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| Zusammen mit ihrem treuen Wegbegleiter, Kapitän Haddock, machen sich Tim und Struppi auf den Weg nach Istanbul. Dort wollen sie das "goldene Vlies" abholen, ein Schiff, das der Kapitän von einem alten Freund geerbt hat. Als sie in der Stadt am Bosporus ankommen, staunen sie nicht schlecht: Das goldene Vlies scheint ein Wrack zu sein. Umso größer ist die Überraschung, als Anton Karabine in Erscheinung tritt und ihnen sage und schreibe 600.000 Pfund für das verkommene Schiff bietet. In weiser Voraussicht lehnt Kapitän Haddock ab und versucht zusammen mit Tim und Struppi das Geheimnis um das goldene Vlies zu ergründen. |
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| Format | 1,66:1 |
| Norm | 1080p / MPEG-2 |
| "Tim und Struppi und das Geheimnis um das Goldene Vlies" ist nun bereits knapp 50 Jahre alt, was man dem in MPEG-2 kodierten HD-Bild leider deutlich ansieht. Die meiste Zeit über bemerkt man ein leichtes Rauschen und auf homogenen Flächen zeigen sich Blockbildung und Bildunruhen, was auf den veralteten MPEG-2-Codec zurückzuführen ist. Die Schärfe gibt sich auch sehr wechselhaft, denn während einige Sequenzen durchaus gute bis sehr gute Werte abliefern, wirkt das Bild meist konstant weich und wenig detailliert. Damit gelingt kaum ein plastischer Eindruck und auch die die Tiefenwirkung ist nicht sonderlich gut. Dafür balanciert der Kontrast helle und dunkle Bildbereiche hervorragend aus und die Farbgebung erweist sich als äußerst natürlich und kräftig. Jedoch können in dunklen Bildbereichen doch schon einmal Detailbereiche absaufen. Hinzu kommt, dass in detailschwächeren Sequenzen die Farben plötzlich wie ausgewechselt wirken können und eher kraftlos und ausgewaschen aussehen. Trotz des hohen Alters hätte die Bildqualität konstanter ausfallen müssen. Zudem stört der manchmal extrem unruhige Bildstand und im oberen Bildbereich ist permanent ein schwarzer Streifen zu sehen. Da gibt es ältere Klassiker in einer besseren Qualität. Es scheint fast so, als hätte man seitens Sunfilm lediglich das DVD-Master für die Blu-ray hochskaliert. Die Coverangabe von 1,85:1 ist zudem falsch. | |
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| Formate | Dolby Digital 2.0 Stereo |
| Sprache | Deutsch, Französisch |
| Untertitel | Deutsch |
| Die deutsche und französische Sprachfassungen liegen beide in Dolby Digital 2.0-Stereo vor, ein weiteres Indiz dafür, dass wir es hier nur mit einer DVD-zu-Blu-ray-Konvertierung zu tun haben. Der Dynamikumfang ist deutlich eingeschränkt, was vor allem im Musikbereich auffällig ist. Das Alter des Films ist in beiden Tonformaten deutlich wahrzunehmen und immer wieder sind leichte Verzerrungen zu hören. Auch wenn die Dialogverständlichkeit gut ausfällt, trübt ein blechern klingender Klang die Qualität der Stereospuren gewaltig. Dafür stimmt die Balance zwischen Musik, Nebengeräuschen und Sprache und störendes Rauschen oder Defekte sind kaum auszumachen. Optional gibt es deutsche Untertitel. | |
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| Medium | BD-25 |
| Extras |
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| Verpackung | SeastoneCase mit FSK-Wendecover |
| Als Bonus gibt es leider nur zwei Trailer in SD, jeweils anwählbar in Deutsch und Französisch. | |
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| Es ist ja schon faszinierend. Wie oft sieht man einen Film, der ironisch die 50er und 60er filmisch imitiert, indem er viele knallig bunte Sets kreiert, und das gesamte Szenario so überspitzt darstellt, dass man denkt, man schaue sich einen Comic an. In der nun vorliegenden Sunfilm-Blu-ray "Tim & Struppi – Tim und das Geheimnis um das goldene Vlies" hat man nun eine sehr frühe und trotzdem immer noch sehr frische Comicverfilmung vorliegen (1961), welche genau dieses Stilmittel ebenfalls schon einsetzte, und dabei so gekonnt überspitzte, dass man denkt, man sei als Zuschauer in einen der Comicbände von Hergé gestoßen worden. Denn dieser ließ in seinen Comicbänden den Reporter Tim schon 1929 auf die Leserschaft los. Auch wenn ich mich nicht erinnern kann, ob ich ihn jemals an einer Reportage arbeiten sah, faszinierte er mich vom Kindesalter an, und auch jetzt, Jahrzehnte später amüsiert und fasziniert er mich gelegentlich immer noch. Deshalb begeistert mich diese 50 Jahre alte Realverfilmung, denn ihr gelingt es, den Charme der Comics einzufangen, ohne dabei auf eine wirkliche Vorlage des Autoren zurückzugreifen, und das Ganze so überspitzt zu präsentieren, dass es zeitlos wirkt, und somit auch heute noch zu fesseln weiß. Die Geschichte dreht sich um ein altes Schiff, welches Kapitän Haddock von einem alten Freund vererbt bekommt. Das Schiff soll ein Geheimnis bergen. Nämlich den Hinweis auf einen legendären Goldschatz, weswegen sich schnell finstere Gestalten für diesen verfallenen Kahn interessieren. Tim und seine Gefährten forschen nach, und kommen dem Geheimnis auf die Spur. Die Geschichte ist gemäß den Comics sehr linear erzählt. Sie verwirrt nicht durch eine zu komplexe Geschichte und hat ein manchmal recht naiv anmutendes Gut-Böse-Schema. Der größte Clou des Filmes ist jedoch die Wahl der Darsteller. Diese sehen aus wie ihre literarischen Vorbilder, und unterstreichen damit das Gefühl, einen bewegten Hergé-Roman zu betrachten. Freunde von Professor Bienlein, den Ermittlern Schultz und Schultz und Kapitän Haddock kommen an diesem nostalgischen, humorvollen und liebevoll gedrehten Film nicht vorbei, bietet er doch über die gesamte Spielzeit gute Unterhaltung und lässt die Fans schon voller Vorfreude auf die kommende Verfilmung des Dreamteams Peter Jackson und Steven Spielberg warten.Technisch fällt die Blu-ray leider nur durchschnittlich aus, denn weder Bild noch Ton sind überzeugend. Trotz FSK-Wendecover und dem günstigen Preis ist das noch keine Kaufempfehlung für Fans, denn die DVD würde auch reichen. |
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![]() | Druckbare Version |
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