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USA 2012
Originaltitel:Seven Below
Alternativtitel:Se7en Below
aka. Seven Below Zero
Länge:92:23 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 16 Jahre
Regie:Kevin Carraway
Buch:Lawrence Sara, Kevin Carraway
Kamera:Harris Charalambous
Musik:Jake Staley
SFX:Joe Busam
Darsteller:Val Kilmer, Ving Rhames, Luke Goss, Bonnie Somerville, Matt Barr, Christian Baha, Rebecca Da Costa, Brianna Lee Johnson, Kaleigh Howland, Silvio Wolf Busch, Kylie Pfingsten, Tia Sage
Vertrieb:Mr. Banker Films / Lighthouse
Regionalcode:B
Blu-ray-Start:20.04.2012 (Kauf)



Inhalt
Es ist der Sturm des Jahrhunderts, vor dem eine Gruppe von Fremden Schutz und Unterschlupf sucht. Es zieht sie alle zu einem abgelegenen Haus, mitten im tiefsten Wald. Doch was sie dort erwartet, hätten sie sich in ihren kühnsten Albträumen nicht vorstellen können. Denn exakt vor 100 Jahren ist an diesem Ort etwas unsagbar Schreckliches passiert. Und nun, zu diesem gespenstischen Jubiläum, findet sich die Gruppe in einer Zeitschleife wieder. Wer die Vergangenheit vergisst, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen!

Bild
Format1,78:1
Norm1080p / MPEG-4 AVC
 "7 Below" bietet eine gute Qualität, zeigt viele Details und bietet eine gute bis sehr gute Schärfe. Dadurch entstehen eine ordentliche Plastizität und gute Durchzeichnung. Es gibt zwar immer wieder weniger detaillierte Szenen, doch im Großen und Ganzen wird dem Zuschauer ein gutes HD-Bild geboten. Der Kontrast fällt etwas wechselhaft aus und zeigt teilweise ein etwas schwaches Bild, was in dunklen Bildbereichen auffällt. Helle Flächen neigen eher zu leichten Überstrahlungen. Die Farbgebung wurde absichtlich reduziert und verfremdet, erweist sich insgesamt aber als natürlich. Die Kompression arbeitet weitestgehend ruhig im Hintergrund. Störendes Bildrauschen ist nicht auszumachen.




(Klickt auf die einzelnen Bilder, um diese in der Originalgröße von 1920 x 1080 zu sehen.)

 ++++/-

Ton
FormateDTS-HD Master Audio 5.1 (dt., engl.), Dolby Digital 2.0 Stereo (dt.)
SpracheDeutsch, Englisch
Untertitel-
 Beim Ton greift man am besten zur deutschen Stereospur, denn die beiden DTS-HD Master Audio 5.1-Abmischungen stellen eine Katastrophe dar. Der Effektbereich wurde übertrieben dominant abgemischt, wodurch Dialoge teilweise nicht mehr zu verstehen sind. Räumlichkeit entsteht durch den unsauberen Mix nicht, und das Missen eines natürlichen Klanges macht beiden Tonspuren unzumutbar. Dann verzichtet man lieber auf die ohnehin wenigen Surroundeffekte und hört sich "7 Below" im ordentlichen Stereo an. Wobei man sagen muss, dass selbst der Stereoton weit von einem sehr guten Mix entfernt ist. Da klingen 30 Jahre alte Filme teilweise besser. Untertitel sind nicht vorhanden.
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Extras
MediumBD-25
Extras
  • Original-Trailer (1:42 Min., 1080p)
VerpackungSeastoneCase mit FSK-Wendecover
 Als Bonus gibt es nur einen Trailer in High Definition.
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Fazit
Wenn zwei bekannte Gesichter wie Ving Rhames und Val Kilmer das Cover eines augenscheinlichen Geisterfilms zieren, ist entweder die Story zu lasch, um andere Merkmale des Streifens in den Vordergrund zu rücken oder sie dienen als reiner Werbezweck, um ein möglichst breit gefächertes Publikum anzulocken. Beides mag zutreffen, denn bis auf diese B-Mimen hat der Film rein gar nichts zu bieten. Auch wenn die Exposition, welche vor hundert Jahren angesiedelt ist, noch ein paar atmosphärische Akzente setzen kann, deuten die Geschehnisse, als ein Junge wie unter Hypnose den Rest seiner Familie umbringt, bereits darauf hin, welcher Fluch einmal mehr über die potentiellen Opfer in der Jetztzeit hereinbrechen dürfte. Die Figurenzeichnungen sind indes äußerst vage: Zwei etwas ungleiche, aber recht sympathische Brüder, ein Arzt und ein zerstrittenes Pärchen werden anhand kurz gehaltener Dialoge eingeführt, hinzu kommt die ominöse Bedienung einer Tankstelle und Gastgeber Jack, dem von vornherein etwas Mystisches und Orakelhaftes anheftet.

Leider geht die geisterhafte Chose ab Einsatz des nächtlichen Gewitters komplett einfallslos zu Werke. Hier ein kurzes Erscheinen einer Geistergestalt im Spiegel des Badezimmers, dort eine weiß gekleidete Frau am Straßenrand, dazu Kinderlachen und eine weinende Stimme - jedoch kein Schrecken, der auch nur ansatzweise Spannung oder Atmosphäre mit sich bringt. Lediglich Jack vermag mit seinen nebulösen Andeutungen ein wenig Interesse aufrecht erhalten, während die Gruppe auf unerklärliche Weise dezimiert wird, denn anstatt eines gezeigten Mordes wird jeweils nur eine Leiche mit blutigen Spuren gefunden, so dass sich nur erahnen lässt, was den Opfern widerfahren sein könnte.

Entsprechend bringt das letzte Drittel keine überraschenden Aspekte ins Spiel. Was lange Zeit durchschaubar schien, bestätigt sich mit jeder Szene des Showdowns und führt keinerlei Überraschungen mit sich. Eher bleiben einige Hintergründe etwas schwammig, denn über etwaige Motive Betreffender erfährt man rein gar nichts, und auch was es mit dem Fluch auf sich hat, wird nur oberflächlich angerissen und nicht weiter ausgeführt. Auf darstellerischer Ebene können lediglich Ving Rhames und Luke Goss überzeugen, während Val Kilmer seine Rolle als Stinkstiefel eher lustlos herunterleiert und alle weiteren Mimen erst gar nicht weiter auffallen. Kameratechnisch ziehen einige Vogelperspektiven zu Beginn die Aufmerksamkeit auf sich, doch im Verlauf kommen die Bilder nicht über ein passables Niveau hinaus, während der Score zumindest versucht, ein wenig Stimmung zu erzeugen.

Im Gesamtbild kann "Seven Below" also nicht überzeugen, denn die Geistergeschichte wirkt zu vage und undurchdacht, aufgrund des lahmen Erzählflusses und ausbleibender Schockmomente stellt sich rasch Langeweile ein, und auch der Showdown bleibt so dröge wie die minimale Ausstattung der Schauplätze. Suspense und Atmosphäre sucht man vergeblich, während die wenigen Spukeinlagen selbst Neulinge kaum in ihren Bann ziehen dürften. Ein völlig uninspiriertes, schwach konstruiertes Werk, welches selbst Nerds auf dem Gebiet der Geisterfilme ohne Bedenken auslassen können.



Screenshots




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