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JP 1999
Originaltitel:Ringu 2
Alternativtitel:Ring 2, The
Länge:95:08 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 16 Jahre
Regie:Hideo Nakata
Buch:Hiroshi Takahashi
Kamera:Hideo Yamamoto
Musik:Kenji Kawai
SFX:Hajime Matsumoto
Darsteller:Miki Nakatani, Hitomi Satô, Kyôko Fukada, Fumiyo Kohinata, Kenjirô Ishimaru, Yûrei Yanagi, Rikiya Otaka, Yôichi Numata, Nanako Matsushima, Hiroyuki Sanada Masako, Rie Inou
Vertrieb:Anolis / Sony Pictures
Regionalcode:A,B,C
Blu-ray-Start:22.11.2012 (Kauf)



Inhalt
In einem Brunnen, der seit 30 Jahren verschlossen war, wird die Leiche einer Frau gefunden. Eine Autopsie ergibt jedoch, dass die Frau erst vor einem Jahr gestorben ist. Sie wird als Sadako Yamamura identifiziert - das Mädchen, das den Videofluch auslöste. Nach dem Verschwinden der Reporterin Reiko Asakawa und dem Tod ihres Ex-Ehemannes Ryuji versuchen die Studentin Takano und der Journalist Okazaki das Rätsel des Fluches zu lösen. Wie sich bald herausstellt, wird zwar der tödliche Fluch des Videobandes gebannt, wenn man eine Kopie des Clips an jemand anderen weiter gibt, Sadakos Einfluss auf die betroffenen Personen ist aber weiterhin wie ein latenter Virus vorhanden ...

Bild
Format1,85:1
Norm1080p / MPEG-4 AVC
 Das HD-Bild von "Ring 2" ähnelt dem des Interner Linkerstens Teils sehr stark, kränkelt aber nicht so stark an dessen teilweise massiver Artefaktebildung. Die Kompression sieht viel sauberer aus, Defekte und Verschmutzungen sind kaum auszumachen und das starke Bildrauschen wirkt weitgehend analog und scheint weniger digital bearbeitet worden zu sein. Das Filmkorn ist vor allem in dunklen Szenen sehr deutlich wahrzunehmen und die Schärfe demzufolge eher mittelmäßig. Im Detailbereich wäre deutlich mehr möglich gewesen. Selbst in Nahaufnahmen bleibt die Feinzeichnung weit hinter den Möglichkeiten zurück. Die Konturen werden sehr klar wiedergeben, man bemerkt aber, dass das Bild ein wenig nachgeschärft wurde. Die Farben werden natürlich und mit einer guten Sättigung dargestellt, wobei der Kontrast erneut starke Probleme mit dem schwachen Schwarzlevel hat, wodurch das Bild oft etwas milchig und flach wirkt.




(Klickt auf die einzelnen Bilder um diese in der Originalgröße von 1920 x 1080 zu sehen.)
Alle Bilder sind Eigentum von Anolis

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Ton
FormateDTS-HD Master Audio 5.1
SpracheDeutsch, Japanisch
UntertitelDeutsch
 Der Unterschied zum ersten Interner LinkTeil ist minimal. Auch hier spendierte man der japanischen Tonspur einen 6-Kanal HD-Mix. Dieser klingt lauter und weiträumiger, bietet ein harmonischeres Zusammenspiel zwischen Dialogen und Nebengeräuschen und klingt natürlicher als das deutsche Pendant. Die deutsche Tonspur ist im Dialogbereich sehr steril und auch sonst weitgehend frontlastig. In beiden Sprachfassungen spielen die Rears allerdings eine untergeordnete Rolle und werden meist nur für die Musikdarstellung und einigen Geräuschen wiedergegeben. Alles in allem zwei solide Abmischungen, bei welchen der Tiefenbass leider keine große Rolle spielt. Deutsche Untertitel sind optional.
 +++/--

Extras
MediumBD-25
Extras
  • Audiokommentar von Javier Lopez
  • Internationale Trailer:
    • Deutscher Trailer (0:40 Min., 1080p)
    • Japanischer Trailer (0:40 Min., 1080p)
    • Japanischer Teaser (0:28 Min., 1080p)
    • Britischer Trailer (0:42 Min., 1080p)
    • Export-Trailer (0:31 Min., 1080p)
  • Bildergalerie (1:37 Min., 1080p)
VerpackungSeastoneCase mit FSK-Wendecover
 Das Bonusmaterial wurde wieder komplett deutsch untertitelt und liegt in High Definition vor. Den Anfang macht der Audiokommentar des Fan-Seiten-Betreibers Javier Lopez, der dem Zuhörer wieder mit reichlich Hintergrundinformationen zu den Filmen, der Produktion und der Saga versorgen kann. Desweiteren gibt es drei Trailer und eine Bildergalerie.
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Fazit
Normalerweise werden zweite Teile von Erfolgsfilmen, die Fragen offengelassen haben, dazu benutzt, diese dann zu beantworten. "Ring 2" ist da eine erfreuliche Ausnahme von der Regel, denn am Ende sind weder die brennendsten Fragen zu Rachegeist Sadako beantwortet, noch scheint die "Ring"-Saga rund um das todbringende Video ein Ende nehmen zu wollen.
Als Zuschauer wird man am Ende eher noch verwirrter sein als vorher, denn der Film bietet noch mehr Stoff zum Nachdenken und bietet dabei noch weniger Erklärungen an. Man kann ihn deswegen als hanebüchen abtun oder sich einfach begruseln lassen. Erfreulicherweise greift der Film die meisten Fäden aus dem ersten Teil wieder auf, indem er alte Personen mit neuen Figuren verknüpft. Ins Zentrum stellt er die Assistentin des am Ende des Interner Linkersten Teils so grausam gestorbenen Profs, die sich auf die Suche der verschwundenen Asakawa macht, die mit ihrem Sohn Yoichi am Ende von Interner LinkTeil 1 ja die Lösung gefunden hatte, wie man seinen Kopf aus der Schlinge des Fluchs zieht. Gleichzeitig widmet sich das Skript auch noch dem Mädchen, das der Pre-Title-Sequenz in Interner LinkTeil 1 beiwohnte, die Freundin des ersten Opfers, die in der Klapse landete.
Der Film zieht den nicht erfüllten Fluch auf diese Leute jetzt auf eine höhere Ebene, indem er denen, die Kontakt mit Sadako hatten, ebenfalls zunehmend seherische oder psychische Kräfte verleiht. Alsbald steht im Zentrum der Handlung der Versuch, die weggeschlossene Masami und den kleinen Yoichi zu retten, bzw. letzteren davor zu bewahren, wie Sadako zu werden. Wie gut, dass unsere Protagonistin ebenfalls einen Draht ins Geisterreich entwickelt und mit ihrem Mentor und Vorgesetzen so in Kontakt bleibt. Dem Film zu folgen, erfordert große Aufmerksamkeit, denn er wirft mit einer Vielzahl von Figuren um sich, die aus unterschiedlichen Motiven handeln. Die Ärzte wollen das Leben der Angegriffenen retten, die Polizei vermutet in ihnen Gefährliches, ein helfender Reporter schließlich gerät aus Angst in einer Nebenhandlung selbst in die Fänge des Fluchs.
Die dringensten Fragen über Sadakos Identität und Herkunft jedoch klärt der Film nicht. Obwohl er wieder auf die Insel zurückkehrt, in Sadakos Elternhaus. Hier erfährt man immerhin, dass Sadakos Mutter sie nach der Geburt dem Meer überantwortete (in einer Höhle, in der man ungewollte Kinder der Flut opferte), sie später aber doch mit nach Hause brachte (wobei die Frage offenbleibt, ob Sadako wirklich das Kind der Mutter war oder ... etwas ganz anderes).

Der Film kulminiert in einem etwas wirren Experiment, das außer Kontrolle gerät und einen kaum erklärbaren, aber visuell stimulierenden und atmosphärisch hochklassigen Höhepunkt zur Folge hat. Andere starke Szenen drehen sich um Visionen (die Spiegelszene aus dem Video), die im Elternhaus stattfinden und das Video, dass per Gedankenübertragung plötzlich erscheint. Auch der todbringende Blick Sadakos (bzw. ihrer Epigonen) ist wieder dabei. Die schauspielerischen Leistungen sind dabei endlich mal etwas lebhafter als in Interner LinkTeil 1, wo öfters mal Stillstand herrschte, dafür wirkt dieser Film wie eine wuchernde Phantasie, die nichts erklären will, sondern nur noch mehr Rätsel aufgeben. Insofern ist das Experiment gelungen. Die deutsche Blu-ray wartet mit einer ordentlichen Bild- und Tonqualität auf. Die Extras fallen zwar knapp aus, dafür gibt es aber ein Wendecover ohne FSK-Logo.



Screenshots




Druckbare Version
Ring 2
Ring - Das Original
Ring Ø
Ring: Spiral
Ring Virus, The
Ring - Das Original
Ring: Spiral
Ring Ø
Ring 2
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