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USA 2010
Originaltitel:Dylan Dog: Dead of Night
Alternativtitel:Dead of Night
aka. Dylan Dog
Länge:107:47 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 18 Jahre
Regie:Kevin Munroe
Buch:Thomas Dean Donnelly, Joshua Oppenheimer
Kamera:Geoffrey Hall
Musik:Klaus Badelt
SFX:Harvey Lowry
Darsteller:Brandon Routh, Sam Huntington, Taye Diggs, Anita Briem, Peter Stormare, Brian Steele, Kurt Angle, Gabrielle Chapin, Randal Reeder, Kyle Russell Clements, Courtney Shay Young, Marco St. John
Vertrieb:Studiocanal
Regionalcode:B
Blu-ray-Start:19.01.2012 (Kauf)



Inhalt
Der reiche Vater einer schönen jungen Frau wurde von etwas ermordet, das seine Tochter für einen Werwolf hält. Privatdetektiv Dylan Dog zeigt zunächst herzlich wenig Lust, sich mit dem kuriosen Fall zu beschäftigen, hat er doch seit dem tragischen Tod einer ihm nahe stehenden Dame der Beschäftigung mit den übernatürlichen Mächten längst abgeschworen. Als aber bald darauf sein bester Freund und Assistent von demselben Werwolf getötet wird, legt er die Zurückhaltung ab, aktiviert frühere Kontakte, und steckt mittendrin im Krieg der Nachtgestalten.

Bild
Format2,35:1
Norm1080p / MPEG-4 AVC
 Der vorliegende High Definition-Transfer von "Dylan Dog" zeigt nur wenige wirkliche Mängel und ein paar verschmerzbare Schwächen wie z.B. wenig weicher wirkende Einstellungen, sowie eine durchgehend minimale und nicht störende Kornstruktur. Dafür erreicht die Schärfe weitgehend gute Werten und zeigt eine ordentliche, auch in Totalen überzeugende Detaildarstellung. In hellen Sequenzen trumpft zudem der Kontrast auf und meist wird eine gute bis sehr gute Tiefenwirkung und Plastizität geboten. Lediglich der Schwarzwert könnte an einigen Stellen etwas satter ausfallen und in den vielen dunklen Szenen neigen feine Details oft dazu einfach abzusaufen. Die gefilterte Farbpalette wirkt meist natürlich und sehr kräftig, unterstreicht dabei die Atmosphäre des Films perfekt. Kein herausragender HD-Transfer, der aber einige wenige nette Hi-Def-Momente bietet, die das Medium rechtfertigen. Allerdings arbeitet die Kompression in dunklen Bildbereichen sehr unsauber und zeigt teilweise starke Banding-Artefakte.






Preview-Screenshots zur FullHD (1920 x 1080) Ansicht anklicken.

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Ton
FormateDTS-HD Master Audio 5.1
SpracheDeutsch, Englisch
UntertitelDeutsch
 Das Sound-Design von "Dylan Dog" ist sehr zurückhaltend ausgefallen, was an den Film-Noir-Anteilen liegt, die den Film eher ruhiger als actionlastiger machen. Erst zum Ende hin kommt der Film etwas in Fahrt und bietet deutlich mehr Räumlichkeit und einen ordentlichen Basseinsatz. Insgesamt bleibt der Film in beiden Sprachfassungen aber sehr frontlastig, denn die direktionalen Möglichkeiten außerhalb der Actionszenen sind sehr spärlich und nicht sonderlich imposant. Dafür verteilt sich der Score einigermaßen harmonisch auf sämtliche Kanäle und auch der Stereo-Bereich ist gut gelungen und profitiert von einer guten Balance zwischen Dialogen und Nebengeräuschen, die ohne Überlagerung den Frontbereich dominieren. Die Sprachverständlichkeit ist bei beiden Fassungen sehr gut, wobei der englische Mix etwas natürlicher wirkt. Optional gibt es deutsche Untertitel.
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Extras
MediumBD-25
Extras
  • Trailer bei Disc-Start:
    • Julia's Eyes (2:23 Min., 1080p)
    • Unknown Identity (2:25 Min., 1080p)
    • Source Code (2:01 Min., 1080p)
  • Making of (14:50 Min., 576i)
  • Featurette: Sam Huntington als Marcus (3:47 Min., 576i)
  • Deutscher Trailer (2:21 Min., 1080p)
  • Englischer Trailer (2:23 Min., 1080p)
  • Trailershow:
    • The Tourist (1:01 Min., 1080p)
    • And Soon The Darkness (1:08 Min., 1080p)
    • Die Prinzessin von Montpensier (1:37 Min., 1080p)
    • Zweimal sterben ist einmal zuviel (2:00 Min., 1080p)
    • The Mechanic (1:49 Min., 1080p)
    • Restrepo (2:17 Min., 1080p)
VerpackungSeastoneCase mit FSK-Wendecover
 Dem Publikum wird ein leider sehr überschaubares Bonusmaterial serviert. Ein 15minütiges Making of gewährt einen guten Einblick in die Entstehung von "Dylan Dog", bei dem Cast & Crew sowohl auf den Film als auch auf die italienische Comic-Vorlage eingehen. "Sam Huntington als Marcus" ist ein 4-Minuten-Filmchen, bei dem der Nebendarsteller auf seine Rolle als bester Freund von Dylan Dog und Untoter Widerwillen eingeht. Zudem gibt es einen Trailer zum Hauptfilm und eine Studiocanal-Trailershow. Die Disc wird mit einem FSK-Wendecover ausgeliefert.
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Fazit
Nachdem Kevin Munroe nur im Animationsbereich als Regisseur tätig war und mit Interner Link"TMNT" einer meiner Meinung nach hervorragende "Turtles"-Reanimation gelungen ist, darf er mit dem auf dem gleichnamigen italienischen Comic basierenden Horrorfilm "Dylan Dog: Dead of Night" seinen ersten Realfilm inszenieren und greift dabei leider weitgehend ins Klo. "Dylan Dog" kombiniert Kriminalgeschichte mit Horrorfilm und würzt das Ganze mit einer Prise Humor. Das funktioniert in den Comics auch sehr gut, aber hier will es irgendwie so gar nicht funktionieren. Es wird weder Spannung aufgebaut, noch bekommt man Interesse, der Geschichte zu folgen. Die Welt von Dämonen, Zombies und Vampiren wirkte nie langweiliger, und das, obgleich es immer wieder gute Ansätze gibt. Diese verlieren aber schnell an Wirkung, z.B. das Zombie-Ersatzteillager und die Zombie-Selbsthilfegruppe, die zwar gelungene Gags sind, aber die anderen Schwächen nicht kaschieren können. Die Masken und Effekte waren bei Interner Link"Buffy" besser und aktuelle TV-Formate wie Interner Link"Supernatural" zeigen nicht nur deutlich bessere Effekte, sondern kommen auch wesentlich härter rüber, weshalb die Freigabe ab 18 hier sehr fragwürdig erscheint. Es gibt kaum Sequenzen, in denen die Gewaltszenen hart ausfallen, denn meist wirkt alles sehr schwammig oder wird einfach weggeblendet.
Auch wenn die visuellen Effekte nicht die schlechtesten sind, ist die Welt aus Dämonen und Vampiren alles andere als ansprechend umgesetzt. Am meisten stört aber Hauptdarsteller Brandon Routh ("Superman Returns"), der als Dylan Dog auf jeder Ebene versagt. Bereits nach wenigen Minuten nimmt man ihm den Ex-Alkoholiker und Vermittlerer zwischen der Welt der Lebenden und der Untoten nicht ab. Sein Schauspiel ist hölzern und lustlos. Die ohnehin schlechten Dialoge gibt er nur flach wieder und bringt keinerlei Witz oder Emotionen in sein Spiel.
Die anderen Darsteller agieren ebenfalls wenig überzeugend. Besonders von Sam Huntington (Interner Link"Detroit Rock City") und "Die Tudors"-Darstellerin Antia Briem erwartet man deutlich mehr als eine lieblose Performance wie in "Dylan Dog". Aber vielleicht liegt es auch einfach am schwachen Drehbuch und am eher unerfahrenden Kevin Munroe, dass "Dylan Dog" einfach nicht funktioniert. Technisch ist die vorliegende Blu-ray kein großes Highlight, vor allem die überraschend schlechte Kompression spricht nicht gerade für diese Veröffentlichung.



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