurz, genauso wie "Making of Michael Schumacher und Zinédine Zidane". Hier widmet man sich in knapp 4 Minuten den Kurzauftritten der beiden Sportler. Beides ist nicht sonderlich sehenswert, weil total oberflächlich. Auch die sechs Interviews sind etwas langweilig und mit einer Gesamtlaufzeit von 15 Minuten sehr kurz ausgefallen. Zum Schluss lassen sich noch vier "Darstellerinfos" aufrufen und man bekommt einen kleinen Ausblick auf die "Premiere in München" sowie die "Pressekonferenz" geboten, bei der Macher und Darsteller anwesend waren. Leider gibt es weder einen Audiokommentar, noch geschnittene Szenen oder Outtakes zu bewundern. Dafür sind alle Extra deutsch untertitelt bzw. liegen in deutsch vor. Ein Trailer zum Hauptfilm gibt es leider nicht, dafür aber ein 6seitiges Booklet mit Hintergrundinfos.
 +++/--

Fazit
Man muss Klamauk mögen, vor allem wenn er aus Frankreich kommt, um an dem dritten Real-Abenteuer des kleinen Galliers gefallen zu finden. Dabei darf man "Asterix bei den olympischen Spielen" als bisher besten Teil der Reihe bezeichnen, was nicht zuletzt am deutlich stärkeren Slapstickanteil liegt. Jede Szene ist extrem comicartig ausgefallen und jegliche Charaktere erscheinen überzeichnet und absolut chaotisch. Damit kommen die beiden Regisseur Frédéric Forestier und Thomas Langmann den Comics deutlich näher als ihre Vorgänger - auch wenn die eigentlich ziemlich simple Geschichte auf der Strecke bleibt. Dafür wirkt alles knallig bunt und man versucht einen Gag nach den anderen auf das Publikum loszulassen. Das klappt auch ganz gut. Selbst wenn nicht jeder Kalauer sitzt oder teilweise ins Alberne abdriftet, so schaffen es die Macher "Asterix"-Atmosphäre zu erzeugen. Außerdem, umso alberner, überdrehter, bunter und chaotischer, desto besser ist es doch, oder? Die Idee mit den Olympischen Spielen ist sehr gut und bietet reichlich Platz für tolle Gags, wobei die Liebesgeschichte drumherum eher mäßig und langweilig ausgefallen ist, sich zum Glück aber nicht sonderlich stark in den Mittelpunkt drängt.
Die Aneinanderreihung von Slapstickeinlagen war hier deutlich wichtiger, so auch das Verarbeiten der typischen "Asterix"-Elemente wie z.B. die Angst der Römer vor den Galliern, kleinere Schlägereien mit großen Folgen und der Versuch der Römer, den Zaubertrank für sich zu nutzen. Hinzu kommt, dass Cäsars Sohn Brutus stets vergeblich versucht seinen Vater umzubringen. Er lässt einen speziellen Spiegel bauen, bietet ihm ein giftiges Bad an etc. Aber der selbstverliebte Herrscher Rom hat natürlich einen Vorbader und Vorspiegler. Oftmals sind es die kleinen Details, welche den Film so liebenswert und vor allem sehenswert machen. Seien es kleine politische Anspielungen oder einfach nur Gags am Rande wie die Tatsache, dass das erste Lichtschwert aus Rom stammt, Dopingtests mit Käfern oder einfach nur die kleinen Cameos von Michael Schumacher als "Schumix" beim Wagenrennen, oder Zinédine Zidanix der erster gallische Fußballstar. Auch Michael "Bully" Herbig" ist mit von der Partie und darf als Brutus' rechte Hand für viel Spaß sorgen, muss allerdings ohne Dialoge auskommen, da Brutus ihm die Zunge herausreißen ließ. Für Bully waren die Dreharbeiten besonders schwer, da er kein Französisch kann und am Set kaum Englisch gesprochen wurde.
Doch was wäre ein "Asterix"-Film ohne die beiden wichtigsten Gallier. So darf Gérard Depardieu zum dritten Mal in die Rolle des Obelix schlüpfen und Neuzugang Clovis Cornillac ist erstmalig als Asterix zu sehen. Er löst damit Chrstian Clavier ab. Beide Hauptdarsteller spielen ihre Rollen wirklich gut, man muss aber dazu sagen, dass sie bei weitem nicht soviel Screentime haben, wie man es von einem "Asterix"-Film erwartet und mir fehlen vor allem die großen Schlägereien mit den Römern. Hier geht es vornehmlich um die Olympischen Spiele und die bieten reichlich Spaß und wenn es sein muss auch viel Haudrauf.

"Asterix bei den Olympischen Spielen" ist sicherlich kein Meilenstein, aber schwer unterhaltsam und hoffen wir, dass dies nicht der letzte Teil ist, denn technisch hinterlässt die teuerste französische Produktion einen verdammt guten Eindruck, vor allem was das Setting und die CGI-Effekte angeht. Die Blu-ray bietet dann auch noch reichlich Grund zum Feiern und überzeugt vor allem bild- und tontechnisch. Beim Bonusmaterial fehlt mir persönlich ein Audiokommentar. Ein idealer Film für die ganze Familie und ewig Junggebliebene.



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