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USA 2012
Originaltitel:Paranormal Activity 4
Länge:87:08 Minuten (ungekürzte Kinofassung) / 96:41 Minuten (Extended Cut)
Freigabe:ab 16 Jahre
Regie:Henry Joost, Ariel Schulman
Buch:Christopher Landon, Chad Feehan
Kamera:Doug Emmett
SFX:Robert Hall
Darsteller:Katie Featherston, Kathryn Newton, Matt Shively, Brady Allen, Tommy Miranda, Alisha Boe
Vertrieb:Paramount
Regionalcode:B
Blu-ray-Start:21.02.2013 (Kauf)



Inhalt
Was ist wirklich geschehen? Nach den schrecklichen Ereignissen, die Katie und ihrer Familie widerfahren sind, beginnt der Spuk in einer anderen Nachbarschaft von Neuem. Ein junges Mädchen stellt fest, dass seit dem Einzug der neuen Nachbarn seltsame und unerklärliche Dinge in dem Haus ihrer Eltern passieren. Dass das Licht flackert, sobald sich der kleine Nachbarsjunge dem Haus nähert, ist nur ein harmloser Vorbote des teuflischen und undurchsichtigen Spiels des Dämons, das auch die Zukunft dieser Familie auf schreckliche Weise verändern wird ...

Bild
Format1,78:1
Norm1080p / MPEG-4 AVC
 In "Paranormal Activity 4" setzten die Macher erneut auf eine Homemade-Optik, wodurch das Bild nur bedingt HD-Atmosphäre aufkommen lässt. Schärfe und Detaildarstellung sind auf einem durchschnittlichen Niveau, wobei Tageslichtaufnahmen diesmal deutlich frischer und klarer wirken als noch in den vorherigen Teilen. Dies liegt daran, dass Teil 4 im Jahre 2011 spielt und die Webcams, Überwachungs- und Handheld-Kameras eine deutlich bessere Qualität abliefern. In dunklen Sequenzen zeigt das Bild aber wie gewohnt ein extremes Rauschen und zudem sichtbare Block und Artefaktebildung auf homogenen Flächen. Ein Stilmittel, welches die Reality-TV-Optik untermauern soll. Die Farben wirken diesmal etwas frischer, zumindest in den meisten Szenen und die Kontrastbalance ist gut gewählt. Stillbedingte Überstrahlungen von weißen Flächen bleiben nicht aus und stören nicht weiter.





Preview-Screenshots zur FullHD (1920 x 1080) Ansicht anklicken.

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Ton
FormateDolby Digital 5.1 (dt., span., franz., ital.), DTS-HD Master Audio 5.1 (engl.)
SpracheDeutsch, Englisch. Italienisch, Spanisch, Französisch, Audiodeskription für Sehbehinderte (Englisch)
UntertitelDeutsch, Englisch, Englisch für Hörgeschädigte, Dänisch, Finnisch, Französisch, Italienisch, Niederländisch, Norwegisch, Schwedisch, Spanisch
 Auch in "Paranormal Activity 4" ist die meist sehr front- und centerlastige Abmischung ein gewolltes Stilmittel. Erneut wird auf eine musikalische Untermalung komplett verzichtet, um den Ton so realistisch wie nur möglich wirken zu lassen. Das wird allerdings ab der rasanteren zweiten Hälfte des Films durchbrochen, deren Abmischung in den Schocksequenzen deutlich aggressiver und brachialer ausfällt und eine sehr gute, atmosphärische Räumlichkeit erzeugt wird, die dem Mix nun die Authentizität raubt.
Trotz dem Stilbruch kein Heimkino-tauglicher Mix und die Dialoge klingen gewollt leise und teilweise etwas kratzig. Die deutsche Tonspur liegt leider nur in Dolby Digital 5.1 vor, während man dem englischsprachigen Ton einen HD Master-Mix spendierte. Dieser klingt im Dialogbereich etwas natürlicher, bietet ansonsten aber keine Steigerung zum deutschsprachigen Pendant. Untertitel sind optional.
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Extras
MediumBD-50
Extras
  • Die wiedergefundenen Aufzeichnungen (28:56 Min., 1080p)
VerpackungSeastoneCase mit FSK-Wendecover
 Mit "Die wiedergefundenen Aufzeichnungen" enthält die Blu-ray knapp 29 Minuten an Filmmaterial, welches es nicht in den fertigen Film geschafft hat. Zum Glück, kann man nur sagen, denn auch ohne die halbe Stunde an "Füllmaterial" ist der vierte Teil der Reihe schon zäh genug. Die Szenen liegen in HD vor und wurden deutsch untertitelt.
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Fazit
Bereits zum vierten Mal flimmern die Videos von Überwachungskameras über die große Leinwand und zeichnen paranormale Aktivitäten auf. Mittlerweile haben die altmodischen Handkameras fast schon ausgedient und weichen moderneren Medien wie Webcam oder Spielkonsole und auch die Hauptfiguren sprechen wohl eher die Zielgruppe von unter zwanzig Jahren an. Doch das sind nicht die Gründe, warum dieser Teil der bisher schwächste der Reihe ist.
Wir springen ins Jahr 2011: Einst löschte Katie unter dämonischem Einfluss ihre Familie aus und entführte Hunter, der mittlerweile Robbie heißt. Nach dem Umzug in eine neue Stadt sind die Nachbarn um Tochter Alex äußerst angespannt, als Robbie immer häufiger zu Besuch kommt und sich unheimliche Dinge ereignen ...

Die Ermüdungserscheinungen der Reihe werden nunmehr unverkennbar, denn wer die ersten drei Teile gesehen hat, kann hier auf Ebene der Schockeffekte rein gar nicht mehr überrascht werden. In den rund 96 Minuten geschieht einfach nichts, was die Vorgänger nicht bereits weitaus effektiver auf den Punkt gebracht hätten, zumal es schwer fällt, unter den blassen Charakteren eine Identifikationsfigur auszumachen.
So werden Aufzeichnungen zurückgespult, um eben jene paranormale Erscheinungen wie huschende Lichter oder sich von selbst bewegende Gegenstände auszumachen, mal wird die Kamera beiseite gelegt, um nach völliger Schwärze einen vermeintlich überraschenden Anblick zu bieten und letztlich dürfen auch die Bilder der Überwachungskameras nicht fehlen, die quasi im Zeitraffer nur die relevanten Momente innerhalb einer festen Position offenbaren. Die geheimnisvollen Aktionen der Kinder Robbie und Wyatt (jüngerer Bruder von Alex) sind anfänglich noch einigermaßen spannend zu verfolgen, doch im Verlauf schleicht sich eine deutliche Willkür ein und es gesellen sich unlogische Sachverhalte hinzu, etwa, wie jemand mit einem Laptop ins Dunkel geht und dabei nicht völlig die Orientierung verliert oder überhaupt nicht hinterfragt wird, was es mit dem Gesundheitszustand von Robbies Mutter auf sich hat und auch ein entdecktes Symbol scheint nicht wichtig genug zu sein, um sofort dessen Bedeutung zu recherchieren.
Derweil bringen die Konversationen zwischen Alex und Freund Ben weder per Chat noch in der Wohnung viel, die Eltern sind gar völlig außen vor und taugen nur für jeweils eine Szene, während die unheimlichen Aktionen der Kinder immer hanebüchener ausfallen, bis das Finale beinahe übers Knie gebrochen wird. Doch damit nicht genug, denn ein Cliffhanger deutet bereits eine weitere Fortsetzung an.

"Paranormal Activity 4" bietet unterm Strich vorhersehbare und unkreative Kost mit nur wenigen spannenden Momenten. Die Erzählung bietet keinerlei Überraschungen, die gängigen Verlaufsmuster werden zu keiner Zeit variiert und somit wirkt diese Fortsetzung wie aufgewärmtes Fastfood ohne Nährwert. Bot der Interner LinkVorgänger noch vage Hoffnungsschimmer auf effektiveren Grusel, zeigt dieser Teil, dass sich das Konzept mittlerweile totgelaufen hat und nur deshalb eine weitere Fortsetzung benötigt, um den Machern volle Geldbeutel zu bescheren.
Die Blu-ray wird mit einem FSK-Wendecover ausgeliefert und enthält die ungekürzte Kinofassung und die knapp 8 Minuten längere "Extended Version", die allerdings nicht mehr interessantes Filmmaterial zu bieten hat.



Screenshots




Druckbare Version
Paranormal Activity 2 (Extended Cut, DVD & BD)
Paranormal Activity 3 (Blu-ray + DVD + Digital Copy)
Paranormal Activity: Die Gezeichneten (Extended Cut)
News"Paranormal Activity 4" - Gewinnspiel online!
IMDb.com OFDb.de



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