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USA 2010
Originaltitel:Frozen
Länge:93:25 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 16 Jahre
Regie:Adam Green
Buch:Adam Green
Kamera:Will Barratt
Musik:Andy Garfield
SFX:Kenny Abney
Darsteller:Emma Bell, Ed Ackerman, Rileah Vanderbilt, Adam Johnson, Chris York, Peder Melhuse, Kevin Zegers, Shawn Ashmore, Kane Hodder, John Omohundro, Joshua Cameron
Vertrieb:Universum Film
Regionalcode:B
Blu-ray-Start:10.12.2010 (Kauf)



Inhalt
Ein spaßiger Ausflug auf die Piste entwickelt sich für drei Studenten zum Alptraum ihres Lebens, als sie vor der letzten Abfahrt im Skilift stecken bleiben. Als die Pistenpatrouille die Nachtbeleuchtung abschaltet, erkennen Dan, Joe und Parker mit zunehmender Panik, dass man sie im Skilift weit über dem Erdboden hängend vergessen hat. Ohne Aussicht auf Rettung ist das Trio fest entschlossen, verzweifelte Maßnahmen zu ergreifen, um dem eisigen Tod zu entkommen. Doch bald müssen die Drei feststellen, dass sie weitaus mehr zu fürchten haben als nur den eisigen Tod. Im Kampf ums Überleben müssen sie sich fortan der Frage stellen, ob ihr Überlebenswille stark genug ist, um einem grausamen Tod zu entkommen ...

Bild
Format2,35:1
Norm1080p / MPEG-4 AVC
 Hier wird dem Zuschauer ein einwandfreies HD-Bild präsentiert, das meistens sehr scharf und detailliert ausfällt und mit einem sehr guten Kontrast aufwartet. Letzteres ist wichtig, weil "Frozen" weitgehend im Dunklen spielt. Der hervorragende Schwarzwert unterstützt die enorme Tiefe und Plastizität. Auch die reduzierte, etwas monotone Farbpalette wurde sehr gut gewählt und unterstreicht die Stimmung des Film. Im Hintergrund ist dezentes bis mittelstarkes Filmkorn auszumachen, welches aber keine störenden Ausmaße annimmt. Die Kompression arbeitet tadellos und Defekte sind auch nicht auszumachen.





Preview-Screenshots zur FullHD (1920 x 1080) Ansicht anklicken.

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Ton
FormateDTS-HD Master Audio 5.1
SpracheDeutsch, Englisch
UntertitelDeutsch
 "Frozen" setzt nicht auf brachiale Actionelemente, und dennoch wird eine unglaublich atmosphärische Klangkulisse erzeugt, in der die Effektkanäle das Schneetreiben perfekt einfangen und dem Zuschauer das Gefühl geben, inmitten der eiskalten Hölle zu sein. Andy Garfields stimmiger Score wurde sehr sauber mit eingearbeitet, ohne das Geschehen zu dominieren und den beiden HD-Formaten ihre Authentizität zu rauben. Selbst die Dialoge wurden in beiden Sprachfassungen sehr sauber und stets gut verständlich abgemischt, wobei der englischsprachige Mix etwas realistischer klingt. Die deutsche Synchro klingt etwas zu tief, was daran liegt, dass die Tonhöhe für die Blu-ray nicht angepasst wurde, was bei vielen Blu-rays der Fall ist, meist aber nicht bemerkt wird. Dynamikumfang und Subwoofereinsatz sind auf jedenfall gelungen und wer mit der Tonhöhe keinen Problem hat (uns hat es nicht gestört) wird mit dem Mix sehr zufrieden sein. Optional gibt es deutsche Untertitel.
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Extras
MediumBD-25
Extras
  • Hi-Def exklusiv: BD-Live
  • Deleted Scenes (6:43 Min., 567p)
  • Beating the Mountain - Surviving Frozen (52:55 Min., 576p)
  • Deutscher Trailer (1:45 Min., 567p)
  • Original Trailer (1:45 Min., 567p)
  • Trailershow:
    • From Paris with Love (1:41 Min., 1080p)
    • Splice - Das Genexperiment (2:10 Min., 1080p)
    • The Descent 2 (1:28 Min., 1080p)
    • Shock Labyrinth 3D (2:05 Min., 1080p)
    • Inside Ring (2:07 Min., 576p)
VerpackungSeastoneCase mit FSK-Wendecover
 Im Bonusbereich sind neben Trailer zum Film und weiterer Universum Film-Veröffentlichungen noch ein paar Deleted Scenes, sowie das 53minütige und sehr sehr ausführliche "Beating The Mountain – Surviving Frozen" enthalten. Im "Making of" bekommen wir einen sehr umfangreichen Einblick in die teilweise sehr anstregende Arbeit an "Frozen", wobei leider zu wenig über die Idee und Entstehung erzählt wird. Auch Stunt-Koordinator Kane Hodder, der im Film eine Kurzrolle hat, kommt nicht wirklich zu Wort. Bis auf ein paar Trailer ist das Bonusmaterial lediglich in Standard Definition aufgespielt. Es gibt keine deutschen Untertitel und der BD-Live-Bereich ist wie immer langweilig. Die Disc wird aber mit einem FSK-Wendecover ausgeliefert.
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Fazit
So sehr ich Regisseur Adam Green als sympathische Person schätze, musste ich trotzdem einräumen, dass sein vielgehypter Interner Link"Hatchet" mich nicht restlos überzeugen konnte (die Interner LinkFortsetzung kenne ich noch nicht). Aus diesem Grund ging ich auch mit der entsprechenden Erwartungshaltung an "Frozen" heran, ein wenig Neugier ohne zu hohe Erwartungen. Dass die Geschichte sich auf den ersten Blick auch nicht als besonders innovativ interpretieren ließ, steigerte meine Neugier auch nicht wirklich. Nun gut, kommen wir zum Film. "Frozen" startet wie ein typischer, langweiliger, auf Teens zugeschnittener Genrebeitrag. Drei eher unsympathische Schönlinge, zwei davon männlich, treffen sich zum gemeinsamen Skifahren. Man benimmt sich doof, arrogant und liefert dumme Dialoge. Vor meinem inneren Auge hatte ich hier meine geistigen Schublade schon geöffnet, in welche der Film verschwinden würde. Doch Moment ... hier beginnt der Hauptteil des Filmes, und unsere Protagonisten befinden sich in einer sehr unangenehmen Situation, nämlich spät abends alleine in einem festsitzenden Skilift. An dieser Stelle zu viel zu verraten würde der (zugegeben) nicht ausufernden Geschichte ihren Reiz nehmen! Aber was der Film hier vollzieht, ist eine satte 180°-Drehung, denn plötzlich fühlt man mit den sich realistischer verhaltenden Charakteren, und dadurch entsteht eine sogartige Spannungskurve, die auf konstant hohem Niveau gehalten wird. Selbst die Dialoge, sind sie auch manchmal ein wenig dünn, tun dem keinen Abbruch, sondern bringen dem Zuschauer die Protagonisten noch näher, wodurch ihre Situation noch schmerzhafter erscheint.
Der Verzicht von phantastischen oder genretypischen Elementen gibt dem Film eine beinah realistische Note, die den Schrecken umso extremer zum Zuschauer trägt. Wenige, aber gezielt eingesetzte drastische Goreelemente geben dem Film zusätzlich noch eine lang anhaltende Intensität. Somit ist "Frozen" definitiv ein Film, den ich jedem Fan ans Herz legen will.

Man kann "Frozen" ein eigentlich dünnes Storygrundgerüst vorwerfen. Auch die teils für das Genre typischen Dialoge können so manchem Filmfan übel aufstoßen. Aber ähnlich dem damals eingeschlagenen Interner Link"Open Water" bietet "Frozen" mit einem minimalen Szenario maximales Spannungskino auf hohem Niveau, und ist damit ein Psycho-Horror, den ich wärmstens (was für ein Wortwitz bei dem Titel) empfehlen kann.



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