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USA 2008
Originaltitel:Make-Out with Violence
Alternativtitel:Wendy, Darling
aka. Zombie Lover
Länge:106:23 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 16 Jahre
Regie:Deagol Brothers
Buch:Deagol Brothers, Cody DeVos, Eric Lehning
Kamera:David Bousquet, Kevin Doyle, James King
Musik:Jordan Lehning
SFX:Matt Pfingsten
Darsteller:Eric Lehning, Cody DeVos, Leah High, Brett Miller, Tia Shearer, Jordan Lehning, Josh Duensing, Shellie Marie Shartzer, Amanda Bailey, David Carney, Jack Doyle, Kevin Doyle
Vertrieb:Sunfilm
Regionalcode:B
Blu-ray-Start:10.03.2011 (Kauf)



Inhalt
Die Brüder Patrick und Carol verlieben sich auf der High School beide in die hübsche Wendy. Als diese eines Tages verschwindet machen sie sich verzweifelt auf die Suche nach ihr. Ihre schlimmsten Befürchtungen werden wahr, als sie die Leiche von Wendy in einem abgelegenen Waldstück finden. Doch Wendy ist nicht wirklich tot, sondern erwacht wieder als lebender Leichnam - mit einem großen Hunger nach frischem Fleisch! Schwer geschockt aber noch schwerer verliebt, verstecken Patrick und Carol ihre große Liebe in einem abgelegenen Haus, in der Hoffnung, sie wieder ins Leben zurück zu holen. Aber in einen Zombie verliebt zu sein, hat so seine Tücken ...

Bild
Format1,85:1
Norm1080p / MPEG-4 AVC
 Durchschnittlicher HD-Transfer mit einer mäßigen Schärfe und schwachen Detaildarstellung. Meist ist das Bild deutlich zu weich und nur selten wirken Sequenzen plastisch oder bieten eine gute Schärfe. Die Abhebung zur DVD ist zwar vorhanden, doch sehr marginal. Die Farbgebung bleibt sehr natürlich, könnte aber kräftiger ausfallen. Auch wenn der Kontrast helle und dunkle Bildbereiche ordentlich ausbalanciert, fehlt es hier an Homogenität. Zudem fehlt es dem Schwarzwert an einer guten Durchzeichnung, denn es werden gerade einmal Werte irgendwo im Graubereich erreicht. Dies kann man zwar alles auf die eingesetzten Stilmittel zurückführen, doch für einen HD-Transfer ist das Ergebnis sehr ernüchternd. Zudem weist das Bild deutliches Rauschen und starke Unruhen auf homogenen Flächen auf.





Preview-Screenshots zur FullHD (1920 x 1080) Ansicht anklicken.

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Ton
FormateDTS-HD Master Audio 5.1
SpracheDeutsch, Englisch
UntertitelDeutsch
 Soundtechnisch erreicht "Küss mich, Zombie!" ebenfalls nur solide Werte. Beide Tonspuren liegen in DTS-HD Master Audio 5.1 vor und unterscheiden sich nur im Dialogbereich voneinander, wobei beide eine natürliche Sprachwiedergabe besitzen. Allerdings klingt die deutsche Spur etwas lauter und dominanter, wobei die Originalfassung mit einem etwas feinerem Klangbild aufwartet. Räumlichkeit ist nur bedingt vorhanden, denn der Film spielt sich fast ausschließlich im Frontbereich ab. Viel würde der Film für die Rears zwar nicht hergeben, aber ein wenig Räumlichkeit bei den Nebengeräuschen wäre wünschenswert gewesen. So bleiben zwei solide Tonspuren. Deutsche Untertitel können hinzugeschaltet werden.
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Extras
MediumBD-25
Extras
  • Audiokommentar
  • Englischer Trailer (2:09 Min., 1080p)
  • Deutscher Trailer (2:08 Min., 1080p)
  • Deleted Scenes:
    • Introduction with Tia Shearer (0:43 Min., 1080p)
    • "Trespassers" (1:00 Min., 1080p)
    • Funeral Mix Tape (1:45 Min., 1080p)
    • Hearst House Post Funeral (2:36 Min., 1080p)
    • Addy Picks Up Brain (2:37 Min., 1080p)
    • Diving Bored (1:13 Min., 1080p)
    • Pool Cleaning (1:47 Min., 1080p)
    • Addy & Wendy Archives Pt. 1 (3:29 Min., 1080p)
    • Addy & Wendy Archives Pt. 2 (3:33 Min., 1080p)
    • Bathroom Date (3:40 Min., 1080p)
    • Extended Washing Wendy (1:43 Min., 1080p)
    • Donna!(3:52 Min., 1080p)
    • Extended Dock (2:01 Min., 1080p)
  • Deleted Score:
    • Intro (0:36 Min., 1080p)
    • "Harvest" (3:21 Min., 1080p)
    • "Blood Will Tell" (4:21 Min., 1080p)
  • Behind the Scenes (34:06 Min., 480i)
  • "My Satuarday is ruined (5:04 Min., 1080p)
  • Lightning 100 Interview & Performance with the Non-Coms (6:20 Min., 1080p)
  • Radio Spots:
    • Burgy Garbergler (0:41 Min., 1080p)
    • Everyday the Non-Coms (0:50 Min., 1080p)
    • Throw the Hammer Down (1:13 Min., 1080p)
    • How I Really Feel (1:05 Min., 1080p)
    • A Move Immortal (1:01 Min., 1080p)
    • That's When Mowv Is Screenting (0:59 Min., 1080p)
  • Soundtrack Videos:
    • "Turn me down and fade me out" (3:02 Min., 1080p)
    • "Ride" (2:29 Min., 1080p)
    • "Flour" (2:25 Min., 1080p)
    • "Bury That" (6:20 Min., 1080p)
    • "The Glib Scrotality (3:13 Min., 1080p)
VerpackungSeastoneCase mit FSK-Wendecover
 Das Bonusmaterial der "Special Edition" hinterlässt einen positiven Eindruck. Der leider nicht deutsch untertitelte Audiokommentar bietet einiges an interessanten Informationen rund um die Entstehung des Films und auch die 36 Minuten Behind the Scenes-Material lassen den Zuschauer einen tiefen und ausführlichen Einblick in die Produktion werfen. Die 30 Minuten an Deleted Scenes fallen nicht nur umfangreich aus, sondern liegen sogar komplett in High Definition vor. Dies gilt auch für die 8 Minuten des "Deleted Score". Ansonsten gibt es noch Trailer, Radiospots, ein Radio-Interview, sowie eine Kurzdoku über das Grafik-Design der Poster. Zum Schluss befinden sich noch 5 Soundtrack-Videos auf der Disc. Das meiste Bonusmaterial liegt in HD vor, wurde aber nicht deutsch untertitelt.
 +++/--

Fazit
Der Spaß mit den Untoten geht ungebremst weiter, fast zeitgleich mit "Deadgirl" wird ein Zombiemädchen zum Fokus zweier ungleicher Brüder. Dabei wussten die Deagol Brothers offensichtlich nicht, welchen Pfad sie mit der Geschichte einschlagen wollten, so dass eine reichlich unausgegorene Mischung aus Teeny-Romanze, Drama und einem Hauch Horror es schwer haben dürfte, eine entsprechende Zielgruppe zu finden.

Wendy ist ertrunken, ihre Leiche wurde nie gefunden, also hält man im kleinen Kreis eine Andacht ab. Kurz darauf findet Carol ihren noch schwach beweglichen Körper an einer Wiese, zwischen zwei Bäumen angebunden. Er beschließt die Untote mit ins unbewohnte Haus eines Kumpels zu nehmen und lediglich seine Brüder, den Zwilling Patrick und den wesentlich jüngeren Beetle einzuweihen. Und während Carol sich den Sommer über um die Gunst der gleichaltrigen Addy bemüht, kümmert sich Patrick zeitaufwendig um Wendy ...
Anfänglich täuschen die flotten Szenenwechsel, einige Flashbacks und ein paar witzige Einfälle den Eindruck eines frischen und gleichermaßen frechen Streifens vor, der mit makabrem Grundton daherkommt, doch weit gefehlt. Beömmelt man sich bei der Andacht in der Kirche noch über das Portrait der vermeintlich Verstorbenen, auf dem sie eine Grimasse zieht, werden die Gags immer rarer und weichen dem eher nachdenklich stimmenden Unterton einer Coming-of-Age-Geschichte.
Beziehungsprobleme und Schwierigkeiten bei Annäherungsversuchen stehen im Vordergrund, während Wendy in der Badewanne beinahe vergessen wird und erst zum Finale ein paar unbedeutende Momente beiträgt. Carol steht im Mittelpunkt einer Dreiecksgeschichte, Trauerbewältigung ist ebenfalls ein Thema. Doch an der Stelle, wo man ein paar makabere Gags mit Wendy hätte anstellen können, kommt man über ein paar zuckende Bewegungen und dem Verspeisen einer Ratte kaum hinaus. Sie starrt meistens ins Leere, wird von Patrick umgarnt, der sie auch regelmäßig wäscht und schminkt, doch aktiv wird sie nicht und noch weniger trägt sie zum Geschehen bei.
Das ist insofern schade, als dass es handwerklich nichts auszusetzen gibt, die munteren Songs die Stimmung aufhellen und die frischen Darsteller größtenteils mit Spaß bei der Sache sind. Doch das bringt wenig, wenn die Geschichte zu keiner Zeit Suspense zutage fördert und das Geschehen vor sich hin mäandert, weil der Sache das Gespür für Timing und Dramaturgie fehlen. Für eine reine Schüler-Romanze in einer ländlichen Vorstadt hätte es die Zugabe einer Untoten kaum benötigt. Folglich kommen Horrorfans hier ganz schlecht weg, da weder Blut fließt, noch gebissen wird. Vielmehr geht es um die peinliche Situation bei einem Abendessen mit den Eltern einer jungen Dame, um den Austausch zweier Rivalen über Wendy, um die erzählerische Eintönigkeit des jungen Bruders im Off und um eine Feier, bei der die Untote entdeckt werden könnte. All dies impliziert wenig Humor, noch weniger die erhoffte Situationskomik und am Ende erfolgt noch nicht einmal eine Pointe - und das nach einer überlangen Laufzeit von rund 105 Minuten. Zwar kann sich der Look des Streifens sehen lassen und das geringe Budget wird auch solide kaschiert, doch am Ende muss man sich doch ernsthaft fragen, für wen der Streifen in erster Linie konzipiert sein soll.
Für eine Romanze geht es nicht beschwingt genug zu, für eine Komödie ist die Sache zu harmlos und Horrorfreunde werden ohnehin nach einer halben Stunde abschalten. Nett gemeint, aber ohne Pointe oder tieferen Sinn dahinter, verbreitet dieses Debüt mehr Langatmigkeit als zu unterhalten.

Technisch eher mittelmäßige HD-Umsetzung mit sehenswertem Bonusmaterial. Die Disc wird mit einem FSK-Wendecover ausgeliefert.



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