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USA 2005
Originaltitel:Santa's Slay
Alternativtitel:Santa's Slay
aka. Santa's Slay - Blutige Weihnachten
Länge:84:42 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 16 Jahre
Regie:David Steiman
Buch:David Steiman
Kamera:Matthew Leonetti Jr.
Musik:Henning Lohner
SFX:Mike Friesen
Darsteller:Bill Goldberg, Douglas Smith, Emilie de Ravin, James Caan, Robert Culp, Fran Drescher, Rebecca Gayheart, Kevin Gillese, Jeff Hanna, Chris Kattan, Kostas Kurelias, Alicia Lorén, David MacInnis, Saul Rubinek, Annie Sorell, Dave Thomas, Donovan Workun
Vertrieb:3L
Regionalcode:B
Blu-ray-Start:15.11.2012 (Kauf)



Inhalt
Der Sohn des Teufels hat eine Wette verloren und muss für 1000 Jahre den Nikolaus spielen. Doch nun ist die Wette ausgelaufen und Santa darf sich wieder so richtig austoben. Und das tut er mit Vergnügen, indem er in einer amerikanischen Kleinstadt die Einwohner dezimiert ...

Bild
Format1,78:1
Norm1080p / MPEG-4 AVC
 Solide HD-Präsentation, wobei es sehr bedauerlich ist, dass man sich bei der Umsetzung fürs HD-Medium nicht etwas mehr Mühe gegeben hat. Die Schärfe ist nicht sonderlich ausgeprägt und auch der Detailgrad leidet unter stehenden Rauschmustern und Bewegungsunschärfen. Der Kontrast geht in Ordnung, wirkt aber ein wenig zu dunkel und der solide Schwarzwert kommt nicht umhin, ein paar Details zu verschlucken. Die Farben fallen natürlich aus und die Konturen scheinen nicht nachgeschärft. Auffällig ist die extrem schlechte Kompression. Die stehenden Rauschmuster sind auf homogenen Flächen nicht mehr schön zu reden und die sichtbaren Kompressionsartefakte trüben den Sehgenuss zusätzlich. Besonders auf großen Projektionsflächen ist dies ein K.O.-Kriterium.




(Klickt auf die einzelnen Bilder, um diese in der Originalgröße von 1920 x 1080 zu sehen.)


 +++/--

Ton
FormateDTS-HD Master Audio 5.1
SpracheDeutsch, Englisch
UntertitelDeutsch
 Beide Tonspuren wurden auf HD-Mehrkanalton hochgerechnet, bieten aber kaum klangliche Vorteile zur DVD-Version. Die Dialoge der deutschen Fassung klingen gut ausbalanciert und kommen kräftig und satt aus der Front, wobei gerade der Frontbereich etwas zu sehr dominiert. Die Rears werden trotzdem noch recht angenehm für den Score und kleinere Umgebungsgeräusche genutzt, und hin und wieder darf die Abmischung auch mit einigen direktionalen Effekten aufwarten. Der englische Mix klingt zwar in den Dialogen stellenweise etwas dumpfer, bietet insgesamt aber die bessere Abmischung: Er überzeugt durch etwas bessere Surroundeffekte und auch der Bass wirkt etwas voluminöser. Optional lassen sich deutsche Untertitel hinzuschalten, welche sehr stark von der deutschen Synchronisation abweichen.
 ++++/-

Extras
MediumBD-25
Extras
  • Trailer:
    • Deutsch (1:51 Min., 576i)
    • Englisch (1:51 Min., 576i)
  • Hinter den Kulissen (B-Roll) (23:35 Min., 576i)
  • Interviews:
    • Bill Goldberg (2:56 Min., 576i)
    • Dave Thomas (6:01 Min., 576i)
    • Matthew Leonetti Jr. (3:58 Min., 576i)
  • Trailershow:
    • Bloodsuckers (1:27 Min., 576i)
    • Die Verlassenen (2:23 Min., 576i)
    • Rec (1:53 Min., 576i)
    • Carlton Mine (2:11 Min., 576i)
    • Buried Alive (2:20 Min., 576i)
    • KM 31 (2:00 Min., 576i)
    • Wächter der Apokalypse (1:36 Min., 576i)
    • Day of the Dead (1:39 Min., 576i)
    • Bubba Ho-Tep (2:00 Min., 576i)
VerpackungSeastoneCase mit FSK-Wendecover
 Neben der obligatorischen Trailershow mit neun Ausschnitten aus anderen Filmen des Dortmunder Labels spendiert man uns einmal den englischen und deutschen Originaltrailer, sowie drei Interviews mit den Darstellern Dave Thomas, Bill Goldberg und dem Kameraman Matthew Leonetti Jr.. Alle drei Interviews sind zwar sehenswert und optional Deutsch untertitelt, aber so richtig interessant wird es nicht. Auch das Hinter den Kulissen-Featurette, welches mit einer Laufzeit von knapp 23 Minuten deutlich interessanter ist und einen schönen unkommentierten Einblick in die Dreharbeiten gewährt, hätte länger sein dürfen. Auf das umfangreiche Bonusmaterial der Doppel-DVD Version muss leider verzichtet werden. Die Extras liegen allesamt in Standard Definition vor, bieten aber zumindest teilweise deutsche Untertitel.
 +/----

Fazit
Man stelle sich folgende Szene vor: Großes Familienessen zu Weihnachten, belangloser Small-Talk und kleines Piesacken über den trockenen Truthahn. Da rappelt es im Schornstein, Santa Claus erscheint und pustet allen Anwesenden auf grimmige Art und Weise das Lebenslicht aus. Da haben wir die Eröffnungsszene aus "Santa's Slay". Denn der Weihnachtsmann ist alles andere als der liebevolle, dicke Weißhaaropa. Hier gibt sich ein Wrestler die Ehre, streift sich ein Nikolauskostüm über, macht ein cool-böses Gesicht und mordet sich durch die Kleinstadt Hell. Er ist nämlich der Sohn Satans und der Jungfrau Erika und musste – weil er ein Curlingspiel verloren hat – als Spieleinsatz 1000 Jahre den Guten mimen, doch nun ist die Zeitspanne vorüber und er darf seinen Urinstinkten freien Lauf lassen.

Für eine Horrorkomödie eine unterhaltsame Angelegenheit, denn natürlich bietet das Morden eine Vielfalt an Möglichkeiten, wenn man die typischen weihnachtlichen Requisiten bedenkt. Die Taten fallen zwar nicht allzu blutig aus, aber für ein paar derbe Szenen ist gesorgt. Altstar Robert Culp gibt den exzentrischen Großvater und kann als einziger Darsteller halbwegs überzeugen. Unser flüchtendes Teeniepärchen kann leider überhaupt keinen positiven Eindruck hinterlassen. Da muss man sich schon fragen, warum Rebecca Gayheart nur ein paar Minuten zu Beginn bekommt ...
Außer der netten Idee einen animierten Puppenfilm einzubasteln, läuft alles im üblichen Verlauf ab und folgt vielen Klischees, die wir spätestens seit den Interner Link"Gremlins" kennen. Jemand, der Weihnachten nicht mag, eine alten Schachtel (hier Misses Talbot) und ein dubioser Pastor, der seine Kollekte für seinen Stripclub verwendet. Spannung kommt nur selten auf, das Finale ist komplett vorhersehbar und auch die eingebauten Effekte (Leuchtkugel, Tor zur Hölle im Eis, fliegender Bison-Schlitten) können nur halbwegs überzeugen. Dafür wird es nie langweilig, denn es wird ein ordentliches Tempo gefahren und allen Weihnachtsfestgegnern sei dieser antifeierliche Film empfohlen.

Wer die DVD hat, sollte bei dieser bleiben, denn großen Mehrwert bietet die Blu-ray nicht. Das Bild ist mäßig und der Ton hebt sich nicht sonderlich vom Klang der DVD-Auswertung ab. Schließlich fehlt auch noch das komplette Bonusmaterial der Special Edition. Darüber tröstet auch das FSK-Wendecover nicht hinweg.



Screenshots




Druckbare Version
Santa's Slay - Blutige Weihnachten (Collector's Edition)
News"Santa's Slay: Blutige Weihnachten" als DVD-Premiere von e-m-s
IMDb.com OFDb.de



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