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USA 1953
Originaltitel:Hondo
Alternativtitel:Hondo, l'homme du désert
Länge:84:04 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 12 Jahre
Regie:John Farrow
Buch:James Edward Grant
Kamera:Robert Burks, Archie Stout
Musik:Hugo Friedhofer, Emil Newman
Darsteller:John Wayne, Geraldine Page, Ward Bond, Michael Pate, James Arness, Rodolfo Acosta, Leo Gordon, Tom Irish, Lee Aaker, Paul Fix, Rayford Barnes, Frank McGrath
Vertrieb:Paramount
Regionalcode:B
Blu-ray-Start:03.01.2013 (Kauf)



Inhalt
Kriegstrommeln der Apachen überbringen eine bedrohliche Botschaft an eine isoliert lebende Rancherin und ihren jungen Sohn. Hondo Lane, ein Kurierreiter der Kavallerie, ist plötzlich verantwortlich für den Schutz der eigenwilligen Angie Lowe und wird zur Vaterfigur für deren Sohn Johnny. Angie, fest entschlossen, die Rückkehr ihres brutalen Ehemannes abzuwarten, lehnt es trotz der drohenden Gefahr durch kriegerische Indianerstämme ab, ihre Ranch zu verlassen. Doch fühlt sie sich mehr und mehr zu diesem Fremden hingezogen - zu Hondo, einem Mann, der durch seine Erfahrungen härter wurde, aber immer noch empfänglich ist für Sympathie, Güte und Liebe.

Bild
Format1,78:1
Norm1080p / MPEG-4 AVC
 Es war kaum zu erwarten, dass Paramount auf den Einsatz von digitalen Rauschfiltern verzichtet, aber bei "Hondo" hat man es wieder einmal etwas zu gut gemeint. Das vorhandene Filmkorn wurde gänzlich zerstört und sorgt für einen unschönen digitalen Brei. Gesichtern wirken sehr weichgebügelt und leider nicht mehr so detailliert wie erwartet. So erreicht der Detailgrad gerade mal solide bis mittelmäßige Werte, die Plastizität lässt zu wünschen übrig und es wurde sichtbar nachgeschärft, was für leichte Doppelkontruen sorgt. Die Farbgebung fällt dafür angenehm natürlich aus und der Kontrast arbeitet weitgehend ausgewogen und balanciert helle und dunkle Bildbereiche gut aus. Ein Detailverlust in dunklen Szenen konnte nicht festgestellt werden und die Kompression hinterlässt ebenfalls ein guten Eindruck. Besser und detaillierter als die DVD ist der HD-Transfer auf jedenfall geworden, doch ein etwas dezenteren Einsatz von digitalen Rauschfiltern wäre wünschenswert gewesen. Da gibt es technisch deutlich bessere Umsetzungen alter Western-Klassiker.





Preview-Screenshots zur FullHD (1920 x 1080) Ansicht anklicken.

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Ton
FormateDolby Digital 2.0 Mono (dt., span., franz., ital.), Dolby Digital TrueHD 5.1 (engl.)
SpracheDeutsch, Englisch, Spanisch, Franzöisch, Italienisch
UntertitelDänisch, Deutsch, Englisch, Spanisch, Französisch, Italienisch, Japanisch, Holländisch, Norwegisch, Finjisch, Schwedisch
 Der deutsche Mono-Mix bietet eine gute Sprachwiedergabe mit leichten Verzerrungen im Hochtonbereich. Die Tonabmischung klingt nicht so muffig wie erwartet, aber auch nicht so klar wie möglich. Musik und Nebengeräusche werden durchaus sauber, aber betagt wiedergegeben und in Anbetracht des Alters ist die deutsche Tonspur als noch gut zu bezeichnen. Der englische Dolby TrueHD 5.1-Umpix bewirkt keine Wunder, klingt zudem sehr frontlastig, dafür aber deutlich breiter und voluminöser als die deutsche Monospur. Dialoge klingen sehr sauber und kräftig und Nebengeräusche werden ebenfalls sehr klar und kraftvoll wiedergegeben. Der Subwoofer spielt keine große Rolle, ebenso wenig wie der Einsatz von raumfüllenden Effekten. Optional gibt es diverse Untertitel.
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Extras
MediumBD-25
Extras-
VerpackungSeastoneCase mit FSK-Wendecover
 Leider fehlt das umfangreiche Bonusmaterial der DVD-Version.
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Fazit
Trotz seiner geringen Laufzeit von knapp 84 Minuten kann Regisseur John Farrow mit "Hondo" nicht über den Durchschnitt hinwegkommen und inszenierte einen optisch ansprechenden, inhaltlich aber zähen Western, bei dem selbst ein gut aufgelegter John Wayne in der Hauptrolle die mangelnde Spannung und die immensen Längen, sowie Logiklöcher nicht kaschieren kann. Das Drehbuch glänzt weder durch Einfallsreichtum, noch durch gute Dialoge. Gerade letzteres tendiert immer wieder ins unfreiwillig Komische und auch die Darsteller spielen ihre Rollen gerade mal mittelmäßig. Selbst Geraldine Page und der junge Lee Aaker scheinen in ihren Rollen überfordert. Hinzu kommt die arg konstruierte Liebesgeschichte zwischen John Wayne und Geraldine Page, welche die meisten Längen ausmacht und meist sehr kitschig ausfällt.

Wenn man als Zuschauer "Hondo" nicht allzu ernst nimmt und über einige Längen und darstellerische Tiefpunkte hinwegsehen kann, dann bekommt man wenigsten 84 Minuten solide Unterhaltung geboten. Schöne Kostüme, ein tolles Setting und ein routinierten Western-Score sorgen für ein kurzweiliges Vergnügen. Da gibt es aber deutlich bessere Genre-Vertreter, als dieser von John Wayne mitproduzierte Schinken.



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