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CAN, USA 2009
Originaltitel:Stan Helsing
Länge:92:00 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 16 Jahre
Regie:Bo Zenga
Buch:Bo Zenga
Kamera:Robert C. New
Musik:Ryan Shore
SFX:Sam Armstrong
Darsteller:Steve Howey, Diora Baird, Kenan Thompson, Desi Lydic, Leslie Nielsen, Kit Zenga, Darren Moore, Twan Holliday, Ben Cotton, Travis MacDonald, Lee Tichon, Ken Kirzinger
Vertrieb:Sunfilm
Regionalcode:B
Blu-ray-Start:03.11.2011 (Kauf)



Inhalt
Der Video-Verkäufer Stan Helsing macht in der Halloween-Nacht gemeinsam mit seiner supersexy Ex-Freundin, seinem besten Kumpel und dem Gogo-Girl Mia einen Abstecher in eine verfluchte Stadt. Dort treiben sich in dieser Nacht Parodien der sechs grausigsten Monster der Filmgeschichte herum: Freddy, Jason, Pinhead, Leatherface, Chucky und Michael Myers. Als Stan herausfindet, dass er ein direkter Nachkomme des legendären Monsterjägers Van Helsing ist, müssen die vier eine Nacht mit den Monstern, mörderischen Trampern, Vampir-Stripperinnen, Killer Karaoke und verführerischen heißen Girls überleben.

Bild
Format1,85:1
Norm1080p / MPEG-4 AVC
 Eine überraschend gute Bildpräsentation wird hier geboten, zumal "Mega Monster Movie" ein kostengünstig produziertes Filmchen ist, das mit einigen produktionstechnischen Mängeln zu kämpfen haben. Doch kann man von einer gelungenen Detailzeichnung und einer überzeugenden Schärfe sprechen, die nur selten minimal abfällt. Der Bildeindruck ist sehr plastisch und wartet mit einer guten Durchzeichnung auf, die aber nicht konstant gehalten werden kann. Auch der Kontrast bietet eine gute Balance zwischen hellen und dunklen Bildbereichen, wobei in vielen Nachtaufnahmen nicht mehr viel zu erkennen ist. Dies liegt weder am Kontrast, noch am guten Schwarzwert, sondern vielmehr daran, dass die eingesetzten Stilmittel die Helligkeit beeinträchtigen. Die Farbgebung erweist sich als kräftig und natürlich und Defekte, Schmutz oder Kompressionsprobleme sind nicht auszumachen. Lediglich leichtes Rauschen ist im Hintergrund zu erkennen, was aber niemals störende Ausmaße annimmt.




Preview-Screenshots zur FullHD (1920 x 1080) Ansicht anklicken.

 +++++-

Ton
FormateDeutsch, Englisch
SpracheDTS-HD Master Audio 5.1
UntertitelDeutsch
 Hier ist diesmal der deutsche HD-Mix die bessere Wahl, denn er klingt im Dialogbereich etwas klarer und brillanter als das englischsprachige Original, welches zu leichtem Übersteuern neigt. Dieses Problem hat der deutsche 7.1-Mix nicht. Insgesamt klingen beiden Sprachfassungen Genre bedingt frontlastig und die Rears werden nur selten und dezent für Umgebungsgeräusche und Musik eingesetzt. Räumlichkeit entsteht dabei nie. Dabei gäbe es genügend Möglichkeiten, um zumindest etwas Atmosphäre zu erzeugen. So bleibt lediglich ein solider Mehrkanalmix, der in der deutschen Fassung deutlich besser klingt und zumindest im Musikbereich mit viel Dynamik und Volumen aufwarten kann. Optional gibt es deutsche Untertitel.
 +++/--

Extras
MediumBD-25
Extras
  • Audiokommentar mit Regisseur und Schauspielern
  • Extended Scences (14:00 Min., 576p)
  • Making Of (10:48 Min., 1080p)
  • Deutscher Trailer (2:18 Min., 1080p)
  • Original Trailer (2:23 Min., 1080p)
  • Trailershow:
    • Richard Hasenfuss (2:17 Min., 1080p)
    • Henry & Julie (2:03 Min., 1080p)
    • Born To Race (1:58 Min., 1080p)
    • Largo Winch 2 (1:53 Min., 1080p)
VerpackungSeastoneCase mit FSK-Wendecover
 Der Audiokommentar mit dem Regisseur und den Darstellern wurde leider nicht deutsch untertitelt und ist teilweise schwer zu verstehen, wenn die Darsteller im Hintergrund sprechen, während der Regisseur etwas erzählt. Wenn alle durcheinander reden, sollte man schon fließend Englisch verstehen, um hier nicht ins Schleudern zu kommen. Ansonsten bekommt man ein paar nette Anekdoten und Hintergrundinformationen zur Produktion geboten.
Das 10minütige Making of fällt sehr werbelastig aus und macht keinen Spaß. Da sind die 14 Minuten an Extended Scenes wesentlich sehenswerter, liegen aber nur in Standard Definition vor. Making of und Trailer wurden dafür in HD aufgespielt. Ein FSK-Wendecover ist vorhanden.
 ++----

Fazit
"Does my vagina make me look fat?"

Wer diese ganzen Interner Link"Disaster Movie", "Fantastic Movie" und Konsorten kennt, wird bereits ahnen, was auf ihn zukommt, denn dieser Streifen erwähnt sogar innerhalb der Credits, dass es sich um eine Parodie handelt. Und da wir im Horrorgenre mit Interner Link"Scary Movie" eigentlich schon alles abgedeckt haben, bedient sich Regisseur Bo Zenga mal eben der bekanntesten Figuren der Horrorfilmgeschichte und packt alles in einen Topf - ein dünnes Süppchen, bei dem mancher Kloß im Hals stecken bleibt.
Natürlich spielt die Geschichte an Halloween. Der Videotheken-Angestellte Stan Helsing ist mit Freunden Teddy, Nadine und Mia unterwegs zu einer Party, soll jedoch vorher noch einige Filme ausliefern. Also fährt man einen Umweg, verirrt sich und landet in einem Nest, welches vor zehn Jahren von einem Feuer heimgesucht wurde und wonach ein Fluch über dem Ort lastet. Ist Stan tatsächlich ein Nachkomme des legendären Geisterjägers Van Helsing und kann er die Bewohner von den schrecklichen Kreaturen befreien?
Ach, was für wunderbare Wortspielchen, wenn aus Interner Link"Gladiator" der Porno "Glad he ate her" wird und man eine Adresse liest, die Interner Link"Last House on the Left" beinhaltet. Solche und ähnliche Anspielungen finden sich ständig. Darüber hinaus findet sich eine Ansammlung von kruden Ideen, die recht konzeptlos aneinandergereiht sind, ein Spannungsbogen ist da schwerlich auszumachen. Das beginnt, als Stan in der Toilette auf eine Riesenkakerlake (Cock...Roach) trifft, über einen mitgenommenen Anhalter, der Charles Manson verblüffend ähnlich sieht, einen Michael Jackson, der Kindern Eis verkauft bis zu einigen Vampirfrauen im Strip-Club. Leider fruchten die meisten dieser Einschübe kaum, da sie ohne Pointe ins Geschehen geworfen werden.
Allerdings läuft das Geschehen recht ereignisreich und somit abwechslungsreich ab. Auch wenn diverse Fäkalwitze und sexistische Andeutungen völlig daneben gehen, so ist von Beginn an ein ordentliches Tempo gegeben, man grast die Stationen recht zügig ab und bekommt mit Leslie Niesen als vollbusige Kellnerin immerhin noch ein paar kleine Schmunzler ab. Das gilt ebenso für die Monster, da ein Freddy Krüger mehr wie ein Hip-Hopper aussieht, Pinhead reichlich Spritzen und Dartpfeile im Kopf hat und Jason als auch Michael Myers reichlich bedröppelte Körperhaltungen einnehmen. Leider wird das ohnehin niedrige Niveau nicht bis zum Ende aufrechterhalten, denn spätestens als die Monster gemeinsam "YMCA" zu "STAN" beim Karaoke-Wettbewerb umgestalten, ist die Talsohle aller Albernheiten erreicht. Da nützen Leatherface, ein schwuler Fast-Priester und ein sprechender Rabe im Gesamtbild nicht mehr viel und auch die brauchbaren Darsteller mit ihren flachen Figurenzeichnungen können dem kaum entgegenwirken. Man muss schon in einer angechickerten Stimmung sein, um den Ganzen etwas abgewinnen zu können.

Platte Gags wechseln sich mit nur wenigen Lichtblicken ab, die Ausstattung und die FX gehen zwar in Ordnung, doch Blut fließt indes fast gar nicht. Wer also auf plumpe Verarschungen Richtung "... Movie" steht, wird sich ein wenig heimisch fühlen und so ganz langweilig gestaltet sich "Stan Helsing" auch nicht. Doch einen wirklich zündenden Gag konnte ich innerhalb der 90 Minuten nicht ausmachen. Ansehbar, aber mit Vorsicht zu genießen ...



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News"Mega Monster Movie" - Horrorparodie ab Morgen auf DVD und Blu-ray
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