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USA, UK 2011
Originaltitel:Zombie Apocalypse
Alternativtitel:2012 Zombie Apocalypse
aka. Last Stand, The
Länge:87:14 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ungeprüft
Regie:Nick Lyon
Buch:Craig Engler, Brooks Peck
Kamera:Pedja Radenkovic
Musik:Chris Ridenhour
SFX:Hill Vinot
Darsteller:Ving Rhames, Taryn Manning, Lesley-Ann Brandt, Eddie Steeples, Johnny Pacar, Gary Weeks, Gerald Webb, Anya Monzikova, Lilan Bowden, Robert Blanche, Adrien Lyon, Parker Lyon
Vertrieb:'84 Entertainment
Regionalcode:B/2
Blu-ray-Start:09.04.2013 (Kauf)



Inhalt
Wenige Monate nachdem ein unbekannter Virus 90 Prozent der Weltbevölkerung zu Zombies mutieren lassen hat, kämpft sich eine zusammengewürfelte Truppe der letzten Amerikaner durch das Land, um eine abgelegene letzte Zufluchtsstätte zu erreichen, die sich angeblich auf der Insel Catalina befindet. Doch ihren Weg kreuzen nicht nur die Untoten, sondern auch eine Vielzahl mutierter Tiere. Alle gieren nach dem Fleische der Überlebenden. Die Übermacht der Zombies schein unüberwindbar und die Munitionsvorräte werden immer knapper ...

Bild
Format1,78:1
Norm1080p / MPEG-4 AVC / PAL
 Eine solide Bildpräsentation wird dem Zuschauer geboten, zumal "Zombie Apocalypse" ein kostengünstig produziertes Asylum-Filmchen ist, das mit produktionstechnischen Mängeln zu kämpfen hat. Es kann trotzdem von einer gelungenen Detailzeichnung und einer überzeugenden Schärfe, die nur selten minimal abfällt, gesprochen werden. Der Eindruck ist zumindest in hellen Bildbereichen sehr plastisch und wartet mit einer weitgehend guten Durchzeichnung auf, die aber nicht konstant gehalten werden kann. Auch der Kontrast bietet eine gute Balance zwischen hellen und dunklen Bildbereichen. Nur selten saufen feinere Details in dunklen Bildbereichen etwas ab. Der Schwarzwert könnte stellenweise satter sein. Bildrauschen ist nicht auszumachen und die Farbgebung erweist sich als kräftig und meist natürlich, wobei die Optik stilbedingt angepasst wurde. Defekte, Schmutz oder Kompressionsprobleme sind nicht auszumachen. Für einen Low-Budget-Film ein ordentliches Ergebnis. Die 3D-Version ist kaum der Rede wert. Im Grunde bietet die konvertierte Fassung die selben Attribute der 2D-Fassung, wirkt nur etwas plastischer und tiefer. 3D-Effekte sucht man vergebens und zudem zeigt das Bild viele Ghosting- und Bandingartefakte. Da sollte man lieber bei der 2D-Version bleiben.


(Klickt auf die einzelnen Bilder um diese in der Originalgröße von 1920 x 1080 zu sehen.)
Alle Bilder von der 2D-Version

 ++++--Wertung der 2D-Fassung
+++---Wertung der 2D-Fassung

Ton
FormateDTS-HD Master Audio 5.1, Dolby Digital 5.1
SpracheDeutsch, Englisch
UntertitelDeutsch
 Tontechnisch erreicht "Zombie Apocalypse" solide Werte. Beide Tonspuren liegen wahlweise in DTS-HD Master Audio 5.1 und Dolby Digital 5.1 vor und unterscheiden sich nur im Dialogbereich voneinander, wobei beide eine natürliche Sprachwiedergabe besitzen. Allerdings klingt die deutsche Spur etwas lauter und steriler, während die Originalfassung mit einem etwas feinerem Klangbild aufwartet. Räumlichkeit ist nur bedingt vorhanden, denn der Film spielt sich fast ausschließlich im Frontbereich ab. Viel würde der Film für die Rears zwar nicht hergeben, aber ein wenig Räumlichkeit bei den Nebengeräuschen wäre wünschenswert gewesen. So bleiben zwei solide Tonspuren. Deutsche Untertitel können hinzugeschaltet werden.
 +++/--

Extras
MediumBD-50 / DVD-9
Extras
  • 20seitiges Booklet
  • 3D-Hologramcover
  • Zertifikat
Disc 1 (Blu-ray): Hauptfilm
  • Trailer (2:39 Min., 1080p)
  • Making of (4:35 Min., 1080p)
  • Bloopers (1:02 Min., 1080p)
  • Galerie (0:53 Min., 567i)
  • Trailershow:
    • Extinction (1:40 Min., 576i)
    • Icarus (1:55 Min., 576i)
    • Dead Genenis (2:13 Min., 1080p)
    • Psychosis (2:11 Min., 576i)
    • Der Exorzimus der Anneliese M. (1:03 Min., 1080p)
    • The Holding (1:34 Min., 576i)
    • Sensored (1:13 Min., 1080p)
    • A Haunting in Aalem 1:14 Min., 1080p)
Disc 2 (DVD): Hauptfilm
  • Trailer (2:39 Min.)
  • Making of (4:35 Min.)
  • Bloopers (1:02 Min.)
  • Galerie (0:53 Min.)
  • Trailershow:
    • Extinction (1:40 Min.)
    • Icarus (1:55 Min.)
    • Dead Genenis (2:13 Min.)
    • Psychosis (2:11 Min.)
    • Der Exorzimus der Anneliese M. (1:03 Min.)
    • The Holding (1:34 Min.)
    • Sensored (1:13 Min.)
    • A Haunting in Aalem (1:14 Min.)
VerpackungMediabook
 Das Mediabook beinhaltet ein 12seitiges Booklet mit Hintergrundinformationen, sowie ein auf Wunsch aufklebbares 3D-Hologrammcover. Das Bonusmaterial ist auf beiden Discs gleich, wobei die DVD-Version für die meisten Käufer uninteressant sein wird. Neben einer umfangreichen Trailershow mit Ausschnitten weiterer Filmtitel gibt es noch eine Bildergalerie, ein paar Pannen vom Dreh, einen Trailer zum Hauptfilm, sowie ein Making of, welches leider sehr kurz und nichtssagend ausgefallen ist. Dem Mediabook liegt ein Zertifikat mit Limitierungsnummer bei.
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Fazit
Wenn sich SyFy und Asylum zusammentun, klingt das zunächst nach einer cineastisch unsäglichen Trash-Katastrophe, doch wenn man über das total einfältige Drehbuch und ein paar schwache Computereffekte hinwegsieht, ist schon ordentlich Krawumms drin.
Die Geschichte impliziert jene, die Zombie-Fans bereits ein paar Dutzend Mal gesehen haben: Eine Gruppe Überlebender kämpft sich durch Straßen und Gebäude, um auf der Insel Catalina ein zombiefreies Leben führen zu können. Die Vorgeschichte wird rasch und optisch passabel auf den Punkt gebracht. Es gibt zwar keine näher genannte Ursache für die Krankheit VM2, doch die zerstörten Städte, die brennenden Gebäude und das Flugzeug in den Big Ben knallend vermitteln den Eindruck, wie man mit ordentlichem Budget eine Apokalypse hätte gestalten können. Als es zu den ersten drei Überlebenden geht, kommt man allerdings rasch auf den Boden der Tatsachen zurück.

Obgleich sich stereotype Charaktere auftun und selbst Ving Rhames nicht viel mehr zu tun hat, als den großen Hammer zu schwingen, läuft die Chose tempo- und actionreich ab, da alles Nase lang eine Horde Untoter den Weg kreuzt, manchmal auch von zwei Seiten und sogar infizierte Tiere zum Einsatz kommen. Natürlich werden ferner Anekdoten über die Zeit des Ausbruchs ausgetauscht, doch meistens ist die Gruppe in Bewegung, Mitglieder sterben, neue kommen hinzu. Nur leider fehl dem Ganzen ein innovativer Kniff, eine Abwandlung gängiger Genremuster, denn obgleich es nie langweilig wird, überraschen lediglich die letzten zehn Minuten aufgrund einer bizarren Idee, zwei grottig animierte Viecher auf den Plan treten zu lassen. Ansonsten sind die Animationen unterschiedlicher Qualität. Einige abgeschlagene Köpfe und Schwerthiebe sehen okay aus, anderweitig spritzt das Blut auch oft zu digital in der Gegend herum, während sich die Protagonisten selten Blutspritzer einfangen. Leichter war es für die CGI-Schmiede offensichtlich, Pfeile in Zombiekörper eindringen zu lassen, was entsprechend brauchbar aussieht. Die Maske der Untoten ist größtenteils in Ordnung, wenn auch nicht sonderlich variabel, zumal einige getötete Zombies zu häufig nochmals in Erscheinung treten.

Natürlich ergeben sich im Verlauf einige Logiklöcher und auch die Mimen kommen im Gesamtbild nicht über ein passables Mittelmaß hinaus, doch es geht recht temporeich und kurzweilig vonstatten, die verwaisten Schauplätze sind gut gewählt und ausgestattet und so etwas wie eine Begehung einer Schule oder die Inspektion eines Sportladens lässt phasenweise deutlich Suspense aufkommen. Kein Burner im Zombiefachgebiet, aber wenn man mit geringen Erwartungen an den Streifen herangeht, kann man durchaus unterhalten werden.

Das auf 2000 Stück limitierte Mediabook von '84 inkl. 3D-Hologrammcover und Zertfikat ist optisch ein Blickfang. Die 3D-Fassung braucht man zwar nicht unbedingt, dafür ist die Bildqualität der 2D-Version ansprechend. Die vorliegende Fassung ist 2 Minuten länger als die FSK-18-Version und in einschlägigen Online-Shops zu bekommen.



Screenshots




Druckbare Version
News"Zombie Apocalypse" erstmals ungekürzt von '84 im Mediabook
IMDb.com OFDb.de



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