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USA 2012
Originaltitel:Pact, The
Länge:88:59 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 16 Jahre
Regie:Nicholas McCarthy
Buch:Nicholas McCarthy
Kamera:Bridger Nielson
Musik:Ronen Landa
Darsteller:Caity Lotz, Casper Van Dien, Agnes Bruckner, Mark Steger, Haley Hudson, Kathleen Rose Perkins, Sam Ball, Anjini Taneja Azhar, Bo Barrett, Dakota Bright, Jeffrey T Ferguson, Rachael Kahne
Vertrieb:Ascot Elite
Regionalcode:B
Blu-ray-Start:22.10.2012 (Verleih) / 06.11.2012 (Kauf)



Inhalt
Das Haus ihrer gerade verstorbenen Mutter ist ein hässlicher Ort für Annie, voller schlechter Erinnerungen. Eigentlich wollte sie hier nie wieder sein, aber nun sind zwei Frauen in diesem Haus verschwunden. Ihre Schwester Nicole und ihre Cousine Liz haben es betreten und sind nicht wieder aufgetaucht. Es gibt keinen Hinweis, keine Spur. Das Haus lässt auch Annie nicht los. Es beobachtet sie, berührt sie, legt kleine Spuren aus, öffnet Türen und schleift sie auch mal mit brutaler Kraft durch die Zimmer. Langsam kommt Annie dem Rätsel auf die Spur. Das Geheimnis des Hauses ist etwas aus der Vergangenheit. Es ist höchst lebendig - und abgrundtief böse ...

Bild
Format1,85:1
Norm1080p / MPEG-4 AVC
 Die HD-Präsentation zeichnet sich durch ein feines Filmkorn aus und überzeugt mit einer weitgehend guten Schärfe, wobei der Detailbereich gerade in Nahaufnahmen auftrumpfen kann und selbst kleinste Details darstellt. Der Kontrast wurde hervorragend ausbalanciert und kann helle und dunkle Bildbereiche sauber darstellen, ohne dass der Schwarzwert darunter leiden muss. Aufgrund diverse stilbedingter Verfremdungen fällt die Farbgebung nicht immer natürlich auf, schafft es aber mit satten und kräftigen Farben die Atmosphäre des Film zu untermauern. Schmutzpartikel sind wie erwartet nicht vorhanden und auch die Kompression hinterlässt einen guten Eindruck.

Pact
Pact
Pact

Preview-Screenshots zur FullHD (1920 x 1080) Ansicht anklicken.

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Ton
FormateDTS-HD Master Audio 5.1
SpracheDeutsch, Englisch
UntertitelDeutsch
 Die Tonspuren klingen sehr ähnlich und liegen im DTS-HD Master Audio 5.1-Format vor. Beide überzeugen mit einer gelungenen Räumlichkeit und einer Vielzahl von direktionalen Effekten, die mit einem satten Bass und einer guten Dynamik das Geschehen auf dem Bildschirm untermauern. Der sehr authentisch anmutende Mix bietet einen satten Mittelton und setzt auf eine gut ausbalancierte Dialogwiedergabe, die sich nicht dem restlichen Mix unterordnen muss. In den ruhigen Szenen überzeugt eine saubere Kanaltrennung im Frontbereich und kleinere Nebengeräusche werden sehr detailliert wiedergeben.
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Extras
MediumBD-50
Extras
  • Trailer bei Disc-Start:
    • Starbuck (1:53 Min., 1080i)
    • When The Light Went Out (2:27 Min., 1080p)
    • One Way Trip 3D (1:24 Min., 1080p)
    • ID:A (1:50 Min., 1080i)
  • Making of (20:17 Min., 1080p)
  • Audiokommentar von Nicholas McCarthy
  • Die Darsteller (5:06 Min., 1080p)
  • Der Regisseur (4:45 Min., 1080p)
  • Der Drehort (4:18 Min., 1080p)
  • Deutscher Trailer (1:56 Min., 1080p)
  • Original Trailer (1:56 Min., 1080p)
  • Trailershow:
    • 11-11-11 - Das Tor zur Hölle (1:42 Min., 576i)
    • Molly Hartley - Pakt mit dem Bösen (2:30 Min., 1080p)
    • Juan of the Dead (2:02 Min., 1080p)
    • Timbers Falls (2:09 Min., 576i)
    • Triangle - Die Angst kommt in Wellen (1:45 Min., 576i)
    • Der Sezierer (2:09 Min., 576i)
    • Wild Hunt (2:00 Min., 576i)
VerpackungSeastoneCase mit FSK-Wendecover und Prägschuber
 Neben einer handvoll Trailer und kleiner Featurettes zum Thema "Darsteller", "Regisseur" und "Drehort", enthält die Disc ein 20minütiges Making of, welches kaum aus dem Rahmen fällt und die üblichen Informationen und Einblicke liefert. Auch der Audiokommentar mit Regisseur Nicholas McCarthy überzeugt nicht gänzlich. Zwar kann er viele Hintergrundinfos zum Film preisgeben, aber so wirklich Interessant ist es dann doch nicht. Das Bonusmaterial liegt bis auf paar Trailer in HD vor und wurde bis auf den Audiokommentar deutsch untertitelt.
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Fazit
Regisseur Nicholas McCarthy drehte 2011 bereits einen Kurzfilm mit gleichem Titel und Inhalt und hätte es vielleicht besser dabei belassen sollen, denn mit fortschreitender Erzählung mehren sich in seiner Langfilmumsetzung eklatante Logiklöcher, die in einem komplett hanebüchenen Finalakt münden und selbst eingefleischte Freunde von Okkult-Spuk mit einigen Fragezeichen zurücklassen dürfte. Annie (Caity Lotz) kehrt zur Beerdigung ihrer Mutter ins verhasste Elternhaus zurück, in dem kurz darauf ihre Schwester und ihre Cousine spurlos verschwinden. Offenbar versucht ein Geist auf ein Geheimnis in der Vergangenheit hinzuweisen, welches Annie schleunigst entschlüsseln sollte ...

Eigentlich beginnt es ordentlich spooky, als Annies Schwester per Internet mit ihrer kleinen Tochter telefoniert, welche plötzlich fragt, wer denn das hinter ihr sei. Doch von solchen halbwegs gelungenen Gruselmomenten gibt es im Nachfolgenden kaum eine Handvoll. Als Annie im Elternhaus ankommt, ist ihre Schwester bereits verschwunden und die wenigen auf dem Boden liegenden Gegenstände geben zwar Rätsel auf, werden jedoch erst nach und nach und auch nicht unbedingt nachvollziehbar ins Spiel gebracht. Hauptfigur Annie bietet indes eine äußerst dürftig gezeichnete Figur: Sie fährt Motorrad, ist offenbar Einzelgängerin und deutet an, im Haus ihrer Mutter schlimme Dinge erlebt zu haben, was jedoch nie detailliert ans Tageslicht kommt. Daneben wirkt der alarmierte Cop Ben (Casper van Dien) fast wie ein Fremdkörper, der die Geschichte eher noch mehr streckt als sie voranzubringen.
Ohnehin wird der immer wieder aufkommende Leerlauf der Erzählung zur Geduldsprobe. Phasenweise wird minutenlang kaum ein Wort gesprochen, Schockmomente sucht man vergebens und auch das Interieur des altmodisch eingerichteten Hauses vermag nicht genügend Atmosphäre zu schüren, um das zähe Geschehen zu kaschieren. Die morbide Stimmung wird nur selten effektiv transportiert, denn sobald der eigentlich gute Score aussetzt, lässt auch die Intensität der Atmosphäre nach.
So gibt es eine geheime Tür hinter einer Wand, moderne Medieninhalte wie Google Maps werden vom Geist manipuliert und mit Hinweisen ausgestattet, der Klassiker der veränderten Fotografie kommt ebenfalls zum Einsatz und am Rande geht es noch um einen Serienkiller, dessen Identität es herauszufinden gilt. Auch wenn McCarthy mit seinem Langfilmdebüt auf handwerklicher Ebene nicht viel falsch macht und die Mimen zumindest passabel performen, so bricht ihm das letzte Drittel in Sachen Logik und Nachvollziehbarkeit das Genick. Obgleich der Twist erklärt, warum eine bestimmte Person verschieden farbige Augen hat und das Ouija-Board vehement ausschlägt, ein blindes Medium bei der Wahrnehmung der Vergangenheit völlig ausrastet und Annie das Meiste aus ihrer Kindheit verdrängt hat - im letzten Drittel werden mehr Fragen aufgeworfen als auf rationale Weise beantwortet werden können.

Zweifelsohne bietet "The Pact" passable Ansätze und einen im Kern betrachtet außergewöhnlichen Twist, doch der Weg dorthin wird mit zuviel Leerlauf beschritten, während sich nicht nachvollziehbare Aspekte mehren und am Ende viele Dinge überhaupt keinen Sinn mehr ergeben. Das unausgegorene Drehbuch und der Mangel an Schockeffekten bescheren dem Streifen einen eher unterdurchschnittlichen Gesamteindruck, welcher durch atmosphärische Momente minimal aufpoliert wird.

Die Blu-ray von Ascot Elite wartet mit einer guten Bild- und Tonqualität auf. Das Bonusmaterial ist ausreichend, aber nicht wirklich interessant. Die Blu-ray wird mit einem FSK-Wendecover ausgeliefert und die Erstauflage enthält zudem einen Schuber mit starker Prägung des Covermotives, so dass es aussieht, als würde das Gesicht aus der Disc herauskommen.



Screenshots




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