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USA 2008
Originaltitel:Haunting of Molly Hartley, The
Alternativtitel:Molly Hartley - Die Tochter des Satans
aka. She Lived
Länge:84:56 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 16 Jahre
Regie:Mickey Liddell
Buch:John Travis, Rebecca Sonnenshine
Kamera:Sharone Meir
Musik:James T. Sale
SFX:Kent Johnson
Darsteller:Haley Bennett, Jake Weber, Chace Crawford, Shannon Marie Woodward, Shanna Collins, AnnaLynne McCord, Marin Hinkle, Nina Siemaszko, Josh Stewart, Jessica Lowndes, Randy Wayne, Jamie McShane
Vertrieb:Ascot Elite
Regionalcode:B
Blu-ray-Start:19.11.2009 (Kauf)



Inhalt
Sie ist die Tochter einer gemeingefährlichen Verrückten. In ihrem Kopf wispern unheimliche Stimmen, die außer ihr niemand hören kann. Sie sieht schreckliche Dinge, die sonst niemand sehen kann. Je näher ihr 18. Geburtstag rückt, desto mehr fürchtet Molly Hartley, sie könnte ebenso wahnsinnig werden wie ihre Mutter, die ihrer eigenen Tochter eine Schere in die Brust gestoßen hatte und nun in einer Irrenanstalt sitzt. Jeden Tag werden die Schatten schwärzer, die sich über Mollys Leben breiten. Etwas Unheimliches greift nach ihr ...

Bild
Format1,85:1
Norm1080p / MPEG-4 AVC
 Durchweg ansehnlicher HD-Transfer, dessen Schärfe- und Detailgrad jedoch nur in Nahaufnahmen sehr gute Werte erzielt. In Totalen wirkt das Bild etwas schwammig und weich, wobei die Konturen sauber gezeichnet werden, ohne dabei das Bild übermäßig plastisch wirken zu lassen. Der Kontrastumfang befindet sich dafür auf hohem Niveau und besticht durch einen satten und kräftigen Schwarzwert, der in dunklen Bildbereichen leider etwas absäuft. Farben erstrahlen satt und passen zur Optik des Films. Im Hintergrund macht sich etwas Rauschen bemerkbar, welches aber nicht stört. Defekte und Schmutz gibt es nicht und die Kompression arbeitet ruhig im Hintergrund.





Preview-Screenshots zur FullHD (1920 x 1080) Ansicht anklicken.

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Ton
FormateDTS-HD Master Audio 5.1
SpracheDeutsch, Englisch
UntertitelDeutsch
 Einmal mehr ein DTS-HD Master Audio 5.1-Mix, der dem Zuschauer nicht das Klangerlebnis zu bieten vermag, welches er erwartet. Er ist zwar sprachlich äußerst sauber, einen etwas räumlicheren Klang gibt es aber nur selten zu hören. Dynamik und Bass fallen durchschnittlich aus, denn selbst wenn die Musik sehr kraftvoll ins Geschehen eingreift, wird niemals genügend Druck erzeugt, um etwas zu reißen. Der Klang klebt im Frontbereich fest und gesplittete Surroundeffekte darf man nicht erwarten. Die englische Sprachfassung klingt etwas homogener im Bereich Dialog und Umgebungsgeräusche, unterscheidet sich ansonsten nicht sonderlich vom deutschen Pendant. Deutsche Untertitel sind optional.
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Extras
MediumBD-25
Extras
  • Trailer bei Disc-Start:
    • Frozen (2:01 Min., 1080p)
    • Hush (2:06 Min., 1080p)
  • Originaltrailer (2:26 Min., 1080p)
  • Interviews:
    • Haley Bennett (5:11 Min., 576p)
    • Shanna Collins (7:42 Min., 576p)
    • AnnaLynne McCord (5:49 Min., 576p)
    • Mickey Liddell (6:57 Min., 576p)
  • Trailershow:
    • Frozen (2:01 Min., 1080p)
    • Hush (2:06 Min., 1080p)
    • Cargo (1:59 Min., 576p)
    • Triangle (1:45 Min., 576p)
    • Keiler (1:53 Min., 576p)
    • The Children (1:53 Min., 576p)
VerpackungSeastoneCase mit FSK-Wendecover
 Das Bonusmaterial liegt mit wenigen Ausnahmen in Standard Defintion vor und bietet lediglich ein paar Trailer, sowie eine handvoll sehenswerter und deutsch untertitelter Interviews, in dem die Darsteller auf einzelne Hintergründe ihrer Charaktere eingehen.
 +-----

Fazit
Wenn eine Erzählung besonders deutlich auf den finalen Twist hinarbeitet, kann das den Streifen entweder den finalen Paukenschlag zum großen A-ha-Erlebnis versetzen oder ihm das Genick brechen. In diesem Fall ist der komplette Vorlauf bereits von wenig Originalität durchzogen, doch der lahme und viel zu abrupte Ausgang gibt ihm definitiv den Rest. Dabei wird richtig stimmungsvoll begonnen als ein junges, hübsches Mädchen per Hinweise zum Rendezvous mit ihrem Freund in eine Hütte geführt wird, bis ihr knurriger Dad auftaucht und voller Wahn ihren achtzehnten Geburtstag verhindern will und dies nach einem Autocrash tatsächlich schafft. Dann schwenken wir um zur Titelfigur Molly Hartley, die mit ihrem Dad in ein kleines Nest gezogen ist, weil Mom mit einer Schere aufs Töchterchen losging. Doch mit der Zeit mehren sich Wahnzustände und Visionen bei Molly, deren achtzehnter Geburtstag nah ist ...

Ein wenig "Rosemaries Baby" und etwas Interner Link"Charmed" auf Teeny-Niveau ist leider alles, was man daraus mitnehmen kann. Bereits nach kurzer Zeit öden die Flüsterstimmen und die Erscheinungen der psychisch gestörten Mutter nur noch an, dazu kommt das lahm vorgetragene Teenager-Drama um den reichen Verführer, die Rivalin und die religiöse Freundin, was sich alles in der neuen Schule abspielt, aber so trocken, als befände man sich im Kloster. Zwar wird man mit der Hauptfigur einigermaßen warm, doch man ahnt früh, worauf die Chose hinauslaufen dürfte und wer eventuell falsch spielt.
So fallen denn auch diverse Schockmomente völlig harmlos aus, allenfalls das Editing ist halbwegs brauchbar. Von spannenden Höhepunkten kann kaum die Rede sein, selbst zum Finale nicht, als das Tempo zumindest noch einmal kurzfristig angezogen wird, da bis dato eine schleppende Erzählweise vorherrschte. Hier mal ein kleiner Zusammenbruch, eine weitere Vision, ein wenig Nasenbluten, ein, zwei Gespräche mit der Schulpsychologin und die Party beim Verehrer, die rasch endet. Dazwischen immer mal Dad, der sich sorgt und zugleich etwas verschweigt, was jedoch überhaupt kein Interesse aufkommen lässt, da dessen Rolle eher von untergeordneter Bedeutung ist.
Was mit Molly und ihren scheinbaren Wahnvorstellungen los ist, ahnt man bereits nach einer Viertelstunde, von daher plätschert der Verlauf um Realitätsverlust und Paranoia schlicht dahin. Handwerklich und auf darstellerischer Ebene ist an dem Streifen nicht viel auszusetzen, doch im Endeffekt wird eine dröge Geschichte um religiösen Wahn, eine Verschwörung ohne Hintergründe und ein zerrüttetes Mädchen geliefert, welches einer finalen Entscheidung entgegen hastet (zumindest während der letzten Minuten).

Zum Schluss zerstört das schwachbrüstige Ende noch mehr als gegen Mitte zu vermuten war. Da kommen jede Menge Ungereimtheiten und unlogische Gegebenheiten ins Spiel, wenn man jene Auflösung einmal genauer unter die Lupe nimmt. Ergo ein Streifen ohne Höhepunkte, ohne sonderliche Spannungsmomente und nur wenigen Lichtblicken in Form einiger okay gezeichneter Nebenfiguren, die halbwegs Leben ins Spiel bringen. Uninspiriert, banal und mehr Teen Soap als alles andere, veröffentlicht von Ascot Elite, ungekürzt mit einem FSK-Wendecover. Die Blu-ray befindet sich auf technisch durchschnittlichem Niveau, passend zum Film.



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