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UK 2010
Originaltitel:Basement
Länge:77:11 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 16 Jahre
Regie:Asham Kamboj
Buch:Ewen Glass, Ewen Glass, Asham Kamboj
Musik:Amit Kamboj
SFX:Simon Davey, Curtis Iggolden, Paul Kelly
Darsteller:Danny Dyer, Jimi Mistry, Emily Beecham, Kierston Wareing, Lois Winstone, Christopher Ellison, Soraya Radford, Carolyn Jordan
Vertrieb:WGF / Schröder Media
Regionalcode:B
Blu-ray-Start:06.12.2011 (Kauf)



Inhalt
Der drogensüchtige Gary, die introvertierte Sarah, die eitle Saffron, die hübsche Pru und ihr arroganter Freund Derek waren bei einer Anti-Kriegs-Demo und beschließen, danach aufs Land hinauszufahren. Mitten im Wald finden Derek und Saffron eine metallische Luke im Boden. Wohin sie führt, wissen sie nicht, aber ihrer aller Neugier überwältigt sie. Sie steigen die Luke hinab, hinunter in ein weit verzweigtes unterirdisches System. Da schließt sich die Luke und eine Rückkehr ist unmöglich. Die ungleichen Freunde müssen nun in den unterirdischen Gängen nach einem anderen Ausgang suchen, wollen sie dort unten nicht sterben. Doch in den Schatten lauert eine Macht, die ihnen das Leben nehmen will. Ein gnadenloser Kampf ums Überleben beginnt. Gut gegen Böse - und nur die Bösesten können obsiegen!

Bild
Format1,85:1
Norm1080p / MPEG-4 AVC
 Das Bild des Independent-Films präsentiert sich zwar deutlich besser als die DVD-Version, erreicht jedoch im High Definition-Bereich nur durchschnittliche Werte. So bleibt die Schärfe nie auf konstantem Level und vielen Szenen fehlt es an einer guten Durchzeichnung. Das Bildrauschen erweist sich als wechselhaft und zeigt stellenweise sehr intensives Rauschen und fällt sehr körnig aus. Dafür erfreut sich die Farbwiedergabe mit kräftigen und natürlichen Farben. Auch der Kontrast überzeugt mit einer guten Durchzeichnung und balanciert helle und dunkle Bildbereiche ordentlich aus, wobei immer wieder Bildbereiche zu leichten Überstrahlungen neigen. Für einen Independent-Streifen kein schlechter Transfer, wirkt aber nur bedingt plastisch und erzeugt nur einen dezenten HD-Effekt. Die Kompression arbeitet die meiste Zeit sehr ruhig im Hintergrund und selbst auf großen Betrachtungsflächen lässt sich "Basement" gut schauen.





Preview-Screenshots zur FullHD (1920 x 1080) Ansicht anklicken.

 +++/--

Ton
FormateDTS-HD Master Audio 5.1 (dt., engl.), Dolby Digital 5.1 (dt.)
SpracheDeutsch, Englisch
UntertitelDeutsch
 Die deutsche Synchronfassung liegt in Stereo und im DTS-HD Master Audio 5.1-Upmix vor, der sich in puncto Natürlichkeit deutlich vom englischsprachigen Pendant unterscheidet. Dabei überzeugen beide Mehrkanalspuren mit einer natürlichen und gut verständlichen Sprachwiedergabe und auch Musik und Effekte werden gut auf die einzelnen Kanäle verteilt. Insgesamt klingen beide Sprachfassungen etwas frontlastig, wobei der englische Mix ein wenig weiträumiger und klarer klingt. Das gesamte Klangvolumen und der Dynamikumfang erreichen Werte, die für eine Kleinproduktion zufriedenstellend sind, jedoch entsteht kaum Räumlichkeit und nur selten sind Effekte aus den Rears wahrzunehmen. Für Synchrongucker reicht hier fast schon die Stereospur, die einen etwas natürlicheren, obgleich weniger weiträumigen Klang bietet. Optional gibt es deutsche Untertitel.
 +++/--

Extras
MediumBD-25
Extras
  • Making of (9:14 Min., 1080i)
  • Interviews (59:23 Min., 1080i)
  • Trailer (1:01 Min., 1080i)
VerpackungSeastoneCase mit FSK-Wendecover
 Also Bonus gibt es neben einem Trailer und einem sehr oberflächlichen, kurzen Making of, noch knapp 60 Minuten an Interviews mit Cast & Crew. Letzteres bietet ein paar Längen, aber auch viel durchaus informative Hintergrundinfos zum Film. Die Extras wurden deutsch untertitelt und liegen in High Definition vor. Die Disc selbst wird mit einem FSK-Wendecover ausgeliefert.
 ++----

Fazit
Respekt jenen, die "Basement" die komplette Laufzeit über ertragen haben, ohne dabei auch nur einmal das Bedürfnis verspürt zu haben, die Skip-Taste zu betätigen. Was uns Regisseur Asham Kamboj hier zumutet, ist nicht nur ein dreister Ideenklau diverser Genrefilme, sondern auch ein technisch wie inszenatorisch mehr als schwacher Versuch einen Horror-Thriller zu erschaffen. "Basement" besitzt soviel kreatives Potenzial wie Whisky Vitamine hat. Dabei ist die Grundidee gar nicht so übel. Doch man merkt schnell, dass die Macher sich sehr stark aus anderen Filmen bedienten. Das Ende ist beispielsweise ein krasser, weil sehr schlechter Zusammenklau diverse Filme. Die Dialoge können kaum dilettantischer sein und die Protagonisten laufen ständig durch die zwei selben Kellerräume. Über Spannung muss man erst gar nicht sprechen und die Darsteller spielen allesamt so, als hätte sie zuvor noch nicht vor einer Kamera gestanden (von Danny Dyer ist man deutlich Besseres gewohnt). Das Ding ist einfach so unheimlich zäh und langweilig, dass selbst die wenigen Bluteffekte niemanden mehr aus dem Tiefschlaf erwecken kann.

80 Minuten verschwendete Zeit und Energie, sowohl für die Filmemacher als auch für den Zuschauer, der sein Geld deutlich besser anlegen kann, z.B. für karitative Einrichtung spenden. Da tut man der Menschheit zumindest noch was Gutes und sich auch.



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