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UK, USA 2009
Originaltitel:Resident, The
Länge:91:19 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 16 Jahre
Regie:Antti Jokinen
Buch:Robert Orr, Antti Jokinen
Kamera:Guillermo Navarro
Musik:John Ottman
SFX:Koji Ohmura
Darsteller:Hilary Swank, Jeffrey Dean Morgan, Lee Pace, Christopher Lee, Michael Massee, Aunjanue Ellis, Penny Balfour, Kisha Sierra, Peggy Miley, Michael Showers, Alexandria Morrow, Cliff Gravel
Vertrieb:Constantin Film / Highlight
Regionalcode:B
Blu-ray-Start:10.02.2011 (Kauf)



Inhalt
Die junge, schöne Dr. Juliet Devereau zieht nach Brooklyn, New York, um nach der Trennung von ihrem Freund ein neues Leben zu beginnen. Das atemberaubend geräumige Loft-Apartment, scheint zu schön um wahr zu sein. Dort wird sie herzlich von dem charmanten Hausherren Max und seinem exzentrischen Großvater August begrüßt und aufgenommen. Aufgrund der bestehenden emotionalen Bindung zu ihrem Ex-Freund, entscheidet sich die verwirrte Juliet, Max' gut gemeinte aber unangenehme Annährungsversuche zurückzuweisen. Doch seine unbändige Faszination ihr gegenüber setzt ein perfides Katz-und-Maus-Spiel in Bewegung ...

Bild
Format2,35:1
Norm1080p / MPEG-4 AVC
 Das HD-Bild im Format 2,35:1 bietet einen hohe Detailzeichnung und Schärfe mit knackigen Konturen. Weiche Sequenzen gibt es nie zu bemängeln. Lediglich in dunklen Szenen schwächelt das Bild etwas und der satte Schwarzwert sorgt für hin und wieder verloren gehende Details. Der Kontrast wurde steil gewählt, ohne helle Flächen überstrahlen zu lassen, und die Farbgebung tendiert immer wieder ins Rotbräunliche, was die Atmosphäre des Films unterstreicht. Die Kompression arbeitet tadellos, es gibt keine Defekte oder Verschmutzungen und lediglich etwas Bildrauschen macht sich im Hintergrund bemerkbar.





Preview-Screenshots zur FullHD (1920 x 1080) Ansicht anklicken.

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Ton
FormateDTS-HD High Resolution 5.1
SpracheDeutsch, Englisch
UntertitelDeutsch für Hörgeschädigte
 Die beiden Sprachfassungen liegen im HD-Mehrkanal-Mix vor und unterscheiden sich kaum voneinander. Die Räumlichkeit beschränkt sich meist auf Umgebungsgeräusche, während man direktionale Surround-Effekte vergebens sucht. Der Score wurde sehr dominant abgemischt und hallt mit einem satten und tiefen Bass durch die Kanäle. Eine etwas dynamischere und präzisere Abmischung wäre allerdings wünschenswert gewesen. So kommt der Subwoofer meist nur in den Schocksequenzen richtig zur Geltung und im Fall der musikalischen Untermalung klingt die Abmischung deutlich zu aggressiv und aufdringlich. Die Dialoge wurden dafür in beiden Sprachfassungen hervorragend wiedergegeben und sehr gut in den Mix intrigiert. Alles in allem ein klangtechnisch einwandfreier, obgleich etwas unausgeglichener Transfer, der Potenzial durch eine etwas präzisere Abmischung erkennen lässt. Optional gibt es deutsche Untertitel.
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Extras
MediumBD-25
Extras
  • 4seitiges Booklet
  • Trailer bei Disc-Start: "Wir sind die Nacht" (2:07 Min., 1080p)
  • Deutscher Trailer (2:04 Min., 1080p)
  • Englischer Trailer (1:52 Min., 1080p)
  • Darstellerinfos (Texttafeln, 1080p):
    • Jeffrey Dean Morgan
    • Hilary Swank
    • Christopher Lee
    • Lee Pace
    • Aunjanue Ellis
  • DVD-Empfehlung: "Jerry Cotton" (1:48 Min., 1080p)
  • Trailershow:
    • Vincent will Meer (2:51 Min., 1080p)
    • Resident Evil - Afterlife (2:03 Min., 1080p)
    • Step Up 3 (1:56 Min., 1080p)
    • Konferenz der Tiere (2:18 Min., 1080p)
    • Centurion (2:11 Min., 1080p)
    • Solomon Kane (2:05 Min., 1080p)
VerpackungSeastoneCase
 Constantin Film veröffentlicht "The Resident" ungekürzt auf DVD und Blu-ray, leider ohne FSK-Wendecover und ohne nennenswerten Bonusmaterial. So gibt es nur eine Trailershow, ein paar Darstellerinfos und den englischen und deutschen Filmtrailer. Man merkt nicht nur am Coverdesign, dass von den Hammer Studios nicht mehr als der Name übrig geblieben ist.
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Fazit
Von den legendären Hammer Film-Studios bleibt nach über dreißig Jahren nur noch der Name, denn seit dem Verkauf kann scheinbar jeder zweitklassige Regisseur seinen 08/15-Thriller abliefern, den "The Resident" zweifelsohne verkörpert.
Juliet (Hilary Swank) arbeitet als Ärztin in der Notaufnahme und sucht dringend eine Butze in New York. Kurz darauf findet sie eine luxuriöse Bude zum Spottpreis mit Blick auf die Brooklyn Bridge. Vermieter Max (Jeffrey Dean Morgan) ist zunächst zuvorkommend, doch als Juliet ihn nach intimen Antastversuchen freundlich zurückweist, stellen sich merkwürdige Begebenheiten in ihrer Wohnung ein ...

Prinzipiell haben wir es mit einem Zwei-Personen-Stück zu tun, wobei der altehrwürdige Christopher Lee eher als Ausstellungsstück und passend zum Anlass des Hammer-Revivals an Bord ist. Swanks Rolle als toughe Ärztin gibt allerdings wenig her, deshalb wird sie auch von Beginn an stark auf ihre körperlichen Vorzüge reduziert, was mit Joggen einsetzt und über die üblichen Badezimmerszenen geht. Ansonsten erfährt man nur, dass sie sich langsam wieder von ihrem Ex Jack einlullen lässt, der sie in ihrem Bett betrog. Bei Vermieter Max ist hingegen von vornherein klar, dass der Kerl eine tickende Zeitbombe und labile Persönlichkeit verkörpert, die Frage ist nur, wodurch und wann er die Sau raus lässt.
Leider gibt es lange Zeit kaum böse Vorzeichen und es wird ein Klischee nach dem anderen abgegrast, während die Dramenanteile recht fade und ohne Pep daherkommen. Hier ein Begrüßungsgeschenk, dort ein zufälliges Treffen auf einer Vernissage, ein Abendessen, ein flüchtiger Kuss, dann ein ausgedehntes Bad und plötzlich, so etwa nach einer halben Stunde spult die Handlung zurück und man bekommt Hintergründe geliefert, die den bisherigen Ablauf in ein anderes Licht rücken und veranschaulichen, dass viele Gegebenheiten nicht von Zufall geprägt waren. An sich eine tolle Sache, nur, überraschend kommen jene Blickwinkel nicht. Vielmehr häufen sich nun Unwahrscheinlichkeiten, als Max mehrfach durch Juliets Wohnung schlawenzelt, teilweise auch während sie schläft. Das heimliche Beobachten nimmt zu, allerdings auch die Selbstbestrafungen seitens Max, denn da muss etwas mit seinen Eltern im Busch gewesen sein, wozu wohl auch der verwinkelte Keller und seine vielen Spione beiträgt. Im letzten Drittel nimmt die Geschichte endlich an Fahrt auf und es kommt zu den unvermeintlichen Konfrontationen zwischen der Schönen und dem Biest, da Juliet nach Sichtung der Überwachungsvideos endlich den Braten geschnuppert hat und Bescheid weiß über den scheinheiligen Vermieter.

Etwas mehr Tumult und einige Randfiguren mehr hätten der Geschichte im Gesamtbild wahrlich gut gestanden, da die beiden Hauptfiguren wenig Tiefe offenbaren und Madame Swank, im Gegensatz zu ihrem solide performenden Pendant, zuweilen etwas unterfordert wirkt. Hinzu kommt der in allen Teilen vorhersehbare Verlauf, der in vielen Aspekten schlicht abgekupfert wirkt und selbst zum Showdown nur Altbekanntes ohne neue Facetten auftischt. Gänzlich langweilig ist "The Resident" zwar nicht, doch einigermaßen spannend gerät er lediglich zum Showdown, als es durchs Kellerlabyrinth geht und man sich wundert, warum eine medizinisch ausgebildete Kraft nie den rechten Angriffspunkt am Körper des Kontrahenten findet.
Sehbar, allerdings keine Empfehlung und schon lange kein Aushängeschild für die frisch reanimierten Hammer-Studios.



Screenshots




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