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FR, USA 1998
Originaltitel:Urban Legends
Alternativtitel:Düstere Legenden - Urban Legend
aka. Deyenda Legenda
aka. Legenda Urbana
Länge:99:38 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 16 Jahre
Regie:Jamie Blanks
Buch:Silvio Horta
Kamera:James Chressanthis
Musik:Christopher Young
SFX:Digiscope, Gajdecki Visual Effects
Darsteller:Alicia Witt, Jared Leto, Rebecca Gayheart, Michael Rosenbaum, Loretta Devine, Joshua Jackson, Tara Reid, John Neville, Julian Richings, Robert Englund, Danielle Harris, Natasha Gregson Wagner, Gord Martineau, Kay Hawtrey, Angela Vint, J.C. Kenny, Brad Dourif
Vertrieb:Sony Pictures
Regionalcode:A,B,C
Blu-ray-Start:07.08.2008 (Kauf)



Inhalt
Pendelton College, New England. Der Jahrestag des brutalen Serienkiller-Massakers in der Stanley Hall der Traditions-Uni soll mit einer makaberen Party gefeiert werden. Doch die düstere Legende, die vor 25 Jahren mit der Klinge eines irren Mörders geschaffen wurde, steckt ihre Kralle in die Gegenwart. Ein Psychopath geht um und mordet scheinbar wahllos. Schulleitung und Studenten sind hilflos und entsetzt. Doch Natalie und ihre Freunde Parker, Brenda, Sasha, Damon und Paul wollen nicht wie die Kaninchen vor der Schlange erstarren. Viel können sie gegen das Morden nicht ausrichten. Und sie können sich gegenseitig nicht trauen ...

Bild
Format2,40:1
Norm1080p/AVC MPEG-4
 "Düstere Legenden" sieht auf Blu-ray wirklich gut aus. Der Kontrast ist meist sehr ausgewogen und satt, wobei es gerade in dunkleren Szenen immer wieder zu leichten Ausfällen kommt und das Bild etwas matt erscheint und man einen leichten Detailverlust in Kauf nehmen muss. Dabei trumpft der Transfer aber bei Tageslichtaufnahmen auf und zeigt eine hervorragende Durchzeichnung und Tiefenwirkung. Hinzu kommen satte und kräftige Farben, sowie ein gehobenes Schärfeverhalten.
Zwar erscheint das Bild gerade in abgedunkelten Sequenzen etwas weich, erreicht aber immer noch eine hohe Detailschärfe, um für ein angemessenes High-Def-Gefühl zu sorgen. Zudem wartet der Transfer mit genügend brillanten und detailstarken Szenen auf, welche viele nötige Details offenbaren. Sicherlich kein Referenzbild, aber aufgrund der nur geringen und kaum sichtbaren Körnung und der Tatsache, dass weder Defekte noch Schmutz zu sehen sind, kann man von einem gelungenen HD-Transfer sprechen. Die Kompression arbeitet zudem absolut unauffällig.
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Ton
FormateDolby TrueHD 5.1
SpracheDeutsch, Englisch, Spanisch
UntertitelDeutsch, Englisch, Portugiesisch, Spanisch, Türkisch
 Der deutsche und englische Soundtrack liegen uns wie mittlerweile bei Sony Pictures üblich in Dolby TrueHD 5.1 vor und hinterlassen einen nahezu perfekten Eindruck. Der Score erstreckt sich sehr weiträumig aus sämtliche Kanäle und die Effektlautsprecher werden permanent mit Musik oder Nebengeräuschen angesteuert. Hinzu kommen eine Vielzahl von direktionalen Surroundeffekten wie z.B das Vorbeifahren eines Auto. Dank zahlreicher Umgebungsgeräusche entsteht ein angenehmes Mittendringefühl und in den Schocksequenzen sorgt ein ordentlicher Basseinsatz für den nötigen Druck, wobei die Effekte in der deutschen Fassung etwas zurückhaltender erscheinen. Dialoge sind dabei stets gut zu verstehen und der Dynamikumfang ist ebenfalls sehr gut. Der englische TrueHD-Mix klingt hier und dort aber etwas druckvoller und präziser im Effektereich, wobei die deutsche Tonspur insgesamt etwas heller erscheint. Beide Tracks überzeugen aber in der Verbindung zwischen Dialogen und Effekten und warten mit einem ausgezeichneten Höhen auf. Optional lassen sich wie immer diverse Untertitel hinzuschalten.
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Extras
MediumBD-50
Extras
  • 4seitiges Booket mit Hintergrundinfos
  • Audiokommentar mit Regisseur Jamie Blanks, dem Drehbuchautor Silvio Horta und dem Darsteller Michael Rosenbaum
  • Making of (10:09 Min., 480p)
  • Trailershow:
    • Demnächst auf Blu-ray (0:32 Min., 1080p)
    • Men in Black (2:29 Min., 1080p)
    • Unheimliche Begegnung der dritten Art - 30th Anniversary Ultimate Edition (1:34 Min., 1080p)
    • Könige der Wellen (2:32 Min., 1080p)
  • Hi-Def exklusiv: BD LIVE Feature (ab Profil 2.0)
VerpackungSeastoneCase
 Beim Menü der Blu-ray hat sich Sony Pictures sehr viel Mühe gegeben und präsentiert es als eingeschlagene Glasscheibe mit Blutspritzer, während im Hintergrund Filmauschitte zu sehen sind. Das Bonusmaterial ist identisch zu der US-DVD, liegt uns aber bis auf die Trailershow leider nur in Standard Definition vor. Dafür gibt es aber ein 10minütiges "Making of" inkl. Deleted Scenes. Im Gegensatz zu der langweiligen Pseudo-Dokumentation der deutschen DVD führt uns Regiesseur Jamie Blanks durch das Special und erläutert das Gezeigte. Hier wird zum Glück auf dämliches Promo-Gewäsch verzichtet und so bekommen wir auschließlich Setaufnahmen, sowie Aufnahmen der Nachproduktion gezeigt. Desweiteren beinhaltet das Featurette auch ein paar nicht verwendete Szenen, somit auch eine lustige Sexszene mit der hübschen Tara Reid. Optional lassen sich diverse Untertitelsprachen hinzuschalten. Beim Audiokommentar ist es dann auch meist Regisseur Jamie Blanks, der uns mit Infos versorgt. Seine Gesprächspartner, der Drehbuchautor Silvio Horta und Darsteller Michael Rosenbaum, labern meist nur Müll und versuchen krampfhaft witzig zu sein. Dafür wurde der Kommentar deutsch untertitelt.
Die Dokumentation der deutschen DVD fehlt hier, was aber keinen großer Verlust darstellt und bis auf einen Sony Pictures-Filmtrailer gibt es keine weiteren Extras. Doch wie auch die letzten Blu-ray-Titel von Sony verfügt die Disc über das BD-LIVE Featurette, welches allen Playern mit einem Internetanschluss ab Profile 2.0 zu Verfügung steht. Im Moment finden sich darauf nur ein paar Trailer und aufgrund der langsamen Verbindung und langen Ladezeit ist das Thema noch nicht wirklich interessant. Hoffen wir mal, dass Sony in Kürze mit mehr Inahlt aufwartet. Für die Leseratten unter euch gibt es noch ein 4seitiges Booklet mit Hintergrundinfos.
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Fazit
Nachdem Interner Link"Scream" die eigentlich schon eingestaubte Slasherwelle wieder ins Leben rief, häuften sich, wie damals nach Interner Link"Halloween", wieder unzählig viele Kopien des Stoffes. Interner Link"Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast" war da noch am besten gelungen. Doch auch mit "Düstere Legenden" hat man einen recht spannenden Film geschaffen, der aber, im Gegensatz zu seinen zwei "Vorgängern", außer in Sachen Storygerüst, nicht viel Neues zu bieten hat!
Die Idee, einen Killer auf der Basis von düsteren Legenden Morde begehen zu lassen, ist recht nett und kann für einige schöne, teils recht kreative Kills herhalten. Leider aber ist das Drumherum ziemlicher Einheitskäse. Alle Teenie-Charaktere verhalten sich teilweise arg dämlich, und auch so gibt's nicht viel Neues an der Front. Zudem ist der Film sehr gut zum Zählen von Filmfehlern geeignet ...
Trotzdem ist das ganze recht spannend inszeniert, wofür vor allem die üblichen Stilmittel wie Dunkelheit, Regen, Blitz, Donner und ein brachialer Score sorgen. Zudem stellen die Jungdarsteller, die Teeniedeppen, allesamt recht ordentlich dar und unter den "Erwachsenen" stechen vor allem Robert Englund als kauziger Professor und Loretta Devine als kesse Schulpolizistin hervor.

"Düstere Legenden" bietet nichts Neues, aber auch nichts Schlechtes im Teenie-Horror-Einerlei. Altbewährtes spannend und mit teils kreativen Morden bestückt, macht der Streifen, vor allem durch seine guten Darsteller und die üblichen Horrormitteln doch Spaß und kann für etwas Gänsehaut auf dem Rücken sorgen! Die deutsche Blu-ray wartet mit einem sehr guten Soundmix auf und zeigt ein angenehmes, obgleich nicht überragendes High Definition-Bild, bei den Extras herrscht aber leider Sparflamme.



Screenshots




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Düstere Legenden
Düstere Legenden
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